WOHER NEHMEN DIE STERNENMAMAS DIE KRAFT WEITER ZU MACHEN???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von strietzi 21.01.11 - 12:19 Uhr

hallo ihr lieben!

ein gedanke quält mich schon lange. ich weiss es ist eine sehr persönliche frage, aber gsd muss man hier niemandem in die augen schauen wenn man antwortet.

ich frage mich WOHER nehmt ihr, liebe sternenmamas, die kraft es noch einmal zu probieren und dann nocheinmal und nocheinmal?

es ist ausserhalb meiner vorstellungskraft wie schmerzhaft dieser verlust ist und wie sehr das eine beziehung auf probe stellt (evtl. belastet).

ich bin mir sehr sicher, dass mein mann kein weiteres mal es probieren wollen würde, alleine schon wegen der erneuten verlustangst...

was treibt euch an? was gibt euch mut und kraft?

vielen dank an die, die trotz ihres schmerzens geantwortet haben

strietzi mit malina (3) an der hand und #baby boy im bauch

Beitrag von kelasa1 21.01.11 - 12:21 Uhr

Der große Wunsch machts machbar...
Man muss nur kämpfen und ein #stern bleibt immer im Herzen!!


kelasa1+Kevin(6) ganz fest an der Hand+#sternLaura*27.01.2006-03/2008+Bauchzwerg 12.SSW

Beitrag von sonnenstein 21.01.11 - 12:22 Uhr

keine ahnung woher
aber es muß ja irgendwie weitergehen
im moment mag ich auch nicht und denke lassen wirs
aber meine tochter fragt täglich ob wir noch ein baby bekommen
sie wünscht sich so sehr ein schwesterchen
gestern kam sie sogar mit dem wunsch nach zwei schwesterchen
das macht es im moment nicht leicht aber ich denke ein paasr tage oder wochen und dann verarbeitet man das und schaut nach vorne
meine familie gibt mir kraft

liebe grüße daniela

Beitrag von baby-24 21.01.11 - 12:23 Uhr

Hallo ich habe dreimal den verlust gehabt woher ich die kraft genommen habe das weiß ich selber nicht ich habe immer versucht positiv zu denken und nun bin ich in der 37 woche schwanger habe auch einen sehr liebevollen mann der mir immer halt gegeben hat #winke

Beitrag von unipsycho 21.01.11 - 12:24 Uhr

was soll man sonst tun?
sich einbuddeln?
Das Leben geht weiter.

ich kann icht wirklich für ne sternenmama reden, weil mein krümel in der 9.ssw gegangen ist. Aber für mich ist es so. Das leben geht weiter. Man kann einen Verlust verarbeiten. Man kann lernen, sachen als Vergangenheit zu akzeptieren.
Da gibt es verschiedene Faktoren die einem Helfen
Familie, Glaube, Sicht auf die Welt, Selbstvertrauen, ...

Wenn man nicht den Mut findet, weiter zu machen bleibt ja nur eine logische Konsequenz.
Es gibt Menschen, die zerbrechen. Von denen hört man nichts mehr.
Und es gibt Menschen, die sich erholen und manchmal sogar wachsen.

Sieh es nicht so absolut. Wir sind stärker als wir denken :-)

Beitrag von irish.cream 21.01.11 - 12:29 Uhr

Ich hab 2 #stern ein später Stern (22.ssw) und einmal 8.ssw

Ich hab mich damit angefreundet, dass Gott es so für mich gewollt hat!
Es muss einen Grund geben, dass es alles so passiert ist, wie es passiert ist - beide Schwangerschaften waren komplikationslos und es gab keinerlei gesundheitliche Gründe.. es ist halt "einfach so" passiert...

klar - die erste Zeit ist es sehr schwer und man fragt sich ständig warum.. es wird aber nie eine vernünftige Antwort auf diese Frage geben, also muss es einen anderen Sinn haben..

bei meiner ersten SS war ich noch sehr jung - durch meinen Verlust hat sich mir aber die Möglichkeit meiner Traum-Ausbildungsstelle geboten..
kurz nach dem Abgang der 2ten SS habe ich gemerkt, was mein Ex-Freund wirklich für ein Typ ist und das er mich jahrelang nur belogen und betrogen hat...

Also - für mich hat alles irgendwie einen Sinn ergeben - auch wenn er anfangs nicht wirklich augenscheinlich war.. im Nachhinein habe ich "seinen" Weg verstanden..

Ohne diese Sichtweise wäre es für mich wohl unerträglich gewesen

Alles Gute weiterhin
Tanja mit Brian (3) und Amy (29.ssw) plus ihren beiden #stern

Beitrag von boujis 21.01.11 - 12:29 Uhr

Indem man die Hoffnung auf ein gesundes Baby nicht aufgibt.
LG

Beitrag von esha 21.01.11 - 12:29 Uhr

Der Wunsch nach einem Kind und die Liebe zum Partner und zu den Sternen.
Es muss weiter gehen...und dann erlebt man vielleicht sein Wunder.
LG esha mit zwei Engeln im Herzen und Julius (31 SSW) im Bauch

Beitrag von butter-blume 21.01.11 - 12:36 Uhr

Hallo,

ich finde ja du solltest dich mit so einem Thema nicht belasten, solange du nicht musst, aber wenn du es wissen willst:

Ich hatte meinen 1. geborenen für 16 Tage und musste ihn dann gehen lassen! Es gibt 100000 Dinge die ich so gerne noch mit ihm gemacht hätte, aber ich bin unendlich dankbar, dass ich ihn zumindest 16 Tage in meinen Armen halten dürfte! Ausserdem bin ich mir sicher, dass seine Seele weiter existiert und wir uns eines Tages wiedersehen werden... und so lange muss ich ihn eben vermissen! Was sind schon ein paar Jahrzehnte für die Liebe einer Mutter?

Die Kraft um die Wartezeit zu überstehen schöpfe ich aus den schönen Dingen, die ich jetzt und hier habe: meinem Mann, den ich über alles liebe, meinem 2. geborenem Sohn (der Eineiige Zwilling meines Sternchens) und der Freude auf unser 3. Kind, dass im Juli (hoffentlich) gesund auf die Welt kommen wird!

Ja, es ist unnatürlich und falsch seine Kinder zu überleben...

Lg Butter-blume

Beitrag von winter2010 21.01.11 - 12:36 Uhr

Hallo Du,

wir haben im August bei einer Routineuntersuchung erfahren, dass unser absolutes Wunschkind in der 13 SSW. zu den Sternen gereist ist.

Als ich beim Ultraschall den leblosen Körper gesehen hab und die Worte MA von der FÄ ausgesprochen wurden, hab ich einen Nervenzusammenbruch bekommen. Ich konnte es nicht glauben, warum mein Baby?

Habe mir dann drei Tage genommen um mich von meinem Baby zu verabschieden, bin an Orte gefahren die mir sehr gut gefallen. Ich wollte meinem Baby doch noch so viel zeigen.

Ich konnte Nächte lang nicht schlafen, hab nur geweint und mich so leer gefühlt. Zum Glück hatte ich meinen Mann an meiner Seite, er hat sich unbezahlten Urlaub genommen und sich um mich so liebevoll gekümmert.

Von meiner Mama, hab ich die ersten vier Wochen jeden Tag eine Postkarte geschickt bekommen. Mit lieben Worten, die meine Seele berührt haben

Im dritten Zyklus nach der AS, durfte ich wieder positiv testen :-).
Die ersten Wochen waren die absolute Hölle für mich, ich hab auf jedes zwicken, jedes Unwohlsein hat mich total nervös werden lassen.

Mitlerweile bin ich in der 14 SSW. und werde von Tag zu Tag ruhiger, aber Sorgen macht man sich immer.

Aber jetzt hab ich ein Sternenkind, dass gut auf sein Geschwisterchen aufpasst.

Beitrag von gruene-hexe 21.01.11 - 12:39 Uhr

Wir haben ein #stern. Als wir es gehen lassen mussten gab es immer wieder nur eine Frage : WARUM musste es gehen?
Die Ärzte sagen, dass es nicht Überlebensfähig war. Das es vorkommt, dass ein Ei nicht gut genug ist, die Natur das Regelt.
Das Verdaut man, denkt viel nach, lenkt sich ab, geht arbeiten, macht weiter und dennoch, da FEHLT einfach was. Da ist eine Lücke, die man nicht einfach übersehen kann!

Mein Mann und ich haben uns unterhalten. Wie wir den Tod sehen usw. Ich habe ihm gesagt, dass das Kind, welches gehen musste für uns bestimmt war, sonst wäre es erst gar nicht zu uns gekommen. Und das die Hülle einfach nur zu schwach war. So haben wir den Blick wieder nach vorne Richten können um es wieder zu holen.

Wir sind auch schnell wieder schwanger geworden und wir glauben ganz fest dran, dass dieses mal alles passt! Aufgeben war noch nie eine Stärke von mir. Wir wollen kein Einzelkind also versuchen wir uns an dem was passiert ist, nicht aufzuhängen.

Sternenmamis brauchen Zeit zum Trauern. Ich kann gar nicht die Stunden zählen, die ich heulend vor Mann und Kind verbracht habe. Meine Tochter war mir da ein sehr großer Anker. Ohne sie hätte ich nicht schnell wieder die Kraft wieder gehabt, die ich gebraucht habe um die Trauer hinter mir zu lassen.

Ich habe aus der Liebe von Mann und Tochter meine Kraft gezogen. Unsere Beziehung untereinander ist inniger geworden und hat nicht gelitten.

Aber jede wird es anders Erlebt haben.

Beitrag von uta27 21.01.11 - 12:40 Uhr

Hallo Strietzi!

Ich habe bereits 3 gesunde Kinder (16,10 und 7 Jahre alt)
Derzeitig bin Ich ganz frisch schwanger nach 2 FG im verg. Jahr.
Die erste habe Ich mir noch schön geredet, naja Mutter Natur weiss schon was Sie tut, es ist ja besser, wenns so früh geht, als wenn man ein schwerstbehindertes Kind auf die Welt bringt.
Das war in der 6.SSW und es war nicht so dramatisch für mich, da Ich auch darauf bestand, keine AS vorneh,men zu lassen!

Bin kurz darauf wieder ss geworden, das stand von Anfang an nicht unter günstigen Sternen.
Mir ging es richtig schlecht und diese ewige zum FA rennerei hat mich total fertig gemacht.
Als die Blutungen dann doller wurden, wusste Ich Bescheid!
Es sollte auch diesmal nicht sein.
Hab auf Anraten meiner Hebi den FA gewechselt und war dann dort in guten Händen.
Und ja, ich war am Boden zerstört.
Und wieder diese Erklärungen.....war wohl nicht richtig angelegt...
Aber dann kamen die Fragen.
Bin Ich zu alt, ist der Mann zu alt, fordern wir das Schicksal heraus?
Reichen denn nicht 3 Kinder?
Sollten wir es nicht lieber anderen gönnen, die schon jahrelang fürs erste üben?
Was will man uns damit mitteilen?
Ich habe den Kinderwunsch erst einmal auf Eis gelegt und nichts mehr gemacht. Keine Ovus, keine Temperaturkurve, kein Kalender und habe bewusst vor dem ES auf Sex verzichtet.
Mein Mann wollte garnicht mehr.
Er hatte wahnsinnige Angst vor der nächsten Enttäuschung.
Und nun hats einfach so geklappt. Wir hatten beide nicht damit gerechnet!
Und die Angst ist da!
Er redet garnicht darüber, tut so, als ob alles normal wäre, geht mir aber aus dem Weg und will auch wahrscheinlich nicht mit zum FA kommen am 10.02.
Ich kann das gut verstehen.
Ich hab auch so dolle Angst!
Ich möchte dieses Baby gerne zur Welt bringen! Fertig und rosig und 40 Wochen im Bauch gewachsen.
Möchte diesen Jungbrunnen für uns beide gerne noch einmal haben.
Aber noch ist das Gefühl der negativen Erwartung viel größer als die Freude über die Empfängnis!
Ich hoffe, diese ersten Wochen, die so kritisch sind, ziehen schnell an uns vorüber und wir können verkünden:
die Alten sind noch mal am Start!

Ich habe das Glück, dass Ich schon Kinder habe, an denen Ich mich prima festklammern konnte!
Ich möchte nicht in der Haut derer stecken, die Fehlgeburten erleiden müssen ohne den Halt einer bestehenden Familie im Rücken!

Ganz liebe Grüße, Uta

Beitrag von -mell1982 21.01.11 - 12:44 Uhr

Hallo,
was mir Mut und Kraft gegeben hat war meine Mama und mein Mann die immer für mich da waren.
Was uns angetrieben hat? Der Wunsch auf ein eigenes Kind.

Beitrag von bunny2204 21.01.11 - 12:44 Uhr

wir haben 2 Sternenkinder (beide 2005) - wir haben noch einen dritten Versuch gestartet, aber es war klar, ein LETZTER Versuch, sonst bleibt unser sohn ein Einzelkind. Nochmal hätten wir es wohl nicht verkraftet.

Als ich dann schwanger war, hat es bis nach der 30. SSW gedauert, bis ich den Gedanken zugelassen habe, dass schwanger sein auch heisst, dass man ein Baby bekommt...

Unser Zweiter kam dann 2007 zur Welt, 2009 unsere Tochter und in 7 Wochen werden wir unser Nesthäcken im Arm halten.

Es hat sich also gelohnt, nicht aufzugeben.

LG BUNNY #hasi mit Max (7) in der Schule, Alex (fast 4) im Kiga, Kathi (23 M.) in der Krippe und Felix inside (KS-49Tage)

Beitrag von babys0609 21.01.11 - 12:50 Uhr

Ganz ehrlich aus liebe!

Ich liebe Kinder udn babys und komme aus einer Grossfamilie!

Ich weiss ja das ich Schwanger werden kann wenn ich es bin und ich weiss das eines Tages der tag kommt wo mein Baby bei mir bleiben will!

Man hat die Kraft einfach wei lman liebe zu verschenken hat!

LG Maria

Beitrag von alfahe 21.01.11 - 13:06 Uhr

Daher haben wir unsere Kraft:
http://www.youtube.com/watch?v=2DiaCux-9WE
mittlerweile bin ich in der 23SSW
aber wir haben auch gesagt, sollte es wieder nicht klappen, versuchen wir es auch nicht mehr!
Dann soll es auch nicht sein...

Beitrag von schweinemoeppel 21.01.11 - 13:08 Uhr

Hi,

wenn ein Kind geht bzw. man es am Anfang der Schwangerschaft gehen lassen muss, war halt was nicht in Ordnung.

Und die Natur hat es eben so eingerichtet, dass diese Embryos/Föten nicht überleben sollen, da sie einfach nicht lebensfähig sind. Die Zellteilung kann Frau nunmal nicht groß beeinflussen.

Also hilft nur eins: traurig sein - ok, aber bitte zunächst nicht zusehr drüber nachgrübeln. So ist die Natur nunmal. Diese eine Eizelle und dieses eine Spermium haben halt nicht zusammengepasst bzw. zu keinem lebensfähigem Ergebnis geführt.

Vlg.


Beitrag von kitti27 21.01.11 - 13:19 Uhr

Bei mir war die KRaft nach der 2. FG stärker als nach der 1. FG!
Habe in Folge 2 FG gehabt!
bin nun in der 14. SSW und alles ist wunderbar!
Bin sonst immer nur bis zur 7. SSW gekommen!
Man hat einfach die KRaft! Weil man es sich soooooo doll wünscht!

Lg
Kitti