Entbinden bitte um eure Meinung

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mamajessy2010 20.01.11 - 21:39 Uhr

Also ich habe letztes Jahr meinen Sohn amnbulant entbunden.
Nun bin ich wieder in der 8 SSW.
Mein Mann ist gegen einer ambulanten Entbindung. Ich selber möchte sehr gerne Ambulant enbinden. Er sagt es ist kein Arzt da wenn was ist, Er meint auch bei der 2 Geburt blutet mann hinter her mehr. Ich hasse Krankenhäuser.
Die Hebamme wohnt gleich gegenüber von uns.

Beitrag von meine-nini 20.01.11 - 21:58 Uhr

Wenn du ambulant entbinden möchtest, dann tu das ;-) du hast doch schon eins, da weißt du doch sicherlich schon über einiges Bescheid ;-) und ist dein jetziger Lebenspartner nicht der Papa vom ersten ? Weil da hätte er doch auch schon was dagegen gehabt müssen oder ?!

Und egal wo die Hebamme wohnt , sie würde ja soweiso kommen, also kein Kopf machen und wenn du dich sicher fühlst würde ich mir da von meinem Mann nicht viel rein reden lassen ;-)

Liebe Grüße und alles Gute ;-)

Beitrag von mamajessy2010 20.01.11 - 22:03 Uhr

Mein Mann ist auch der Vater des ersten Kindes ich verstehe nur noch wieso er jetzt was daggen hat

Beitrag von widowwadman 20.01.11 - 22:53 Uhr

Meinst du ambulant oder Hausgeburt? Ambulante Entbindung heisst doch dass du im KH entbindest, und danach dann heimgehst.

Da ist es auch egal wo die Hebamme wohnt.

Beitrag von mamajessy2010 21.01.11 - 09:36 Uhr

ich meine das man im krankenhaus entbindet und nach ein paar stunden heim geht

Beitrag von nisivogel2604 21.01.11 - 15:11 Uhr

Wenn du KH hasst, dann bleib doch gleich zu Hause #schein Ich hab mein drittes Kind zu Hause bekommen, nachdem mein Mann sich da ewig gegen gesträubt hat.

DU bekommst das Kind, DU entscheidest WO du gebähren willst. Dein Mann kann da entweder mitmachen oder nicht. Er ist nur Zuschauer. Mein Mann musste sich entscheiden und würde nie nie wieder für eine Geburt ins KH wollen. Er fand es zu Hause viel schöner.

Wochenfluss ist Wochenfluss. Egal das wievielte Kind es ist.

Wenn die Hebamme gleich gegenüber wohnt, ists doch prima. Sie kann dich und das Kind komplett versorgen udn ist in vielen Dingen viel kompetenter als ein Arzt.

lg

Beitrag von itsmyday 21.01.11 - 15:49 Uhr

"DU bekommst das Kind, DU entscheidest WO du gebähren willst. Dein Mann kann da entweder mitmachen oder nicht."

Hui, mit Dir möchte ich nicht verheiratet sein.....bin ich ja auch nicht. :-p #cool

Ne, im Ernst jetzt: denk Dich mal in seine Situation! Es geht schließlich um sein Kind....wäre es da nicht angezeigt, ein bißchen weniger rigide vorzugehen? #kratz

Kompromisse und Diskussionsbereitsschaft sind doch ein wesentlicher Teil einer gelungenen Partnerschaft....warum ist das so anders, wenn es um ein gemeinsames Kind geht?? #schock #augen

LG

Beitrag von nisivogel2604 21.01.11 - 16:54 Uhr

Ich habe mich bei den ersten beiden Kindern überreden lassen in die Klinik zu gehen und habe gelernt, das es einfach falsch ist, meinen Mann bei der Wahl des Geburtsortes mitbestimmen zu lassen.

ICH musste das Kind kriegen, nicht er. Also will ich auch, das es mir dabei gut geht.

Ansonsten darf er natürlich mitentscheiden. Aber wer mir wann wo seine Hand reinsteckt, mich mit was verkabelt, das entscheide ich allein.

lg

Beitrag von itsmyday 21.01.11 - 18:41 Uhr

"Aber wer mir wann wo seine Hand reinsteckt, mich mit was verkabelt, das entscheide ich allein."

Das kannst Du auch im KH entscheiden!!! #augen

Manche Leute meinen offensichtlich, dass man seine Rechte im KH an der Anmeldung abgibt.....das würde ich dann auch als "selber schuld" bezeichnen. #cool

Das kann doch nicht der Grund sein, warum man den Kindsvater völlig entmündigt. Kein Wunder, dass immer weniger Männer Väter werden wollen.....kaum ist die Zeugung geschafft, heißt es "Mein Bauch gehört mir..." und das ist letztlich nur der Anfang einer traurigen Väterbenachteiligung, wie sie in unserer Gesellschaft gang und gäbe ist. #schock

Beitrag von nisivogel2604 21.01.11 - 21:55 Uhr

Nein, das konnte ich im KH nichte ntscheiden. Da hat man permanent mit unserer Angst gespielt und uns entmündigt. Alles was mein Mann für mich ablehnte wurde trotzdem gemacht. Das hat da überhaupt niemanden interessiert.

Und wie gesagt: er fand es zu Hause viel besser und fasst sich heute nur noch an den Kopf, bei dem Gedanken mich ins KH schicken zu wollen.

gebären kann ich nur da, wo ich mich wohlfühle. Und das tue ich in der Klinik nunmal nicht. Ich bin ja nicht krank

Mein Mann war bei der Hausgeburt allerdings wesentlich aktiver dabei als bei der Klinikgeburt. Da hat man ihm ständig das Gefühl gegeben zu stören. hier zu Hause ging es um mich als Frau, um uns als Paar und um unser Kind. Und nicht um Klinikinterne Richtlinien und besserwissende Gynäkologen.

Beitrag von itsmyday 22.01.11 - 09:38 Uhr

Es mag sich ja im Nachhinein alles zum Guten gewendet haben.....

Das rechtfertigt aber nicht den kollektiven Aufruf, den Wunsch des Vaters brutal zu ignorieren! #augen #schock

Nicht alle Männer stecken es so locker weg, wenn man ihre Ängste und Vorstellungen in Grund und Boden stampft. Grade wenn es um das eigene Kind geht, das nunmal nicht der Mutter allein "gehört" ist ein respektvoller Umgang mit dem Partner unverzichtbar.

Ist ja ok, wenn Du einen Mann hast, der nichts dagegen hat, nicht einbezogen und ernst genommen zu werden, aber ich würde mal lieber nicht andere Frauen in diesem Verhalten bestärken. #cool
Viele Väter würden sowas nämlich - in meinen Augen zurecht! - in den falschen Hals kriegen. #schwitz

Beitrag von nisivogel2604 22.01.11 - 09:58 Uhr

Wollen wir das ganze mal umdrehen? Das sähe dann nämlich so aus wie bei unserem zweiten Kind.

Da bin ich in die Klinik gegangen, weil ich der Meinung war, mein Mann darf bei der Geburt ja mitentscheiden.

Da lag ich dann verkabelt und betatscht, nicht respektiert, er hilflos auf dem Hocker daneben. Beschissene Geburt, Komplikationen, fast erneuter Kaiserschnitt? Und warum? Weil ich die ganze Zeit nur üpberlegt hab, wie ich das gestöpsel von mri abkrieg und flüchten kann.

Die Frau ist nunmal die, die gebärt, also muss der Mann sich hier ihren Wünschen anpassen. Mein Mann war hier z.B. immer bei der Vorsorge dabei und konnte ALLE Fragen, Sorgen, Ängste bei der Hebamme loswerden.

Mein Mann ist keiner, der sich beiseite schieben lässt. und wie gesagt: er war hier viel viel mehr mit einbezogen und von Anfang an Vater und nicht Gast oder Besucher.

Beitrag von itsmyday 22.01.11 - 14:36 Uhr

Mir gings jetzt nicht um Deinen speziellen Fall.

Ich finde es nur unpassend, ständig andere Frauen gegen ihre Männer aufzuhetzen. #cool

Du wirst Dir schon die Mühe machen müssen über ein "Ich krieg das Kind, also bestimme ICH" hinaus zu erklären, wie hier ein harmonisches Miteinander gefunden werden kann. #schwitz

Du läßt ja solche Meldungen nicht zum ersten Mal vom Stapel....vielleicht geht das ja auch ein wenig konstruktiver? #zitter

Beitrag von nisivogel2604 22.01.11 - 14:39 Uhr

Es ging hier doch aber lediglich um den WWunsch der TE ambulant zu entbinden und den Mann der dagegen ist.

Ich buttere meinen Mann weder unter, noch berücksichtige ich ihn nicht. Es geht hied lediglich um den Akt der Geburt. Und bei dem entscheidet nunmal die Frau. SIE befindet sich nämlich direkt in der Aktion und muss sich wohlfühlen.

Wir leben hier ein harmonisches miteinander und entscheiden gemeinsam. Wenn mein Mann operiert werden muss (round about 23 mal in 4 Jahren) entscheidet er auch ganz allein über Vollnarkose ooder Spinale (ist nämlich sein Körper) DA hab ich dann nichts zu sagen, und das finde ich vollkommen in Ordnung

Beitrag von itsmyday 22.01.11 - 15:11 Uhr

"entscheidet er auch ganz allein über Vollnarkose ooder Spinale (ist nämlich sein Körper"

Genau, da geht es nur um seinen Körper. #cool

Bei einer Geburt geht es aber um Mutter UND Kind. #schwitz

Da ist genau des Pudels Kern beheimatet, auf den ich hinaus wollte.

Über Deinen Körper sollst Du ganz allein bestimmen, aber für den Körper /die Gesundheit Deines Kindes bist du eben nicht allein zuständig und verantwortlich.

Wie wohl kann man sich als Frau bei der Geburt fühlen, wenn man genau weiß, dass der Vater des Kindes in Erwartung eines schlimmen Unglücks daneben steht....verbunden mit der Erniedrigung, brutal übergangen worden zu sein? Diese Spannung überträgt sich doch auch auf Mutter und Kind. Es muss also im Vorfeld geklärt sein, dass ALLE Beteiligten hinter dem Geburtsmodus stehen können.....das kann ein aufwendiger Aufklärungsprozeß sein, aber diese Mühe sollten sich auch die Hausgeburtsverfechterinnen hier machen. #zitter

Beitrag von nisivogel2604 22.01.11 - 17:49 Uhr

Hätte mein Mann mit den schlimmsten Erwartungen neben mir gesessen, dann hätte er den Geburtsraum leider verlassen müssen.


Eine alternative zur Hausgeburt gab es für mich nicht mehr, also musste er sich anpassen.

Eine Frau die sich entspannt, sich wohl fühlt und die sicher ist vor idiotischen Interventionen hat ein niedrigeres Risiko für Komplikationen als eine Frau in der Klinik, die vor Angst dicht macht.

DAS musste mein Mann verstehen. Ich wäre nicht in der Lage gewesen, das Kind natürlich in der Klinik auf die Welt zu bringen.

Wenn die Gebärende nicht hinter dem Geburtsmodus Klinik steht, nützt das wohl noch weniger

Beitrag von itsmyday 22.01.11 - 19:07 Uhr

So....ich gebe auf. #augen

Ich kann mich anscheinend nicht verständlich ausdrücken. #hicks

Du kannst gerne weiter Deine Emanzen-Kampfparolen unters Volk bringen, eigentlich hat mich das nicht zu kümmern. Es reicht eigentlich, dass mein Mann es schätzt, dass ich ihn nicht wie einen dummen Schuljungen behandle. #cool

Beitrag von nisivogel2604 22.01.11 - 20:07 Uhr

Mein Mann würde sie nie wie ein dummer Schuljunge behandeln lassen.

Aber ich mich im intimsten Moment meines Lebens eben auch nicht wie ein dummes Schulmädchen

Beitrag von .lzs. 22.01.11 - 11:56 Uhr

Das kannst Du auch im KH entscheiden!!#rofl Nein kann man nicht.

Gerne stecken sie im KH noch ganz andere Sachen heimlich mit rein.
Wehengel und so ein zeug!

Und mein Mann hatte auch nicht s zu entscheiden.
Ich bekomme das Kind, nicht er!

Also habe ich eins Zuhause bekommen, eins Im Wald#cool und drei per KS#aerger

Beitrag von itsmyday 22.01.11 - 14:25 Uhr

"Gerne stecken sie im KH noch ganz andere Sachen _heimlich_ mit rein."

Wow.....da erübrigt sich jede Diskussion. #schock

Wenn Du das außerhalb eines anonymen Forums so darstellst, kriegst Du eine Klage wegen "übler Nachrede". #cool

Mir tun Ärzte heutzutage nur noch leid. #schwitz

Hättest Du Deine Querlagen auch im Wald entbinden wollen....oder war Dir die ärztliche Hilfe in dem Fall doch recht? #kratz

Beitrag von nisivogel2604 22.01.11 - 17:50 Uhr

Das die Ärzte ohne Infomationen bei der Untersuchung Wehengel einführen ist nichts neues und hat mit übler Nachrede nichst zu tun

Beitrag von itsmyday 22.01.11 - 19:09 Uhr

Wo Beweise fehlen, ist es leider doch üble Nachrede. #schwitz

Das ist doch nur übelste Foren-Polemik der Hausgeburtsfraktion. #cool

Beitrag von nisivogel2604 22.01.11 - 20:06 Uhr

Nein, das ist keine Polemik. Natürlich schreiben die das nicht auf ihre Homepage. Gängige Praxis ist es trotzdem

Beitrag von .lzs. 22.01.11 - 18:44 Uhr

Mit Nachrede hat das nix zu tun, das ist Fakt;-)

Die drei KS waren nötig da die Kinder Quer lagen und die Placenta fast den kompletten Muttermund verschlossen hatte.

Wieso rennen eigendlich alle zum Entbinden ins KH, ist eine Gebuert eine Krankheit oder was#kratz

Beitrag von itsmyday 22.01.11 - 21:25 Uhr

"Die drei KS waren nötig da die Kinder Quer lagen und die Placenta fast den kompletten Muttermund verschlossen hatte. "

Dann bist Du ja gar keine Geschädigte der "fiesen Ärzteschaft", sondern eine Nutznießerin!! Wahnsinn.....und so dankst Du es den Menschen, die Dein Leben gerettet haben, mit übler Nachrede??

Unglaublich, wer solche Patienten hat, braucht keine Feinde mehr.....#augen #schock

Die meisten Frauen gehen übrigens deshalb ins KH, weil sie vorab nicht wissen, ob sie zu den Bedauerlichen gehören, die bei einer Geburt ohne Begleitung selbst sterben oder ein geschädigtes oder totes Kind bekommen würden. In unserer Gesellschaft ist es irgendwie nicht mehr so recht angesehen, dass eben ein gewisser Prozentsatz "Ausschuß" von der Natur durchaus vorgesehen ist.....so wie bei Dir übrigens. Eine Querlage überleben ohne medizinische Hilfe üblicherweise weder Mutter noch Kind.

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