beeinflusst der Altersabstand den Geburtsverlauf?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von uta27 23.01.11 - 17:26 Uhr

Hallo Ihr lieben!

Mich interessiert da seit einiger Zeit eine Frage:

Beeinflusst der Altersabstand der Kinder den Geburtsverlauf? Ist der Geburtsverlauf kürzer, um so weniger Zeit seit der letzten Geburt vergangen ist?

Meine letzte Geburt wird bei Nr.4 schon 8 Jahre her sein.

Es ist auch interessant zu lesen, wie eure 4. Geburten verlaufen sind! Sehr gerne Hausgeburtsberichte!

Vielen Dank im Voraus für zahlreiche Antworten!
Ganz liebe Grüße, Uta

Beitrag von anarchie 23.01.11 - 18:29 Uhr

Huhu!

Also, meine Kinder sind knapp 8,5...gerade 7...knapp 3,5 und 17 Monate..alle zuhause geboren;-)

generell , das Öffnen des Mumu , geht sicher grundsätzlich schneller...ABER:
anderes Kind, du in einer anderen Verfassung, andere Geburt, andere Umstände.

Wenn das Kindlein sich spät senkt und der Mumu keinen druck bekommt, kann es trotzdem länger dauern..oder du nicht ganz entspannt bist, weil dich Was belastet...oder...#bla

Meine 3. geburt war meien Längste..auch, weil der Herr ein Sternengucker mit 37cm KU und über 4kg war;-)

Meine schönste geburt, das war wirklich die 4.!

Rasch, aber nicht so schnell, dass frau überfahren wäre, die wehen effektiv, aber easy..
Die wehen waren selten und super gut zu verpacken, eine Übergangswehe war heftiger, aber immernoch gut zu beatmen, dann 1 Presswehe um das Kind nach unten zu befördern, eine für den kopf und eine für den Körper: tadaaaa, da war das 4200g-Kindlein mit 37cm KU gaaaanz toll, easy und schön in den Pool geboren!#verliebt

war ne lachnummer - gerade nach der heftigen 3. geburt.

was ich großartig fand war, dass mich während der ganzen geburt keiner angefasst hat, bis ich mit baby auf dem Arm aus dem Pool raus war, da hat sier mir ein Badelaken übergehängt.;-)
meine hebamme war einfach nur da und hat mich machen lassen -do mag ich das.
(Wobei: das hatte ich bei allen geburten, aber immer wenigstens einmal herztöne hören und bei den ersten beiden auch einmal MuMu schauen, diesmal garnix)

ich war diesmal total entspannt, hab das Kindlein tiefer rutschen fühlen, meinen MuMu aufgehen gespürt und es war SO super!


lg

melanie und die 4

Beitrag von uta27 24.01.11 - 12:47 Uhr

Hallo Melanie!

Vielen Dank für Deine Antwort!

Ich weiss halt, dass dieses Kind mein letztes sein wird und möchte diese Schwangerschaft und insbesondere die Geburt ganz bewusst geniessen!

Ich finde es ganz toll, dass Du Deine 4 Kinder daheim geboren hast!

Bei dem Thema Ärzteschaft macht sich in mir ein ganz blödes Gefühl breit. Ich möchte m,ich nicht verunsichern lassen! Und vor allen Dingen bin Ich es leid, zu diskutieren bzw. meine Einstellung und Herangehensweise ständig zu verteidigen.
Ich glaube, Ich geh erstmal garnicht zum Doc.
Ich hatte zwar einen Termin für den 10.02. vereinbahrt, aber wir denken, dass wir diesen absagen.


Meine 3. und letzte Geburt war echt ein Kracher!
Ich hatte eine Hausgeburtshebamme, die Ich erst relativ spät kennen gelernt habe, da meine Vorsorge- und Nachsorgehebi keine Geburten macht.
Am Anfang des kennenlernens war alles noch ganz gut, ich bin aber nicht der Typ, der sich gerne bevormunden lässt. Irgendwie war Sie mir nicht geheuer und scheinte mich zu stören!
Richtig klar wurde mir das erst nach der Geburt!
Tja, Blasensprung, Sie kam dann abends= Wehen gehen weg!
Sie geht=Wehen kommen wieder, sie kommt am nächsten morgen=Wehen weg....
Ich bin dann in die Havelhöhe gefahren und sie kam schon fast im Flur, habs kaum in die Wanne geschafft.
Man, hat mich das genervt, in der Weltgeschichte rumzueiern, nur um mein Kind zu bekommen!
Ich hatte ja beim 2. Kind eine Wunderschöne HG und war halt "verwöhnt"!

Ich hoffe, Ich kann meine Hebi davon überzeugen, dass Sie dieses Mal zur Geburt kommt! Sie muss ja nüscht machen, sie kann auch fernsehen gehen in die Stube!
Und wenn nicht, dann bekomme Ich es halt allein, und Sie kommt später (ist ja dann Nachsorge...hihi)

Meine Freundin hat Ihren 2. Sohn in meiner Badewanne geboren.
Das war der absolute Hammer! Sie war völlig schmerzfrei, total euphorisch und voller Kraft! Ich habe den kleinen im Wasser empfangen nach nur 1 Presswehe, die gleich mit dem Blasensprung kam! Um 1.10 haben wir noch gesagt, na wir können ja dann langsam in die Havelhöhe fahren, 1.20Uhr war er da!
Jetzt ist Sie wieder ss mit Nr. 3 und schielt nach meiner Badewanne!

Noch eine Frage, war das Dein eigener Geburtspool oder hast Du den ausgeiehen? Das stelle Ich mir nämlich total toll vor!

Ich wünsche Euch alles Gute und vielen Dank nochmal für die Antwort, ganz liebe Grüße, Uta

Beitrag von anarchie 24.01.11 - 13:07 Uhr

ja, die passende hebi ist das A und O...da hatte ich RIESEN-Glück!


Mein pool war so einer:

http://www.geburtspool.de/

gut investiertes geld!

bei den ersten beiden hatte ich noch in einen pool aus AMI-land, hier gab es shclicht keine.

und die sind super wiederverkäuflich.
meine hat eine Freundin bekommen...

lg

Beitrag von uta27 24.01.11 - 13:17 Uhr

Hallo!
Na das ist ja toll!
Vielen Dank für diesen Tip!

Hast Du auch diese Folie zum auskleiden gekauft?
Braucht man die eigendlich unbedingt? Ne, wa?

Lg, Uta

Beitrag von anarchie 24.01.11 - 13:19 Uhr

Nö, da entbinden ja nicht ständig andere drin;-)

ich habs vorm Verkauf desinfiziert...

Beitrag von sandra103 23.01.11 - 19:41 Uhr

Es gibt Experten, die sagen, eine Frau sei nach 6 (manche sagen auch 12) Jahren wieder als Erstgebährende zu betrachten. Andersrum hat der Körper bei einem Altersabstand von 18-24 Monaten eine Art Memory-Effekt und es soll besonders schnell ´gehen, weil der Körper einfach noch weiß, was genau zutun ist.

Was die Geburt viel mehr beeinflusst sind äußere Umstände, z.B. ob man entspannt ist, ob man sein Kind "loslassen" kann, der Geburtsort, die Geburtsbegleiter/-betreuer u.ä.

Alles Gute für die Geburt,
Sandra

Beitrag von uta27 24.01.11 - 12:49 Uhr

Hi Sandra!
Vielen Dank für Deine Antwort!
Naja, den Memory-Effekt werd Ick wohl nich haben nach 8 Jahren, hihi!

Ganz liebe Grüße, Uta

Beitrag von belala 23.01.11 - 20:27 Uhr

Hallo Uta,

ich habe zwar nur 3 Kinder geboren, davon aber Kind 1 und 3 zuhause.
Mein 2.Kind, ein Extremfrühchen, wurde auf natürlichem Wege geboren. Diese Geburt (übrigens ebenso schmerzhaft, obwohl Winzling) dauerte mit 6h am Längsten

Tatsächlich war meine 1.Geburt die Kürzeste mit 4,5h und meine 3.Geburt mit 5h irgendwie dazwischen.

Grundsätzlich kann ich sagen, war die letzte Geburt die Angenehmste.

LG, belala

Beitrag von uta27 24.01.11 - 12:53 Uhr

Hallo Belala!
Vielen Dank für Deine Antwort!

Toll, dass Du 2 Deiner Kinder daheim geboren hast!

Das haben wir ja auch wieder vor!

Ich finde es auch super, dass Du Dein Frühchen normal zur Welt bringen durftest. Wie man so hört und liest, ist das ja nicht die Regel, es Wird ja viel geschnitten.
Darf Ich Dich fragen, warum Dein 2.Kind so früh kam? Ich möchte Dir nicht zu nahe treten!

Alles Gute für Euch, ganz liebe Grüße, Uta

Beitrag von belala 24.01.11 - 20:58 Uhr

Hallo Uta,

dass mein Frühchen auf natürlichem Wege geboren wurde, ist eher Glück im Unglück.
Der diensthabende Arzt war damals zu bequem nach mir zu schauen als ich unsicher war wegen meiner "Bauchschmerzen".
Er ließ mir ausrichten, dass es Blähungen seien:-[

Frühchen dieser Ssw und Gewichtsklasse sind normalerweise zu anfällig für natürliche Geburten.

Ich hatte eine Gmh Verkürzung auf 6mm mit Trichterbildung und Fruchtblasenvorfall.
Eine Ursache gab es nicht.
Ich kann mir nur meinen eigenen Reim machen.
Ich hatte nach dieser Geburt eine beidseitige Lungenembolie aufgrund einer mir bis dahin unbekannten Gerinnungsstörung.
Ich glaube, dass mein Kind die Geburt eingeleitet hat, damit wir beide überleben.

LG, belala



Beitrag von uta27 24.01.11 - 21:23 Uhr

Hi!

Na das ist ja krass! Blähungen???

Ein Glück, das alles gut gegangen ist!
Das Ihr beide überlebt habt!

Es ist ja meistens so, dass wenn bei der Mutter die Kacke am dampfen ist, das Baby im Bauch dann zweitrangig ist!

Alles Gute weiterhin für Euch, liebe Grüße, Uta

Beitrag von belala 24.01.11 - 21:33 Uhr

Hallo Uta,

ich verstehe zwar, was du geschrieben hast, aber mir fehlt der Zusammenhang zu mir und meinem Kind!?

LG, belala

Beitrag von uta27 24.01.11 - 21:47 Uhr

Oje, hab ich mich wohl falsch ausgedrückt.
Ich meine Deine Lungenembolie. Da hatte Dein Körper wohl so viel mit Dir zu tun, dass es ungeheuere Kraft gekostet hätte, die Schwangerschaft weiter zu erhalten. So hat sich Dein Körper wohl (und Dein Baby auch) dazu entschlossen, dass es besser ist, wenn es kommt. Dann ist es draussen besser aufgehoben.Und Du kannst gerettet werden!

Eine Bekannte von mir hat Ihr Baby auch in der 26.ssw geboren, da sie eine ganz schlimme Darmentzündng hatte. Die Ärzte waren sich sicher, dass dies die Frühgeburt ausgelöst hatte.
Lg, Uta

Beitrag von doris72 23.01.11 - 21:23 Uhr

Hallo Uta,

ich habe 3 Kinder. Alles Geburten im KH und natürliche Geburten.

Meine Große (1994) kam nach Einleitung (wegen 10 Tagen über Termin und Verdacht auf Gestose) innerhalb von 5 Stunden zur Welt.

Meine Mittlere (1996) kam spontan innerhalb von 3 Stunden nach der ersten schmerzhaften Wehe zur Welt.

Mein Jüngster (2008) kam spontan innerhalb von 3 Stunden nach der ersten schmerzhaften Wehe zur Welt. Also von der Zeit her genauso wie 12 Jahre früher die große Schwester.

Eine Nummer vier werde ich nicht mehr bekommen. Ich bin mit meinen 3 schon ausgelastet.:-D

LG von Doris

Beitrag von uta27 24.01.11 - 13:05 Uhr

Hallo Doris!
Vielen Dank für Deine Antwort!
Mein erstes Kind 1994 wurde auch per chem Einleitung geboren und es war soo blöd!
Mein 2. war eine Hausgeburt (2000) und war innerhalb von 3 Stunden nach der 1. intensiven Wehe da!
Klara, meine Tochter (2003) awar eine abgebrochene Hausgeburt und kam dann innerhalb von 3 Stunden nach der ersten fiesen Wehe!

Auch dieses Mal planen wir eine HG, mal schauen, wie lange es dauert! Ist mir eigendlich auch egal, hauptsache, es ist schön!
Alles Gute für Euch, ganz liebe Grüße, Uta

Beitrag von belala 24.01.11 - 20:59 Uhr

Hallo Uta,

warum wurde die 2.HG abgebrochen?

LG, belala

Beitrag von uta27 24.01.11 - 21:20 Uhr

Schönen guten Abend!

Ich hatte ein Problem mit meiner Hebamme, die Ich erst sehr spät kennen gelernt habe, da meine keine HG macht.
Wir waren uns nicht so grün und sie hat mich gestört! In Ihrer Gegenwart ebbten meine Wehen ab. Ich hatte regelrecht Angst, meine Tochter mit Ihr zu bekommen. Darüber hinaus hatte Ich mich bei meinem damals 3-jährigem Max mit nem Magen-Darm-Infekt infiziert und war nur am kotzen.
Ich wollte nicht diskutieren, mir ging es nicht so gut, der vorz. Blasensprung war mehr als 36 Stunden her, da haben wir die Entscheidung getroffen, in die Havelhöhe zu fahren. Sobald die Autotüre zugeschlagen war, hatte Ich Wehen. Und was für welche! Kurz nach der Ankunft in der Havelhöhe kam sie dann auch.

LG, Uta (wenn Ick dieses Mal meine alte Hebi nich bekomme, mach ichs alleine! Dann kommt meine Vorsorge-und Nachsorgehebi halt zur "Nachsorge"!
Es ist ein Greuel mit den HG-Hebammen. Hier in meinem Bezirk musste schon anrufen, sobald der Test pos. ist! Und die HG-Hebi von Maxe ist grad im Urlaub und hier im Bezirk fast die einzigste, die noch HG anbietet.
Ich möchte keine neue! Nicht bei diesem Kind, was definitiv mein letztes sein wird. Ich habe keine Lust auf Experimente!

Beitrag von cori0815 24.01.11 - 19:55 Uhr

Ich habe zwar nur zwei Kinder, aber ich glaube, so spontan kann man trotzdem nicht sagen, dass bei einem geringen Geburtsabstand die Geburt definitiv schneller geht als beim ersten.

Ich kenne einige Frauen, die nach kurzer Zeit (also max 2,5 Jahre) wieder ein Kind bekommen haben. Bei den meisten ging es echt ziemlich rasch und unkompliziert. Aber das ist ja nicht objektiv.

Meine Oma hat Kind Nr. 4 bekommen, als Kind Nr. 3 12 Jahre alt war (war so auch nicht ganz geplant ;-)) und er war ein echter Brocken. Trotzdem war es eine schnelle (1,5 Stunden ab Wehenbeginn), unkomplizierte Hausgeburt. Du siehst: trotz des großen Altersabstandes konnte sich der Körper sehr wohl "erinnern". Ich denke, es ist eher eine Gewebe-Sache als eine "Memory-Sache".

Und die restlichen Umstände spielen sicher auch eine nicht unwesentliche Rolle.

Also: lass dich überraschen! ;-)

LG
cori

Beitrag von serafina.nr.1 25.01.11 - 12:34 Uhr

der altersabstand beeinflusst den geb.verlauf meiner meinung nach nicht...
auf jeden fall nicht bei grossem abstand negativ!!!!!!
mein zweites kind kam neun jahre nach dem ersten zur welt.
beide spontangeburten.
beim zweiten hatte ich eine traumhafte, wahnsinnig tolle geburt,
bei der ich beschlossen hab dass ich unbedingt noch ein drittes kind möchte!!!
ohne riss, schnitt oder sonstwas- einfach nur ein traum.
lg
serafina

Beitrag von uta27 25.01.11 - 12:36 Uhr

Hallo Serafina!
Meine 2. Geburt war von meinen dreien bislang auch die schönste!
Es war eine wunderschöne, selbstbestimmte Hausgeburt.
Das hätte Ich gerne noch einmal.
Vielen Dank für Deine Antwort, liebe Grüße, Uta

Beitrag von serafina.nr.1 25.01.11 - 12:49 Uhr

der meinung, dass der einzig wirklich wichtige und wesentliche parameter bei der geburt die einstellung der werdenden mutter zur geburt ist, und die kraft, mit der sie gewillt ist, das was ihr gut tut und richtig erscheint mutig umzusetzen.
mal dir aus wie deine perfekte geburt verlaufen würde- du kannst es ja auch nachjustieren...:-)
und dann versuch in deine nächste geburt alles was du vorab und während der geburt beeinflussen kannst so zu managen, dass deine nächste geburt deiner idealen geburt so nah wie möglich kommen kann.....
und natürlich- schön locker bleiben!!!kein stress!!!
meine wird ein kaiserschnitt u ich leiste mir bei jedem kaiserschnitt den luxus dass mir der anästhesist den unterarm stützt/hält!!!!mich beruhigt das ungemein und beeinflusst auch meine werte...kreislauf, sauerstoff im blut etc.- zum positiven, bin ich überzeugt!!!also hand halten- nein.
aber den unterarm umfassen- find ich während der geburt genial!!!
und so simpel!!!:-)
es hat noch keiner nein gesagt....!!!:-)
lg
serafina