wonach sucht ihr taufpaten aus?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von gussymaus 22.01.11 - 12:23 Uhr

hallo alle!

ich weiß nicht obs ganz hierher gehört, aber meist ist ja einiges an familie dabei...

nach welchen "kriterien" bestimmt ihr eure patenwünsche? also ob sie dann zusagen ist ja ne andere sache, aber ich weiß i mmoment nicht mal wen ich fragen sollte, damit kein anderer familienteil auf den schlips getreten ist un die wahl dennoch gut ist...

vielleicht mag mal jemand erzählöen wonach er ausgesucht hat...

beste freundin oder doch der onkel der eh schon onkel ist? wenn nicht warum doch? sagt doch mal... bin total verwirrt diesmal...

lg gussy

Beitrag von sillysilly 22.01.11 - 12:47 Uhr

Hallo

erste zwei Kinder - Freundinnen die in meinem Leben seit vielen Jahren eine Rolle spielen - wir uns regelmäßig sehen, eine gute Beziehung haben und sie seit Jahren mein Leben bereichern.
Unser Kinder wachsen als Freunde auf - die eine Taufpatin wohnt mit Familie gleich nebenan, unsere Kinder wachsen gemeinsam auf
Die andere Taufpatin wohnt mit ihrer Familie etwas weiter weg, aber wir sehen uns regelmäßig und später wurde ich Taufpatin von einem ihrer Kinder.

Für unseren Sohn haben wir den Bruder meines Mannes genommen, zu dem mein Mann ein sehr freundschaftliches Verhältnis hat. Er ist ein toller, lieber Kerl der aber noch keine eigenen Kinder hat und so die Interessen an Gemeinsamkeiten noch nicht so vorhanden sind. Zudem ist unser Sohn ja noch Recht klein.

Sonst haben wir von der Familie keinen näher in Betracht gezogen, weil sie für unser Leben keinen so großen Stellenwert haben, daß sie als Taufpate in Frage kommen.
Nur noch die kleine Schwester meines Mannes, aber die hatte mit 17 noch andere Interessen.

Und wie ich gewählt habe :
würde ich wollen daß diese Menschen mein Kind nach dem Tode betreuen.
Das wird zwar nicht mehr gemacht, aber früher erbten die Taufpaten die Kinder im Falle eines Todes.
Natürlich würde ich nie wollen, daß meine drei Kinder getrennt werden, aber von jedem einzelnen kann ich sagen, daß er meine Kinder nach meinem Tod haben könnte :-D und ich wüßte es würde ihnen gut gehen.


Grüße Silly

Beitrag von 100schnecke100 22.01.11 - 13:37 Uhr

Hallo

wir haben auch meine "Beste" Freundin genommen und was soll ich sagen, ich würde es nie wieder tun!!!
Nach der Taufe hatte sie auf einmal kein Interesse mehr...
Hat dann auch zum streit geführt da ich es ihr gesagt habe das ich mir das alles anderst vorgestellt habe.
Also ich würde auf jeden Fall der Familie vorrang geben. Sofern es da jemanden gibt,

Liebe Grüße

Beitrag von gussymaus 18.03.11 - 12:00 Uhr

deshalb haben wir immer einen aus der familie, einen aus dem freundeskreis. nur zu dumm dass sich bei einem kind sowol der verwandte als auch der nur-befreundete pate nicht mehr blicken lässt... also das pech kann man immer haben...

Beitrag von babyblacky 22.01.11 - 13:41 Uhr

Hi

Also wir haben uns für einen guten Bekannten entschieden, der alles für seine Patenkinder tun würde.

Für uns heisst pate sein, für die Kinder sorgen zu können wenn wir einmal nicht mehr leben sollten. Paten sind die jenigen, bei die die Kinder kommen, wenn die Eltern ums leben kommen. Also sollten nach unserer Meinung die Leute Paten sein, die so denken und handeln wie wir als Eltern. In allen Punkten, Erziehung, Liebe geben und und und.
Das müssen auch nicht irgendwelche Personen sein, die viel Geld haben, nur einfach Leute, die die Kinder so lieben wie wir das als Eltern tun. Auch wenn Elternliebe nie ersetzbar ist. Den Bekannten den wir haben, den können die Kinder auch sehr gut leiden, wobei ich da eigentlich nur von unserem großen sprechen kann, da die kleine erst 4 Wochen alt ist. Aber der große liebt seinen Patenonkel.

Der Patenonkel würde wie gesagt alles für seine Patenkoinder tun. Und das war uns bei der auswahl wichtig. Und auch Familienmttglieder können das sein. Nur da denke ich mal, das diese sowieso zur Familie gehören und nicht unbedingt Paten sein müseen. Aber letztendlich liegt die entschreidung bei dir.

LG

Beitrag von berry26 22.01.11 - 13:56 Uhr

Hi,

also ich musste da nicht groß auswählen. Es blieb mir keine Wahl wenn meine Kinder getauft werden sollten. Ich habe keine langjährige Freundin der ich das zutrauen würde. Mein Mann hat keinen langjährigen Freund oder Verwandten dem er das zutrauen würde. Also blieb uns nur die nähere Familie. Mein Sohn hat seine Tante zur Patentante und meine Tochter wird die Großmutter zur Patin bekommen.

Ich persönlich messe diesem Amt jetzt nicht so viel Bedeutung zu allerdings wäre es schön wenn mein Kind zur Firmung noch einen Paten dabei hat.

LG

Judith

Beitrag von labello24 22.01.11 - 14:29 Uhr

Bei der Großen war es vob Anfang an klar das es mein Bruder und die Frau von meinem verstorbenen Schwager wird. Einfach weil wir zu den Beiden einen engen Kontakt haben wir ihenen unsere Kinder blind anvertrauen würden.

Bei der kleinen wars schwerer, da wir sonst keine Geschwister mehr haben (doch, aber mein kleiner Bruder war bei ihrer Geburt erst 8 Jahre, der fiel ja weg).
Der Cousin meines Mannes war immer ganz verrückt auf unsere Große. Bei jeder Familienfeier hat er stundenlang mit ihr gespielt und Quatsch gemacht. Wenn er an unserem Haus vorbei fuhr, und uns im Garten gesehen hat, hielte er an und tobte wieder mit ihr. So war also schnell klar das wir ihn für Tochter Nummer 2 zum Patenonkel nehmen werden.
Und meine Cousine haben wir bei der Kleinen noch genommen, einfach weil ich zu ihr auch ein enges Verhältniss habe.

Für mich waren/sind meine eigeneb Paten immer was ganz besonderes gewesen, deshalb wollte ich das für meine Kinder auch haben.
Eine beste Freundin geht schneller mal aus dem Leben, als ein Verwandter. Bei uns jedenfalls, unsere Familie hat bisher IMMER zusammen gehalten.
Bin jedenfalls sehr zufrieden mit unserer Wahl!

Beitrag von shmenkman 22.01.11 - 15:22 Uhr

Hallo!

Die Paten für unser Kind sind einmal eine meiner besten Freundinnen - wir sind seit 20 Jahren befreundet - und ein guter Freund (noch aus Studienzeiten) meines Mannes.

Wichtig war uns, dass die Paten mal Ansprechpartner für unseren Sohn sein können. D.h. dass er sich mit Sorgen und Nöten, die er später vielleicht nicht mit uns besprechen mag an jemanden wenden kann, "der ein bisschen außerhalb steht".

Wir haben niemanden aus der Familie in Betracht gezogen, weil die ja sowieso eine enge Beziehung zu unserem Sohn haben und weil sie ihm später nicht so objektiv gegenüber stehen können, wie jemand, der nicht zur Familie gehört.

Mit meiner Freundin habe ich besprochen, was wir erwarten: es geht uns nicht um finanzielle Zuwendungen oder Geschenke, sondern wirklich nur darum, für ihn da zu sein, wenn er es möchte oder braucht. Ich habe ihr auch Bedenkzeit eingeräumt, die sie aber gar nicht brauchte - sie hat vor Freude geweint :-)!

Ich würde euch in jedem Fall dazu raten, eure Vorstellungen ganz ehrlich besprechen. Wenn es für euch wichtig ist, dass die Paten auch an Geschenke usw. denken (was auch legitim ist), solltet ihr das sagen.
Dann muss man aber auch die finanzielle Situation der Paten berücksichtigen.
Wenn die Paten zum Beispiel nicht viel Geld haben und weiter weg wohnen werden sie vielleicht nicht immer zu Besuch kommen können oder große Geschenke machen können. Darüber darf dann später kein Unfrieden entstehen.

Ich habe hier ein paar Threads gelesen, wo sich die Paten nicht ausreichend gekümmert haben und so auch Freundschaften zerbrochen sind, deshalb denke ich, dass man da im Vorfeld ganz deutlich sagen muss, was einem dieses Amt bedeutet.

Wir haben bei unserer Wahl jedenfalls ein gutes Gefühl.

Liebe Grüße!

Beitrag von shmenkman 22.01.11 - 15:30 Uhr

Ach ja: und natürlich haben wir die beiden auch ausgewählt, weil sie liebevoll, weltoffen und einfach tolle Menschen sind - ist ja klar!

Beitrag von gussymaus 14.02.11 - 12:04 Uhr

an sich ist das bei uns dann ja einfach: wir erwarten an sich gar nichts...

ich bin nur jetzt schon sooo demotiviert, weil unser erstes und drittes kind suuuuper paten hat, die kümmern sich (obwohl sie teilweise weit weg eohnen) sehr gut, die geschenke sind mir egal, aber ich finde es toll dass sie mit kleinen aufmerksamkeiten treffen, mal teurer, mal nahezu "wertlos" aber immer ein kinderlachen.... und meist auch noch für die geschwister. und sei es ein apotheken opder bankheftchen... wohl ausgesiucht können ja auch so nichtigkeiten grooße freude machen.

der zweite hat ebenso sorgfältig ausgewählte paten, leider lassen sich beide nicht blicken oder hören. mittlerweile fällt ihm das auf... ich versuche das auszugleichen, aber es ist eben nicht das selbe... bei den anderen kommen oma UND 2 paten, bei ihm nur oma... dieses jahr war die auch noch krank also kam keiner, ersatzweise wurde die tante eingeladen (die bei dem anderen pate ist) damit überhaupt wer kommt zur erwachsenen feier... tags drauf die kinderfeier und die trauer war verflogen aber schön ist es ja nicht...

dazu kommt dass unser neuer pastor nicht das ist was wir gewöhnt sind (der alte war ein guter freund der familie usw) und irgendwie hab ich echt gar keine lust mehr auf taufe :-( wir haben es jetzt erstmal noch rausgeschoben... die anderen wurden mit max. 3 monaten getauft... die kleine ist dann eben 5... macht ja auch nichts... aber besser wird das gefühl bis dahin sicher auch nicht... bin total demotiviert was das angeht...

trotzdem danke!
Ich bin ja uach für klar verhältnisse, werde es auf jeden fall vorher klar machen was ich erwarte! (hab ich bisher auch immer dachte ich zumindest)

Beitrag von emilia72 22.01.11 - 16:14 Uhr

Hi Gussy,

bei uns war es klar, dass der Bruder meines Mannes und meine Schwester Taufpaten werden. Ich messe diesem "Amt" allerdings keinerleid Bedeutung zu. Die beiden waren anwesend bei der Taufe und sind eh bei Geburtstagen da. Freunde wollten wir nicht nehmen, eben weil sich Freundschaften im Laufe des Lebens doch mal verlaufen können.

Mein Mann ist Pate bei seiner einen Nichte, ich selbst bin ein Mal Patin beim Jüngsten meiner ältesten Freundin und beim Jüngsten meiner Cousine. Beide Patenkinder stehen mir nicht sonderlich nahe, wobei ich den Jüngsten meiner Freundin öfter sehe. Da habe ich aber eher den Draht zur älteren Schwester, als zu ihm.

Alle Patenämter haben bei uns in der Familie eigentlich keine Bedeutung. Ausnahme: mein Mann und ich haben beide sehr enge Verbindungen zu unseren eigenen Paten. Liegt aber an der Nähe, wie wir wohnen.

Dass unser Kind zu einem der Paten gehen würde, sollte uns was passieren, stand nie zur Frage. Wenn, dass würden sich meine Eltern kümmern... denke ich.

Chris

Beitrag von kawatina 22.01.11 - 16:49 Uhr

Hallo,

ich schätze, den meisten geht es nur darum, wer die dickste Börse hat !

So war es bei mir - direkt nach der Taufe hatte sich meine Freundin beschwert, das ich meinem Patenkind mehr Geld (das Doppelte)gegeben hatte, als seinem älteren Bruder, der zeitgleich getauft wurde.

Gläubig war und bin ich nicht, was ja kein Geheimnis war....und ich würde mich auch nicht mehr dazu drängen lassen Pate zu werden.
Geht ja auch nicht mehr....#schein#rofl..da konfessionslos!

LG
Tina

Beitrag von anyca 22.01.11 - 17:31 Uhr

1. Hat der Taufpate einen Bezug zum Kind

2. Hat der Taufpate einen Bezug zur Kirche.

Beitrag von zahnweh 22.01.11 - 19:12 Uhr

Hallo,

bei uns war es
- Person sollte Interesse am Kind zeigen und haben
- evtl. bereits Bezugsperson sein
- langfristig gedacht: hält die Freundschaft wirklich bis das Kind 18 Jahre alt ist? der Onkel bleibt immer der Onkel, aber wie sind die Familienverhältnisse?
- wie gut ist der Kontakt zwischen den Eltern und den bevorzugten Paten? Nur aus "höflichkeitswahl" würde ich es nicht tun.

Paten übernehmen zwar nicht mehr früher automatisch die Ersatzelternfunktion, werden mit ihrem Patenamt auch eingeladen ein dauerhaft gern gesehener Gast zu sein. Nicht nur bei der Taufe am Becken, sondern bei JEDEM Geburtstag des Kindes! Evtl. auch Einschulung, Kommunion/Konfirmation, Ausflüge und spontane Besuche.

Von daher würde ich aus "Höflichkeit"/"Spannungsverminderung keine Person wählen, bei der spätere Spannungen abzusehen sind oder ich mich an jedem Geburtstag des Kindes zusammenreißen müsste, sie zu "erdulden".

Sie sind die Paten des Kindes, wenn es gut läuft, werden sie enge Bezugspersonen des Kindes und dadurch auch mehr verbunden sein. ;-)

Beitrag von bensu1 22.01.11 - 20:40 Uhr

hallo,

wir haben die taufpaten unserer kinder innerhalb der familie gesucht und gefunden. freunde wollte ich nicht als paten haben, da man nie weiß, wie sich die freundschaft entwickelt.

mir war es wichtig, dass der pate/die patin jung genug ist, um meinen kindern lange erhalten zu bleiben. meine eigene patin ist ein jahr nach der taufe verstorben. ich habe keinerlei erinnerung an sie. fotos habe ich, mit uns beiden darauf, aber das war's auch schon.

zwei meiner nichten sind die paten meiner kinder. eine war 13 jahre, die andere 16 jahre, als die taufen stattfanden. sie nehmen beide ihr "amt" sehr ernst, sind (zukünftige) vertrauenspersonen meiner kinder, und das ist genau das, was ich mir gewünscht habe.

lg
karin

Beitrag von moulfrau 22.01.11 - 21:34 Uhr

Hi gussy,
als das unser Pfarrer gefragt hatte, antwortete ich nur: Nach dem Geld !

Schokierende Augen alle auf mich, dann haben sie gelacht.

Also, beim 1 Kind, meine Schwester, sein Bruder und als "Neutraler" ein guter Freund von meinem Mann.

Beim 2. Kind, mein Lieblingscousin, sein Lieblingscousin und als "Neutraler" eine sehr gute Freundin von mir.

Auch wenn die Geschwister sehr wohl automatisch Onkel und Tante werden, ich finde sie werden "geadelt". Wenn man kein Krach miteinander hat, sollte man erstmal die Geschwister fragen.

Gruß Claudia

Beitrag von gussymaus 14.02.11 - 12:05 Uhr

ja, hast recht... deswegen haben wir ja auch jeweils einen innerhalb der familie... aber die haben wir jetzt auch langsam durch #schwitz

aber wird sich schon noch wer finden...

Beitrag von xyz74 22.01.11 - 22:24 Uhr

Wir hatten damals entschieden, dass ich mich je um eine Patentante kümmere und mein Partner um die Patenonkel.

Ich habe mich für meine Stiefschwester entschieden und für meine Schwägerin.
Ich kenne beide seit über 20Jahren und habe sie als Kinderliebe, zuverlässige Menschen kennengelernt. Da beide auch gläubig sind, passte das zusätzlich sehr gut.
Zum Glück lag ich mit meiner Einschätzung auch absolut richtig.
Mein Partner leider nicht :-(
Die Beiden Paten interessieren sich nicht sonderlich.
Der Pate unserer Tochter hat immerhin ein Weihnachtsgeschenk für die Kleine geschickt. Ihn kennt mein Partner seit etwa 20 Jahren noch aus dem Studium.
Der Pate unseres Sohnes hat sich lediglich zur Taufe blicken lassen aber seitdem auch null interesse. Zum Geb oder zu Weihnachten kommt nicht mal eine Karte.
Das ist ziemlich hart, da der Pate seit über 30 Jahren DER beste Freund war.

Beitrag von kleine1102 22.01.11 - 23:54 Uhr

Hallo gussy!

Wir haben die Paten unserer Kinder "sowohl als auch" gewählt ;-). Jedes Mädel hat sowohl ein Familienmitglied als Paten (Onkel bzw. Cousin- Sohn dieses Onkels ;-)) als auch jeweils eine sehr gute Freundin von mir.

Uns ist es absolut wichtig, dass wir als Eltern diesen Personen sehr nahe stehen- und "umgekehrt". Die Paten unserer Kinder sind Menschen, die uns wichtig sind- und von denen wir wissen, dass wir und unsere Kinder ihnen auch wichtig sind. Im Zweifelsfall (und auch ohne ;-)) sind wir immer füreinander da, die Zeit, die man miteinander verbringt, ist eher sekundär. Klar ist es wichtig, dass die Kinder ihre Paten halbwegs regelmäßig sehen und Zeit mit ihnen verbringen, aber es kommt uns vielmehr auf die Qualität dieser Zeit an. Auch ein wichtiges Kriterium: wir haben in jeder Hinsicht ein absolut gutes Gefühl im Bauch, wenn die Paten Zeit mit unseren Kindern allein verbringen (hält sich aufgrund des Alters unserer Mädels noch in Grenzen ;-), aber einen Babysitter brauchen wir z.B. hin und wieder schon bzw. sind dankbar, gelegentlich (!) einen zu haben).

Alles in allem muss das Gefühl einfach passen. Der religiöse Hintergrund spielt für uns nur eine untergeordnete Rolle. So ist z.B. jeweils einer der Paten katholisch (wie unsere Kinder und ich), der jeweils andere evangelisch (wie mein Mann). Wir sind nicht streng gläubig und finden es wichtiger, unseren Kindern zwischenmenschliche Werte und soziale Kompetenzen zu vermitteln- das kann ein Pate mit jeder Konfession unterstützen.

Meine Schwester fühlt sich übrigens bis heute "auf den Schlips getreten", weil sie oder ihr Mann nicht Pate sind bei unseren Kindern. Das hat jedoch diverse absolut wichtige Gründe- trotzdem stehen die beiden uns und unseren Kindern nicht weniger nahe. Leider kann oder will meine Schwester das nicht verstehen- ebenso wenig wie unsere Gründe. Wird wohl ewig "zwischen uns stehen", aber mein Mann und ich haben diese Entscheidung noch nie bereut. Zum Glück zeigen unsere Mädels durch ihr Verhalten/ihre Worte oft, dass sie ihre Tante und ihren Onkel sehr mögen- das relativiert das Ganze ein Stück weit.

Lieben Gruß #snowy,

Kathrin