zum Eltergeld etwas dazuverdienen und Urlaubsfrage

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sanne4 20.01.11 - 16:33 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe zwei Fragen an euch Füchsinnen :-)

1. Kann ich mir zum Elterngeld etwas dazuverdienen? Wenn ja wieviel? Zugegeben habe ich bereits bei der Elterngeldstelle angerufen. Die sagten mir, dass all das, was ich dazu verdiene mit meinem Elterngeld verrechnet wird #gruebel. Kann ich mich auf diese Aussage verlassen? Ich bin ein bisschen vorsichtig mit den Aussagen der Ämter ;-).

2. Ich habe ja einen gewissen Urlaubsanspruch für 2011. Ich habe für mich ausgerechnet, dass ich Anspruch auf 19,4 Tage (mal genau genommen :-p) habe. ET ist der 9.8.11 und Mutterschutz geht bis zum 4.10.11. Das heißt ich habe Anspruch bis 4.10.11. Wenn ich nun aber nicht am 9.8. entbinde, sondern erst am 19.8. - erhöht sich dann mein Urlaubsanspruch entsprechend, da sich ja auch der Mutterschutz nach hinten verschiebt? Oder ist es einfach so festgelegt, gerechnet wird mit dem errechneten Entbindungstermin der Rest ist Pech bzw. Glück, wenn man ein bissel eher entbindet.

Mein Chef möchte das gerne genau wissen und ich finde es auch interessant.

#danke

LG

Sanne mit Klara *29.2.2008 und #ei 11+2

Beitrag von janimausi 20.01.11 - 16:40 Uhr

Also mir wurde mal gesagt, das ich mein Kind nur nicht länger wie 30std. die Woche Betreuen lassen darf, da sonst das Elterngeld gestrichen wird.

Und dein Mutterschutz beginnt halt die 6 Wochen vor der Entbindungund die Tage die du früher entbindest, werden dir hinten an den Mutterschutz ran gerechnet und wenn du später entbindest hast du eben ganz normal die 8 Wochen Mutterschutz.

LG

Beitrag von sanne4 20.01.11 - 16:42 Uhr

Danke für deine Antwort :-) , aber wirkt sich das dann auch auf meinen Urlaubsanspruch aus, wenn ich später entbinde?

#danke

Beitrag von janimausi 20.01.11 - 17:03 Uhr

Meiner Meinung nach wirkt sich das gar nicht auf dein Urlaubsanspruch aus, da du ja so lange wie du entbindest eh in Mutterschutz bist, also wenn du später entbindest.

Beitrag von beat81 20.01.11 - 16:52 Uhr

Huhu,
also die erste Frage kann ich dir hundertprozentig bentworten. Bei der zweiten weiß ich es leider nicht. Im Vorhinein kannst du ja nicht wissen, wann dein Kind kommt. Der ET verschiebt sich allerdings ja nur maximal 2 Wochen nach hinten, sodass ja maximal ein Urlaubsanspruch von 1 Tag mehr entsteht. Dafür lohnt es sich nicht weiter nachzuforschen meiner Meinung nach.

Jetzt zu Frage1:

Grundsätzlich steht jedem Elterngeld zu, der weniger als 30 Wochenstunden arbeitet. Aber nur der Mindestbetrag von 300 Euro. Arbeitest du 31 Stunden, bekommst du nix.
Jetzt ist es so, dass alles, was du verdienst, zu 100 % auf das EG angerechnet wird. Es ist ja eine Leistung, die einen Verdienstausfall finanziert.

Angenommen, du bekommst 1000 € EG und gehst für 1000 € arbeiten (25 Stunden) bekommst du 300 € EG + dein Gehalt.

Beispeil 2:Du bekommst 1000 € EG und 2000 € Gehalt (40 Stunden), bekommst du kein Elterngeld mehr, da > 30 Stunden

Beispiel 3: Du bekommst 1000 € EG und 500 € Gehalt = 500 € Elterngeld + 500 € Gehalt, da hundertprozentige Anrechnung.


Hoffentlich war das jetzt in etwa verständlich.

LG beat

Beitrag von kati543 20.01.11 - 17:22 Uhr

Das Elterngeld wird zu 100% angerechnet. Die Aussage des Amtes war richtig.

Der Mutterschutz geht von 6 Wochen vor ET bis 8 Wochen (oder 12) nach GEBURT (+die Tage, die eben vor der Geburt noch gefehlt haben). Du hast vollen Anspruch auf Urlaub für deinen gesamten Mutterschutz. Jede Frau hat also mindestens 14 Wochen Mutterschutz. Bei Zwillingen, Früh- oder Mangelgeburten und bei nach-ET-Geborenen sogar noch länger. Für jeden angefangenen Monat Mutterschutz hast du für den ganzen Monat den Urlaubsanspruch - also wenn du pro Monat 2 Tage hast, dann bekommst du die 2 Tage auch, wenn dein Muschu am 2. des Monats endet.
Also in deinem Beispiel erhöht sich der Urlaubsanspruch nicht, wenn du 10 Tage später entbindest, da es noch derselbe Monat ist.
Verwechsel das nicht. Der Beginn des Muschu richtet sich nach dem ET, das Ende aber IMMER nach dem tatsächlichen Geburtstermin.

Beitrag von sternschnuppe215 20.01.11 - 17:22 Uhr

ja bis 30 Std/ pro Woche darfst Du arbeiten

DOCH zu bedenken...

Dein Einkommen wird ANGERECHNET...

also fürs Elterngeld noch arbeiten gehn...

#augen

weg mit dem Gedanken

:-p

es sei denn es lohnt sich finanziell...

doch dafür haben ja die Meisten hier jahrelang in ihrem Job gut verdient, um sich nun mal zurückzulehnen

#cool

Beitrag von susannea 20.01.11 - 17:35 Uhr

Ich kann dir 100%ige Antworten zu beiden geben.

2. Urlaubsanspruch hast du bis Ende Oktober! Da müsste das Kidn schon viel später kommen um daran was zu ändern ;) Oder viel früher, dann hast du bis Enhde des Moants in dem der Mutterschutz endet Urlaubsanspruch!

Ab 0,5 Tagen muss aufgerundet werden.

1. Ja, es wird alles angerechnet, aber damit verändert sich nur die Berechnungsgrundlage.

Einkommen vor der Geburt- Einkommen nach der Geburt und davon dann 65-100% sind das neue Elterngeld. Midnestens 300 Euro!

Beitrag von sanne4 20.01.11 - 20:50 Uhr

Vielen Dank für eure vielen Antworten :-)

damit kann ich auf jeden Fall etwas anfangen #winke

zu der Urlaubsfrage... mein Chef wollte es genau wissen und es ist gut, dass ich nachgefragt habe, denn ich wusste nicht, dass ich sozusagen die ganzen Tage für Oktober noch auf meinen Urlaub legen kann :-D

Also... habt Dank und liebste Grüsse

Sanne