was soll ich bloß tun??? ( etwas länger)

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von rumpelchen220782 23.01.11 - 21:04 Uhr

Hallo...

Ich weiss einfach langsam nicht mehr was ich noch machen soll.....mein Mann und ich sind jetzt seid knapp 4 Jahren zusammen, und seit 1,5 Jahren verheiratet.
Eine kleine Tochter von 18 Monaten haben wir auch zusammen.

Seitdem wir verheiratet sind, ist nun völlig der Wurm in unserer Ehe....
so das letzte Jahr kann man eigentlich unter Ulk abhaken.
Wir streiten uns nur noch das ist wirklich schrecklich jeden Tag...und wirklich wegen so bescheuerten Kleinigkeiten...das es eigentlich schon wieder völlig doof ist.
Mein Mann hat sich so extrem Veränert seitdem sich seine Eltern ständig in unsere Ehe, und in die Erziehung unsere Tochter einmischen( grausam) er war immer die ruhe in Person und hat eher immer mich runtergeholt ...aber so das letzte Jahr wird es echt immer schlimmer, er ist total Kolerisch geworden geht wegen jedem Pups gleich an die Decke...macht mir irgendwelche Vorwürfe die völlig aus der Luft gegriffen sind, und ist einfach nicht mehr er selber.
Jedesmal wenn ich ihn Frage warum er so ist, dann krieg ich immer nur die selbe blöde Antwort, dass ich die jenige bin die ihn dazu bringt.....das find ich echt krass,(denn er will sich ja nicht von mir trennen )das sagt er erst seitdem sich seine Eltern einmischen vor allen seine Mutter schießt einen Giftpfeil nach dem anderen....und nur weil ich ma ehrlich meine Meinung gesagt habe, dass ich möchte das sie sich aus unsere Ehe raushält, und mich einfach in ruhe lässt, vertäufelt sie mich jetzt.
Ich hab auch meine Macken die ich verbessern muss, aber im Gegensatz zu meinem Mann, sehe ich meine Fehler ein.
Es ist langsam einfach so weit, dass mich mein Mann wirklich nur noch nervt mit seiner Anwesenheit und sein dummen Sprüchen,,, jede Geste von ihm nervt mich, wie er läuft, das er ständig eine rauchen geht, das er ne std. aufm klo sitz und auf seinem Haufen brütet und und und...ich merke immer mehr, wie meine Gefühle absterben.
Das Problem an der Sache ist, dass ich damals für ihn meine Heimat verlassen habe, und nun mit Kind nicht mehr so einfach ist zurück zu gehen....zumal ich auch immer und immer wieder versuche da noch irgendwas zu retten....mein Mann sagt immer er liebt mich ja so sehr, aber warum streitet er sich dann so viel mit mir und versucht nicht mal was zu ändern???
Seid einiger Zeit, muss ich gestehen fühl ich mich auch ziemlich zu anderen Männer hingezogen und hab schon manchmal so ein paar Gedanken die man eigentlich nicht haben sollte wenn man verheiratet ist....
Ich habe ihm vor einiger Zeit offenbart, dass ich ziemlich unglücklich bin hier wo wir jetzt leben und mich ziemlich einsam fühle ohne Familie im Hintergrund, auch grad wegen der kleinen...Da kam von ihm der Vorschlag, ob wir nicht zusammen in meine Heimat ziehen wollen...ich war erstmal überglücklich...und nun das..diese ewigen und mitlerweile wirklich bösen streiterein..Ich habe Angst einen Fehler zu machen und ihn mitzunehmen und dann geht es trotzdem schief mit unserer Ehe...und dann sitzt er da....aber wenn ich alleine gehe, dann ist das genauso beschissen...was soll ich bloß tun???? hab schon die Hoffnug aufgegeben das es jeh wieder besser wird zwischen uns....an sex ist auch nicht mehr zu denken...der Gedanke daran stößt mich eher ab...und dann ist es doch eigentlich schon ne klare Sache oder???

kennt das jemand? wie soll ich da nur die richtige Entscheidung treffe?

gruß Dani

Beitrag von bruchetta 23.01.11 - 21:34 Uhr

Die Luft ist raus, einige Beziehungen scheitern auch am Nachwuchs, keine Ahnung.

Meiner Meinung nach ging das damals alles verhältnismäßig schnell (Kind, Hochzeit) und nun zeigt sich, dass es doch nicht so ist wie man sich das vorgestellt hat.

Beitrag von besserzuhause 23.01.11 - 22:01 Uhr

hallo,

ich kenne die schwierigkeiten, die man haben kann, die eigene heimat und die familie zu verlassen für einen mann und dann unter der fuchtel der schwiegerfamilie zu leiden, die sich für den urquell der weisheit hält.

das wichtigste ist, dass du mit deinem mann auch ohne kind zeit miteinander verbringt. geht ins kino, schick essen, was auch immer und klammert die schwierigkeiten mal aus. versucht, die basis wiederherzustellen und euch (wieder) zu verlieben.

sonst sieht's schwarz aus für eure zukunft. dann bringt's auch nichts, wenn ihr in deine alte heimat zieht.

dass dein mann klarer stellung beziehen muss gegenüber seinen eltern, ist klar. aber das ist noch das kleinere problem...

lg
eine leidgeprüfte, bei der's geklappt hat

Beitrag von barebottom 24.01.11 - 08:39 Uhr


Hi du,

wenn du echt nix mehr Gutes an ihm findest, ist der Zug meiner Meinung nach längst abgefahren.

Mein Ex hat mich damals auch nur noch angenervt:
Tagein, tagaus dieselbe ausgeleierte Jogginghose an, ständig den Finger in der Nase, drei Tage dieselbe Unterhose an, überall hat er seine Socken rumliegen lassen... boah....Nee. #aerger

Er war arbeitslos und hat sich total gehenlassen - ich war nur noch angewidert. Ratschläge hat er auch keine angenommen ...
In dieser Zeit ist ziemlich viel passiert und vorgefallen und am Ende habe ich mich getrennt.

LG #blume