Bettzeiten

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von magierin79 21.01.11 - 19:32 Uhr

Hallo zusammen,

Ich bekomme im mai mein erstes Kind.
Was mich interessieren würde, wann müssen eure Kinder abends ins Bett?
Also ich wurde immer relativ früh ins Bett geschickt und meine Geschwister, die auch schon mehrere Kinder haben schicken ihre Kinder auch zu festen Zeiten ins Bett.

Was meint ihr dazu?

Beitrag von brotli 21.01.11 - 20:02 Uhr

hi

über solche sachen hatte ich mir nie gedanken gemacht während der schwangerschaft#kratz
und so richtig auch erst dann, als man regelmäßig früh aufstehen musste.
feste zeiten sind immer gut, aber man muss halt gucken wieviel das eigene kind an schlaf braucht. es nützt ja nichts, wenn ich vorher schon eine zeit festlege und mein kind grundsätzlich 2 stunden weniger schlaf braucht und nur rumwühlt im bett oder 20 mal wieder aufsteht oder nach 2 stunden immer noch an die decke starrt.

mein sohn geht während der woche gegen 20.45 ins bett, dann wird gekuschelt und so gegen 21 uhr schläft er, und steht um 6.30 morgens auf.
am WE geht er später ins bett.
l.g.

Beitrag von gussymaus 22.01.11 - 12:00 Uhr

"auch erst dann, als man regelmäßig früh aufstehen musste."
geht ihr nicht arbeiten, bzw einer von euch?!

also bei uns stellte sich die frage recht schnell wie man die baby-schöafzeiten mit unseren kombiniert bekommt...

Beitrag von karin3 24.01.11 - 13:32 Uhr

""auch erst dann, als man regelmäßig früh aufstehen musste."
geht ihr nicht arbeiten, bzw einer von euch?! "
Merkwürdige Frage.
Was hat denn arbeiten gehen mit früh aufstehen zu tun? Mein Mann arbeitet Vollzeit, steht aber sehr selten vor 8 Uhr auf.

Beitrag von gussymaus 25.01.11 - 08:59 Uhr

"früh" ist relativ... ich finde 6h normal, für andere ist das mitten in der nacht...

wir stehen alle früh um 6h auf, wenn ich das einigen erzähle werde ich gefragt wie ich denn meine kinder so früh hoch kriege - andersrum könnte ich auch dumm fragen wie die anderen (die fragen) ihre kinder bis halb10 im bett behalten... aber die frage kann ich mir auch selber beantworten: deren kinder sprinegn (auch mit 2) noch bis 21h rum - dann ist das natürlich was anderes... aber zu der tageseit weill ich auch mal ausßer haus gehen oder schlicht meine ruhe mit meinem mann haben... also gehen alle kinder eher zu bett...

Beitrag von ayshe 24.01.11 - 13:36 Uhr

##
"auch erst dann, als man regelmäßig früh aufstehen musste."
geht ihr nicht arbeiten, bzw einer von euch?!
##

Wenn nur einer arbeitet, hat das ja nichts mit dem anderen zu tun.

Ich bin immer sehr früh aufgestanden, habe mich leise fertig gemacht und bin einfach los.
Mein Mann und die Kleine haben dann immer noch geschlafen.

Beitrag von gussymaus 25.01.11 - 08:57 Uhr

na das wäre ja mal wieder gar nichts für mich...
dann seht ihr euch ja morgens gar nicht?!

wir stehen alle zusammen auf und frühstücken wenigstens zusammen. es sei denn die kinder sind krank und ich hab so gar keinen schlaf bekommen, dann kann es sein dass ich mal liegen bleibe, aber das ist echt selten...

zumal ich es nun nicht sooo unnormal finde um halb sieben zusammen zu frühstücken oder wenigstens gemainsam nen kaffee zu trinken... und sooo viel länger haben unsere kinder auch nie geschlafen dass es die eine stunde gemacht hätte...

wenn ich morgens liegen bleibe wenn mein mann zur arbeit geht, dann seh ich ihn ja NUR die halbe stunde beim abendbrot... wenn ICH derjenige wäre der aus dem haus geht fände ich das auch doof...

aber jeder wie er mag... wenn man nun zum schichtdienst mitten in der nacht los muss ist das sicher etwas andereres, aber wenn einer jeden tag zur selben zeit zur arbeit geht finde ich es irgendwie erichtiger wenn alle zu der zeit aufstehen... zumal die zuahuse-bleibenden sich ja bequem tagsüber noch ne pause einbauen können wie sie wollen, der berufstätige nicht...

ach ja: nur weil das baby noch schläft kann ich übrigens trotzdem mit meinem mann frühstücken ;-) er ist ja nicht mein sklave...

Beitrag von ayshe 25.01.11 - 09:05 Uhr

Nein, ich stehe gegen 5.00 auf und bin gegen 6.00 schon weg.
Es macht ja keinen Sinn, wenn meine Tochter so früh aufsteht und ich sowieso keine Zeit habe, weil ich mich fertig mache.

Wir sehen uns dann dafür eben abends länger, weil ich immer versuche zeitig zurück zu sein (was aber mehr oder weniger gut klappt) und sie nicht so früh schläft.
Im Kiga mußte sie erst gegen 9.00 sein, in der Schule jetzt um 8.30.
Wozu sollte sie dann also so früh aufstehen?
Das paßt bei uns gar nicht.

Sie steht immer gegen 7.30 mit meinem Mann auf und frühstückt usw.
Also die würden ja beide die Krise kriegen, wenn sie um 5.00 aufstehen müßten.

##
zumal die zuahuse-bleibenden sich ja bequem tagsüber noch ne pause einbauen können wie sie wollen, der berufstätige nicht...
##
Ja, im Prinzip schon, mein Mann kann es aber nicht und die Kleine ist ja auch weg.

Zu Babyzeiten haben sie sich tagsüber auch hingelegt.

Beitrag von gussymaus 25.01.11 - 09:30 Uhr

ok, 6h weg ist schon arg früh... bei uns ist es höchstens mal ne halbe stunde die wir bis zur schule und em kiGa "übrig" haben... und die mögen die kinder auch ganz gerne... bis dahin hat die kleine ihre brüder über und lässt sie ohne murren ziehn - sonst gibts schon mal tränen wenn die jungs aus dem haus gehen und sie nicht mit darf...

in den ferien stehen wir auch alle zusammen auf.. nur ziehen sich die kinder dann nach dem frühstück an, es ist also alles etwas gemütlicher weil ja nur papa weg muss, aber ob wir den tag nun eher beginnen und eher beenden macht ja nicht den unterschied...

und der papa kommt abends eh selten früh genug um mit uns zu abend zu essen... also bleibt das frühstück meist unsere einzige gemeinsame mahlzeit (es sei denn er schneit zum mittag mal rein oder hat mittags feierabend (samstags) dann warten wir auf ihn... und da möchte ich dann schon ein bischen zeit haben... und sei es nur damit die kinder noch mal "eben kurz" bei papi auf den schoß krabbeln können zum kuscheln...

jeder tagesablauf ist ja unterschiedlich, aber wenn ich leute sehe wo muttern schon bis nach 10 löiegen bleibt und papa sich selber frühstück machen muss damit er pünktlich zu seinem 10h-arbeitstag aufbrechen kann finde ich das schon irgendwie seeehr seltsam...

Beitrag von ayshe 25.01.11 - 13:17 Uhr

Ja, es gibt auch Tage, da gehe ich noch vor 6.00 aus dem Haus.
Aber teils mache ich auch Homeoffice und bin ganz zuhause, dann wecke ich auch meine Tochter usw.


Und ehrlich gesagt, ich kann so früh morgends echt keinen brauchen, der mich stört.


##
und der papa kommt abends eh selten früh genug um mit uns zu abend zu essen... also bleibt das frühstück meist unsere einzige gemeinsame mahlzeit
##
Ja, siehst du, zum Abendessen bin ich echt so gut wie immer da, es sei denn, ich stehe unerwartet im Stau.
Und mein Mann kocht jeden Abend.

So ist das, was bei euch der Morgen ist wohl bei uns der Abend :-)


##
jeder tagesablauf ist ja unterschiedlich, aber wenn ich leute sehe wo muttern schon bis nach 10 löiegen bleibt und papa sich selber frühstück machen muss damit er pünktlich zu seinem 10h-arbeitstag aufbrechen kann finde ich das schon irgendwie seeehr seltsam...
##
Hm, das kenne ich jetzt nicht.

Beitrag von gussymaus 07.02.11 - 11:57 Uhr

ja, das habe ich auch schon viel gehört, dass es eben viele abends so halten wie wir morgens. muss ja jeder wissen wie es ihm passt... ich bin mittlerweile umerzogener frühaufsteher... mir würde so ein spät-starter-tag auch besser passen... aber schule und arbeit (papa) beginnt nunmal um 8, da kann aucf morgenmuffelige mamas keine rücksicht genommen werden ;-) mittlerweile hab ich mich gut dran gewöhnt - gerade rechtzwitug zur einschulung des großen - beim kindergarten konnta man ja auch mal später kommen, bringezeit ist bis halb 9, das hab ioch oft ausgenutzt morgens zu bummeln #hicks) mittlerweile haben wir den kleinen zum frühdienst angemeldet und er ist dann immer schon um kurz nach halb 8 da, einfach weil es ihm gut tut mit dem großen los zu müssen und mein tag dann fast ne stunde länger ist - effektiv - vor allem kann ich alle nicht-schulkind-termine auch auf 8h legen, dann ist man bei öärzten usw ja doppelt so schnell fertig und sitzt nicht den halben tag beim kinderarzt - und mit 4en sitz ich da eh schon oft genug....

ich denke wir sind uns einig: jeder wie er mag... solange irgendwie eine familienmahlzeit dabei rum kommt kann ich mir ja vieles vorstellen...

""jeder tagesablauf ist ja unterschiedlich, aber wenn ich leute sehe wo muttern schon bis nach 10 löiegen bleibt und papa sich selber frühstück machen muss damit er pünktlich zu seinem 10h-arbeitstag aufbrechen kann finde ich das schon irgendwie seeehr seltsam..."
Hm, das kenne ich jetzt nicht. "
bei meinen krabbelmüttern ist das gängige praxis, da bin ich eher die ausnahme... die kommen um 10 noch immer knapp und abgehetzt an weil man ja "die kinder so früh wecken muss"... wenn ich dann sage ich komme grad vom einkaufen und musste noch schnell mein tiefkühlzeugs heim bringen sind die immer total erstaunt dass man um die zeit schon einkaufen kann... aber deren männer scheint das ja auch nicht zu stören... die geben ihren frauen sogar freudestrahlend abends die klinke in die hand, nehmen ihnen das übermüdete kind ab und bringen es ins bett während muttern mit ihren freundinnen auf tour geht - mit taxi natürlich... oder die stillmamas müssen fahren - ohne alk geht das ja nicht... ich werde zu solchen veranstaltungen schon gar nicht mehr geladen, weil ich ja a) ewig stille und eh nicht saufe und b) immer erst weg kann wenn die kinder daheim sind und papa zeit hatte zum luft holen bevor er mich vertritt... ich finde das normal... es sei denn es ist was wichtiges, dann hält er mir auch den rücken frei, aber normal ist es halt andersrum...

immerhin kommt ER meist völlig entnervt von der arbeit, nach einem langen arbeitstag, oft viel im auto, da hat er nicht auch noch bock die quakigen kiner ins bett zu machen damit ich mich vergnügen kann - zumal ich ja aoft genug mein vergnügen tagsüber hab wenn er unsere brötchen verdient... so ist eben UNSERE arbeitsteilung sehr "altbacken" aber für uns genau das richtige...

Beitrag von ayshe 07.02.11 - 12:11 Uhr

Ja, es sollte eben einfach zu den individuellen Umständen einer Familie passen.
Und da ist sicher die Arbeitszeit oder die Uhrzeit, bei der man eben aus dem Haus geht, einfach ein großer Faktor.

Und wie gesagt, wenn ich schon um 6.00 weg bin, dann wäre es den beiden echt zu früh, zumal auch die Schule spät anfängt.
Und abends hätte ich dann nichts von meiner Tochter.

Und wenn ich später anfangen würde und vllt erst um 7.00 oder 7:30 aus dem Haus ginge, brauche ich viel länger, weil es immer Staus gibt, auch zurück dann entsprechend, und das ist auch Mist für uns alle, weil es dann abend echt spät würde.

Wenn ich um die Ecke arbeiten würde, sähe es vllt anders aus.

Aber bis 10 liegen bleiben, wäre auch nicht meine Welt.
Ich erledige auch gern einiges gern gleich früh. Und ich stehe auch samstags zeitige auf bin ich ja auch gewohnt) und mache schon manches.

Beitrag von bluemotion 21.01.11 - 20:21 Uhr

Also WIR haben uns auch schon VOR der Schwangerschaft Gedanken über gewisse Dinge gemacht, wenn wir ein Kind haben werden.

Finde da auch nichts schlimmes daran. Wie es dann kommt, sieht man ja dann erst, aber man weiß zumindest schon mal, wo man hin möchte im Familienleben!

Unsere Maus ging die ersten 2 Lebenswochen gegen 23Uhr ins Bett. Sie schlief bei uns im Wohnzimmer.
Dann haben wir beschlossen, wenn sie abends das 1. Mal müde wird, egal wann das ist, dann geben wir sie in ihr Beistellbett in unser Schlafzimmer. Das war dann so 20Uhr.

Mittlerweile MÖCHTE sie gegn 18Uhr ins Bett. Da geht auch kein verschieben und rauszögern mehr. Sie ist dann K.O.
Gut, wenn wir unterwegs sind, wirds schon mal später, aber da schläft sie auch im MaxiCosi während der Fahrt.

Wir finden es wichtig, das das Kind feste Zu-Bett-Geh-Zeiten hat. Das gehört einfach zu einem strukturierten Tagesablauf dazu. Und wenn es nunmal 18Uhr oder 19Uhr ist, Shit Happens! Jedes Kind entwickelt seinen Rhythmus#winke

LG

S. mit Larissa 6 Monate

Beitrag von sillysilly 21.01.11 - 20:29 Uhr

Hallo

also als Baby war das erstmal relativ, da hat jedes Kind einen eigenen Rhythmus und sie sind ja auch immer wieder wach.
Meine Kinder waren schlechte Schläfer und da haben wir uns einfach angepaßt #winke

Wenn ich mich recht erinnere haben wir so mit 11, 12 Monaten darauf geachtet, daß sich ein Rhythmus eingespielt hat.
Meine Kinder wurden ab diesem Alter immer so gegen 20.00 ins Bett gebracht und diese Zeiten haben sich bis heute gehalten.

z.B. habe ich Kinder wenn die vor 20.00 ins Bett gehen, nicht durchschlafen.
Aber ich achte darauf, das es wirklich nicht viel später wird.

Wir haben im Moment
eine 6 Jährige, eine 3,5 Jährige und einen 1,5 Jährigen Sohn
alle gehen nach dem gemeinsamen Bilderbuch um dieselbe Uhrzeit ( 20.00 ) ins Bett


Grüße Silly

Beitrag von zahnweh 22.01.11 - 03:49 Uhr

Hallo,

meine durfte schlafen, wenn sie Schlaf brauchte.

In den ersten 4 Monaten sehr viel. Dann deutlich weniger.

SIE gab den Rhythmus vor und SIE veränderte ihn mit jedem Zahn!

D.h. Wochenlang schlief sie von 21-3 (stillen) 3-9 Uhr. Dann 20-5 Uhr. Dann 21-7 Uhr. Dann 22-8 Uhr. ... immer über ein paar Wochen.

Jetzt mit 3,5 J. hat es ich auf 21-7 Uhr eingependelt, ohne Mittagschlaf.
Ist spät, aber sie braucht so wenig Schlaf. 7 Uhr aufstehen ist ok. Wäre sie früher im Bett, wäre sie auch früher wach.
Je länger unsere Rituale, desto aufgedrehter/überdrehter war sie.

Lange Zeit war es: ins Bettchen legen, sie schaut, schläft.
1. Zahn. Nur auf dem Schoß, nur mit einschlafstillen
Zahn da. Strampeln bis sie im Bett lag, schauen, schlafen
2. Zahn einschlafstillen
Zahn da. Strampeln bis sie im Bett lag, schauen, schlafen
...


Unser Kinderarzt riet:

+ ein gesudes Kind holt sich, den Schlaf, den es braucht
- man könne ein Kind dazu zwingen, im Bett zu liegen + aber nicht dazu zwingen zu schlafen

Unsere Hebamme riet:

+ hören sie auf IHR Bauchgefühl.
+ Pfeifen sie drauf, was andere sagen oder machen. Das Baby war in IHREM Bauch, also weiß IHR Bauch am besten, was für IHR Baby das Beste ist ;-)
+ am Besten im Elternzimmer schlafen lassen. (bei meiner stimmt das mit dem Überleben. So hab ich sie sofort gehört. Babyfon hätte diesen einen kurzen Laut nicht übertragen)
+ die Großen hatten 9 Monate Zeit sich auf den kleinen "Wurm" einzustellen und zu freuen und sich vorzubereiten. Der kleine "Wurm" wird in die helle Welt geworfen, von der Versorgungszentrale entfernt und ist nun drauf angewiesen, dass sich alle nach SEINEN Bedürfnissen kümmern! Er ist noch die automatische Versorgung gewöhnt.


Wenn Dein Kind Nähe braucht und am Liebsten im Elternbett schläft, was soll's. Als Teenager wird das spätestens nicht mehr der Fall sein ;-)
Findet dein Kind den Babybalkon am Tollsten. Auch gut.
Ebenso ein eigenes Bett.

Meine hat schon sehr früh gezeigt, was sie brauchte. Hat so gut wie nie geschrien und bei den ersten Anzeichen war ich zur Stelle.

Jetzt ist sie fast 3,5 Jahre. Schläft überwiegend in ihrem Bett, tankt aber phasenweise auch Kuscheln bei mir. Hält den von ihr eingependelten Rhythmus 21-7 Uhr.
Und dass sie nicht mehr mit dem Nabel an Mama hängt, lernte sie nach und nach. :-)



Ach so, ich musste auch immer ins Bett. Ja, ich blieb brav drin liegen. Aber geschlafen hab ich nicht. Im Gegenteil, ich war oft länger wach als meine Eltern, traute mich aber nicht aufzustehen und war morgens gerädert.

Beitrag von gussymaus 22.01.11 - 11:59 Uhr

kommt seeehr aufs alter an... außerdem brauchen einige kinder mehr andere weniger schlaf um ausgeglichen zu sein.

meine sind mit ca einem jahr endgültig ins eigene ziommer umgezogen (schliefen dann also nicht mehr bei uns) und dann ging es eigentlich immer schon vor8 zu bett, unsere große ist jetzt 2 und geht seit sie ein jahr ist gene 19h ins bett, mal ne halbe stunde eher, wenn ich weg will und sie vorher eingeschlafen sein soll, mal ne halbe stunde später wenn wir unterwegs waren. die jung gehen direkt im anschluss, der große darf seit er selber elesen kann bis halb 9 lesen, er ist eh bis 21h wach, er schläft einfach weniger. ist aber morgens der erste der um viertel nach 6 angezogen ist. also geht er erzieherisch mit den anderen zu bett, liest dann aber noch während die anderen beiden schon tief schlafen und schnarchen.

wecken ist bei uns mo-sa um 6h10, sonntags wirds meist nicht viel später, denn da sind die kinder automatisch wach - und Papa meist auch...

so haben wir bisher immer eine 11h nacht seit sie ein jahr sind, die jungs haben mit eineinhlab aufgehört mit mittagschlaf, die große macht nur noch welchen unterwegs im auto, zu hause klappt das kaum mehr und wenn doch schläft sie so lange dass sie abends nicht ins bett zu kriegen ist ohne geheule.

also bleibt es dabei: normal 19-6h in die betten, ggf dürfen die jungs schon mal länger wenn was besonderes ist. bei dem mädel rächt sich das noch empfindlich, deshalb lassen wir es... sie verpasst ja nichts...

Beitrag von berry26 22.01.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

also DIE Bettgehzeit gibt es nicht. Das hängt alles sehr viel vom Kind ab.

Bei einem Säugling ist es die ersten Wochen eh so das er dann ins "Bett" geht wenn ihr ins Bett geht. Er hat noch keinerlei Rhytmus und schläft sowieso 2/3 des Tages.

Nach einigen Wochen werdet ihr selbst feststellen, wann euer Kind abends müde wird und es Zeit für den Nachtschlaf wird. Bei einigen ist das um 18.00 Uhr der Fall, bei anderen erst um 22.00 Uhr! Darauf solltet IHR euch einstellen. Diese Zeit kann auch im Lauf der Zeit etwas variieren, denn das Schlafpensum das die Kleinen brauchen wird ja auch immer etwas weniger.

Das ganze zieht sich durch bis zum Kiga- oder Schulkind. Man merkt ja wann ein Kind müde wird und weiß ungefähr wieviel Schlaf es braucht. So sollte man dann auch die Bettgehzeiten wählen und diese dann auch "durchsetzen". Im Gegensatz zu einem Baby kann man bei älteren Kindern auch schon mal auf Widerstand stoßen...

LG

Judith

Beitrag von ayshe 24.01.11 - 10:01 Uhr

Das ergibt sich doch alles.

Planen würde ich an deiner Stelle lieber nicht jetzt schon.

Meine Tochter hatte heftige Koliken und schrie sowieso meist bis nachts 1.30.
Ich war froh, wenn sie dann endlich schlief.
Da braucht man sich nichts vornehmen.


Später schlief sie abends meist erst gegen 21.30 ein.
Die Zeiten spielen doch gar keine Rolle, Hauptsache, es paßt zur Familie.

Kinder, die schon um 19.00 schlafen, stehen eben auch meist im Morgengrauen schon auf, für mich wäre das nichts.
Das muß jeder selber wissen.


Und mit dem Kindergarten pendelt es sich ja dann zwangsläufig so ein, daß es mit der Aufstehzeit paßt.

Und im Laufe der Jahre brauchen sie immer weniger Schlaf.
Meine Tochter wird 7 und braucht ca. 9,5 bis 10 Stunden, also geht sie entsprechend spät ins Bett.

Beitrag von marion2 24.01.11 - 10:56 Uhr

Hallo,

Bettzeiten hängen nicht vom Kind ab, sondern vom Lebensrhythmus der Eltern.

Wer um 10:00 Uhr aufsteht, kann kaum erwarten, dass nach dem ersten Sandmann Ruhe ist. Wer mit dem Kind um 5:00 Uhr aufsteht, hat da bessere Chancen.

Gruß Marion