BERUFVERBOT

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von monzchi 21.01.11 - 15:31 Uhr

hallo ,

ich habe wahrscheinlich gerade ein riesen problem . Ich war gestern bei meiner FA die mir ein BV ausgeschrieben hat bis zum 20.04.2011 wenn mein MUschutz beginnt .

So mein Vertrag läuft aber im Februar aus daher würde ich vom 01.03 - 19.04 Alg 1 bekomm ich schön das schreiben bei meiner Chefin abgegeben und dann wo ich wieder zu hause war , habe ich gelesen das ich kein Anspruch auf Alg1 habe weil ich dem AA nicht zu verfügung stehe und ich dann auch kein Mutterschaftsgeld bekomm würde und das Elterngeld würde auch wegfallen . Ich versuche schon die ganze Zeit meine Chefin zu erreichen und wollte sie bitten ob sie doch das Schreiben noch nicht wegschickt weil ich es am Montag koriegiren lassen will das mein BV nur bis zum 28.02 gilt .


Jetzt meine Frage kann ich das BV umändern lassen oder ist das schon zu spät wenn meine Chefin das vielleicht schon weggeschickt hat ??????

Kennt sich da jemand aus ????

Beitrag von sternschnuppe215 21.01.11 - 15:42 Uhr

ALG I, Krankengeld ect. wird nicht auf Elterngeld angerechnet

Als ALG I Empfänger bekommt man kein Mutterschaftsgeld ... im Mutterschutz nur das übliche ALG I Geld.

Besser wäre es, Deine Chefin beschäftigt Dich nicht bis zum Geb. Termin (zumindest auf dem Papier) ... weil Kosten hat sie ja nun nicht mehr

Beitrag von sternschnuppe215 21.01.11 - 15:43 Uhr

ich meinte natürlich "besser wäre es, AG beschäftigt Dich BIS zum Geb.Termin"

Beitrag von klara4477 21.01.11 - 15:44 Uhr

Also erstmal, das ist kein Berufs-, sondern ein Beschäftigungsverbot.

So, und dann:

Ich denke selbst wenn Du Dein BV verkürzen lässt ändert das nichts an der Situation. Um Anspruch auf Alg1 zu haben musst Du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, tust Du aber nicht wenn es Gründe für ein BV gibt. Denn dann bist Du auch nicht fit genug für eine andere Arbeit.

Das mit dem Mutterschaftsgeld weiss ich nicht, aber Elternbgeld fällt ja nicht komplett weg, Du würdest ja den Sockelbetrag bekommen.

Kannst Du nicht evtl. mit Deiner Chefin sprechen ob sie Deinen Vertrag um einige Zeit verlängert? Dadurch das Du im BV bist kann sie sich ja Dein komplettes Gehalt wiederholen, ihr würde also dadurch kein Schaden entstehen.

Beitrag von dr195 21.01.11 - 15:44 Uhr

Ich würde an deiner Stelle zuerst ein Rechtstelefon (Anwalt der sich in Arbeitsrecht auskennt anrufen)

Ich denke dass dein Arbeitsvertrag nicht endet wenn du ein Berufsverbot erhälts sondern deine Chefin müsste die 6 Wochen vor Entbindung sowie 8 Wochen danach bezahlen. Somit kannst du normal Elterngeld beantragen.

Kann mich natürlich irren...

Beitrag von ida-calotta 21.01.11 - 15:50 Uhr

Wenn der Vertrag im Februar ausläuft, dann läuft er aus. Da gibt es kein drumherum.

Beitrag von klara4477 21.01.11 - 15:53 Uhr

Das BV hat mit der Dauer des Vertrages garnichts zu tun.

Wenn das vorher festgelegte Ende des Vertrages erreicht ist, ist Feierabend, fertig, es sei denn der AG verlängert den Vertrag. Wäre in diesem Fall für die TE von Vorteil und würde dem Arbeitgeber keine zusätzlichen Kosten bescheren, aber ob er sich darauf einlässt ist natürlich fraglich.

Beitrag von kerstini 21.01.11 - 15:59 Uhr

Jep du irrst Dich!

Der Vertrag läuft aus und da gibt es nichts daran zu rütteln!


Kerstin mit #stern Madita & #stern Leo + #stern 12.SSW + Ida 41.SSW #verliebt

Beitrag von britta85 21.01.11 - 17:06 Uhr

Hallo

da gehts dir ja wie mir nur das ich mich vorher schlau gemacht habe und mein BV nur bis zu meinem letzten Arbeitstag geht. Probier deine Chefin anzurufen und änder das Beschäftigungsverbot! Ich glaub man kann ein BV auch aufheben lassen. Frag mal nach vielleicht geht das ja noch an deinem letztem Arbeitstag oder so. Den vom Arbeitsamt wirst du in dieser kurzen Zeit sowieso nicht mehr vermittelt und dich wird auch kaum einer einstellen. Das ist so blöde für uns aber ich drück dir die Daumen das du das geregelt kriegst.

lg britta