Erster Abendbrei - anschließend noch stillen?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von susanb. 21.01.11 - 18:40 Uhr

Guten Abend zusammen!

Louis hat gerade seinen ersten Abendbrei verputzt! Scheint ihm geschmeckt zu haben. #mampf
Ich habe ihm Hirsebrei mit Wasser angemacht und zwei TL Birnenmus darunter gemischt, da ich gelesen habe, Obst sollte bei fast jeder Mahlzeit so langsam dabei sein - richtig?

Ich habe ihn anschließend noch gestillt, wie ich es immer auch nach dem Mittagsbrei mache. Er hat natürlich nicht soviel getrunken wie sonst abends, aber immerhin bestimmt noch ´ne halbe Mahlzeit - gefühlt jedenfalls.

Stillt ihr abends auch nach dem Brei, oder sollte ich das gleich bleiben lassen. Ich habe momentan das Gefühl, dass ich ewig stillen werde. Ich finde es zwar gut (Abwehrstoffe, ... etc.) und genieße es auch noch sehr, aber irgendwann ist doch auch mal gut, oder?

Viele Erfahrungberichte bitte ;-)

LG, Susan mit Louis (6einhalb Monate), der jetzt selig träumt!!

Beitrag von lhyra 21.01.11 - 18:48 Uhr

Huhu!
Was sie Stilldauer anbelangt hat jede Frau ihre eigene Grenze. Ich habe meine Kinder länger gestillt. Ein Grund war, daß die Imunstoffe ab dem 2. Lebensjahr des Kindes in der Milch zunehmen und ich es wirklich praktischer und billiger fand, als Pulvermilch.
Trotz Beikost bzw. später normalem Essen habe ich immer gestillt nach einer Mahlzeit. Die Trinkmenge wird weniger, klar. Dennoch hilft die Milch dem Kind immer beim Verdauen und ist eben der beste Schutz vor Magen Darm Verstimmungen etc.
Wann Du selbst das Stillen aufgeben willst, ist Deine Entscheidung. Würdest Du Dein Kind fragen, würde es sicher das Stillen bis zum natürlichen Abstillen wählen ;-).
Lieben Gruß!

Beitrag von susanb. 21.01.11 - 18:55 Uhr

Hallo!

So hatte ich mir das anfangs ja auch gedacht - Louis soll sich selbst abstillen...
Nur kann ich mir im Moment grade gar nicht vorstellen, dass es jemals dazu kommen wird... Er giert so sehr nach der Brust, dass er bestimmt schon zur Schule geht und ich immer noch stille #augen So kommt´s mir momentan grade vor...

Trotzdem... vielen Dank!

Beitrag von lhyra 21.01.11 - 19:06 Uhr

Ohje. Du hörst Dich recht genervt an. Liegt es an der intensiven Nähe, dem vielen "Beim-Kind-sein"? Bei mir war es oft so, wenn ich "stillmüde" wurde. Meist brauchte ich dann was anderes, als nur Kind. Da half schon ein Kinoabend mit Freunden oder ein bißchen Sport allein mit anderen netten Leuten.
Das Stillen war eher weniger das Problem, als das ans Haus gebunden sein und dieses festgelegte Schema "Mutti und Kind" #augen.

Vielleicht kann Dir ein Tapetenwechsel helfen?!
Das Dein Kind nach der Brust "giert" ist ganz normal. Er ist doch noch so klein und braucht das Stillen noch sehr.

Ich habe auch daran gedacht, meinem Sohn die Wahl zu lassen, sich abzustillen. Zwischdrin ging er mir mit der ganzen Stillerei auch so auf den Kranz, das ich gedacht habe, daß ich das niemals durchhalte bis dahin.
Doch kleine Freiräume - wie eben beschrieben - haben mir geholfen mehr wieder ich selbst zu sein. Ich konnte dieses Reduzieren auf Milch, Brust und Baby einfach nicht ständig ertragen. Diese Inseln im Alltag machten es wirklich leicht für mich, dann noch lange Zeit durchzuhalten, bis mein Sohn sich im Alter von 3 1/2 Jahren selbst abstillte.
Für mich war das absolut okay und ich habe es nie bereut ihm die Wahl gelassen zu haben. Er hat von der langen Stillzeit nur profitiert. Gesundheitlich und auch psychisch.

Beitrag von susanb. 21.01.11 - 19:18 Uhr

Danke für die aufbauenden Worte ;-)

Ich werde mir Deinen Rat zu Herzen nehmen - aber ob ich 3einhalb Jahre stillen würde... Ich glaub, das ist mir dann doch zuuu lang ;-)
Aber vielleicht kommt es ja doch noch anders, als ich denke und stille trotzdem so lang - weil ich dann wieder besser genießen kann (oder so) ;-)
Die Zeit wird´s zeigen,

danke nochmal, schönen Abend Dir, LG, Susan!

Beitrag von lhyra 21.01.11 - 19:36 Uhr

Gern geschehen.
3 1/2 Jahre klingt lang, aber ich bin da mit reingewachsen. *gg* Hätte mir jemand gesagt, als der kleine Kerl 8 Monate alt war, das ich ihn 3 1/2 Jahre stillen würde....
Ich hätte den Redner für bekloppt erklärt. Davon abgesehen, darfst Du auch nicht vergessen, daß die Stillfrequenz abnimmt. Mein Sohn hat, je älter er wurde, auch weniger gestillt. Stillen hat dann eine andere Bedeutung. Die Kinder entwickeln sich ja und haben andere Interessen und Fertigkeiten. Da ist die Brust oft Nebensache. Nur wenn sie dann mal hinfallen oder seeehr müde sind... dann sind sie plötzlich wieder ein #baby .
Alles Gute Euch! #blume

Beitrag von susanb. 21.01.11 - 19:46 Uhr

#liebdrueck

Danke... Euch auch alles Gute!