ziehen und leichtes brennen nach dem stillen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von alohawauwau 21.01.11 - 15:19 Uhr

huhu

ich stille ja nun seit etwa einer woche wieder und soweit klappt alles ganz gut. nur zieht und brennt meine brust(überwiegend die linke) nach dem stillen. dauert meist so 5-10min mit pausen an und dann ist es wieder weg.
wer weiß was das sein könnte oder wer hat das auch?

lg Ramona mit Noah Elias und Noemi Malia

Beitrag von ina175 21.01.11 - 15:33 Uhr

Ich hab das zeitweise auch. Meine Habemme meint, es sind die Milchdrüsen. Wichtig ist, dass du kein Fieber hast und deine Brust weich ist.

Gute Besserung.

LG, Ina

Beitrag von alohawauwau 21.01.11 - 15:36 Uhr

Seit ich wieder stille und nicht mehr abpumpe ist die brust eigentlich immer weich und fieber hab ich auch nie. als ich noch abgepumpt habe hatte ich 2mal nen milchstau, da waren sie recht hart und hat 2tage gedauert bis ich es wieder weg hatte, aber nach dem stillen hat die brust da nie gezogen. deswegen frag ich ja hier, ob jemand weiß was das jetzt sein könnte.
die brustwarzen sind aber nicht wund.

Beitrag von steffi0413 23.01.11 - 19:05 Uhr

Hallo Ramona,

wo genau zieht und brennt die Brust?

Wie schauen Deine BW nach dem Stillen aus? Genau so rund als vorher oder deformiert (kantig als ein Pflaumenkern oder schreg abgeschnitten als ein neuer Lippenstift)?
Sind die BW nach dem Stillen nicht weiss, als ob kein Blut drin wäre?

Hat/hatte deine Kleine kein Mundsoor?

Ich hätte 2 Ideen: BW nicht genug tief in ihrem Mund oder Spasma eines Äderchen... (zB. weil sie auf die BW "kneift")

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 23.01.11 - 19:48 Uhr

oh da war ich wo0hl zu schnell mit der einen antwort;-)

ja manchmal sind sie schon etwas unförmig, aber schieb sie ihr immer so weit wie möglich in den mund. oft zerrt sie dann auch dran und dann hatr sie sie nicht mehr ganz drinnen. leg sie dann meist neu an.
oft nach dem stillen sind sie dann weiß und dann kommt auch keine milch, erst wenn sie wieder farbe haben.

ob sie mundsoor hat oder hatte wqeiß ich nicht, wie erkennt man denn das?

was kann ich dagegen tun?

Beitrag von steffi0413 26.01.11 - 17:37 Uhr

Hallo Ramona,

sorry, ich vergesse immer mein Mailbox anzuschauen...#klatsch#hicks

Wenn sie die BW zerrt, das ist noch ein Zeichen für die Saugverwirrung. Machst Du vor dem Anlegen die "Zungenübung"? Die kann dabei helfen.

Wenn die BW nach dem Stillen deformiert ist, bedeutet, dass die BW nicht genug tief in ihrem Mund war und die BW zum harten Gaumen gerieben hat.
Wichtg ist, dass nicht Du versuchst die Brust zu dehnen, sondern dass Du sie sehr eng zur Brust ziehst.

Wenn sie abrutscht kannst Du neu anlegen oder Unterkiefer vorsichtig nach unten ziehen und parallel sie sehr dicht zur Brust ziehen.

Wenn die BW nach dem Stillen oft weiss ist, deutet auf Spasma eines Äderchens. In den meisten Fällen wird dadurch verursacht, dass die Kleine auf die Brust "beisst/kneift". Dadurch wird die Durchblutung gestört. Bei ähnlichen Problemen hilft sehr oft, wenn man die Brüste immer gut warm hält bzw. Hitzeanwendung (warme Waschlappen, Wärmeflasche, Haartrockner, warme Hände draufdrücken). Die unterstützen die Durchblutung und mildern dadurch die Beschwerden. Aber Vorsicht! Heiss darf es nicht sein, nur angenehm warm!

Die wirkliche Lösung wäre aber die Ursache zu finden und zu beheben.

Ursachen können sein:

- Verwenden von Flasche und/oder Schnuller (die muss man mit der Zahnleiste halten bzw. verursachen, dass das Baby die BW mit der Zunge rausschiebt)
- Baby rutscht ab von der Brust (zB. Brust wird sehr nass weil Milch zu stark fliesst)
- Stillposition nicht bequem für die Kleine (sie ist nicht mit ihrem ganzen Körper der Mutter zugewandt, sie ist nicht genug dicht an der Brust, Nase und Kiefer erreichen die Brust nicht, sie muss den Kopf auf die Seite drehen, Kopf-Schulter-Hüfte nicht in einer Linie...)
- Verteidigungsmethode gegen zu starken Milchspendereflex
- die Brustwarzenhof ist zu prall, sie kann nicht richtig fassen

Eine Soorinfektion hat bei der Mutter nicht immer sichtbare Symptome.

Mögliche Symptome bei der Mutter:
brennende, stechende Schmerzen während und/oder nach dem Stillen; Hautabschilferungen, weiße Beläge, perlmuttartiges Glänzen der Haut an der BW

Symptome beim Kind:
weiße Belege an der Mundschleimhaut, Probleme beim Stillen durch Schmerzen im Mund

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 26.01.11 - 18:38 Uhr

huhu

ach ist nicht so wild. passiert mir doch auch öfters. würde dir ja über die Vk schreiben aber das geht ja nicht.

muss sagen seit gestern ist es deutlich besser geworden mit dem ziehen, aber frag mich bitte nicht wieso#gruebel

nach wie vor ist es an der linken schlimmer, obwohl diese meist mehr milch hat.

was mir aber aufgefallen ist, dass sie nur schmerzt wenn die BW weiß ist. das wird sie auch oft, wenn ich sie leicht drücke. auch fängt es ab und an an zu ziehen, wenn ich in die kälte komme(ohne dass ich zuvor gestillt habe).
habe auch als es sehr wehgetan hat auch immer meine hände drauf gehalten und so war es angenehmer.

trinken tut sie soweit ganz gut, schläft eben immer recht schnell ein und grinst mich an und will dann auch meist nach dem wickeln die andere seite nicht mehr, dafür dann aber 15min später;-)

aber satt muss sie dennoch sein, da sie jeden tag um ca. 23:30-24:00uhr das letzte mal trinkt und dann ca. bis 5:45-6:45uhr durchpennt.
hab das gefühl sie sammelt bis dahin alles an und dann macht sie sich nachtfertig;-)

aber ich hab den festen willen weiter zu stillen. will nicht wieder aufgeben wie bei meinem sohn. hatte damals schon so versagergedanken.

lg Ramona

Beitrag von steffi0413 27.01.11 - 22:32 Uhr

Hallo Ramona,

ihr macht das super und ich freue mich, dass es so gut läuft. Na, ja, Problemchen gibt es immer, aber ich glaube, das ist auch so, wenn man die Flasche gibt.

Ich kann Dich verstehen. Ich wäre ganz sicher sehr-sehr verzweifelt gewesen, wenn mit dem Stillen nicht geklappt hätte.

Abends mit dem Dauerstillen kenne ich auch. Ja, einerseits sammelt sie die Milch für die Nacht (geniese die ruhige Nächte, dauern nicht ewig ;-)), andererseits verarbeitet die 1000 Eindrücke und Erlebnisse des Tages. Wir haben immer Speichermodus genannt.

Das kann schon logisch sein, wenn die BW öfters weiss wird, die mehr Milch produziert. Dann kann sein, dass sie als Verteidigungsmethode gegen den zu starken Milchspendereflex auf die Brust kneift.
Hast Du versucht "bergauf" zu stillen?

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 28.01.11 - 14:02 Uhr

huhu

ja denke auch dass es egal mit was und wie man sie füttert es immer irgendwann probleme gibt, aber so gesehen ist das stillen schon einfacher. man hat IMMER etwas dabei und es geht ruckzuck ohne ewiges warm machen;-)

gestern hatte sie überraschender weise nen rhythmus von über 4stunden. waren nicht daheim und sie in der babyschale und sie hat ewig friedlich gepennt. und daheim dann nochmals ewig. irgendwie hab ich auch das gefühl dass ihr es in der wiege oder generell liegen nicht passt, denn in der babyschale ist sie meist recht ruhig. will eben schon alles sehen;-)

Ja lehne mich anfangs schon recht weit zurück, damit sie mit dem schlucken noch hinterher kommt. geht auch dann etwas besser.

aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir das hinkriegen, der wille ist da!

lg Ramona

Beitrag von steffi0413 10.02.11 - 18:10 Uhr

Hallo Ramona,

wie geht's Euch? Ich hoffe, alles ok. :-) Ich war jetzt eine längere Zeit lang nicht angemeldet, ich bin nicht auf dem laufendem. Wir waren alle krank, ich bin leider nicht dazu gekommen. :-(

Ja, Du hast vollkommen recht, Stillen ist viel einfacher als die Flasche und auch gesunder. ;-)

Ich bin mir ganz sicher, dass ihr hinkriegt. Es klappt doch super und das ist wirklich so, dass in den meisten Fällen Willen und Ausdauerfrage ist. :-) #pro

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

LG
Steffi

Beitrag von alohawauwau 12.02.11 - 11:39 Uhr

hallo Steffi,

ach ihr armen, hoffe euch gehts wieder gut.

uns gehts auch sehr gut. tut zwar ab und an noch etwas weh, aber das ist kein grund das stillen aufzugeben. bin so froh darüber, dass alles so gut klappt.

und meine kleine hat auch keine probleme zwecks saugverwirrung, denn sie nuckelt sehr gern an ihrem schnulli und ab und an bekommt sie auch die flasche(aber wirklich nur wenns gar nicht anders geht z.B. wenn sie mal kurz bei der oma ist oder ich nen termin habe und es zum stillen leider nicht klappt)
muss sagen sie ist wirklich pflegeleicht. nimmt komplett alle arten von sauger, schnulli und brust(das hab ich mir immer gewünscht, nachdem mein sohnemann ja die flasche vorzog)

unser derzeitiger stillrhythmus ist auch ein traum. der erste abstand nachts ist zw. 4,5-7std. der nächste 3stunden und tagsüber wechselt er zw.1-2,5stunden.

am donnerstag war ich beim HNO wegen dem hörtest(im kh war das li ohr auffällig, wahrscheinlich noch mit käseschmiere verklebt) und mittags bei der hüftsono und da hatte sie um 9uhr getrunken und dann erst wieder um 18:30#schock hat zwischendurch zwar mal ganz kurz gemeckert ist aber dann wieder sehr schnell und tief weggeschlummert(in der babyschale vergisst sie das trinken glaub, denn da schläft sie immer recht lange)da hab ich mir schon etwas sorgen gemacht, da sie ja dann 9,5std. nix getrunken hatte, aber wenn sie hunger gehabt hätte, dann hätte sie doch nicht so friedlich geschlafen oder?

abends hat sie dann wieder etwas öfters getrunken, aber nachts war wieder alles wie gehabt. bin schon gespannt wie lange ich noch so verwöhnt werde;-)

lg Ramona