ärztlicher Wochenenddienst

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von bettem 22.01.11 - 16:55 Uhr

Hallo zusammen,

geht ihr zB bei plötzlichen starken Schmerzen in der Hand zum ärztlichen Wochenend-Dienst?

Habt ihr die Einstellung:

1) Der Notdienst ist für akute, fast lebensgefährliche Situationen (Verbrennungen und Blut fließt) und man wartet bis Montag, wenn es "nur" Schmerzen sind.

2) Der Arzt hat Dienst, also kann man auch hingehen. Er verdient ja auch daran. So muss man nicht bis Montag warten und kann arbeiten gehen - Krankschreibungen kommen beim Arbeitgeber ja auch nicht so gut an.

?

Danke!

Beitrag von die-ohne-name 22.01.11 - 17:00 Uhr

Hallo,

es kommt ganz auf die Situation an, habe ich mir das Handgelenk etwas verknackst dann warte ich.

Hab ich aber plötzliches heftiges Erbrechen,Schwindel, Brustschmerzen dann würd ich wohl gehn.

(Beispiele)

Lg

Beitrag von canadia.und.baby. 22.01.11 - 17:08 Uhr

Es kommt denke ich auch die schmerzen an!

Wenn es garnicht mehr geht würde ich schon zur Abklärung ins KH fahren.

Beitrag von brausepulver 22.01.11 - 17:48 Uhr

Ich habe den kassenärztlichen Notdienst gerufen bei:

- Magendarm, wo ich dachte ich sterbe und einfach nicht mehr hochkam, der hat mir dann zwei Spritzen gegeben, dann ging es wieder #schwitz

- Windpocken, die mein Mann bekam

- gebrochene Rippe, die ich mir beim Husten zugezogen habe #schwitz

Der kassenärztliche Notfalldienst ist ja nur irgendein Arzt (kann auch ein Augenarzt sein). SOnst geht es ins Krankenhaus oder ich ruf den Notruf (was ich noch nicht musste #schwitz). Plötzliche Schmerzen in der Hand würde ich wohl, wenn es nich tmehr auszuhalten ist, im Krankenhaus abklären lassen, da kann der kassenärztliche Notfalldienst auch nicht helfen #schwitz

LG

Beitrag von orchi-dee 22.01.11 - 17:57 Uhr

hi

ich war heute noch beim notdienst hatte glück das es meine HÄ war.Ich bin mit meiner Tochter hin die aufeinmal starke halsschmerzen hatte und ein blick in den hals sagte nichits gutes....
sie hat ein antibiotikum bekommen hat eine mandelentzündung.
Ich nehme den Notdienst in anspruch aber schaue ob es man nicht bis montag warten kann aber manche sachen müssen einfach dann sofort behandelt werden.

lg

Beitrag von alkesh 22.01.11 - 18:07 Uhr

Der Kassenärztliche Notdienst ist dafür da die Wehwechen zu behandeln die sonst der Hausarzt behandelt, ob man am WE gerht oder bis Montag wartet muß man mit sich selbst ausmachen!

Für Notfälle gibt es den Rettungsdienst und einen (richtigen) Notarzt!

LG

Beitrag von windsbraut69 23.01.11 - 07:38 Uhr

Hier hängt da extra ein Zettel im Eingangsbereich (ist ne Zentrale Praxis, die umschichtig von den ansässigen Ärzten der Stadt besetzt ist), dass er dafür NICHT gedacht ist.

LG,

W

Beitrag von alkesh 23.01.11 - 08:44 Uhr

Und wofür ist er gedacht?

Die nutzen doch jede Möglichkeit die Karte durchzuziehen - am liebsten sind ihnen Totenscheine, die bringen richtig Geld!

Machen wir uns mal nichts vor, die Definition eines Notfalls ist ja klar und dafür gibt es den Rettungsdienst!

LG

Beitrag von windsbraut69 23.01.11 - 10:34 Uhr

Gute Frage aber da steht was von dringenden Fällen, die keinen Aufschub dulden und dass sie eben kein Hausarztservice außerhalb der regulären Sprechzeiten sind.

LG,

W

Beitrag von alkesh 23.01.11 - 11:03 Uhr

Würde mich ja mal interessieren was sie als dringend definieren ;-)

LG

Beitrag von butzelemi 23.01.11 - 12:37 Uhr

Hallo,

woher weißt Du denn, was es für einen "Totenschein" so gibt??

Ich erkläre mal, wie das abläuft, da ich die Rechnungen dafür schreibe:

Sobald der Patient gestorben ist, ist es in Deutschland so, dass die Krankenkasse, egal ob privat oder gesetzlich, nichts mehr an Kosten übernimmt, d.h. die Kosten der Leichenschau müssen von Angehörigen bezahlt werden! Die Kasse leistet nämlich nur bei Lebenden!! Die Rechnungssumme beläuft sich auf 102,89 € und beinhaltet die Kosten für die Anfahrt, die Leichenschau und Feststellung des Todes und jede Menge Papierkram!!! Und dann möchte ich noch erwähnen, das viele Angehörige nicht!! bezahlen, d.h. der Arzt erhält für diesen Einsatz häufig nichts!!!

Jetzt sag mir mal, weißt Du auch, was der Schlüsselnotdienst so für seine Leistungen bekommt? Oder der Heizungsnotdienst? Denk mal drüber nach...........ich kenne die Zahlen sehr gut, mein Mann nimmt auch am ärztlichen Notdienst teil......


Vanessa

Beitrag von alkesh 23.01.11 - 12:55 Uhr

Glaubst Du, Du bist die Einzige die weiß was es so gibt?

100 € für ne Sache die nicht länger als ne Stunde dauert ist ne Menge Geld, oder findest Du nicht?

Und wenn Du meinst Dein Mann bekommt zu wenig, dann schlag ihm doch ne Umschulung vor!

Beitrag von butzelemi 23.01.11 - 17:31 Uhr

Wow, echt sehr sachlich argumentiert............. #pro

Du weißt ja echt Bescheid ;-)


Ich persönlich finde für eine Stunde Notdienst wg. der Heizung knappe 250,- € auch nicht zu verachten.....naja, jeder hat seine Meinung...........ein Glück!!


Beitrag von derhimmelmusswarten 22.01.11 - 18:57 Uhr

Also an Abenden, Wochenenden und Feiertagen gibt es bei uns im Krankenhaus einen hausärztlichen Notdienst. Dort sitzt immer ein Hausarzt und schiebt Dienst. Warum sollte man da nicht hingehen? Bei uns ist der nicht zuständig für wirklich schlimme Notfälle, sondern für alles, womit man auch zum Hausarzt während der normalen Sprechzeiten gehen würde. Für schlimme Sachen gibt es im Krankenhaus die Notaufnahme, wo Ärzte Dienst haben, die im Krankenhaus selbst beschäftigt sind.

Beitrag von fusselchen. 23.01.11 - 09:18 Uhr

hallo,

also ich gehe wenn ich vor schmerzen fast sterben könnte... oder halt viel blut, tiefe wunden, stark verbrannt, sehr hohes fieber, zu schwach für alles...

auch bei verstopfung, wenn sie länger ist und immer schlimmer wird...

lg

Beitrag von geli0178 24.01.11 - 01:13 Uhr

Hallo,

das kommt auf jeden selbst an was er als Notfall bezeichnet. Unsere Hausärztin fährt in regelmäßigen Abständen den ärztlichen Bereitschaftsdienst nach den Sprechzeiten und muss aller paar Wochen am WE und Feiertagen ihre Praxis öffnen. Die Patienten die sie dort behandelt haben eine unterschiedliche Definition zum Thema Notfall bzw Bereitschaftsdienst. Da ist die Oma dabei die sich in den Finger geschnitten hat aber auch das Gegenteil mit dabei. Ich selbst verkneife mir zum Notdienst zu gehen bzw abends dort anzurufen, weil nur die Hausärztin einen wirklich kennt.

VG Geli