Nackenfalte, Fruchtwasseruntersuchung

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Beitrag von maja.5991 23.01.11 - 19:02 Uhr

Hey,

Ich bin jetzt in der 11. SSW und hatte am Montag meinen 2. Frauenarzttermin wobei sie auch Ultraschall gemacht hat. Nachdem sie ungefähr ne halbe Stunde versucht hatte etwas zu erkennen hat sie mich zu einem anderen Frauenarzt geschickt um die Nackenfalte des Kindes messen zu lassen. Diesen Termin hatte ich am Donnerstag, war in einer Praxis die darauf spezialisiert ist, und mir wurde gesagt die Nackenfalte wäre etwas dicker, aber nicht ZU dick, also grenzwertig. Jetzt wird sie in der 13. SSW nochmal gemessen und wenn sie dann immer noch zu dick ist wird eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht.
Ich habe ehrlich gesagt ziemlich Angst, erstens, weil ich weiß dass eine dicke Nackenfalte auf Behinderungen (z.B. Morbus Down) hinweisen kann und weil ich Angst vor der Fruchtwasseruntersuchung habe wegen der Nadel die in die Fruchtblase eingeführt wird #zitter
Wurdet ihr auch schonmal auf so etwas untersucht? Ist was dabei herausgekommen? Was ich vielleicht dazu sagen muss, ich bin eigentlich nicht so gefährdet weil ich erst 19 bin...
Und weiß vllt. jemand ob man sich auch für eine örtliche Betäubung bei der Untersuchung entscheiden kann?

Antworten würden mir echt weiterhelfen!!

Beitrag von kaetzchen79 23.01.11 - 19:07 Uhr

kenne mich mit der fruchtwasseruntersuchung nicht aus. aber bist du denn überhaupt über die risiken aufgeklärt worden? ist ja nicht ganz ohne....

was heisst den in den augen der ärzte etwas dicher???? also wieviel mm haben sie eingetragen?

Beitrag von emily.und.trine 23.01.11 - 19:07 Uhr

hallo, ich bin in der 10ssw und werde eine chorionzottenbiopsie (3.2.11) machen lassen, ich habe einen chromosomenfehler. ich habe auch ganz dolle angst davor, sie sagten es sei wie blut abnehmen, aber wenn man die lange nadel sieht weiss ich nicht ob ich da so ruhig bleibe. #zitter

Beitrag von babys0609 23.01.11 - 19:31 Uhr

Du die hatte ich auch aber von Unten nicht von Oben!

Würde es auch von Oben nicht machen wollen weil der US da zu unsicher ist!

Ich drücke dir die Daumen!

Lg und Pos. denken!

Beitrag von emily.und.trine 23.01.11 - 21:49 Uhr

leider kann ich mir das nicht aussuchen...
die machen es immer durch die bauchdecke #schwitz
bin sehr gespannt...

Beitrag von meandco 23.01.11 - 19:13 Uhr

es kann dich keiner zur fwu zwingen! wenn du sagst, du willst die nicht, dann müssen sie das akzeptieren.

triso kann durch verdickte nf angezeigt werden, kann aber auch was vergleichsweise harmloses sein (organisches problem das schnell behoben ist). daher können die ohne weitere untersuchungen nichts sagen.

die grunderkrankungen können übrigens auch ohne risiko und nadel bei einer fd um die 20. ssw rum festgestellt werden. ist aber bei einem negativen befund noch mal schwerer - meist spürt man das baby dann schon und dann noch was zu unternehmen #schwitz

du wirst eine entscheidung für dich treffen müssen, wie es weiter geht - so oder so ... nur dann kannst du entscheiden, was für weitere untersuchungen du willst und welche nicht ...

lg
me

Beitrag von francie_und_marc 23.01.11 - 19:14 Uhr

Hallo!

Ich hatte eine Fruchtwasseruntersuchung in der 20. SSW, da mein Sohn schwer krank war. Ich hatte auch große Angst vor der Untersuchung. Aber sie war halb so schlimm. :-) Es gibt keine Betäubung. Mit US wird die richtige Einstichstelle gesucht und dann wird die sterile Nadel durch den Bauch gestochen. Das war wirklich nicht schlimm, eher so wie Blut abnehmen. Das rausziehen des Fruchtwassers war ein wenig unangenehm, es gab so einen Druck. Aber ansonsten war alles o.k. Hinterher muss man sich schonen und ich hatte auch ein wenig Schmerzen hinterher, aber ansonsten war es viel einfacher als ich mir vorgestellt habe.

Warte erstmal ab was die nächste Nackenfaltenmessung bringt. Bis dahin kann alles ganz anders sein, manchmal liegen die Kinder komisch oder oder oder.

Alles Liebe Franca mit Marc fest an der Hand und Marten still geboren 21.SSW am 19.09.2010 tief im #herzlich und Bauchwunder #ei 9.SSW.

Beitrag von hasi1977 23.01.11 - 19:16 Uhr

Bei wieviel mm war denn die Nackenfalte?? Bei uns lag sie bei 2,5 glaub ich und da hab ich meinen Onkel angerufen (auch Frauenarzt) und der sagt, man sollte sich erst ab 4 mm so viel Gedanken machen, dass man eine Fruchtwasseruntersuchung in Erwägung zieht. Was ist denn beim Bluttest rausgekommen, also meine Frage: Wie hoch wurde die Wahrscheinlichkeit einer Trisomie eingeschätzt??

Beitrag von maja.5991 23.01.11 - 19:34 Uhr

Glaube es war 1,8 oder so, aber ich bin ja auch erst in der 11. Woche, von daher weiß ich nicht was das heißt...

Beitrag von kaetzchen79 23.01.11 - 19:42 Uhr

#schock aber dann ist doch alles in ordnung!!!! der wert geht bis 2,5, auch bei deiner ssw, und ist dann völlig ok!!!!

was ist das nur für ein arzt, der dir jetzt so ne angst einjagt!!!! :-[ unfassbar....

im übrigen, der wert der nackenfalte nimmt bis zur 13.ssw eher noch ab, heisst je früher gemessen wird, desto dicker ist sie! alles normal bei dir würde ich sagen, ich hatte bei 11+5 einen wert von 1,4 und der war super!

warte mal ganz in ruhe die messung aus der 13. woche ab, da wird sicher n ganz niedriger wert bei raus kommen!!
unglaublich solche ärzte, können sich wohl nicht vorstellen, dass frau sich jetzt zwei wochen sorgen macht!

#liebdrueck

Beitrag von maja.5991 29.01.11 - 01:03 Uhr

Puh dann bin ich aber auf jeden Fall beruhigt, danke!
Ja, mein Problem war einfach, das der Arzt mir fast garnichts gesagt hat, auch nicht dass es unwahrscheinlich ist das eine Behinderung vorliegt oder ähnliches... deshalb hab ich mich natürlich total verrückt gemacht...

Beitrag von chez11 23.01.11 - 19:51 Uhr

huhu

1,8 ist doch mehr als in ordnung#kratz
wir hatten in der 11 woche 2,3 - 2,4 und auch das war o.k.;-)

bei so einem wert würde ich in keinem fall ein FU machen lassen.

LG

Beitrag von mell87 23.01.11 - 19:20 Uhr

Hallo...

Ich hatte mich für eine Fruchtwasser untersuchung entschieden nachdem die nackenfalte 4,9 mm gemessen wurde..

War zudem Zeitpunkt 23 Jahre alt.

Hatte total Angst davor und war überhaupt nicht schlimm. Keinen Schmerzen dabei und auch nicht nach der Untersuchung..

Mach dich nicht verrückt es wird alles gut..

Lg melli mit Isabella (6monate alt)

Beitrag von traber01 23.01.11 - 19:20 Uhr

Hallo maja5991,
nun mal langsam. Nicht jede etwas dicke Nackenfalte heißt das Dein Kind eine Behinderung haben muß. Eine Nackenfalten Messung in der 11 SSW ist auch echt früh, normaler weise wird diese auch erst in der 13 woche gemacht. Also warte diese ab.
Sollte diese Messung dann eine dickere Falte ergeben heißt das nicht das Du eine Fruchtwasseruntersuchung machen mußt.
Laß Dich richtig aufklären welche risiken eine solche Untersuchung mit sich bringen kann.
(z.B Fehlgeburt.) Dann entscheide ob Du diese Untersuchung überhaupt machen möchtest. Wege ab: Nimm mal an Du machst die Untersuchung und es stellt sich heraus das Kind hat das Down Syndrom. Würdest Du dann einen Abbruch machen? Oder Du verlierst Dein Kind nach dieser Untersuchung und es hat nichts.
Hör Dir vieleicht eine zweite Arztmeinung an.
Ich weiß es von meiner Freundinn. Bei Ihrm Kind hat der Arzt auch eine dickere Nackenfalte festgestellt. Sie hat die Fruchtwasseruntersuchung nicht machen lassen und hat ein kerngesundes Baby zur Welt gebracht.

LG

Beitrag von charlet-101 23.01.11 - 20:04 Uhr

hallöchen maja,

leichter gesagt als getan aber ; mach dich nicht verrückt, ersteinmal abwarten.

zweimal habe ich eine amnio machen lassen, bei der ersten hatte ich auch echt schiss aber es war wirklich harmlos, meine fantasie ist da echt mit mir durchgegangen.
es ist wirklich mit blut abnehmen zu vergleichen. und danach ist relxen angesagt.
die risiken sind meines erachtens nach echt gering, klar kann immer etwas sein, aus welchen gründen auch immer, das ist dann eben einstellungs und eigene entscheidungssache.
aber es ist halb so wild, das kann ich bestättigen..

ich wünsche dir alleeeeessssss gute und mach dich nicht verrückt.

glg
charlet

Beitrag von estherb 23.01.11 - 21:47 Uhr

Liebe Maja,

Erstens: Du musst dir vor jeder Präntaluntersuchung überlegen, was du mit dem Ergebnis tätest. Sprich: Wäre das Kind tatsächlich behindert, würdest du denn die SS abbrechen lassen? Ich zum Beispiel könnte das nie, deshalb habe ich von vorneherein auf jede Pränataluntersuchung verzichtet.

Zweitens: Die NFM und FU erkennen nur wenige Behinderungen wie eben Down Syndrom und Spina Bifida. Und manche Herzfehler. Viele Dinge andererseits werden nicht erkannt. Und auch bei der Geburt kann einem Kind was passieren. Ob du ein gesundes Kind hast, weißt du erst, wenn es auf der Welt ist, manchmal nicht mal dann. Herzfehler und Behinderungen stellen sich teilweise erst im Lauf der Zeit heraus. Und letzlich wird dich die Angst, deinem Kind könne was zustoßen, dein Leben lang nicht mehr loslassen. Das ist das Schicksal des Elternwerdens.

Drittens ist die NFM als Untersuchung eine reine Risikoabschätzung, die zudem ja nur einige Behinderungen - wie oben geschrieben - erkennt. Downkinder sind glückliche, zufriedene Menschen und können gut gefördert werden. Es fragt sich, ob diese Art der Auslese irgendeine Berechtigung hat.

Viertens wäre ein Ergebnis von 1,8 meines Wissens eh unproblemtisch. Der Grenzwert beginn glaube ich bei über 2,5 und ist zudem in den letzten Jahren stetig nach unten korrigiert worden. Mehr Panikmache als sonst was.

Drittens sind FU und Chorionzottenbiopsie massive invasive Eingriffe. Das Fehlgeburtsrisiko ist nicht zu unterschätzen. Und zu bedenken ist, dass man dabei auch ein gesundes Kind verlieren kann. Für mich wäre das an sich nicht der relevante Punkt, ob ich ein gesundes oder eine behindertes Kind verliere, fände ich gleich schrecklich; v.a. wenn ich es durch eine solche Untersuchung provoziert hätte. Aber auch wenn es für jemanden von Belang wäre, dann machst du das und verlierst ein gesundes Baby - und dann? Kommt gar nicht selten vor.

LG Esther

Beitrag von ohiticawin 24.01.11 - 11:56 Uhr

Hallo,

ich habe beim dritten Kind mit 38 Jahren bewusst keine FWU machen lassen. Mein Arzt (dem ich meine Entscheidung mitteilte, bevor er was sagen konnte) erklärte mir auch, dass die wirklich schweren genetischen Defekte, die damit festgestellt werden könnten, in ihrer Häufigkeit nicht im Verhältnis stehen zu der Gefahr einer Fehlgeburt. Zumindest nicht wenn keine besonderen familiären genetischen Vorbelastungen im Raum stehen. DANN wäre die FWU ratsam.

Wenn überhaupt ein Gendefekt festgestellt wird, dann ist es meist Trisomie 21 (dieser Defekt führt im Gegensatz zu anderen Defekten selten zu einem natürlichen Abort). Und hier solltest du dir unbedingt vorher die Frage stellen, ob es für dich überhaupt relevant ist, bzw ob du das Kind allein deswegen abtreiben möchtest.

Ich kann dir nur raten, informiere dich genau über Trisomie 21, bevor du diesbezüglich eine Entscheidung triffst. Vom Arzt beraten lassen reicht meiner Meinung da nicht aus, denn die Ärzte wissen oft auch nicht mehr als das veraltete falsche Lehrbuchwissen. In den Schulbüchern zB unter DownSyndrom auch nur: = mongoloides Aussehen, Schwachsinnigkeit.
Und das ist falsch, denn es gibt sogar Studenten mit Trisomie 21!!!

Auch wenn es nur ein geringes Risiko einer Fehlgeburt bei derFWU gibt. Wenn es dich trifft, und du ein gesundes Kind verlierst, dann ist es für dich völlig egal, wie unwahrscheinlich dieses Risiko war...

Du bist sehr jung und deswegen hast du für ein behindertes Kind ein vergleichsweise geringes Risiko ein behindertes Kind zu bekommen. Andererseits ist es für dich sicherlich bedeutsamer durch eine Behinderung gebundener zu sein als für eine 30 jährige Frau! Ich selbst habe mit 19 mein erstes Kind bekommen und weiß dass es etwas ganz anderes ist als mit 39...

Ich wünsche dir, dass du die für dich und dein Baby richtige Entscheidung triffst, allerdings brauchst du dir eigtl mit 19 überhaupt keine Gedanken zu machen... Diese spezielle Vorsorgeuntersuchungen (ich würde sie eher "Auslese-untersuchung") nennen kannst du glaube ich beruhigt den über 35-jährigen überlassen :D

Liebe Grüße
Sanne









Beitrag von maja.5991 29.01.11 - 01:13 Uhr

Hey,

mein Problem ist eigentlich, dass ich nicht weiß, ob ich mit dieser Ungewissheit bis zur Geburt klarkäme wenn der Arzt mir keine Entwarnung geben kann... andererseits, eine Fehlgeburt möchte ich auf keine Fall riskieren! Das wäre glaube ich das schlimmste momentan.
Nur weiß ich nicht, ob mein Freund es akzeptieren würde, wenn ich die FU einfach ablehne, denn er hat mir leider ganz klar gesagt dass er mit einem behinderten Kind nicht klarkommen würde (er ist auch erst 19). Ob ich es abtreiben würde... kann ich mir eigentlich überhaupt nicht vorstellen und der Gedanke macht mich schon traurig, aber leider kann ich das ja nicht alleine entscheiden...

Aber wenn ihr sagt dass das Risiko so gering ist... dann versuche ich auf jeden Fall bis zu meinem Termin relativ ruhig zu bleiben und zu hoffen dass ich bei der Nackenfaltenmessung schon Entwarnung kriege ;) dauert aber leider noch etwas, ist erst am 9.2. #aerger

halte euch dann auf dem Laufenden ;)

Beitrag von maja.5991 10.02.11 - 15:55 Uhr

Also ich war gestern beim Frauenarzt und heute geht es mir eigentlich super ;)
Der höchste gemessene Wert bei der Nackenfalte beträgt 2,5, was ja noch im normalen Rahmen ist, und da mein Arzt mir bestätigen konnte dass das Risiko auch aufgrund meines Alters sehr gering ist, habe ich mich gegen die Fruchtwasseruntersuchung entschieden und stattdessen eine Blutuntersuchung machen lassen. Am Montag oder Dienstag kriege ich die Ergebnisse der Risikoberechnung und wenn dann alles gut ist mach ich mir erstmal keine Sorgen mehr ;)
Achja und noch ein schönes kleines Detail, habe gestern erfahren dass es eher ein Junge wird, was ich mir gewünscht habe, also alles bestens :)
Liebe Grüße!

Beitrag von ohiticawin 06.12.11 - 19:09 Uhr

Habe gerade erst deinen Antwort gelesen...
Danke für dei Rückmeldung, ist ja nicht unbedingt üblich undvor allem:
ALLES GUTE ZU DEINEM GESUNDEN SOHN! (Nachträglich) :-)