Einleitung oder KS???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von almostmama 21.01.11 - 14:02 Uhr

Hallo!!!

Wa heute zur Kontrolle im KH und es wurde festgestellt das ich viel zu wenig Fruchtwasser habe!!!

Die Ärztin srach von einer Einleitung!!!
(könnte sich über Tage hinauszögern und am Ende doch zu einem KS führen)

Ich überlege jetzt ob ich nicht lieber direkt einen machen soll!!!???

Mir geht es echt schlecht und will nichts riskieren!!!

Was meint ihr???

Kann mir jemand erzählen wie so ein KS abläuft???
(wie wars bei euch?)

Vor- und Nachteile?


Liebe Grüße und alles Gute#winke

AlmostMama & Bauchbewohner 37. Ssw#verliebt

Beitrag von kathie78 21.01.11 - 14:15 Uhr

Hallo AlmostMama,

tja ich finde eine geglückte Einleitung wäre ein Vorteil, wenn die Geburt dann komplikationslos verläuft. Es ist weniger gefährlich als ein Kaiserschnitt, von dem hat man noch 14 Tage später was und eine infizierte Narbe ist kein Zuckerschlecken, weiß ich aus Erfahrung.

Allerdings würde ich mir bei der Einleitung relativ früh eine PDA legen lassen. Aber bei mir braucht der Mumu auch ewig zum Öffnen, wenn man mit Einleitung nur den Anschubs gibt, ist das eine prima Sache.

Aber wir sind halt keine Hellseher, kann bei dir auch schwierig werden und dann musst doch einen KS nehmen. Das ist noch ein Vorteil den ich in der Einleitung sehe, KS geht ja dann auch noch.

LG

Kathie

Beitrag von kathie78 21.01.11 - 14:22 Uhr

Ach so zum Ablauf vom KS

Du wirst (meist Spinal also ins Rückenmark) betäubt. Kommst in den OP und alles wird abgehängt, dann merkst du ruckeln und so OP-Geräusche und nach ein paar Minuten wird der Zwerg dann rausgeholt. Dann kommt das Baby zur U1 und Waschen und Anziehen und bei dir wird der Bauch Schicht für Schicht wieder zugenäht.

An sich ein Routineeingriff, aber auch eine große Bauch-OP mit Eröffnung des Bauchfell etc. pp. das heißt entsprechender Infektionsgefahr.

Beitrag von kaka86 21.01.11 - 14:25 Uhr

Ich glaube, dass ich es an deiner Stelle mit einer Einleitung versuchen würde!

Bei meiner TOchter wurde eingeleitet, allerdings ET+8. Meine Hebamme sagte auch, dass es tage dauern könnte und nach 4 std war sie da!

Du kannst ja mit der klinik besprechen, dass du keine lange einleitung willst, sondern wenns nich voran geht du dann einen KS bekommst!

Beim KS allg. ist es einfach so, dass die Kinder oft (muss nicht) einen schwereren start ins leben haben.
Das Fruchtwasser wird bei normaler geburt aus der lunge gepresst, KS-Kinder müssen oftmals abgesaugt werden!

Ein KS is sicher nix schlechtes, eine normale Geburt ist allerdings natürllicher (wenn auch mit künstl wehen)!

Im endeffekt musst du selbst entscheiden!
Angst vor den Schmerzen kannst du bei beiden eingriffen haben, nur dass man es beim KS eher später hat!

Viel Erfolg bei der entscheidungsfindung!

LG
Carina

Beitrag von janimausi 21.01.11 - 14:28 Uhr

Ich würde dir zur Einleitung raten.
Sicherlich, es kann lange dauern und mehrere Anläufe brauchen, aber lies doch mal im Geburtsbericht Forum, da gibts viele, die erst nach Einleitung entbinden und es läuft super.

Du kannst dir zur Not, wenn es zu heftig wird eine PDA legen lassen, dann kannst du diese auch aushalten.
Ich kenne aber persönlich einige, bei denen wurde ein KS gemacht, und denen fehlt einfach das geburtserlebnis.
Sogar einer Freundin, obwohl sie bis zu den Presswehen gekommen ist, und dann ein Not KS gemacht werden musste.

Ich würde dir aber generell zur Einleitung raten.

LG

Beitrag von almostmama 21.01.11 - 14:37 Uhr

Über die Schmerzen mache ich mir im Moment noch keine Gedanken!!!

Ist nur eigedlich noch 4 Wochen hin und will nicht tagelang mit Wehen daliegen und nichts geht vorran!!!

Habe schon eine sehr schwere Schwangerschaft hinter mir und nicht mehr ganz soviel Kraft!!!

Weiß net ob ich überhaupt noch in der Lage bin normal zu entbinden!!!
(schon gar net wenn es Tage dauert)

Ich weiß es einafch nicht!!!#schmoll

Beitrag von heson 21.01.11 - 14:41 Uhr

Hallo!

Also meine Erfahrung mit KS war total positiv. OP ist gut verlaufen, mein Mann war dabei, bin um zwölf Uhr mittags auf's Zimmer gekommen, hatte sofort totalen Hunger, bin um eins schon wieder aufgestanden zum Pieseln und habe mich sofort selbst um mein Kind gekümmert, d.h., es gewickelt, gehuckelt, umhergetragen.... Was man eben so tut. Klar, habe mir glaub ich zwei Mal eine Schmerztablette gefragt. Aber durch die Bewegung war irgendwie alles ok, Kreislauf super, kaum Thrombosegefahr.... Also ich würde es wieder so entscheiden. Mein PERSÖNLICHER Eindruck....

LG und viel Glück!

Beitrag von mama-von-marie 21.01.11 - 15:45 Uhr

Von KS hab ich keinen Schimmer, wurde aber auch vor die Wahl
gestellt, ob KS oder Einleitung, und ich hab mich für das Zweite
entschieden.

Bei einem KS wird - meiner Meinung nach - das Baby unvorbereitet
entrissen. Bei einer Einleitung spürt das Kind die Wehen, und weiß, es muss
bald raus.
Ausserdem hätte ich rießen Angst dazuliegen, und aufgeschnitten zu
werden.

Am Montag wird bei mir eingeleitet, und die Schmerzen & die (eventuell)
tagelangen Wehen sind's mir Wert!