arbeitslos,Minijob,trotzdem Mutterschaftsgeld

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von nicki06 20.01.11 - 21:45 Uhr

Hallo...

Ich bin ab dem 01.02. arbeitslos,habe gekündigt,weil ich aufgrund der Behinderung meines Sohnes nach der Elternzeit nicht mehr vollzeit arbeiten kann. Nun meine Frage,ich bin dann ab dem 01.02. über meinen Mann familienversichert, werde bis zum Mutterschutz auf 400 Euro-Basis arbeiten,ist das erlaubt? Was bekomme ich dann an Zuschüsse? Sprich bekomme ich von der Krankenkasse Mutterschutzgeld,wenn ja,wieviel? Wieviel Elterngeld steht mir dann zu?

Lg. Nicole

Beitrag von kati543 20.01.11 - 22:59 Uhr

Du kündigst in der SS??? Wieso? Das ist doch nur nachteilig für dich. Du kannst einen Minijob haben, aber das Einkommen daraus wird mit dem ALG1 verrechnet - falls du das bekommst (denn wenn, bist du auchnicht familienversichert). Mutterschaftsgeld bekommst du entweder in Höhe dieser einmaligen 210€ (falls du kein ALG1 bekommst) oder in Höhe des ALG1. Elterngeld berechnet sich nach dem Einkommen er letzten 12 Monate. ALG1, ALG2, Krankengeld wird mit 0€ berechnet. Also minimierst du dein Elterngeld durch die Kündigung ganz gewaltig.

Beitrag von nicki06 21.01.11 - 09:20 Uhr

Ja,ich habe keine andere Wahl als zu kündigen. Meine Elternzeit endet am 28.01.,ich müsste dann ab 31.01. wieder arbeiten und das Vollzeit. Das kann ich aber nicht,weil ich ein schwerkrankes Kind zu Hause habe. Und da mein Chef mich nicht Teilzeit beschäftigen kann,musste ich kündigen,weil ich meinen Arbeitspflichten ja nicht nachkommen kann und niemanden für Kind habe zumindest nicht für den ganzen Tag.

Wenn ich mich jetzt arbeitslos melde,gilt das ja nur bis zum Mutterschutz,danach bin ich ja nicht vermittlungsfähig und somit auch nicht mehr arbeitslos weil ich dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung stehe,oder? Also muss ich mich ja dann spätestens familienversichern,oder?

Es ist alles blöd und es wurmt mich auch total wegen der Kündigung,mir ist aber keine andere Möglichkeit eingefallen.

Lg. Nicole