Was assoziiert ihr mit "sozialer Kompetenz"?

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Beitrag von theowaigel.lookalike 20.01.11 - 11:12 Uhr

Hallo,
mich würde einmal interessieren, welche Eigenschaften oder Merkmale ihr mit "sozialer Kompetenz" assoziiert. Da ich beruflich sehr viel damit zu tun habe, und es sich meines Erachtens auf relativ wenige Eigenschaften konzentriert, hätte ich gerne mal ein paar mehr, vor allem subjektive Meinungen dazu. Wobei mir bewusst ist, dass im Privatleben eine andere Form sozialer Kompetenz gefordert ist als im Berufsalltag. Aber manchmal vermischt sich das ja auch.
Gruß

Beitrag von polar99 20.01.11 - 11:29 Uhr

Kritikfähigkeit
Toleranz
Empathie
Teamfähigkeit
Bereitschaft zur Kooperation

...

Aber wie Du selbst schon schreibst, kommt es auf den Lebensbereich an, den Du meinst. Erwartungen an die soziale Kompetenz eines Einschülers wird wohl anders aussehen oder gewichtet als zum Beispiel im Berufsleben...

lg polar

Beitrag von theowaigel.lookalike 20.01.11 - 11:55 Uhr

Stimmt natürlich. Und auch innerhalb des Berufslebens finden unterschiedliche Gewichtungen statt: nach Branchen, Positionen....
Trotzdem danke für deine kleine Auflistung :-)

Beitrag von thea21 20.01.11 - 11:32 Uhr

Ich sehe soziale Kompetenz als Kompromiss zwischen Selbstverwirklichung und sozialer Verträglichkeit.

Beitrag von joulins 20.01.11 - 11:41 Uhr

"Sozial kompetent" ist für mich hauptsächlich, sich selbst im Interesse und zum Wohle der Gemeinschaft zurückzunehmen. Eigene Wünsche unterzuordnen, sich zeitlich anpassen ...

... im Prinzip alles das, was Mütter seit Jahrtausenden machen. #freu

Deshalb braucht man ja auch so dringend Zeiten, in denen mal mal egokompetent sein darf. #schein

Beitrag von theowaigel.lookalike 20.01.11 - 11:46 Uhr

Sehr schön! :-)

Beitrag von leefu 20.01.11 - 12:27 Uhr

Sich sowohl unterordnen zu können, aber wenn es angebracht ist, auch anleiten zu können. Dabei respektvoll, aber auch durchsetzungsfähig zu sein.

Anderen empathisch gegenüberzutreten.

Den eigenen Standpunkt angemessen äußern zu können.

Sich auf die unterschiedichen sozialen Anforderungen verschiedener sozíaler Systeme einstellen zu können bzw. diese jeweils unterschiedlichen Regeln überhaupt zu kennen. ----> in der Familie, unter Freunden usw. gibt es z.B. einen anderen Verhaltenskodex als im Berufsleben oder im Sport...

Beitrag von rienchen77 20.01.11 - 12:34 Uhr

mitgefühl, mitdenken, gerechtigkeitssinn, hilfeleistend, freundlich, nett....

ist mir gerade durch den Kopf gegangen....

Beitrag von kleinemimi 20.01.11 - 12:37 Uhr

Ich verbinde es damit, sich an gesellschaftlich allgemein gültigen Normen und Pflichten anzupassen und zu halten.

LG Mimi

Beitrag von theowaigel.lookalike 20.01.11 - 13:15 Uhr

Aber diese variieren doch sehr stark? Oder was meinst du mit allgemeingültig?

Beitrag von gingerbun 20.01.11 - 12:51 Uhr

Hallo,
erstmal: Klasse Deine VK!!! Hab gelacht.
Ohne mich jetzt selbst loben zu wollen wird mir eine recht hohe Sozialkompetenz nachgesagt. Ich bin recht einfühlsam, emphatisch, sensibel und diplomatisch. Im Büro wurde ich sehr gern gebeten mich um neue Mitarbeiter zu kümmern oder in heiklen Situationen das Gespräch zu führen.
Im Privatleben zeichnet sich das eher so ab als dass ich zu oft an andere denke. Aber das ist bei mir schon besser geworden. Ich komme grundsätzlich auch mit vielen verschieden-tickenden Menschen zurecht und kann Streit nicht haben. Heisst aber nicht dass ich immer nur "ja" sage.
Gruß!
Britta

Beitrag von zeitblom 20.01.11 - 12:59 Uhr

meine erste Assoziation ist: modische Worthuelse.... wahrscheinlich von Soziologen in die Welt gesetzt. Uebersetzen wuerde ich es sehr allgemein mit Anpassungsfaehigkeit eine Individuums in einer Gruppe.

Beitrag von theowaigel.lookalike 20.01.11 - 13:08 Uhr

Eine modische Worthülse, die (leider? zum Glück?) sehr wichtig geworden ist.
Deine Übersetzung gefällt.

Beitrag von zeitblom 20.01.11 - 14:21 Uhr

Meiner Ansicht nach: leider! da mit diesem Ausdruck ein pseudowissenschaftliches Etikett geschaffen wurde, bloss damit in unserer individualisierten Welt nicht offen zuzugeben werden muss, dass altmodische "Werte" wie Manieren, Gehorsam, Achtung gegenueber anderen, Konvention usw. weiterhin fuer ein friedliches Zusammenleben notwendig ist.

Danke.

Beitrag von joulins 20.01.11 - 14:46 Uhr

#pro

#winke

Beitrag von similia.similibus 20.01.11 - 14:47 Uhr

diplomatisches Geschick.

Beitrag von lisasimpson 20.01.11 - 16:54 Uhr

Sozial Kompetent ist für mich jemand, der sich in seiner sozialen Bezugsgruppe/ in der gruppe, Umgebung/ gesellschaft in der er sich befindet gut zurecht kommt.
Jemand der es also schafft, die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele mit denen der Gruppe/ Gesellschaft abzugleichen und soweit in einklang zu bringen, daß nichts davon zu kurz kommt.
Ob das schwierig ist oder nicht, hängt zum einen von meinen Wünschen und Bedüfnissen ab und zum anderen von der Gruppe in der ich mich bewege- ist beides völlig identisch (meine eigenen wünsche und die der gruppe, braucht es keine besondern kompetenzen um sich in der gruppe gut zurecht zu finden- divergeirt beides extrem ist die anforderung an die sozialen kometenzen sehr hopch)

die Kompetenzen also, die es braucht um beides in einklang zu bringen sind mMn:

- empathie braucht- also die fähigkeit sich in den anderne hineinversetzen zu können- fehlt mir diese fähigkeit kann ich weder die konsequenzen meines handenls auf andere abschätzen noch kann ich adäquat auf Menschen in meinem Umfeld reagieren
- Das kennen eigener Fähigektein und Schwächen und offenheit für ein feedback von außen (Kritikfähigkeit) zu diesen punkten
- Das erkennen von fähigkeiten und Schwächen andere- und die fähigekit konstruktiv Kritik dort zu üben, wo sie aussicht auf erfolg hat und Toleranz gegenüber schwächen zu haben wo eine Kirik keine aussicht auf veränderung hätte.
- die bereitschaft sich und seine fähigkeiten zum wohle der gruppe einzubringen und unter Umständen auch hinter der gruppe zurücktreten zu können (kooperation/ teamfähigkeit)

Sozialkompentenz als persönlöichkeitsmerkmal kann daher nur dann gegeben sein, wenn ein Mensch diese fähigkeiten in seinen Unterschiedlichen sozialen bezügen einsetzen kann und in all seinen Rolle n(oder eben i nden meisten) darauf zurückgreift.
Also ein Mensch, der dies in der familie schafft, im berufsleben nicht, sich im straßenverkehr gar nicht so verhält und abends beim kegelclub amok läuft- erscheint nicht als sozial kompetent.


lisasimpson

Beitrag von inblack 20.01.11 - 19:39 Uhr

Soziale Kompetenz bedeutet für mich, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und sich dementsprechend verhalten zu können.

Und noch eins:
"Was du nicht willst, was man dir tut, das füg´auch keinem anderen zu."

Beitrag von daddy69 20.01.11 - 20:18 Uhr

Mich hier so zu verhalten, dass ich nicht gleich rausgeworfen werde. Was manchmal sehr schwer ist.

Beitrag von elamaria 20.01.11 - 20:56 Uhr

Hallo,

mir ist als erstes Einfühlungsvermögen eingefallen.
Und dann: anderen gerecht werden, sie nicht vor den Kopf stoßen und sich selber dabei treu bleiben. Also manchmal ein ganz schöner Spagat...

Viele Grüße #winke

Beitrag von peterpanter 21.01.11 - 08:38 Uhr

Über den Begriff kann und hat man schon viele Seiten in Büchern geschrieben und kann vieles bedeuten, denn auch eine unsoziale Handlung dem einzelnen gegenüber z.B. jemanden kündigen - kann ein Ausdruck sozialer Kompetenz sein.

grüßle

peter