Och maaaaaan

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von muckilein123 20.01.11 - 18:14 Uhr

Hallo alle mit einander.

Wie einige vielleicht schon mit bekommen haben wollte ich mich von meinem mann trennen.
Nun wurde am Sontag diese trennung ausgesprochen und mein Mann will wohl nun ausziehen.

Nun bin ich aber irgendwie im zwiespalt.
Irgendwie will ich die trennung, aber andersrum denke ich vielleicht würde ja ne Eheberatung doch was bringen.
Was meint ihr?

Also zur "vorgeschichte":
Es krieselt irgendwie schon länger bei uns, wir haben irgendwie nur an einander vorbei gelebt, kaum mit einander geredet, und nunja, die "ehelichen" Pflichten sind auch nicht mehr da gewesen bzw kaum (wenn ihr versteht was ich meine ;-) )
Ich bin schon seid einiger zeit am überlegen gewesen ob ne trennung nicht doch das beste wäre.
Außerdem kommt hinzu, das er mich irgendwie nur noch genervt hatte, ich ihn eigentlich garnicht mehr richtig liebe.

Nunja, nun wie gesagt kommen mir wieder etwas zweifel.
Er kämpft so garnicht um mich, er hat es einfach so hin genommen, auch wenn er wie er meint mich schon nioch liebt.
Seid Sonntag verstehen wir uns komischer weise wieder recht gut, gestern hatten wir sogar seid längerem mal wieder sex.

Nunja, nun wie gesagt, habe ich so gedacht, vielleicht läßt sich eine schidung ja vielleicht doch noch verhindern, schon alleine der kinder wegen.

Ob ich dann auf kurz oder lange wieder vor dieser entscheidung stehe weiß ich nicht.

Ich bin irgendwie so völlig durch einander.
Klar mag ich ihn noch, und die vorstellung, das er vielleicht mal ne andere hat, macht mich wahnsinnig, ist da vielleicht doch noch ein wenig liebe vorhanden, oder ist es einfach diese verbundenheit und "gewohnheit" die mir das gefühl gibt?

Ach man, ich weiß auch nicht :-(

Beitrag von sannchen1968 20.01.11 - 18:32 Uhr

Hollo#winke
So wie du das schilderst,is ja nun schon länger der Wurm drin!
Die Trennung ist ausgesprochen,er sagt ok machen wir,hast ja recht und du nickst das ab !!
AAAAAAAber ich habe nichts davon gelesen das ihr mal ein Gespräch geführt habt,warum,weshalb es so ist wie es nun mal ist????
Oder das ihr die Eheberatung in anspruch nehmen wollt!!
Habt ihr Kinder?
Ganz davon abgesehn,ist einen Trennung nie so wie man sich das denkt,so nach dem Mott"Er/Sie is weg GOTT SIE DANK,weh tut es immer so oder so!
Und die vermeintliche LIEBE wird ganz oft mit Gewohnheit verwechelt(die Erfahrung hab ich gemacht war 12J.verheiratet)!!
Alles Gute,SANNE

Beitrag von muckilein123 20.01.11 - 18:57 Uhr

Ach gott, ich habe mir schon den mund fusselig geredet und letzten endes aufgegeben und bin dann mit der zeit auf abstand gegangen.

Letzten endes bin ich eigentlich allein.
Er macht garnichts.
Geht morgens um 9 oder halb 10 aus dem haus, ich mache die Kids fertig bring die in die schule, erst dann steht der gnädige herr auf.
Wie oft habe ich gesagt, ich fänd es mal toll, wenn du mir helfen würdest, nicht das er es müßte, aber für die kinder fänd ich es schön.

Aktivitäten, interessieren ihn wenig bis garnicht die die kids haben bzw machen.

Ich fühl mich auch von ihm einfach verarscht.
Er fordert und fordert...
Und was ist mit mir?
Ok, ich bin auch nicht ohne, das sage ich ja nicht, wir haben alle unsere fehler.
Aber ich habe mich wirklich in viele punkten nach ihm gerichtet.
Und er tuit nichts.
Es gibt noch jede menge punkte, aber das würde zu viel werden.

Wir haben oft geredet und uns gesagt was uns stört.
Passieren wie gesagt tut sich aber nicht viel, und wenn ist es von seiner seite nicht von langer dauer.

Wie gesagt, ihm scheint es auch sch.. egal zu sein das ich mich trennen will.
Für ihn ist das alles schon geregelte sache habe ich den eindruck (zumindest dafür das es mich ja noch ach so sehr liebt)

Ich habe da einfach keinen nerv mehr drauf und will das nicht mehr , aber ich dachte vielleicht stell ich mich auch einfach nur an.
Ich bin mir zimlich sicher das es einfach nur noch die gewohnheit ist, und die angst vorm allein sein (von meiner seite aus jetzt).
Es hängt so vil hiermit zusammen.
Er schmeist mir nun nurnoch zahlen m kopf.
Was ich dann nun an unterhalt bekomme, was ich zukünftig an "miete" auto ect bezahlen muß.
Was die scheidungskosten betragen, das wir nur einen anwalt brauchen ....
Ich meine wir haben uns quasi gerade getrennt und er will sofort die scheidung.

Achso, ja, wir haben 2 kinder, die große geht grad in die schule die kleine ist jetzt das 2. jahr im kindergarten.

Echt, am liebsten würd ich meine sachen sofort packen und zu meinen eltern ziehen (geht aber wegen der kinder nicht, zumindest nicht wegen der schule, will sie da nicht mitten im jahr raus reißen).

Er läßt sich irgendwie auch zeit mit der Wohnungssuche.
Ich glaube fast er will sich garkeine wohnung suchen.

Beitrag von devadder 20.01.11 - 20:26 Uhr

Wie lange geht denn das jetzt bei euch, oder habe ich das überlesen?

Beitrag von muckilein123 20.01.11 - 20:27 Uhr

ein halbes jahr bestimmt

Beitrag von devadder 20.01.11 - 20:31 Uhr

Oder eher erst. Wei0t Du, ich finde es immer sonderbar, wenn ich hier lese, dass wenn es mal in einer Ehe oder Beziehung etwas schlechter läuft, sich gleich getrennt werden soll. So etwas ist doch nicht wie ein Schuh, der, wenn er nicht mehr gefällt, einfach ausgewechselt wird. Ich kenne viele, bei denen zur Zeit ohnehin die Stimmung unten ist. Ich würde einfach mal abwarten bis der Frühling kommt, da ändert sich der Gemütszustand bei vielen wieder. Hast Du mal hinterfragt, was er vielleicht für Probleme hat, beruflich zum Beispiel?

Beitrag von muckilein123 20.01.11 - 20:34 Uhr

mit dem halben jahr meinte ich auch eher wo wir nicht mehr wirklich mit einander reden.
Probleme haben wir schon länger, wir haben eigentlich schon mit probleen unsere ehe begonnen wenn man es genau betrachtet.
Ja, es mag sein, aber wenn die liebe nicht mehr da ist?

Beitrag von devadder 20.01.11 - 20:39 Uhr

Warum habt ihr dann überhaupt geheiratet?
Wenn keine Funke Liebe mehr da ist, würde auch eine Beratung nicht helfen. Man geht dann wieder nur Kompromisse ein und es wird dann doch in einer Trennung enden. Quälen muss man sich nicht.

Beitrag von akuro 20.01.11 - 21:16 Uhr

Sorry fürs einmischen.

Ich störe mich etwas an der Formulierung "nur Kompromisse". Ich weiß nicht ob Du es so meinst, aber was ist an Kompromissen schlecht?

Weiß Du, ich habe mir schon längere Zeit Gedanken darüber gemacht, warum heutzutage viele Beziehungen auseinandergehen. Warum manche Beziehungen wehseln wie Schuhe (habe ich von Dir).

Meiner Meinung nach ist es die immer mehr abnehmende Kompromissfähigkeit oder der Wille dazu. Selbstverwirklichung ist das here Ziel. Ich bin am Zweifeln, ob das unserer Gesellschaft und der Idee von Familien wie sie die letzten Jahrzehnten existierte gut tut. Ich persönliche hatte bisher immer die Familie als Lebenskonzept angestrebt und verwirklicht, sehe mich aber immer mehr auf verlorenem Posten....

Grüße
Akuro

Beitrag von devadder 20.01.11 - 21:26 Uhr

EIne Beziehung zu führen bedeutet fast immer Kompromisse einzugehen, das ist klar. War wohl etwas falsch formuliert. Ich meinte eher, klein beigeben. Du hast vollkommen Recht. Da wird mal schnell geheiratet, dann, wenn es mal nicht passt gleich wieder getrennt. Das Leute so lange verh. sind wie früher findet man leider nicht mehr. Da heißt es, ich liebe... nicht mehr und das solls dann gewesen sein. Leider.