wer weiß etwas über milcheiweißunverträglichkeit?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von haihappen82 21.01.11 - 20:58 Uhr

.....und/oder fructoseunverträglichkeit???

hallo, zusammen!

unser sohn (20 Monate) verträgt entweder milch (aufgrund von lactose oder milcheiweiß) oder Obst (aufgrund von fructose) nicht.

wir geben ihm seit 3 tagen lactosefreie milch, um erst einmal herauszufinden, ob es daran liegt. letzte nacht hatte er aber irgendwie schmerzen - er ist dreimal laut schreiend aufgewacht und ließ sich nur schwer beruhigen. ich vermute, er hatte bauchschmerzen, bin aber nicht sicher. sonst geht es ihm im moment sehr gut, er geht auch in die krippe.

nun hab ich versucht, mich im internet über milcheiweiß- und fructoseunverträglichkeit schlau zu machen, aber da gibt es ja ziemlich wenig...

wer kann uns tipps geben, auch in bezug darauf, welchen facharzt man eventuell aufsuchen sollte? mit der kinderärztin hab ich schon darüber gesprochen, aber sie ist auf dem gebiet kein experte....

eine konkrete frage: geht milcheiweißunverträglichkeit immer mit ausschlag oder neurodermitis einher? denn so etwas hat der kleine gar nicht. seine beschwerden sind "lediglich": durchfall, blähbauch und - höchstwahrscheinlich - bauchkrämpfe (aber auch nur nachts oder während des mittagsschlafs..) sonst geht es ihm wunderbar und seine haut ist überall 1a!

vielen dank schon mal für eure ratschläge!
LG Laura

Beitrag von zwiebelchen1977 21.01.11 - 21:05 Uhr

Hallo

Fabian hatte auch eine Milcheeiweissallergie. Er hat plötzlich Ausschlag am Rücken bekommen.

Durch einen Bluttest wurde es dann bestätigt.

Wir mussten auf alles, wo nur eine Spur von Milch oder Milchprodukten drin ist, verzichten. Wir musten bei jedem Lebensmittel lesen, was drin ist( Laktose gehört auch dazu). In den meisten Sachen, wo man es nicht denkt, ist es nämlich drin( Wurst ganz oft)

Wir haben 1 Jahr stren´ge Diät gehalten und seid letztem Jahr verträgt er wieder alles. War eine harte Zeit, aber es hat sich gelohnt.

Schau mal hier nach.
http://www.libase.de/wbb/



Bianca

Beitrag von ibib11 21.01.11 - 21:23 Uhr

Hallo,
unsere Tochter (2,5 Jahre)hatte bis vor einem halben Jahr eine Milcheiweißunvertäglichkeit, dies seit der Geburt. Darf man nicht mit Laktoseintoleranz verwechseln. Am Anfang hat es sich mit blutigen Durchfällen, Blähungen und Bauchweh bemerkbar gemacht. Danach bei den Provokationen im Kh mit einem allergischen schock (erbrechen, Herzrassen, Apathie). Mit Hautauschlag hatten wir nie zu tun. Dann hat es sich verwachsen. Ich würde dir raten zu einem Allergologen, bzw in ein KH mit Kindergastrologie zu gehen und dort mal die Blutwerte bestimmen zu lassen. Wenn du aus dem Bonner Raum kommst, kannst du mir gerne ne PN schicken
Würde auf jeden Fall einen Facharzt aufsuchen. LG und Daumen drück#winke

Beitrag von mausmadam 21.01.11 - 21:45 Uhr

Unsere Tochter hat eine Lactoseunverträglichkeit.

Den VErdacht hatte ich schon länger.


Sie hatte sehr oft Bauchschmerzen und sehr oft Durchfall.

Ich habe es beobachtet und vor allem nach Milchprodukten trat das auf. Weil mein KiA aber nichts unternehmen wollte, habe ich den Test dann "selber angeordnet", weil wir ohnehin im Krankenhaus in Behandlung waren.

Dort wurde der Atemtest gemacht - und Bingo.....


Lactose ist aber nicht nur in Milchprodukten, sondern zb auch in diversen Wurstsorten etc.... Wir haben dann eine Ernährungsberatung bekommen



Unsere andere Tochter hatte immer wieder ganz schlimme Neurodermitisschübe, genau wie unser Sohn

Bei unserer Tochter wurde eine ganz heftige Eiallergie festgestellt. Seitdem wir Ei weglassen, ist ihre Haut etwas besser.

Beim Sohn wurde keine Allergie festgestellt, er hat nach wie vor ganz schlimme Schübe und keiner weiß, warum....

Beitrag von polarsternchen 22.01.11 - 00:15 Uhr

Hallo,

schau Dir mal folgenden link an:

http://www.schrotundkorn.de/2002/sk0202e5.htm

durch die Homogenisierung gelangen Milcheiweiße unverdaut in den Darm und können von dort über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf des Kindes gelangen. Dort werden sie als "Eindringlinge" angesehen und es werden Antikörper gebildet! Schon hat man eine Milcheiweißallergie! Aus diesem Grund sollte man einem Kleinkind wenn möglich nur nichthomogenisierte Frischmilch aus dem Bioladen anbieten!

LG

Beitrag von mondfluesterin 22.01.11 - 13:33 Uhr

Also zuerst einmal ist eine Lactoseintoleranz etwas anderes als Milcheiweißunverträglichkeit. Mein Sohn hat auch eine Lactose- sowie eine Fructoseunverträglichkeit. Er wurde im KH getestet, allerdings ist die Toleranzschwelle bei jedem Kind anders. Mein Sohn verträgt beides in bestimmten Mengen. Wenn es bei Deinem Kind diagnostiziert wird, bekommst Du Lebensmitteltabellen, wo der jeweilige Gehalt des Milch- bzw. Fruchtzuckers aufgelistet ist.
Bei uns waren die Symptome Appetitlosigkeit, Durchfall, Bauchschmerzen und Blähbauch. Inzwischen kann er zum Beispiel rohe Äpfel gut essen, aber eben alles nur in bestimmten Mengen. Ansonsten gibt es wieder Durchfall.

Beitrag von kathrincat 23.01.11 - 13:41 Uhr

die minuns l milch hat aber immer noch etwas, also meine kann die nicht trinken. an der haut sieht man nichts, sie hat bauchweh und bekommt durch fall von milch, ...