Mamas mit Job, 30Std.+/Wo. brauche tipps!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sommertraum0884 21.01.11 - 19:59 Uhr

Guten abend!

Meine tochter war in der woche das erste mal zum schnuppern im kiga. Prompt wurde ich von der leitung angesprochen, ob ich nicht an einer stelle interessiert wäre, 30std in der woche.
Habe heute probe gearbeitet, die chancen stehen gut dass ich genommen werde.

Meine sorgen:
Klappt es mit meiner maus, gleich 6 std täglich im kiga zu bleiben?
Schaff ich den haushalt etc, habt ihr da organisationstipps für mich?
Was, wenn sie am anfang öfter krank wird, was ja oft vorkommt, beim kigastart?
Wird es möglich sein, trotz des langen kiga-aufenthaltes, am nachmittag etwas zu unternehmen?
Bin voller freude u zweifel!! Freue mich über jeden rat!! #zitter#hicks

Beitrag von mille78 21.01.11 - 20:40 Uhr

Hallo,

klar muss man Abstriche machen bzw. seinen Perfektionismus im Haushalt reduzieren aber es funktioniert. Ich arbeite mit zwei Kids 30 Wo/Std. im 3 - Schicht - System und es funktioniert. Mein Kleiner ist ein Herzkind und entsprechend anfälliger. Aber mit meinem guten sozialen Netzwerk (in meinem Augen das allerwichtigste) funktioniert es super!In Krippe und Kiga gehen meine Jungs absolut gerne. Und ich muß feststellen, gerade mein Großer würde manchmal noch gerne nen bissele länger mit seinen Freunden spielen. Die Kids haben ja kein Zeitgefühl! Und trotz allem schaffen wir ohne Streß auch noch Freizeitaktivität. Oft nehmen wir auch Freunde direkt vom Kiga mit. Erleichert viel! Wünsche Dir einen guten Start!

LG
mille78

Beitrag von geralundelias 21.01.11 - 21:33 Uhr

Hallo,

ich würde schon darauf achten, dass deine Kleine eine Eingewöhnungsphase durchlebt, in der ihr Schritt für Schritt die Stunden erhöht ect.. Ist das Schnupper, was deine Tochter gerade macht, schon die Eingewöhnung? Das wäre dann ja super!
Ansonsten denke ich nicht, dass sie anschließend große Probleme damit hat, direkt sechs Stunden in der Kita zu verbringen..aber klar, jedes Kind ist anders und ich kann nicht von meinen Kindern auf andere schließen.
Aber wenn ich es richtig verstanden habe, dann bist du auch in der Einrichtung, oder!?!
Wann wäre denn der richtige Kiga-Start der Kleinen und dein erster Arbeitstag?

Den Haushalt schaffst du, keine Sorge ;-) Ich mache alles abends ganz in Ruhe.
Nachmittags noch etwas zu unternehmen hängt doch eigentlich nur davon ab, wie erschöpft ihr seid...aber ein schöner Spaziergang oder ein Abstecher zu Freunden sollten kein Problem sein und tut euch beiden sicherlich gut. Da müsstest du eben spontan entscheiden.
Die Sache mit den Krankheiten ist immer total doof...ich kenne es selber. Allerdings hatten meine Kinder diese "Kigaanfang-dauerkrank" -Phase nicht, sondern sind von Geburt an den gesamten Winter krank. Ich hatte im Dezember nur drei Tage, an denen ich keinen Krankenschein für den Kleinen hatte.
Sowas lässt sich leider nicht ändern. Vielleicht habt ihr ja Familie in der Nähe, die deine Kleine dann zuhause betreuen konnte?


Ich habe eine 35Std Woche, habe zwei Söhne (7+4) und bin alleinerziehend.
Machbar ist es, allerdings muss man viele Dinge strukturiert planen und sich an diese Planung halten...ansonsten bricht hier das absolute Chaos aus.
Wir sind erst zwischen 17-18Uhr zuhause und die Kinder sind so erledigt, dass sie einfach nur gemütlich spielen wollen. Manchmal gehen wir noch ein bisschen in den Park oder gehen eine Runde durch die Stadt, aber momentan passiert das eher selten. Sie sind aber in Kita und OGS viel an der der Luft, deshalb habe ich kein schlechtes Gefühl dabei, wenn wir mal nicht draußen waren.
Wenn beide schlafen mache ich Haushalt und Wäsche, dann eine kurze Pause und anschließend bereite ich mich auf den nächsten Tag vor. Zeit für Hobbies habe ich eigentlich nicht...ich sehe aber die Stunden bis zum Nachmittag inzwischen als "meine Zeit" an. Weggehen mit Freunden ist kaum möglich, evtl. nur alle paar Monate mal für wenige Stunden.
Richtige Unternehmungen machen wir dann am Wochenende, da sind wir ausgeschlafen und fit und können uns Zeit lassen mit allem. Sportvereine sind nicht möglich, aber die Kinder nehmen an Aktionen bzw AG´s in den Einrichtungen teil, da gibt es natürlich auch Sportangebote...und die müssen erstmal reichen.

Man muss schon auf einiges verzichten, aber wenn man lernt, mit diesem Verzicht umzugehen, dann fällt es garnicht schwer und man vermisst nichts mehr. Außerdem tut es unheimlich gut unter Leuten zu sein, eine Beschäftigung zu haben, ein Ziel zu haben.
Ich bereue meine Entscheidung nicht und würde es immer wieder so machen. Die Kinder fühlen sich in der Betreuung sehr wohl und sind glückliche kleine Menschen, die sich ganz, ganz schnell daran gewöhnt haben, für ca. 9 - 10 Std. von anderen betreut zu werden.

Ich habe die erste Woche übrigens als extrem schlimm und belastend empfunden und wollte am liebsten alles abbrechen. Ich habe permanent darüber nachgedacht, was die Kinder wohl gerade machen, ob es ihnen gut geht, ob sie mich vermissen, ob sie gut essen, ob jemand nach mir weint...ich hatte ganz einfach Angst, dass die beiden schrecklich unglücklich sind. Die Beiden haben mich aber vom Gegenteil überzeugt, deshalb musste ich nichts abbrechen und habe in der nächsten Woche auch nicht mehr im Minutentakt auf mein Handy geschaut. ;-)

Also...Nimm´ das Angebot an und gehe positiv an die Sache ran. Mit einer positiven Einstellung vergeht der Stress ganz schnell und der Alltag zieht ein.
Ich wünsche dir viel Glück, Erfolg und vorallem ganz viel Spaß!

LG und einen schönen Abend noch!

Beitrag von britta85 21.01.11 - 21:42 Uhr

Hallo#winke

ich bin auch eine 30 Std. Mama;-). Ansich finde ich die Zeit durchaus machbar aber für mich ist es in Zukunft nicht mehr möglich so viel zu arbeiten. Das liegt aber eher an meinem Beruf. Ich bin Verkäuferin und hatte 2 Tage die Woche frei und meine Schichten gingen immer von 10- 18 Uhr oder von 12-20 Uhr und das auch am WE:-(. Bei einem Bürojob sieht es bestimmt besser aus, aber bei uns wurde die kleine immer von Oma abgeholt, weil mein Mann auch lange arbeitet. Mit der Zeit hat mich das echt fertig gemacht und bei unserem zweiten Kind werd ich nach der Elternzeit ne Weiterbildung machen und zusehen das ich einen Job finde mit besseren Arbeitszeiten.

Ich wünsch euch alles Gute

Beitrag von gingerbun 22.01.11 - 01:16 Uhr

Also ich bin auch 30 Stunden wieder arbeiten gegangen als unsere Tochter 15 Monate alt war. Ich seh das Problem jetzt eher weniger. Sie war damals bei einer Tagesmutter da es keine andere Möglichkeit gab. Die Nachmittage hatten wir immernoch genug Zeit.
Gruß!
Britta

Beitrag von woodgo 22.01.11 - 14:15 Uhr

Hallo,

na mit ner 30 Stunden Woche sollte das zu schaffen sein.

LG

Beitrag von doreen1975 22.01.11 - 15:10 Uhr

Hi,
ich denke auch, 30 Stunden sind gut zu schaffen. Ich selbst arbeite auch jeden Tag 6 Stunden und habe einen sehr angenehmen Rhythmus. Es gibt auch Kollegen mit Vollzeitstellen, die schaffen das auch. Ich habe nie verstanden wie, zumal man dann wegen der Pausenregelung 8, 75 Stunden bleiben muss. Also ich habe das durch und war damit überfordert. Aber jeder, wie er will..... Mir sind 30 Stunden extrem angenehm: Reicht zur beruflichen Verwirklichung, es bleibt aber auch noch Zeit für die Kleine, die, jetzt zweite Klasse, auch gefördert werden will und muss.