plötzlich Einschlafprobleme

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sandrapa 20.01.11 - 21:28 Uhr

Guten Abend Ihr Lieben!

Unser nun fast 2-jähriger Sohn hat sich bisher immer problemlos ins Bettchen bringen lassen und hat dann friedlich seine 11-12 Stunden durch geschlafen.
Ein Traum, ich weiß...

Dennoch gibt es nun Grund zur Sorge, denn seit einer Woche fängt er fürchterlich an zu weinen, wenn man abends sein Zimmer verlässt.
Er beruhigt sich nur, wenn man anwesend ist, bis er einschläft.

Mein Kinderarzt sagt (hatten heute U7, alles in bester Ordnung), wir sollen dem Schreien nicht nachgeben.
In meinem Babybuch steht aber, dass die Kinder in Ihrer Persönlichkeitsentwicklungsphase Verlustängste entwickeln können und dann die Nähe der Eltern brauchen.

Habt Ihr sowas Ähnliches erlebt und könnt mir einen Tipp geben, wie wir das alte Schlafverhalten wieder herstellen können?
Bin ziemlich verzweifelt, denn ich bringe es nicht übers Herz, ihn lange so weinen zu lassen.

Wäre Euch sehr dankbar für Eure Meinungen.

Viele Grüße,
Sandra

Beitrag von scura 20.01.11 - 21:46 Uhr

HIER!!!!!!!

Gerade als ich meine Tochter in den Schlaf "wog/wiegte(?#hicks)" dachte ich daran, mal hier danach zu fragen.

Sie ist im Nov. 2 geworden. Seit ein paar Wochen ist sie abend einfach nicht ins Bett zu bekommen. Allerdings habe ich sie schon immer in den Schlaf begleitet, was normalerweise höchstens zehn Minuten dauerte. Jetzt sitze ich zum Teil eineinhalb Stunden da! Was mir definitiv zu lang ist. Habe probiert, sie zum alleine einschlafen zu bewegen, wobei sie dann aus dem brüllen gar nicht mehr raus kommt. Habe ich abgebrochen, da das kein schöner Tagesausklang ist.
Sie spricht schon sehr gut. Momentan habe ich jeden Abend die Diskussion, das sie bei uns im Bett schlafen will. (Ich möchte aber das sie wenigstens in ihrem Bett einschläft. wenn sie nach meisst zwei Stunden aufwacht schläft sie eh bei uns im Bett)

Jetzt habe ich gedacht" Okay, sie ist einfach nicht müde genug" Und habe versucht mal den Mittagsschlaf (am Wochenende) wegzulassen. Dann ist sie gegen 17 Uhr so unerträglich nölig, das an einen schönen Tagesausklang auch nicht zu denken ist.

Seit zwei Tagen, haben wir Besuch, der im Kinderzimmer nächtigt. Sie darf also bei uns im Bett schlafen, die ganze Nacht. Beim einschlafen ist es aber genauso wie bisher. Ewig lange hin und her gewälze. Mamis Arm, dann doch nicht, noch was trinken, vom Tag erzählen, noch ein Lied, Mamis Arm, dann doch nicht, noch was trinken, vom Tag erzählen, noch ein Lied#augen bis ich meckere(naja, ein bisschen)

Und ja, sie entwickeln Verlustängste, durch die Erkenntnis der eigenständigen Person und die der Eltern. Hat sie auch. Alles muss Mami machen, sie ist total fixiert auf mich u.s.w. Was ja auch okay ist. Aber ich glaube eigentlich, das sie die Verlustängste bei unserer Einschlafzeremonie nicht haben kann.


Ach ja, es ist nur eine Phase....

Beitrag von sandrapa 20.01.11 - 21:57 Uhr

Danke für Deinen Beitrag!
Schön, dass man nicht alleine dasteht, denn da gibt es ja so einige Parallelen...
Was tut man nicht alles für die kleinen Mäuse, was?
Ich bin momentan unsicher, was das Richtige ist, aber mit Schreien und Weinen den Tag ausklingen zu lassen, das ist nicht schön. Da geb ich Dir 100%ig Recht. Ich bringe das auch nicht übers Herz.

Wollen wir mal hoffen, dass die Phase bald wieder vorüber geht ;-)

Beitrag von katja2712 20.01.11 - 21:58 Uhr

einen tipp hab ich nicht aber ich bin gerade am schmunzeln....das hätt genauso ich schreiben können...

wir haben angefangen eine gute nacht cd einzulegen, und wie auf knopfdruck hört sie beim letzten lied direkt auf sich rumzuwälzen und nervös zusein und schläft ein. die cd hat 9 lieder und geht ca 30 min.... dann schläft sie etwa 2-3std bei sich im bett und dann wandert sie zu uns rüber :-)

lg katja

Beitrag von sandrapa 20.01.11 - 22:06 Uhr

An Musik hab ich auch schon gedacht.
Die Spieluhr hat nicht wirklich Erfolg gebracht, aber sie musiziert ja auch nur kurz.
Wir haben so eine schöne Mozart für Babys CD. Einen Versuch ist es wert, sie mal einzulegen.

Liebe Grüße,
Sandra

Beitrag von scura 20.01.11 - 22:07 Uhr

Schön ist auch Nico Bizer "Traumküsschen"! Kennst Du die?

Allerdings singe ich die mittlerweile meiner Tochter vor! Haha

Beitrag von sandrapa 20.01.11 - 22:14 Uhr

Nein, die kenne ich leider nicht.
Wir haben auch noch eine Kuschelhits für Kinder. Da spielt ein Orchester bekannte Balladen.
Ist auch sehr schön. Werde ich morgen mal wieder raus kramen.

Beitrag von senzill 20.01.11 - 22:04 Uhr

Hier...bei uns auch, meiner ist zwar erst 22 Monate aber seit neustem ist es auch nicht mehr so leicht ihn schlafen zu bringen. Die Erzieherin meinte auch mal zu mir, das Kinder um die 2 wieder ganz große Ängste bekommen, Mama könnte auf einmal wegsein. Das geht aber relativ zügig wohl wieder vorbei, wenn man dem Kind einfach in dieser Hinsicht gib was es braucht: sehr viel Nähe, damit es wieder Sciherheit bekommt und wieder wie vorher schlafen kann. Meiner schläft mit mir im Bett, von daher ist es nicht so schwierig Nachts, wenn er mal aufwacht vergewissert er sich kurz, dass ich noch da bin und gut ist. Beim Schlafengehen, bin ich einfach nur konsequent, er nölt schon zeimlich und weint auch manchmal, aber ich bleibe einfach da und sage ihm dass wir wie immer ins Bett gehen und ich nicht weit weg bin. Er ist aber auch gut müde abends und schläft dann schon relativ zügig ein, längstens nach 30 Minuten. Oft probiert er schon mit nochmal Trinken oder andere diverse Dinge das Schlafen hinaus zu zögern, aber auf das Spiel lasse ich mich nicht ein und mittlerweise weiß er einfach dass das nichts bringt und ergibt sich seinem Schicksaal #verliebt. Ich glaube man sollte das wirklich einfach als Phase sehen und das Beste drauß machen, aber das Kind weinen lassen verstärckt die Angst ja nur und dann bleibt man evtl. in dieser Phase stecken und das will ja wohl keiner. Finde das nicht gut von dem KIA.

Beitrag von sandrapa 20.01.11 - 22:19 Uhr

Lieben Dank für Deine Antwort.
So fühle ich mich nun wenigstens in meinem Instinkt bestätigt.
Schreien lassen wird die Ängste nur schlimmer machen. Es muss ja einen Grund für die Angst geben, und ich gehe nicht davon aus, dass er nur aus Zickigkeit schreit.
Tagsüber ist er nämlich nicht so panisch, und auch nachts beruhigt er sich selbst.
Ich werde ihm auch die Nähe geben, die er braucht und hoffen, dass er sich bald wieder beruhigt und vertraut, dass Mama und Papa immer für ihn da sind.
Auch, wenn sie nicht gerade am Bettchen Händchen halten ;-)

Beitrag von babsi1972 20.01.11 - 22:14 Uhr

Mir gehts auch ähnlich. Meine Kleine ist aber erst 12 Monate und 3 Wochen alt.
Sobald ich das Zimmer verlasse brüllt sie. (Das war nie der Fall). Ich hoffe auch, dass das nur ne Phase ist, denn in den letzten Tagen kam sie auch nachts schreiend und ist nur auf mir wieder eingeschlafen. Das gabs früher nie.
lg Babsi