PEKiP?

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Beitrag von hella10 20.01.11 - 14:28 Uhr

Hallo, nachdem ich gestern schon eine PEKiP-Frage eingestellt habe, überlege ich gerade, ob ich an einem Kurs teilnehmen soll, um mir selber ein Urteil bilden zu können.
Also, her mit Euren Erfahrungen, Meinungen. Gerne auch Kritik.
Eignet sich so ein Kurs für ein Schreikind, das schnell reizüberflutet ist? Oder ist das zu viel Programm? Wie sieht es mit der dortigen Einstellung zum Thema "Stillen" aus? Wie stehen die dort zum Langzeitstillen? Eignet sich so ein Kurs für eine Öko-Tante wie mich???
LG, Hella

Beitrag von daisy80 20.01.11 - 14:31 Uhr

Probiers aus. Wie alt ist Dein Kind denn?
Anfangs könnte es vielleicht etwas viel auf einmal sein, abe du machst nur das, was du für DEIN Kind gut findest.

Bis es ans "Langzeit"stillen geht, ist dein Kind für Pekip eh zu alt ;-)
Ansonsten wird natürlich beim Pekip gestillt, wenn das Kind Hunger hat.

Beitrag von hella10 20.01.11 - 14:34 Uhr

Danke für Deine Antwort. Mein Kind ist bereits drei Monate alt, aber ich habe gerade einen Kurs gefunden, der eventuell in Frage kommt.
Bezüglich des Stillens hatte ich Sorge, dass dort zum Beispiel ein "was, das Kind wird schon vier Monate und Sie fangen noch nicht mit Beikost an?" propagiert wird?

Beitrag von daisy80 20.01.11 - 14:36 Uhr

Das kommt auf die Zusammensetzung des Kurses an... Bei uns wird sich ausgetauscht, aber nicht verurteilt, wenn jemand mal was anders macht als andere ;-)

Beitrag von friggsi 20.01.11 - 14:41 Uhr

Also ich glaube da brauchst dir keine Sorgen zu machen.
Bei uns sind von 9 Babies 5 Stillkinder und 4 Flaschenkinder und
es wird keinem reingeredet wie er was machen soll. Möchte man allerdings einen Rat bekommt man den auch. Unsere Kleinen sind zwischen 3 und 5 Monate alt und Beikost bekommt noch keiner.

Kommt natürlich immer auf die Leiterin und die anderen Teilnehmerinnen an. Bei uns ist es super, mein kleiner hat schon viel gelernt und ich würde den kurs jederzeit wieder machen!

Beitrag von viofemme 20.01.11 - 14:46 Uhr

Wie kommst du denn darauf????

In unserem Kurs wurde beispielsweise ein Ernährungsberaterin eingeladen und hat Rede und Antwort zu dem Thema gestanden. Und ob du langzeitstillst, spielt doch in der Pekip-Zeit keine Rolle. Mit einem Jahr ist sie ja vorbei und ein Jahr stillen ist nun sicher noch kein Langzeitstillen ;-). Bei uns in der Gruppe sind die ersten schon ein Jahr alt und im März ist dieser Durchgang dann endgültig beendet. Und bei uns in der Gruppe wird natürlich noch gestillt.

Das einzige, was wirklich ein Problem werden könnte, wäre, dass es tatsächlich oft unruhig und laut ist und viele Reize auf's Kind einströmen. Sensible Kinder reagieren da gerade anfangs schon drauf.

Ich kann nur kurz vor Ende der Pekip-Zeit ein positives Fazit ziehen und würde es immer wieder tun. Wir haben mit zehn Wochen angefangen und nicht nur vor Ort eine schöne und interessante Zeit gehabt, sondern auch viele Anregungen mit nach Hause genommen.

Beitrag von bine3002 20.01.11 - 14:41 Uhr

Meine Tochter war zwar auch ein Schreikind, aber sie war glücklich, wenn sie unter Menschen war und dann war auch Ruhe, deswegen haben wir das PEKiP sehr genossen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil wir beide dort Freunde gefunden haben, mit denen wir uns immer noch einmal in der Woche treffen (sie ist jetzt 4 1/2 Jahre). Wir haben mit einem halbe Jahr angefangen und nach meiner Erfahrung macht das vorher auch nicht so viel Sinn.

Na ja und wie das mit Menschen so ist: Alle haben eine unterschiedliche Einstellung und die einen finden Langzeitstillen gut, die anderen eben nicht. Und für 1000 andere Themen wirst Du 1000 andere Meinungen finden. Aber brauchst Du denn nur Menschen um dich herum, die deine Meinung zu 100% teilen? Das fände ich etwas engstirnig. Für mich wird es richtig interessant, wenn man auch mal was zum Diskutieren hat.

Außerdem muss ich sagen, dass es solche Kurse nicht so schlecht sind, gerade weil man dort auch mal auf andere Meinungen trifft. Oft sind Mehrfachmamas da, die vieles lockerer sehen und davon kann man sich als eingefahrerne "Öko-Mama" auch mal eine Scheibe abschneiden. Im Grunde sind diese ganzen allseits beliebten Baby-Diskussionen um Beikost, Stillen, Familienbett usw. nämlich totaler Unsinn, weil es darauf gar nicht wirklich ankommt. Das merkt man allerdings erst später ;-)



Beitrag von hella10 20.01.11 - 14:50 Uhr

Ach, ich diskutiere gerne mal ein Ründchen :-p Es geht mir nur darum, dass ich mich nicht ständig für meine Entscheidungen rechtfertigen will. An den Meinungen andere Menschen bin ich natürlich interessiert, ich mag nur keinen Gruppenzwang und Verurteilungen Andersdenkender.

Aber dann klär mich doch mal auf, worauf kommt es denn an? ;-)

Beitrag von melwis 20.01.11 - 20:30 Uhr

Hallo. Wir waren jetzt zweimal beim Pekip. Habe mich dort angemeldet um Kontakt zu anderen Müttern zu bekommen mit gleichalten Kindern. Es wird viel gesungen und Erfahrungen ausgetauscht. Schaukelspiele und Ballspiele wurden bis jetzt gemacht. Das singen kommt bei den Babys gut an, unsere Maus lacht immer bei den Fingerspielen. Ich finde es persöhnlich ganz nett, allerdings denke ich das man, wenn man eine Gruppe Mütter kennt, sich eigentlich auch so regelmäßig abwechselnd zu Hause treffen könnte. Wer sowieso interessiert ist seine Babys zu fördern, der schaut auch im Netz o.ä. nach, was man so alles machen kann, an Spielen usw.
So könnte abwechselnd jeder mal was anderes machen, muß ja nix großes sein, meist ist weniger sowieso mehr. Gerade bei den kleinen.
Aber dann ist es ja meist so das mal der sagt er kann nicht und dann der nächste, beim Pekip überlegt man sich das , hat ja schließlich dafür bezahlt.
Ich mache es erstmal weiter, vielleicht ergibt es sich ja das man sich privat weitertrifft...
LG Melanie