Nach nur einer Woche schon einleiten????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tosse10 20.01.11 - 13:49 Uhr

Hallo,

ich bin zwar erst ET+1, aber heute wurde mir beim Gyn gesagt das neuerdings schon spätestens bei ET+7 routinemäßig eingeleitet wird. Das kommt mir irgendwie so früh vor. Ich möchte eigentlich keine Einleitung, sofern der Kleine weiterhin gut versorgt ist natürlich! Es geht ja jetzt auch alle 2 Tage zum CTG, US am Montag wohl wieder.

Heute sah noch nichts nach baldiger Geburt aus. GMH erhalten (nur minimal kürzer als vor 2 Wochen), beim Mumu nur die Fingerkuppe einlegbar....

Ich hoffe jetzt erst mal das der Kleine es sich noch von alleine überlegt.

LG
die tosse

Beitrag von sweetstarlet 20.01.11 - 13:50 Uhr

echt? na klingt ja supi find ich null zu früh.

naja aber ich tick da auch anders #schein

Beitrag von pegsi 20.01.11 - 13:51 Uhr

Na super, es fängt ja schon damit an, daß ich nicht "routinemäßig" abgearbeitet werden möchte bei der Entbindung...

Ich kenne mehrere Frauen, die zwei bis drei Wochen übertragen haben. Wenn es dem Kind gut geht, gibt es da gar keine Probleme.

Beitrag von tosse10 20.01.11 - 13:54 Uhr

Ich habe auch gesagt das z.B. bei der Berechnung des ET mein längerer Zyklus nicht beachtet wurde. Aber die gehen wohl stur nach MuPa. Meine damalige Gyn hat den Termin nie geändert, mir aber anfangs ein paar Mal gesagt wir seien etwa eine Woche hinterher.
Na ja, zwingen können wird mich ja keiner. Sofern es nicht medizinisch notwendig ist möchte ich definitiv keine Einleitung. Sowohl bei meiner Cousine, als auch bei einer Bekannten endete das nämlich im Not-KS. Und mehr Leute die eingeleitet wurden kenne ich nicht (oder ich weiss nichts davon das eingeleitet wurde)

Beitrag von pegsi 20.01.11 - 13:59 Uhr

Freiwillig würde ich auch nie eine Einleitung machen. Auch wenn sie nicht im Not-KS enden muß, sind zumindest die Wehen meistens erheblich unangenehmer...

Ist das denn nur die Meinung Deines Gyn oder sieht das Krankenhaus, oder wo immer Du entbinden willst, das genauso? Vielleicht hast Du ja auch eine Hebamme, die Dich unterstützen kann?
Ich finde es eine Frechheit, Frauen routinemäßig abarbeiten zu wollen, über so etwas könnte ich mich immer wieder aufregen...

Beitrag von tosse10 20.01.11 - 14:04 Uhr

Das sagte heute der Gyn. Aber sie wird mich ins KH überweisen. Dort hatte ich eigentlich bisher den Eindruck das die dort sehr entspannt sind. Entschieden wird ja eh dort.
Meine Nachsorgehebi arbeitet nicht in dem KH, aber die werd ich gleich auch noch mal anrufen und fragen. Sie hat Donnerstags nur immer ihren Kurstag, von daher kann ich sie grad nicht erreichen.

Beitrag von jenny2oo6 20.01.11 - 13:53 Uhr

Hey du...

ich kann dich völlig verstehen...Ich bin heute auch ET+1...Bei mir soll spätestens am 10. Tag drüber eingeleitet werden. 7 Tage drüber erscheint mir auch für zu früh.
Es sein denn das Fruchtwasser ist dreckig oder sonst was. Aber wenn alles ok ist wartet man eigentlich höchstens 10 Tage über dem ET.
Mein Muttermund ist 2 cm auf und ich habe keine Wehen und es rührt sich auch nichts. =(

Liebe Grüße Jenny

#ei ET+1 #ei

Beitrag von janimausi 20.01.11 - 14:02 Uhr

Na denen würde ich n Vogel zeigen, ganz ehrlich, so lange es deinem KEks gut geht solls doch auch noch drinen bleiben.

Ich würde mich da auch nich abarbeiten lassen.

So lange wie eine Einleitung nicht notwendig ist, empfinde ich sie als überflüssig.
Lass dir da von keinem Arzt Druck machen und bleibe dabei.
Mit ist es im übrigen auch total neu, das routine mäßig bei ET+7 eingeleitet wird.
ICh kenne es immer noch nur bei ET+10.

LG Janina

Beitrag von tosse10 20.01.11 - 14:06 Uhr

Ich kannte auch nur 10-14 Tage drüber. Sie hat was von neuen Vorschriften/Richtlinien gesagt. Seit wann die gelten weiss ich aber nicht.

LG

Beitrag von wattewolke7 20.01.11 - 14:42 Uhr

Hallo Tosse,

ja, das wurde uns gestern bei der Krankenhausbesichtigung auch gesagt, das sind neue Richtwerte, an die sich die KKH halten müssen, auch wenn sie nicht 100%ig damit einverstanden wären.

Es hätte sich halt nur gezeigt, dass bei Übertragungen, die länger gingen, öfter das Fruchtwasser schon verunreinigt war durch Stuhlgang vom Baby und das kann zu Lungenerkrankungen führen. Das ist nun mal erst feststellbar, wenn die Fruchtblase geplatzt ist bzw. gesprengt wird, deshalb die frühere Einleitung.

Unsere Große kam übrigens durch Einleitung am ET, wegen SS-Diabetes und war zwar nicht riesig, aber vollkommen "fertig entwickelt", will sagen, sie hatte nicht mal mehr Käseschmiere um sich rum. Ich denke, auch bei einer Einleitung von ET+7 ist alles i.O., sind ja nur 3 Tage weniger als zuvor...

LG,
Watte

Beitrag von black_megara 20.01.11 - 15:03 Uhr

Hallo Tosse,

bei mir ist heute ET und ich war hier in Berlin im Neuköllner Krankenhaus zur Routineuntersuchung.
Ich hab dann da auch mal gefragt wie lange die so warten würden und da sagte man mir, wenn es dem Kind gut geht und es der Mutter auch noch erträglich ist, würden die bis 42+0 warten.

Ich hab auch schon vieles negatives über das einleiten gehört und hoffe echt das so was nicht nötig sein wird.
Also ich finde ET+7 etwas sehr früh, vorallem wenn sonst alles im grünen Bereich ist.

LG
Jessi heute ET

Beitrag von qrupa 20.01.11 - 17:28 Uhr

Hallo

ja, diesen Blödsinn gibt es seit einigen Monaten. Ich persönlich würde nie einleiten lassen wenn es nicht wirklich notwendig ist. Meine großte Tochter kam bei ET+15 ganz freiwillig (Wann der ES war ist sicher) und ohne Anzeichen für Übertragung und auch meine zweite Tochter hatte noch reichlich Käseschmiere bei ET+8.
Natürlich steigt das Risiko für Übertragungskomplikationen , aber dafür wird man ja gründlich überwacht und auch eine Einleitung ist nicht ohne Risiko zu haben.

LG
qrupa