"Chinesische" Erziehung

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von ajl138 22.01.11 - 12:48 Uhr

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/kind-familie/2011/01/22/amy-chua-erziehungs-debatte/fuer-den-erfolg-musst-du-deine-kinder-quaelen-buch-chinesin.html


Die Kernaussage dieser Mutter ist meiner Meinung nach schon richtig.
Die Umsetzung allerdings davon ist für mich einfach schrecklich.

Und ich bin wirklich keine Mutter die zimperlich,anti-autoritär oder sonstiges in der Art erzieht.

So,ich glaube es wird hier gleich explodieren,ich geh nun erstmal einkaufen,und bin gespannt auf alle Antworten.


P.S.: Der Link führt zwar zur BILD,aber der Artikel handelt um ein Buch das erschienen ist,also völlig Peng,welche Zeitung das nun geschrieben hat.
LG

Beitrag von juniorette 22.01.11 - 12:53 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=21&tid=2987353

Beitrag von ajl138 22.01.11 - 13:07 Uhr

Oh weh.
Das hab ich wirklich nicht gesehen,bin selten mal hier in diesem Forum.
Wollte es erst ins Allgemeine setzen,doch ich dachte es gehört nunmal hierher,und hab halt nur links in die Liste geklickt.
Hab das ja erst heute gelesen.
Die Diskussion dazu ist wirklich sehr interessant.
Auch die Beiträge der Jenigen,die so erzogen wurde.
Das lässt mich nun doch diese Sache ein wenig in einem anderem licht sehen.
Und mir ist im aufgefallen,das Kinder früher eigentlich bei uns auch so erzogen wurden,oder (vielleicht ein schlechtes Beispiel jetzt) das manche Königshäuser schon jahrhunderte lang so erzogen haben und manche noch so erziehen.
Ist damit also eigentlich gar nicht nur Chinesische Erziehung.
LG
so,nun aber einkaufen ^^

Beitrag von gussymaus 22.01.11 - 13:09 Uhr

das buch will ich gar nicht lesen... die auszüge reichen mir ;-)
#pro und ja :WER es zitiert ist völlig wurscht!

ich weiß ja nicht was deiner meinung nach die kernaussage des ganzen ist... aber

schon der satz man muss sich "über die natürlcihen tendenzen der kind hinwegsetzen" hallo?! wie verrückt muss man denn sein?! nein danke...

ich denke doch das höchste ziel der menschheit sollte es sein den natürlichen bedürfnissen des menschen möglichst oft und möglicht gut nachzukommen und ihnen möglichst selten gegen zu arbeiten...

ich hoffe nur die frau hat nichz allzuviele anhänger - deren kinder tun mir jetzt schon leid... kinder zur perfektion in allen disziplinen zu triezen ist unmenschlich... und hat auch wenig mit liebevollem mutter sein zu tun...

klar versuche ich auch meine kinder zu guten noten zu bekommen, aber nur soweit es eben geht... die bestnote für meinen sohn ist im schreiben eben nur ein ausreichend, aber dahin soll er schon noch kommen... dass er ein wahres zahlengenie ist weiß ich auch so, da brauch ich ihm nicht helfen. und wenn er aus faulheit da keine 1 bekommt wird er auch das lernen müssen... man muss doch immer gucken wo man seine kinder fördern muss und wo nicht. um die stärl´ken klar, braucht man sich wenig kümmern, da reicht ein wenig anerkennung. und bei den schwächen muss man gucken wie weit man damit leben kann und wo das eben nicht mehr mit toleranz auszugleichen ist...

ich habe z.B. verständnis dafür, dass mein großer keine schönschrift haben wird, aber bis zum leserlich wird geübt, auch wenns ihn nervt. dafür weiß er dass er in mathe auch so tolle leistungen bringt ohne sich groß anzustengen, wenn er sich auch noch mühe gibt ist es glatt 1 - und nicht weniger. darauf ist er stolz und ich auch, und genauso sage ich ihm das auch...

ich freue mich riesig wenn es gute noten mit nach hause gibt, aber immer geht das eben nicht... und zu einer gesunden entwicklung gehört auch freizeit, selbst gestaltete zeit und spaß. Wer seinem kind jedes hobby außer geige und klavier verbietet, ihm jede art der selbstbestimmung vorenthält, und nur bestnoten würdigt - der ist in meinen augen keine mutter, kein vater, sondern ein vergewaltiger... das ist doch nicht mehr normal?! und was die frau da macht mit klavierüben bis zum umfallen und puppenhausentzug usw. das ist schlicht seelische grausamkeit. ich habe es in längst nicht so heftiger orm erfahren und es wirkt noch heute... bitte erspart euren kindern das!

was hab ich davon wenn mein kind mit 10 jahren perfekt klavier spielt, dafür als 20 jährige(r) depressiv den strick nimmt oder zum amokläufer wird weil autorität nicht mehr erträgt?

meine kinder werden zu einer gewissen mindestleitung gezwungen, ja ,aber nur zu einer, die sie wirklich bringen können, und ich werde ihnen vermitteln dass es toll ist wenn es noch ein bisschen besser wird, ich sie aber auch liebe wenn sie NICHT klassenbeste sind und NICHt toll musizieren, wenn sie keine lust dazu haben. ich werde weiterhin ihre interessen suchen und so gut es geht unterstützen, und ihre schwächen so gut es geht fördern damit sie mit den anderen zumindest mithalten können auf einem geiwssen level. das reicht.

kurz: ich bin lieber glücklicher arbeiter als depressiver top-verdiener. aber jeder wie er meint...

Beitrag von bittersweet81 22.01.11 - 22:08 Uhr

Ich hab es heute in der besagten Zeitung gelesen und auch wenn ich ehrlich über bestimmte Auzüge sehr schockiert bin, weckt dieses Buch mein Interesse und ich werd es mir wohl kaufen.#schein





Beitrag von schullek 22.01.11 - 23:04 Uhr

ganz einfach: ich möchte, dass mein kind glücklich ist. wenn er das als maurer ist oder als astronaut, dann gut.
ausserdem möchte ich, dass mein sohn lernt seine eigenen entscheidungen zu treffen. und das müssen auch mal die falschen sein, damit er lernt auch mit solchen dingen umzugehen.
natürlich lasse ich ihn nicht frei dinge tun, wie er sie mag. ich lenke und er entscheidet seinem alter entsprechend.
ich ermutige und halte ihn an dinge zu ende zu bringen. aber ich zwinge ihm nicht dinge gegen seinen willen auf.

lg

Beitrag von imzadi 24.01.11 - 19:13 Uhr

Das Problem ist halt wenn dann Kind dann Maurer ist und nicht glücklich damit. Und wenn dann die Schulbildung nicht passt wird er auch nicht mehr viel mehr werden. Zwar kann man auf dem zweiten Bildungsweg noch einiges machen, dann aber vielleicht auf kosten der Familie. Auch ist es schwer neben der Arbeit noch zu lernen.

Ich bin manchmal ein wenig sauer auf meine Eltern das sie mir nicht mehr in den Arsch getreten haben bei Schulangelegenheiten. Meinem Bruder wurde mehr abverlangt, nach seinem Studium hat er einen Super Job bekommen und Geld spielt fast keine Rolle mehr. Ich sitz hier mit meinem Job der mich nur noch nervt und der Verdienst eher spärlich ist. #schmoll

Beitrag von schullek 24.01.11 - 19:51 Uhr

wenn ich sage, dass er hauptsächlich glücklich sein soll, dann meine ich mit dem beispiel, dass es mir egal ist, was er wird. und wenn es dann maurer ist, dann gut.
heisst im umkehrschluss aber nicht, dass ich ihn nicht fördere und fordere.
ich gebe ihm alle möglichkeiten und er muss sich nur noch entscheiden. das ist es, was bei dir gefehlt hat. die möglichkeiten. deine eltern haben sie dir nicht gezeigt und dich nicht gefördert.


was die chinesische mutter macht, ist, entscheidungen völig allein und über die köpfe der kinder hinweg zu entscheiden. die kinder haben keinerlei mitsprache. und das finde ich traurig. wer weiß, was sonst in ihnen steckt, was nie zu tage kommt.

lg

Beitrag von rufinchen 23.01.11 - 11:20 Uhr

Hallo,

"„Um auf irgendeinem Gebiet gut zu werden, muss man sich anstrengen, und von selber haben Kinder grundsätzlich keine Lust, sich anzustrengen – deshalb ist es ja so immens wichtig, dass man sich über ihre natürlichen Tendenzen hinwegsetzt. Von den Eltern erfordert dies Stärke und Standhaftigkeit, denn das Kind leistet selbstverständlich Widerstand.“

Das ist die Kernaussage, ja?
Unser Sohn ist ja nun erst 2 Jahre alt und ich finde seine Entwicklungsschritte enorm. Ob das nun alles spielerisch oder mit viel Anstrengung geschieht, weiss ich nicht so genau. Gemessen an intensiveren Entwicklungsphasen mit viel Gezeter, viel Genörgel, Unzufriedenheit und wenig Schlaf....würde ich sagen, er strengt sich freiwillig an und es ist nicht alles einfach für ihn.
Ich bin eher der Meinung, dass eine unbeschwerte Kindheit sehr wichtig für einen Menschen ist und ich möchte unserem Sohn eine glückliche und unbeschwerte Kindheit verschaffen. Tätigkeiten, welche ihm Spaß machen, werden auf natürliche Weise durch Beschäftigung damit gefördert. Mit Abneigungen möchte ich ihn in seiner Freizeit sicher nicht quälen. Es wird Dinge geben, die ihn nicht interessieren und die er aber trotzdem lernen muss und natürlich möchte ich ihm das Fundament geben, sich auch damit auseinander zu setzen. Natürlich soll er nicht so schnell aufgeben, aber der Weg zu dieser Fähigkeit muss ein anderer Weg sein.
DENN unsere Familie lebt im Hier und Jetzt und ich bin nicht so masochistisch, dass ich mein Leben nur nach der Zukunft meines Kindes ausrichten will, mal ganz abgesehen davon, dass ich den Umgan chinesischer Eltern mit ihren Kindern für menschenunwürdig halte, aber dies eben aus meiner europäischen Sichtweise empfunden. Klar möchte ich, dass mein Kind später glücklich ist, aber ich möchte auch, dass meine Familie und vor allem mein Kind JETZT glücklich ist. Das funktioniert ganz sicher nicht auf dem chinesischen Weg, wie sollte es auch... er entspringt ja einer ganz anderen Kultur. Jede Familie muss ihren eigenen Weg finden, glücklich zu sein, deswegen sind ja auch Erziehungsratgeber oft so wenig hilfreich: Tu dieses und jenes und dein Kind alles lernen...schlafen, Regeln befolgen, essen, links gehen, über die Straße gehen, auf die Toilette gehen, bla bla bla die Familie wird in eine starre Form gepresst und die Leute müssen nicht selbst rausfinden, wie ihre Familie glücklich wird, weil zum es ihnen andere sagen...und sagen, wie ihr Kind zu sein hat...
Die Eltern sind natürlich für die Stimmung in der Familie zuständig und es ist bestimmt nicht schlecht, sich über die Entwicklung des Kindes zu informieren und sich Gedankenanregungen zu holen, aber starre Formate auf individuelle Familien anzuwenden, ist eher der falsche Weg.
Es wird zu wenig im Jetzt gelebt und gedacht. Viel öfter muss man in sich hinein horchen, welche Bedürfnisse in der Familie bestehen und wie sich das Zusammenleben harmonisch gestalten lässt. Aber dazu muss man eben auch hinnehmen, es kann nicht immer nur Harmonie und Hipp Werbung oder die Waltons Idylle geben. Wir leben nicht auf unserer kleinen Farm.
In unserer Kultur leben wir viel freier, das hat auch auf die Erziehung Einfluss gehabt. Dadurch wird das Zusammenleben nicht unbedingt leichter, denn durch die Verunsicherung der Freiheit flüchten sehr viele in schlichte Nichterziehung und nicht Nichtwahrnehmung ihrer Verantwortung. Nicht ohne Grund boomt die Branche der ganzen Erziehungsratgeber.

Sicher kann man sich mit dem "chinesischem" Weg auseinander setzen, aber in Bezug auf den Hintergrund und der Kultur, ist eine Übertragung auf Europa nicht möglich. Zunächst muss man sich ja auch klar sein, was man für ein primäres Ziel hat: Einen erfolgreichen Menschen oder einen glücklichen Menschen. Ein erfolgreicher Mensch, der auf Erfolg gedrillt wurde, ist nicht zwingend glücklich. Man müsste überhaupt erst einmal untersuchen, wie das allgmeine Glücksempfinden bei beiden Kulturen definiert ist.....
Was wir für richtig erachten, muss allerdings auch nicht gut für andere Kulturen sein und umgekehrt ist es eben auch so. Allerdings empfinde ich die Ansätze menschenverachtend, aber die einzelne Persönlichkeit wird dort wohl nicht so wahrgenommen....das habe ich eben anders gelernt/erlebt und dies prägt auch mein Empfinden.

LG
Rufinchen

Beitrag von king.with.deckchair 23.01.11 - 18:32 Uhr

Ich sehe da keine "Kernaussage" - die Frau hat schlicht einen Dachschaden und sadistische Anwandlungen.

Sein Kind zu Leistungswillen und Disziplin erziehen, dass geht auch ohne Grausamkeiten, die nichts tun als das Kind und dessen Persönlichkeit brechen! Sie züchtet systematisch psychisch Kranke. Noch wirken ihre Kinder vielleicht gesund. Aber auch nur "noch".

Beitrag von wemauchimmer 24.01.11 - 08:54 Uhr

Ich möchte doch für etwas mehr Toleranz werben.
Was die Chinesen tun und lassen, ist ihre Sache. Wir sollten uns nicht zu ihren Richtern aufschwingen, auch wenn es typisch deutsch ist, alles besser wissen zu wollen. Die sollen ihr Ding machen und wir machen unser Ding.
Seid Euch darüber im Klaren, daß die überwältigende Mehrheit der Weltbevölkerung nur den Kopf darüber schütteln kann, was hier oder sagen wir mal in Nordeuropa unter Kindererziehung verstanden wird. Die empfinden das schlicht als Verweigerungshaltung der Eltern und als Kapitulation vor der Erziehungsaufgabe.
Das braucht uns nicht zu irritieren, aber man muß doch hier nur einmal in den diversen Unterforen ein bisschen querlesen um zu sehen, daß offenbar die hiesigen Erziehungsansätze auch nicht so ganz unproblematisch ist. Zumal es hier ja gar keinen Konsens darüber gibt, was eigentlich eine richtige und gute Erziehung sein soll.
Und darum steht uns ein bisschen mehr Toleranz nicht schlecht an.
LG

Beitrag von nele27 24.01.11 - 10:21 Uhr

Ja, so ist es.... man sollte nicht immer meinen, die eigenen Maßstäbe sind die allgemein richtigen. Das sagen die anderen auch ;-)

Ich fand die Diskussion vor ein paar Tagen im "Allgemein"-Forum übrigens sehr fair und zielführend. Hätte ich gar nicht gedacht...

Beitrag von marion2 24.01.11 - 10:01 Uhr

Hallo,

Beharrlichkeit führt zum Erfolg.

Ich kann nichts Schlimmes daran finden.

Gruß

Beitrag von meckikopf 24.01.11 - 20:37 Uhr

Huhu,


<<Beharrlichkeit führt zum Erfolg.>>

Klar - aber doch nicht SO!#zitter#schock
Beharrlichkeit und Ausdauer; ja gerne, aber Qual und Drill; um Gottes Willen nein! - Sind zum Glück 2 verschiedene Paar Schuhe. -

<<Ich kann nichts Schlimmes daran finden.>>

Ey, geht's noch?!?!#schock WAS, bitte schön, findest du DARAN NICHT schlimm??? Also schon allein die Einstellung, alles, was schlechter ist als eine 1 - und eine 2 ist "zu" "schlecht"; also da hört's bei mir aber echt auf! Da rollen sich meine Fußnägel senkrecht und verkehrt herum auf, wenn ich sowas präsentiert bekomme.

Und heute kam genau darüber ein Bericht in der Zeitschrift "Focus" - und da hieß es, dass eben diese total durchgeknallte, verrückte und abgedrehte Mutter (die das Buch schrieb) ihren Töchtern sogar androhte, ihre sämtlichen Plüschtiere zu verbrennen, würden sie sich weigern und sich keine (oder nicht genug) Mühe geben. Sowas ist doch ECHT KRANK - und wie kannst du sowas Krankes gut finden??? - Versteh' ich nicht... nein, das versteh' ich echt nicht!

Und die Autorin dieses unsäglichen Buches hat einen Vollschatten!!! Aber einen ganz gewaltigen.



Gruß




Beitrag von marion2 25.01.11 - 09:17 Uhr

"total durchgeknallte, verrückte und abgedrehte Mutter"

"ECHT KRANK"

"Vollschatten"

Sag Mal, GEHTS NOCH?

Ich glaube dir kein bisschen, dass du so nicht auch mit Kindern sprichst.
Wer sich in einem Forum - mit Möglichkeit die Rückschritttaste zu benutzen - solche verbalen Entgleisungen leistet, mit dem würde ich mich im Reallife wohl gar nicht unterhalten wollen.

Beitrag von meckikopf 25.01.11 - 18:57 Uhr

Denk', was du willst und meinst und tu' was du nicht lassen kannst... aber dennoch hast du meine Frage nicht beantwortet. Du weichst mal wieder ganz geschickt aus.

Und wegen meiner "verbalen Entgleisung" - wenn eine MUTTER(!) noch so locker-flockig schreibt, sie hätte ihren Töchtern angedroht, ihre Stofftiere zu verbrennen, dann KANN ich einfach nicht anders! Und das IST krank - und oberfies dazu!

Beitrag von marion2 26.01.11 - 11:31 Uhr

Stelle konkrete Fragen.

Höre und staune: http://www.spiegel.de/video/video-1104693.html

Beitrag von meckikopf 26.01.11 - 22:36 Uhr

Schön und gut - sowie auch interessant - dass du das eingestellt hast, aber dennoch weichst du mal wieder sehr geschickt aus und hast mir DIESE Frage überhaupt nicht beantwortet:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=21&tid=2993407&pid=18979473

KANNST du darauf nicht antworten oder ist es deswegen, weil sie (dir) unangenehm ist und du somit Farbe bekennen müsstest? Finde ich überhaupt nicht gut, dass du dich da so geschickt rauswindest und zu feige dazu bist. Und ja, das IST feige.

Beitrag von marion2 27.01.11 - 08:52 Uhr

Sie schreit nicht.

Beitrag von meckikopf 27.01.11 - 20:53 Uhr

Ich geb's auf. Wenn du partout nicht auf meine Frage antworten WILLST und meinst, weiterhin ausweichen zu müssen, dann lass' es halt bleiben...

Beitrag von marion2 27.01.11 - 21:57 Uhr

DAS WAR DIE ANTWORT AUF DEINE FRAGE.

Beitrag von meckikopf 25.01.11 - 21:16 Uhr

Noch was: WARUM dürfen eigentlich andere verbal entgleisen

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2993407&pid=18954949&bid=21

und bei mir wird gemeckert und kritisiert??? Finde solch eine Zweierleimaßmesserei üüüberhaupt nicht gut - ganz im Gegenteil - das finde ich unfair und ungerecht! WENN du schon eine verbale Entgleisung bemängelst und kritisierst, dann bitte auch ALLE(!) Benutzer/innen! Aber dass hier manche mehr dürfen als andere, ist ja längst und hinreichend bekannt!#aerger#augen

Beitrag von berry26 24.01.11 - 10:19 Uhr

Interessant! Erinnert mich an das Dressieren von Tieren...

Aber mein Kind ist kein Tier!

LG

Judith

Beitrag von meckikopf 24.01.11 - 20:40 Uhr

Und auch TIERE behandelt man nicht SO!#contra#contra Sind schließlich auch Lebewesen mit Gefühlen und Ängsten, die Schmerzen empfinden (können) - und somit haben auch die Tiere unseren vollsten Respekt verdient!


Gruß

Beitrag von nuckelspucker 24.01.11 - 20:24 Uhr

hey,

ich hab als kind drill und gewalt kennengelernt. wehe, wenn die heimgebrachten noten schlecht waren. und schlecht war alles außer ne eins.

während andere spielten, musste ich lernen. ich hatte in der schule große versagensängste, da ich unter dem ständigen druck stand, ne eins schreiben zu müssen. ich konnte nie verstehen, wie sich andere über zweien oder dreien freuen konnten. für mich war eine zwei stets eine enttäuschung.

ich habe ein sehr gutes abitur gemacht und lange zeit studiert. war also der ganze stolz meiner eltern.

ich habe nie wirkliche nähe oder gar liebe meiner eltern spüren dürfen. sie haben immer nur gefordert.

ich war außenseiter, da ich immer nur lernen musste und lange zeit unglücklich.

irgendwann hab ich erkannt, dass ich nur für meine eltern studiere. ich hab mir ne lehre gesucht, das studium geschmissen, was zum jahrelangen bruch mit meinen eltern geführt hat.

nach der lehre hab ich gearbeitet, sohn nr. 1 und später nr. 2 bekommen...

arbeit oder gar karriere ist mir nicht wichtig, ich gehe arbeiten, um geld zu verdienen, aber das größte in meinem leben sind meine kinder.

klar halte ich nichts davon, dass die kinder den eltern auf der nase herumspringen, aber sie sollen kind sein dürfen, der ernst des lebens kommt noch früh genug.

mein großer sohn (5) lernt zum beispiel seit einigen wochen gitarre. aber nicht, weil ich das wollte, sondern ER hat sich das ausgesucht. oft muss ich ihn überreden zum üben, aber er übt gern, wenn wir es nicht übertreiben. wenn ich merke, dass "die luft raus ist", kann er natürlich aufhören.

ich denke, man sollte den kindern selbstvertrauen vermitteln und sie zu eigenständigen menschen erziehen, aber die liebe darf nicht auf der strecke bleiben.

es kann nunmal nicht jeder der beste und klügste sein, was nicht heißen soll, dass geliebte kinder dumme kinder sind.

ich habe kein gutes verhältnis zu meinen eltern und möchte, dass meinen kindern solche erfahrungen, wie ich sie machen musste, erspart bleiben.

lg claudia

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