frage wegen hartz 4 und miete

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Beitrag von tokessaw 21.01.11 - 20:54 Uhr

halllo ihr lieben,
ich habe eine frage,und zwar geht es um folgendes.

wir wollen umziehen in ein anderes haus,meine schwiemu möchte mit bei uns einziehen.sie muss eh aus ihrer whg raus,ist beim amt bekannt.

sie würde oben komplett oben ihre etage für sich alleine haben,nur eben bad und küche teilen wir uns.

würde sie weiterhin vom amt ihr geld beziehen,würde das amt ihren anteil zahlen?Wenn sie eigenen mietvertrag vorweisen kann?

wäre dankbar,wenn mir jemand mal die kriterien da legen könnte,was sein muss,damit das amt ihr weiterhin miete usw zahlt.
danke
lg
tokessaw

Beitrag von eishaendchen80 21.01.11 - 21:10 Uhr

Vorsicht!

Könnte als Bedarfgemeinschaft geltend gemacht werden.

-nun ist die Frage.
Zieht ihr in ein eigenes Haus oder zahlt auch ihr Miete?

Da sind soviele Sachen die ich jetzt nicht aufzählen kann.

Aber einen Tipp kann ich dir geben und ich glaube die sind kostenlos.

Geht mal zu Pro Familia oder Caritas, die können da in der Hinsicht weiterhelfen.

Einfach mal hingehen und dann werdet ihr ja sehen.

Beitrag von landmaus 21.01.11 - 21:46 Uhr

*Vorsicht!

Könnte als Bedarfgemeinschaft geltend gemacht werden. *

Wie kommst Du denn darauf. Das ist vollkommen ausgeschlossen.

Beitrag von eishaendchen80 21.01.11 - 21:55 Uhr

warum?

meine Schwägerin hatte auch nur n eigenes Wohnzimmer und ein Kinderzimmer für ihren Großen. Küche und Bad wurden mit ihren Eltern genutzt. Das galt laut der Arge als WG bzw. als Bedarfsgemeinschaft.
Somit bekam sie nichts weil es ja auch nicht wirklich ersichtlich war ob es Miete zu zahlen gibt.

Beitrag von landmaus 21.01.11 - 22:13 Uhr

Wenn Du gar nicht weiss,t was Begriffe bedeuten, solltest Du sie vielleicht nicht nutzen. Sowas führt doch nur zu Verwirrung. Eine WG ist im Normalfall keine Bedarfsgemeinschaft. Deine Schwägerin war eventuell noch unter 25 und unverheiratet? Dann ist eine BG mit ihren Eltern und ihrem Kind möglich.

Das Gesetz regelt eindeutig, welche Personen zu einer BG zusammengefasst werden können: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__7.html Andere Konstellationen, wie die der TE, sind hierdurch ausgeschlossen.

Beitrag von king.with.deckchair 21.01.11 - 22:20 Uhr

Und nochmal: Unfug!

Tipp: Bemühe google nach den Begriffen "Haushaltsgemeinschaft", Bedarfsgemeinschaft" und mach dich auch mal über "Unterhaltsvermutung" schlau. Und nein: "Unterhaltsvermutung bei Verwandten" und Verschwägerten ist nicht: Bedarfsgemeinschaft.

Ist mir schon öfter aufgefallen, dass dein Wissen in diesen Dingen nur auf aufgeschnapptem Halbwissen und "meine Schwägerin"-Unfug beruht. Lass es doch bitte sein. Es gibt hier reichlich User, die sich WIRKLICH auskennen.

Beitrag von king.with.deckchair 21.01.11 - 22:17 Uhr

"Könnte als Bedarfgemeinschaft geltend gemacht werden."

Kompletter Unsinn.

Beitrag von landmaus 21.01.11 - 21:50 Uhr

Hallo,

letztlich seid Ihr dann ja eine WG und werdet auch genauso gehandhabt. Das grösste Problem könnte die Wohnungsgröße sein. Wenn Sie eine vollständige eigene Etage hat zzgl. anteilig Bad und Küche wird das doch wahrscheinlich über 47 qm liegen, oder?

Am einfachsten ist es, Euch jetzt schon von der zuständigen Sachbearbeiterin beraten zu lassen.

Liebe Grüße

Beitrag von king.with.deckchair 21.01.11 - 22:27 Uhr

"würde sie weiterhin vom amt ihr geld beziehen,würde das amt ihren anteil zahlen?"

Ja, würde es.

Passt aber auf in Sachen Unterhaltsvermutung bei Vorliegen einer Haushaltsgemeinschaft, guckst du:

http://de.wikipedia.org/wiki/Haushaltsgemeinschaft

LG
Ch.

Beitrag von frau.mecker 22.01.11 - 12:34 Uhr


nein, denn ihr seit dann eine Einstandsgemeinschaft und Haushaltsgemeinschaft.
Auch wird der Umzug nicht übernommen werden, genauso wenig die Kaution, da die Mutter auch "individuellen" Gründen umzieht und keine wichtig objektive Eigenschaft dafür vorliegt.

§7,9,20 SGB2



mfg

Beitrag von frau.mecker 22.01.11 - 12:36 Uhr

Nachtrag.
nach Aufrechnung Eurer Einkünfte wird die Differenz errechnet. Dieses Geld würde sie erhalten.
mfg

Beitrag von landmaus 22.01.11 - 15:58 Uhr

Das ist nicht richtig. Bei einer Haushaltsgemeinschaft wird finanzielle Unterstützung je nach den EInkommensverhältnissesn vermutet. Diese kann aber ohne größere Schwierigkeiten widerlegt werden.

Beitrag von manavgat 22.01.11 - 14:04 Uhr

Das gibt nur Probleme, man wird euch eine BG unterstellen.

Lass die Finger davon.


Gruß

Manavgat

Beitrag von landmaus 22.01.11 - 15:57 Uhr

Hi,

eine BG ist hier gesetzlich ausgeschlossen.

In Betracht kommt höchstens eine Haushaltsgemeinschaft. Hier wird dann finanzielle Unterstützung vermutet, wenn die Finanzen derjenigen, die nicht ALG II beziehen, dies zulassen. Diese Vermutung kann man aber ohne Schwierigkeiten wiederlegen.

Liebe Grüße