Geburten nach KS ! Erfahrungen gesucht !

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von herzelchen 20.01.11 - 15:21 Uhr

Unser Kleine ist nun 18 Monate alt und ich überlege für mich nun wann es Zeit wäre für ein zweites.
Mein Mann scheint noch nicht allzu begeistert zu sein ( meine Schwangerschaft war nicht die schönste, dann der Kaiserschnitt und die Zeit danach...)

Nun es eilt ja nicht, wir werden uns die Zeit nehmen die wir brauchen.
Allerdings habe ich keine Lust auf einen zweiten KS.
Ich würde mir diesmal eine spontane Geburt wünschen.
Meine Freundin ist Hebamme. Sie meint wenn die Schwangerschaft keine ernsthaften Risiken aufzeigen würde und die Ärzte zum Ende hin auch ein OK geben würden, dann dürfte ich auch gern zu Hause entbinden..

Gibt es hier Mütter die genau das auch gemacht haben?
Kaiserschnitt und dann spontan aber nicht im Krankenhaus, sondern im Geburtshaus oder zu Hause ?

Ich bin hin und hergerissen, denn ich muss auch alle 3 Monate zur hpv Kontrolle beim Gyn. Ständig hab ich Angst ich könnte Krebs haben..
Dann denke ich, besser wir bekommen jetzt bald eins und dann lass ich nochmal den KS machen und dazu gleich die Gebärmutter entfernen.
Hört sich schlimm an oder? Aber ich hab eben Angst.

Gibt es auch hierzu Frauen die das selbe Problem haben ?

Ich dank euch herzlich für den Austausch.

Viele Grüße !
Herzelchen

Beitrag von .lzs. 20.01.11 - 15:26 Uhr

Gibt es hier Mütter die genau das auch gemacht haben?
Kaiserschnitt und dann spontan aber nicht im Krankenhaus, sondern im Geburtshaus oder zu Hause ?

Ja ich#winke
Ich habe meinen Sohn nach 2 KS Zuhause bekommen.
Die Geburt verlief Problemlos!

LG

Beitrag von herzelchen 20.01.11 - 20:54 Uhr

Danke für deine Antwort.
Tut gut zu lesen das es funktioniert ohne das man schlimme Horrorgeschichten hört.

Alles Gute für euch :-)

LG

Beitrag von minnie85 20.01.11 - 15:39 Uhr

Hi!
Ich hab spontan nach KS geboren und will mein geplantes drittes Kind auch im Geburtshaus bekommen. Finde das ist eine schöne Sache, wenn alles in der SS gut läuft, warum ins Krankenhaus? Frau ist ja nicht krank.

Die Sache mit der Krebsangst würde ich eher psychologisch angehen, denn ein gesundes Organ würde man dir sowieso nicht entfernen. Mit einer HE hängen ja auch wieder andere Beschwerden zusammen, die man nicht unbedingt braucht.

Beitrag von herzelchen 20.01.11 - 21:00 Uhr

Das Geburtsthaus ist von mir ein gutes Stück weg.
Wäre aber ebenfalls eine schöne Option.
Ich konnte mich im Krankenhaus überhaupt nicht erholen.
Das fand ich eben total negativ.

Die Krebsangst , ja...
Nun ich wurde schon oberflächlich gelasert und habe immerzu Angst das die Gebärmutter nun schlimmer betroffen ist.
Es ist also kein wirklich gesundes Organ mehr, allerdings leben prozentual gesehen sehr viele Frauen mit HPV. Und in den meisten Fällen lässt es sich damit auch gut leben. Vor der Entbindung allerdings ist dieser Wert bei mir stark angestiegen und ich denke einfach das es bei einer zweiten Schwangerschaft noch schlimmer kommen könnte...

Auch wenn im moment alles gut aussieht habe ich trotzallem immer diese Angst, die Frage ist: kann man damit für immer leben...

Danke dir für deine Antwort.
#blume
LG

Beitrag von queenofrain 20.01.11 - 15:59 Uhr

hi,

ich habe 22 monate nach dem ks von meinem sohn meine tochter spontan bekommen - allerdings mit beleghebamme im krankenhaus. ks hatte ich auch nur wg path. ctg und meine tochter war innerh. von 2 std da. klasse sache und gerne wieder.
meine tochter war allerdings groß und schwer: 4110 g, 56 cm und 38 cm KU und da wir wussten, dass wir ein großes kind bekommen, wollten wir kein risiko eingehen und sind ins krankenhaus. hausgeburt wäre gar nichts für mich aber da ich eine total liebe hebamme habe/hatte, war die beleghebammen-option das beste für uns.
nachmittags um 3 war sie da und ich bin am anderen morgen um 11 nach hause.

vielleicht ist eine ambulante geburt ja eine alternative für dich.

lg

alexandra

Beitrag von herzelchen 20.01.11 - 21:04 Uhr

Hallo Alexandra

ja sicherlich wäre auch eine ambulante Geburt eine Option.
Wenn ich nicht über Nacht bleiben muss, auf jeden Fall ;-)
Denn ich fand die Nächte im Krankenhaus grausam.
Kaum ein Auge zu, kam der Arzt und fummelte am Blasenschlauch rum, drückte auf meinen Bauch. Dann kam wieder ne Schwester.
Nee das war nix für mich...

Aber ich muss dich mal gerade fragen:
Was ist ein path. ctg ?
Womit hängt das zusammen?

Danke dir
#blume
LG

Beitrag von queenofrain 20.01.11 - 21:39 Uhr

Hi,

ich lag vor dem KS wegen vorzeitiger Wehen schon 2,5 Wochen im Krankenhaus und als ich gehen hätte dürfen, sind die Herztöne unter den Wehen immer schlecht geworden. Hatte dann eine Nacht lang Dauer-Ctg und am morgen hat man dann beschlossen, den Kurzen per KS zu holen. Dabei hat man dann festgestellt, dass er sich einen Knoten in die Nabelschnur gemacht hatte und der unter den Wehen abgedrückt wurde, so dass die Herztöne schlechter wurden.

Allerdings fand ich den KS nicht schlimm. Hatte eine nette Zimmernachbarin und mir ging es verdammt gut. Bin am 2. Tag (Di KS - also Do) schon mit zur Kinderklinik (50 km) gefahren, weil er dort auf Intensiv zur Überwachung lag. Freitag bin ich dann auch schon entlassen worden.

Ambulante Geburt ist schon toll, wobei ich dieses Mal ein Einzelzimmer hatte, weil nichts los war und ich mir den Luxus gegönnt habe, die Kurze über Nacht abzugeben, weil ich davor tagelang keine Nacht mehr als 2 Std. geschlafen hatte. Und mein Mann und meine Hebamme hatten sich gewünscht, dass ich doch wenigstens die Nacht da bleibe, weil es eine schnelle Geburt mit einem großen Kind war. Ich wollte ja eigentlich direkt abends mit nach Hause.....

Lass es doch einfach auf Dich zu kommen. Ich persönlich finde, dass man im KH einfach mehr Sicherheit hat. Eine Freundin von mir hat eine Woche vorher entbunden - auch nach KS und bei ihr wurde eingeleitet und sie wollte unbedingt spontan aber dann musste alles schnell gehen, weils unter den Wehen zu einer Ruptur kam und es dann ein Not-KS wurde. Weiss nicht, ob mir das Geburtshaus oder zu Hause dann nicht zu gefährlich wäre. Lieber mit der Sicherheit im KH entbinden und wenn alles gut läuft ab nach Hause. Auch wenn das Risiko für eine Ruptur sehr gering ist, ist es ärgerlich wenn man gerade diejenige ist, bei der es vorkommt und dann alles auf der Kippe steht.

LG

Alexandra

Beitrag von qrupa 21.01.11 - 15:16 Uhr

Bei solchen geschichten wie der von deiner Freuindin muß man aber immer auch bedenken, dass das Risiko bei eienr Einleitung nach KS, auch wenn es viele Kliniken gerne tun, ganz erheblich ansteigt. Sowas endet ziemlich oft in einem neuen KS wegen drohender Ruptur

Beitrag von queenofrain 21.01.11 - 17:15 Uhr

Ja, ich weiss. Wollte die TE nur darauf hinweisen, dass das passieren kann, falls sie in die Situation kommt.
Hätte meine Tochter sich nicht selbst auf den Weg gemacht, hätte ich direkt einen KS bekommen bzw. Einleitung nur sehr dosiert ohne viel Ausprobieren.

Beitrag von qrupa 20.01.11 - 16:02 Uhr

Meine erste Tochter kam vor knapp 2,5 Jahren per sekundärem KS und vor 15 Tagen habe ich unsere zweite Tochter zu hause geboren. In der Klinik wäre es ziemlich sicher wieder ein KS geworden. Es war eine anstrengende und lange aber wunderschöne Geburt im eignene Geburtspool
Ich hab zwei großartige udn erfahrene Hebammen an meienr Seite gehabt und die Entscheidung für die Hausgeburt war wohl die beste überhaupt

LG
qrupa

Beitrag von herzelchen 20.01.11 - 20:52 Uhr

Das hört sich wirklich toll an.
Eine meiner größten Ängste ist genau wie du geschrieben hast das sie in der Klinik gerne wieder zum KS tendieren.
Und meine Hebamme damals war einfach nicht die Richtige.

Ich hoffe sehr das ich zusammen mit dem nächsten Kind ein anderen Weg gehen kann, nämlich den , den ich mir bei meiner Kleinen auch so gewünscht hatte.

Toll mit dem Geburtspool.
Schön zu hören das es auch nach einem KS ohne Komplikationen läuft...
Danke dir !!

LG