Zum Italiener mit Kind? NIE WIEDER...

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kaffetante 24.01.11 - 10:11 Uhr

Ganz schön viel Getöse um ein Sinnlosposting - naja, ich gebe meinen Senf dann auch nochmal dazu.

Wenn man das hier so liest, dann existieren hier mal wieder nur Supermütter und Superkinder. Das Gefühl hat man bei Urbia ja nicht zum ersten Mal.

Ich kann mir nicht helfen, ich finde die Diskussion weiter unten irgendwie befremdlich - da wird sich über ein Thema zerissen was das Zeugs hält. Das Bild der Kinder heute sagt etwas Anderes. Ich bin keineswegs dafür, dass Kinder machen können was sie wollen, aber jedes Kind hat irgendwo seine "Schwächen" - manche sitzen stundenlang im Restaurant still - können sich dafür in anderes Situationen weniger zusammenreissen. Zumindest ist das bei uns so.

Trotz, dass meine Beiden das mit dem Restaurantbesuchen altersentsprechend gut hinkriegen, gehe ich nur ungerne essen - eben weil Kinder an vielen Orten einfach nicht gerne gelitten sind. Und weil ich es ehrlich gesagt als Stress empfinde meine Kinder durchgehend im Restaurant zu bespassen, damit sie keinen stören.

Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt, dass ich heute eigentlich kein Kind mehr sein möchte. Die Messlatte an die Kinder liegt so hoch, dass kann kein Kind leisten. Sie müssen immer alles können, ein regelrechter Wettkampf findet überall statt, wo immer Mütter aufeinander treffen. Sie werden überall hinkutschiert, werden gefördert was das Zeugs hält, haben natürlich nur pädagogisch wertvolles Spielzeug, essen gut, schlafen gut, ALLES GUT....

Leute das glaubt Euch doch kein Mensch...Jedes Kind, dass sich etwas schneller bewegt als eine Schlaftablette hat gleich ADHS, jedes Kind dass sich auf den Boden wirft hat eine Beziehungsstörung zur Mutter und jedes Kind, dass in der Schule eine drei schreibt wird zum Pychater geschickt. Ist dem nicht der Fall, ist man garantiert asozial. Grenzen setzen heisst das Zauberwort. Ich bin auch recht konseqent und muss dies auch sein, denn meine bewegen sich mal etwas viel schneller als eine Schlaftablette und haben ein Verstand, der in Null Komma Nix den nächsten Blödsinn ausgeheckt haben. Keiner denkt mehr zurück an seine eigene Kindheit, in welcher man mit vier schon mit den Nachbarskindern und Großen Geschwistern übers Land gezogen ist.

Heute bewegen sich die Kinder fast ausschließlich innerhalb Ihrer eng gesteckten Grenzen, denn viele Eltern wissen vor lauter Grenzen setzen kaum mehr, wo die Grenzen des Erträglichen für die Kinder liegen und wundern sich, warum sie in der Pubertät im wahrsten Sinne des Wortes ausbrechen. Nicht nur die "Asozialen" sondern auch die bis dato "Musterkinder".

Wenn sich nicht alles Eltern ständig gegenseitig zerfleichen würden, sei es im KIGA, in der Schule, auf der Straße oder hier, wäre das Leben für unsere Kinder weitaus angenehmer und würde meiner Meinung nach besser funktionieren. Kinder sind nämlich schlau, sie merken ganz genau, dass sie ständig beobachtet, beurteilt und begluckt werden.

Ich nehme mich davon nicht aus, weil ich selbst ein hohe Messlatte an mich selbst habe. Ich muss deshalb bei meinen Kinder immer wieder schauen, was mir wichtig ist und wo eine Grenze sinnvoll ist.

Viele sind superstolz, dass die Kinder immer schön höflich sind, bitte und danke sagen, Erwachsene siezen. Zu Anstrengend sind dann schon Respekt und Toleranz gegenüber anderen, dass ist sauschwer, denn in einer Leistungsgesellschaft, in der sich die Kinder befinden, kann man sich diese Attribute kaum mehr leisten. Einem sechsjährigen diese Attribute schon als erfolgreich anerzogen zuzuschreiben halte ich für anmassend.

Bitte legt jetzt nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Ich mag auch keine neue Diskussion lostreten, nur mal zum Nachdenken anregen.

LG und schöne Woche

Beitrag von anela- 24.01.11 - 10:15 Uhr

#pro

Beitrag von 17876 24.01.11 - 10:18 Uhr

..und deswegen einen neuen Thread aufmachen...#augen

Beitrag von jeannine1981 24.01.11 - 10:35 Uhr

ja,

find ich richtig! Da ich denke das dieser Beitrag in dem ursprünglichen untergegangen wäre.

Lg
Jeannine sie über diesen Beitrag freut

Beitrag von donaldine1 24.01.11 - 11:53 Uhr

Und warum hast du damit ein Problem?

Beitrag von 17876 24.01.11 - 12:28 Uhr

" und warum hast du damit ein Problem" kein Problem, es ist mir nur nicht klar warum man quasi nochmal den gleichen Thread eröffnen muß...sowas nervt einfach!!

Beitrag von donaldine1 24.01.11 - 15:55 Uhr

Kann dir doch total egal sein.
Du brauchst doch nicht zu lesen, was Dich nervt.
#kratz

Beitrag von 17876 24.01.11 - 16:33 Uhr

jo#gaehn

Beitrag von happy_mama2009 24.01.11 - 10:18 Uhr

*unterschreib*

Genau so isses.

Und im Gegensatz zu der Mehrheit im Thread, würde ich mich durch ein Kind das im Restaurant rumläuft nicht gestört fühlen, auch nich wenn ich alleine mit meinem Mann essen gehe.

Kinder sind unsere Zukunft, und ich kann nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen wenn ich lese was von Kindern erwartet wird. So zieht man sich frustierte Erwachsene heran.

Beitrag von docmartin 24.01.11 - 10:44 Uhr

Was wird denn schon groß von ihnen erwartet im Gegensatz z.B. zu Kindern von vor vierzig Jahren!? DIE hatten zu funktionieren, die wurden nicht um ihre Meinung gebeten, im Gegenteil...und!? Deutlich weniger verhaltensauffällige Kinder als heute...
Und wie ich unten schon schrieb: Es gibt Menschen die mögen keine Kinder und das dürfen sie auch!!
Franziska

Beitrag von juniorette 24.01.11 - 10:55 Uhr

Super Beitrag!

Ich denke auch, dass viele (nicht alle!) "verhaltensauffällige" Kinder einfach nur nicht (oder zu lasch) erzogen werden/wurden.

LG,
J.

Beitrag von happy_mama2009 24.01.11 - 11:06 Uhr

Allein schon das Wort "verhaltensauffällig"....

Was ist das denn, was genau ist die Definition davon?
Ich denke, es gibt keine verhaltensauffälligen Kinder, es gibt ruhige, laute, wilde, zahme Kinder....jedes einzelne ein Individuum welches Freiraum zur Entfaltung braucht und kein Korsett in das es von der Gesellschaft gezwängt wird, und sobald es da nich reinpasst wird es als "Verhaltensauffällig" betitelt.

Beitrag von juniorette 24.01.11 - 11:34 Uhr

Deswegen habe ich "verhaltensauffällig" auch in Anführungszeichen geschrieben.

Natürlich gibt es wirklich verhaltensauffällige Kinder, z.B. Kinder die durch irgendwas traumatisiert wurden.

Die meisten Kinder jedoch, die sich wie ein aus nachvollziehbaren Gründen verhaltensauffälliges Kind benehmen, sind einfach nur nicht erzogen worden.

"Was ist das denn, was genau ist die Definition davon? "

http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltensauff%C3%A4lligkeit

"jedes einzelne ein Individuum welches Freiraum zur Entfaltung braucht "

Kennst du das Sprichwort

"Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt"?

In diese Diskussion übersetzt:
Die Freiheit von Kindern, laut zu sein und herumlaufen zu dürfen, hört da auf, wo sich andere zu Recht dadurch gestört fühlen, z.B. in Restaurants, wo andere dann ihr Essen nicht genießen können oder Bedienungen über Kinder stolpern könnten.
Auf einem Spielplatz dürfen Kinder rumlaufen und laut sein (aber auch da muss Rumbrüllen nicht sein).

LG,
J.

Beitrag von happy_mama2009 24.01.11 - 12:30 Uhr

"Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt"?

Kenne Ich, und ich bin auch der selben Meinung. NUR bin ich eben auhc der Meinung, dass die Freiheit der Kinder sehr sehr sehr klein bleibt, weil die "anderen" sich um einiges schneller gestört fühlen, und das liegt mitunter einfach daran dass die Erwartungen an ein Kind viel zu hoch gesteckt wären.

Ein kleines bisschen mehr Toleranz, nicht nur aber v.a. Kindern gegenüber, würde unserer Gesellschaft ganz gut tun. Das ist aber nicht möglich, da es dann nichts mehr zu meckern gäbe. Dann könnte man nämlich auch niemanden Verurteilen oder in eine Schublade packen, und diese Tatsache ist unglaublich traurig.

Beitrag von juniorette 24.01.11 - 13:01 Uhr

Ich kann dich beruhigen, ich hab mich noch nie offiziell über lärmende und rumlaufende Kinder in Restaurants beschwert.

Ich habe mir immer meinen Teil gedacht und teilweise über die verzogenen Kinder und deren Eltern gelästert :-p

Außerdem habe ich Kindern, die an meinem Tisch rumlungerten und mich angestarrt haben, auch schon von meinem Tisch weggeschickt...

"NUR bin ich eben auhc der Meinung, dass die Freiheit der Kinder sehr sehr sehr klein bleibt, weil die "anderen" sich um einiges schneller gestört fühlen, und das liegt mitunter einfach daran dass die Erwartungen an ein Kind viel zu hoch gesteckt wären. "

Ja, was meinst du denn, was in MEINER Kindheit (ich bin 1973 geboren) abgegangen ist???
Da hätte ich mich vieles von dem, was sich Kinder heutzutage erlauben, nicht mal ansatzweise getraut, weil es unschöne Konsequenzen gegeben hättte.

Ich bin der Meinung, dass viele Kinder heutzutage viel zu viel Freiheiten haben, weil jegliche Kritik an Kindern mit "meine Erziehung geht Sie gar nichts an" oder "darf mein Kind nicht mal Kind sein?" oder "Mann, sind Sie aber kinderfeindlich" abgebügelt wird.

Ich entschuldige bei Kindern (auch bei anderen) so Einiges mit "na ja, dafür ist es halt auch ein Kind". Aber für Erwachsene gilt diese Entschuldigung nicht. Ich erwarte von Erwachsenen, dass sie wissen, dass laute, rumlaufende Kinder in einem Restaurant als störend empfunden werden KÖNNTEN. Die Kinder müssen das erst noch lernen, aber wie sollen sie es jemals lernen, wenn deren Eltern sagen "das ist völlig okay so" bzw. gar nichts sagen?

Und es gibt immer Alternativen, wenn einem Kind das am Tisch sitzen zu langweilig wird, die habe ich alle in diesem Thread schon aufgezählt.

Und noch was:
es gibt Kinder, die sich in einer Situation schlecht benehmen, wo man als Außenstehender aber erkennen kann, dass dessen Eltern wirklich ALLES versuchen, um die Situation zu entschärfen. Diese Eltern haben mein Mitgefühl, meine Sympathie und meinen Respekt.
Und es gibt Kinder, die sich schlecht benehmen, und deren Eltern gleichgültig oder sogar milde lächelnd zu schauen - solche Eltern verurteile ich aufs Allerschärfste.

Beitrag von happy_mama2009 24.01.11 - 11:08 Uhr

Und, doch natürlich sollten die Kinder auch Regeln kennen aber in Maßen. Benimmregeln sollten selbstverständlich auch anerzogen werden und sicherlich sollte man Konsequent sein, aber darüber, so scheint mir, vergessen viele das sie Kinder sind und bleiben sollten.

Beitrag von happy_mama2009 24.01.11 - 11:01 Uhr

Was von ihnen erwartet wird?

Nunja, das ist jetzt eine subjektive Aufzählung:

- Sie müssen schon so früh wie möglich perfekt Sprechen können (oder wie erklärst du dir die ganzen Logopäden mit ewig langen Wartezeiten)

- Sie werden schief angeschaut wenn sie mal nicht Danke / Bitte / Guten Tag sagen, und gelten sofort als asozial / undankbar / unerzogen

- Ein Kind das nicht jeden Tag eine andere Förderung erhält , hat keine Chance sich Vernünftig zu entwickeln

Wenn ich an meine Kindheit denke, denke ich daran wie ich mit meinen Freunden auf der Straße spielte, wie wir uns u.a. kloppten und zwei Minuten später wieder beste Freunde waren, niemand ist dann mit uns zum Psychologen gegangen weil wir uns hauten oder einfach mal KINDER waren. Wir mussten nicht Perfekt sein und schon gar nicht funktionieren. Unsere Nachbarn haben uns, wenn wir auf der Straße spielten , ein Eis gegeben oder ne Limo und niemand sagte das sei ungesund, und schon gar niemand beschwerte sich über den Lärm auf der Straße.
Niemand schimpfte über oder bezeichnete uns als unerzogen wenn wir bei den Nachbarn klingelten und wegrannten, das sollte sich heutzutage ein Kind mal trauen. Unmöglich.

Ich will nicht wissen, woran unsere Kinder denken wenn sie an ihre Kindheit zurückdenken.

Beitrag von docmartin 24.01.11 - 14:26 Uhr

Ich denke, man muss aufpassen, nicht zwei Dinge miteinander zu vermischen.
Zum einen gibt es mehr und besere Fördermöglichkeiten als früher. Insbesondere körperliche Auffälligkeiten können (notwendigerweise9 besser therapiert werden udn das ist gut. Auch Logopädie zählt (bei den meisten Diagnosen) für mich dazu.
Das hat aber für mich nichts mit einer "anständigen" Erziehung zu tun.
Meine Kleine ist 2 1/2 und wenn wir hier direkte Nachbarn treffen, dann sage ich ihr nacdem ich die NAchbar gegrüßt habe, sie möge auch Guten Tag sagen. Meist geniert sie sich noch udn oft sagen die Leute, ach ich möge sie lassen ABER nach und nach fällt der Groschen und sie lernt, dass es bestimmte Verhaltensregeln gibt. Also sind wir bislang noch NIE schief angeschaut worden weil sie nicht grüßt udn dennoch hält es uns nciht davon ab an diesen Dingen zu üben.

Mütter im Förderwahn wie du sie ansprichst kenne ich hingegen wirklich nicht. Viele Kidner hier in der Umgebund haben nachmittags Aktivitäten, auch meine Kinder gehen zum Ballett, Reiten oder Turnen. ABER ich verstehe das als Angebot udn es wird nur so lange vollzogen wie (von kleinen Krisen mal angesehen) es Spaß macht.

Ich schicke meine Kinder nicht zum BAllett in der HOffnung sie würden mal Tänzer udn der Große lernt nicht Klavier spielen weil ich denke dass ein Pianist in ihm schlummert sondern weil cih ihm MÖglichkeiten aufzeigen will, sich selbst zu fordern, die Musik oder den Sport als etwas Positives zu entdecken und sicher auch Dinge wie Disziplin zu lernen.

Und wenn wir Klingelmännchen machten oder ähnlichen "Kinderquatsch" wurde durchaus mächtig geschimpft...ich erinnere mich gut an einen Nachbarn der meinem Bruder gerne und oft Nachbrüllte: Joachim, wozu sind die Wege da..und meine Eltern hatten ab und an mal Besuch von Nachbarn deren Blumenbeete unter uns gelitten hatte (die wir dann selbstverständlich wieder in Ordnung bringen mussten...).

Ich habe gute Erinnerungen an meine Kindheit aber dennoch wird die Vergangenheit gerne mal verklärt!
Franziska

Beitrag von jeannine1981 24.01.11 - 10:28 Uhr

Guten Morgen,

das hast du sehr schön und treffend beschrieben. Ich finde dieses Wetteifern der Großen, was die Zwerge betrifft einfach unmöglich. Jedes Kind soll doch bitte in der heutigen Gesellschaft noch so sein wie es ein Kind sein soll, nämlich individuell!!!

Nicht jedes Kind ist gleich! Nicht jedes Kind muss bis es drei ist eine Windel tragen, es muss aber auch nicht mit 12 Monaten schon trocken sein. Es muss mit 2 Jahren noch nicht sprechen wie ein Wasserfall und muss doch auch nicht mit 9 Monaten schon anfangen zu reden.

Die einen sind einfach temperamentvoller (ja wohl und trotzdem erzogen) die anderen vielleicht einfach etwas müßiger im Verhalten.

Mein Kind wirkt vielleicht von aussen betrachtet auch manchmal wie eine Tarantel auf Hochstrom aber sie ist ein völlig normales Kind, dass zu 80 % auf das hört was man ihr sagt. Sie ist ebend kein Hund der auf Komando alles ausführt ohne zu hinterfragen, oder ebend doch mal auszutesten ob das gesagte nun wirklich sein muss.

Die Kinder von heute müssen doch nicht perfekt funktionieren, nur weil die Gesellschaft es von einem erwartet. Einige Mütter wären vermutlich entspannter und zufriedener wenn sie ihren Kindern weniger zumuten würden und ihre Erwartungshaltung überdenken würden (was interessiert mich den die Meinung anderer). Ich erlebe mein Kind den ganzen Tag und wenn ich ohne Probleme mit ihm klar komme, dann ist es mir ehrlich gesagt auch egal was Leute von uns denken falls sie doch mal beim einkaufen schreit ect.

Lg und einen entspannten Tag
Jeannine und Lena 34 Monate#winke

Beitrag von kleiner-gruener-hase 24.01.11 - 10:32 Uhr

>>Ich mag auch keine neue Diskussion lostreten, nur mal zum Nachdenken anregen.<<


Dann hättest du dir diesen neuen Thread echt sparen sollen! #augen

Beitrag von zahnweh 24.01.11 - 18:43 Uhr

dann hätten es nur die gesehen, auf deren Beiträge sie direkt geanwortet hätte. ;-)

Ich selbst schaue nur sehr selten in alte Themen rein. Sprich: so hab ich es gesehen und es hat mich zum Nachdenken angeregt.
Irgendwo im Alten würde ich nicht in 10 Jahren danach suchen, ob irgendwo noch was Sinnvolles dazwischen gerutscht ist ;-)

Beitrag von kruemlschen 24.01.11 - 10:34 Uhr

Hallo,

ich empfinde genau das GEGENTEIL von dem was Du hier beschreibst.

"Heut zu Tage" dürfen Kinder sich alles erlauben, weil sie ja Kinder sind.
Sie müssen nicht grüßen, dürfen laut sein, dürfen anderen Kindern das Spielzeug weg nehmen. Vorlaut und frech wird als wissbegierig und sprachgewandt betietelt.
Und wehe man bittet andere Eltern mal mehr auf die Kinder zu achten, dann kann man sich aber warm anziehen, schließlich hat man sich aus der "Erziehung" von anderen raus zu halten, scheiß egal ob sich die Kinder zum Nachteil anderer benehmen wie die Axt im Walde.

Jedes Kind welches ein wenig früher spricht/läuft/malt/schreibt als andere ist gleich Hochbegabt und wenn man es nicht schafft sein Kind mal zu erziehen, dann hat das eigene Kind ADHS.

Ich versuche meinem Kind eine ähnliche Erziehung angedeihen zu lassen welche ich selbst genossen habe und das bedeutet:

man grüßt höflich
lässt den anderen aussprechen und quatscht nicht dazwischen
sagt bitte und danke
stört keine anderen Menschen
rennt im Restaurant nicht herum!
schreit nicht 100m rüber weil man zu faul ist zum Gesprächspartner zu gehen wenn man etwas sagen möchte
hält die allgemein üblichen Ruhezeiten ein

Ich bin selbst Mutter und mein Sohn ist weiß Gott kein ruhiges Kind, trotzdem fühle ich mich häufig gestört von anderen ELTERN, die es offenbar nicht schaffen bzw. ja gar nicht mehr wollen ihre Kinder so zu erziehen, dass sie sich an allgemein gültige Höflichkeit halten.

K.

Beitrag von schnuffelschnute 24.01.11 - 10:44 Uhr

Hallo!

Ich kann das nur unterschreiben!

LG

Ariane

Beitrag von docmartin 24.01.11 - 10:50 Uhr

#pro

Beitrag von hamburger_deern 24.01.11 - 10:51 Uhr

TOP!!! Du hast es auf den Punkt gebracht!

Mein Sohn ist bestimmt nicht gerade der ruhigste Vertreter, er liebt es zu toben und auch mal so richtig laut zu sein und Blödsinn anzustellen. ABER, wenn es darauf ankommt weiß er sich zu benehmen und dazu gehören meiner Meinung nach auch die von dir oben genannten Punkte. Ein bißchen mehr Höflichkeit und gegenseitiger Respekt kann, egal in welchem Alter, nie schaden!

LG hamburger_deern