problem mit dem jugentamt

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von fuchs1992 24.01.11 - 14:12 Uhr

Hallo,

Ich und meine freundin sind jetzt seit dem 15.12.2010 eltern und froh drüber, ich bin 18 also voll jährig aber meine freundin ist 17, dass jugendamt
meint das wir nicht imstande sind uns um unser kind zu kümmern (kindeswohlgefährdung meinten die) und wolten es uns deswegen von anfang an komplet weg nehmen, jetzt muste meine freundin in eine mutter kind einrichtung in der sie seit dem 22.12 ist wo sie sich darum kümmert wie es sich gehört, wo man auch sehen kan das sie es kann. das jugentamt will nicht das ich das sorge recht bekomme aber meine freundin will es, das jugentamt hat die pflegschaft von meiner freundin und von unserer tochter, aber aucgh nur pflegschaft. und jetzt würd ich gern wissen was wir tun können das sie nach hause kann.

Beitrag von bouncecat 24.01.11 - 14:22 Uhr

Habt ihr Vorlagen bekommen vom Jugendamt, was ihr machen sollt, um das Kind zu bekommen?

Und wie kommen die darauf das das Kind bei euch gefährdet ist? Gibt es da bestimmte Anzeichen für?

Ansonsten wünsche ich euch noch viel Kraft #liebdrueck

Beitrag von fuchs1992 24.01.11 - 14:45 Uhr

meine freundin hatte probleme mit ihren eltern die sie nicht in den grif bekamen und so und meine eltern sind au zum jugentamt gegangern leider sagen die saelbst... mitlerweile haben wir uns ja geänmdert das ist so lang her.-.- also warten nicht immer die besten kindern aber wer ist schon perfekt ?deswegen ist es gefährdet dabei stehen m eine eltern hinter mir.. und vorlagen nein eigentlich hies es nur sie komt rein uznd fertig aus. das

Beitrag von dore1977 24.01.11 - 15:02 Uhr

Hallo,

was ihr machen könnt! Deine Freundin kann in der Einrichtung beweisen das sie eine gute Mutter ist.
Sie kann die Tipps und die Hilfe annehmen die ihr angeboten werden und ihr Leben in den Griff bekommen.

So lange her kann Eure "wilde" Zeit bei Eurem Alter ja nun nicht her sein und wie Du zart angedeutet hast habt ihr eine Menge Mist gebaut und nun müsst ihr die Konsequenzen dafür tragen.

LG dore

Beitrag von fuchs1992 24.01.11 - 15:23 Uhr

das kann es doch nicht sein nur weil man keine perfekte kindheit hatte ist ein witz. dafon adgesehen welche tips und hilfen die bekommt da nix. und sie hat ihr leben im griff bekommen schon lange

Beitrag von zwiebelchen1977 24.01.11 - 18:57 Uhr

Hallo

Ich denke auch, das es besser ist,wenn sie mit dem Kind dort ist. Dort kann sie ihre Schule fertig machen, evtl eine Ausbildung.

DAs JA will enfach nciht, das es eurem Kind auch so geht.



BIanca

Beitrag von rmwib 24.01.11 - 21:37 Uhr

#pro

Beitrag von windsbraut69 25.01.11 - 06:37 Uhr

Schon lange?
Sie ist 17 und hatte schwierige Zeiten, wann soll das denn gewesen sein?

Und mal ehrlich - wenn sie ihr Leben im Griff hätte, säße sie nicht mit 17 im Mutter-Kind-Heim, sondern würde Schule/Ausbildung machen und zusehen, erwachsen zu werden, bevor sie eine Familie gründet.

Gruß,

W

Beitrag von lena1309 24.01.11 - 16:27 Uhr

Hallo Fuchs,

das ist ganz einfach, deine Freundin kann in der Einrichtung richtig erwachsen werden und bekommt Unterstützung bei diesem Weg. Du kannst da erstmal nichts machen außer ihr zur Seite zu stehen.
Und nur weil man 18 und volljährig ist, ist man noch lange nicht erwachsen.
Und die Auflage, dass deine Freundin mit Kind in die Einrichtung soll, ist schon ein Zugeständnis vom Jugendamt, denn hier hat sie die Möglichkeit zu zeigen, dass sie keine Gefährdung für ihr Kind ist. Das Jugendamt hätte auch anders gekonnt.

Hier heißt es also das Gejammer und Gemecker einzustellen und die Chance nutzen.

LG
M.

Beitrag von seikon 24.01.11 - 21:59 Uhr

Deine Freundin ist 17. Du bist 18. So lang ist eure Kindheit noch nicht her.
Und in 4 Wochen zeigt man nicht, dass man gute Eltern ist.
Es mag ja sein, dass sie sich in der Mutter Kind Einrichtung ganz gut macht. Aber das hat relativ wenig mit dem "echten" Leben zu tun.
In der Einrichtung muss deine Freundin keinen "richtigen" Haushalt schmeißen. Sie hat rund um die Uhr Betreuuer, die ihr helfen und die ihr auf die Finger schauen.
Was meinst du, wie anstrengend gerade ein Säugling sein kann? Selbst wir kommen da oft an unsere Grenzen.
Wenn ihr als Paar mal Stress habt und dann das Kind noch nervt, dann rutscht schnell mal die Hand aus. Oder das Internet ist dann doch wichtiger als die Windel vom Baby usw. Gerade wenn man als junge Eltern keinen Halt aus der eigenen Familie hat ist es umso schwerer.

Hört auf zu jammern und seid froh, dass ihr diese Unterstützung vom JA bekommt.

Beitrag von marion2 25.01.11 - 11:32 Uhr

Hallo,

Wie versorgst du deine kleine Familie?

Ist die Wohnung groß genug (Minimum: 2Raumwohnung)?

Wer bezahlt die Wohnung?

Wer bezahlt die Windeln?

Kannst du einen geregelten Tagesablauf nachweisen?

Gruß Marion

Beitrag von violaveilchen 25.01.11 - 16:53 Uhr

Ihr geht aber nicht sehr freundlich mit dem jungen Paar um. Es könnte ja auch sein, dass das JA überreagiert hat aufgrund des Alters der beiden. Um Ratschläge geben zu können, wäre es gut zu wissen was deiner Feundin vorgeworfen wird und inwieweit es stimmt. Kann daraus eine Gefährdung des Kindeswohles abgeleitet werden, wird es wahrscheinlich schwer werden. Die Zeit arbeitet für euch. Kannst du deine kleine Familie besuchen? Hattest du auch Probleme mit dem JA oderPolizei oder Gericht. Warum darfst du das Sorgerecht nicht haben.

Beitrag von anarchie 25.01.11 - 21:10 Uhr

Erstmal herzlichen Glückwunsch zu eurem Baby!

ich finde es hier gerade etwas vermessen, nur weil ihr jung seid, so hart mich euch zu sein - und ich kann verstehen, dass ihr lieber als richtige Familie leben wollt, anstatt dessen, dass deine Freundin im MuKi-Heim ist.

Ich bin mit 20 Mutter geworden. Also auch recht früh.
Und ich bin überzeugt, dass ich das besser gewuppt habe, als so manche ältere Mutter.
Und Haushalt schmeissen...tja, das lernt man!
Als ich ausgezogen bin, wusste ich nichtmal, wie ne Waschmaschine funktioniert.

Aber zur Sache:
Fat ist, ihr werdet es erstmal nicht ändern können.
Ich kenne ja die Sachlage nicht...evtl. könntet ihr über einen versierten Anwalt was erreichen..
Da könnt ihr euch mal schlau machen.

Sinnig wäre:

- Wohnung, kindgerecht eingerichtet
- Job, idealerweise natürlich genug, um euch 3 zu ernähren.
- geregelte Tagesabläufe
- z.B. einen Kurs in Säuglingspflege belegen, um guten willen zu zeigen

Rede mit dem JA, frag was sie wollen, damit ihr das Baby bekommt.
Hast du schriftlich, warum ihr das Baby nicht haben dürft?

lg

melanie

Beitrag von windsbraut69 26.01.11 - 06:44 Uhr

Meinst Du, dass Du Deine Lage mit der hier geschilderten Situation vergleichen kannst?
Du hast ja praktisch einen Erziehungsberechtigten dabei gehabt und keinen 17jährigen Partner, der vor Ewigkeiten eine schwierige Phase in der Pubertät hatte....

Beitrag von anarchie 26.01.11 - 09:56 Uhr

Nein, aber ich weiss wie absolut ätzend es ist, wenn man auf sein Alter reduziert wird und nur aufgrund des äusseren Scheins geurteilt wird.

Ich bin mit 19, direkt nach dem ABI, mit meinem gute 30Jahre älteren Leher zusammengezogen, der auch noch verheiratet(wenn auch getrennt) war und war nach 6 Monaten schwanger (gewollt).

Ich weiss, wie sich das liest - und es sah für alle so aus, dass ich mir mein Leben verbaue, das das eh schief geht, etc...nur weil ich noch jung war hat mir kaum einer zugetraut, abschätzen zu können, was ich tue, beurteilen zu können, ob mein Mann es ernst meint,...man nahm mich nicht ernst, meinte, ich könne die Tragweite nicht überblicken..

Gut, ich war über 18, daher konnte mir erstmal keiner was..

Weisst du warum bei mir das JA vor der Tür stand?
Weil ich die Frechheit hatte mich mit 20 und ledig bewusst für eine Hausgeburt zu entscheiden...#kratz


Vielleicht sind die zwei nicht in der Lage, für ihr Kind zu sorgen..vielleicht aber auch doch, vielleicht wollen sie eine normale Familie und ihrem Kind gute Eltern sein...das weiss hier niemand, deswegen tue ich mich schwer, es ihnen von vornherein abzusprechen.
Vielleicht haben sie Mist gebaut..und vielleicht haben sie jetzt DEN Grund es gut zu machen.
Ich weiss es nicht...aber ich weiss, dass ich eine junge Frau kenne, die zuhause verprügelt wurde, Drogen nahm, betrunken mit jedem rumvögelte, keinen Job hatte(aber immerhin im 3. Lehrjahr war, jedoch ziemlich mies war) und schwanger wurde.
Sie ist aufgewacht, hatte etwas, für das es sich lohnt.
Ihr Sohn ist 5, sie Zahntechnikermeisterin, VZ-arbeitend und eine tolle Mama!

Ich habe nur ein Problem, dass niemand auch nur dran denkt, dass das JA vielleicht falsch liegt...#gruebel

Beitrag von seikon 26.01.11 - 11:08 Uhr

Naja, wenn das JA aber nicht nur die Pflegschaft für das Baby hat, sondern auch für die Mutter, dann ist es im Elternhaus ja nicht weit her. Klar, dafür kann die junge Mutter nichts. Aber offenbar scheinen hier ja genügend Gründe vorzuliegen, die das JA dazu bewogen haben, hier ein Auge drauf zu haben. Und die jungen Eltern bekommen doch ihre Chance sich zu beweisen. Man hätte es sich einfach machen können, und das Baby einfach weg nehmen können. Aber sie darf sich in einer Mutter Kind Einrichtung beweisen. Und wenn alles gut läuft, dann können sie ja auch irgendwann in eine eigene kleine Wohnung.

Du warst bei deinem ersten Kind 3 Jahre älter. In drei Jahren (gerade in dem Alter) reift man unglaublich nach.
Und ganz ehrlich, lieber schreitet das Jugendamt hier ein (und so gaaaaanz falsch denke ich nicht, dass sie da liegen.) als dass man dann irgendwann in der Zeitung liest "junge überforderte Eltern prügeln Baby zu Tode."

Das Baby ist erst etwas über einen Monat alt und bislang war seit der Geburt (glücklicherweise) IMMER jemand da, der ein Auge auf die junge Familie hatte und im Zweifel mit Rat und Tat zur Seite stehen konnte.
Ich denke, sie wissen noch gar nicht, was da alles auf sie zu kommt und vor allem wie anstrengend ein Kind sein kann. Was machen die beiden denn, wenn das Kind Zähne bekommt und Tag und Nacht durch brüllt? Wenn da selbst gefestigte Eltern, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen an ihre Belastungsgrenzen kommen?

Jede junge Familie braucht Rückhalt. Sei es aus der eigenen Familie (hier nicht gegeben), aus dem Umfeld (hier nicht gegeben) oder eben durch eine Hilfseinrichtung.
Man will der Familie ja nicht schaden, sondern ihnen helfen einfach das nachzuholen, was sie von ihren eigenen Eltern nicht gelernt haben.

Und ich finde einfach, ein Baby ist ein zu kostbares Gut, als dass man da einfach sagen könnte "wir lassen sie mal so alleine probieren, vielleicht schaffen sie es ja ganz gut."
Und ich denke eben deine Situation von damals kann man hier überhaupt nicht als Maßstab nehmen, da du einen reifen Partner hattest, der dich finanziell, mental usw. voll unterstützen konnte. Ein Partner der gefestigt war und nicht selber noch nachreifen musste, weil er eine scheiß Kindheit hatte, der er gerade erst entsprungen war.

Denke ein Ü30 Gymnasiallehrer ist mitnichten vergleichbar mit einem gerade 18 jährigen Schulabgänger, ggf. ohne Schulabschluss, ohne Ausbildung und ohne Job.

Beitrag von anarchie 26.01.11 - 12:19 Uhr

vermutlich hast du da sogar Recht...ich gestehe, ich bin da vermutlich nicht ganz objektiv gewesen, weil es mich emotional immer noch trifft, dass wir damals ganz alleine da standen und ich so "unmündig" behandelt wurde anfangs...

Trotzdem hoffe ich, dass die 3 zeitnah zusammensein können - natürlich nicht auf Kosten des Kindes.

Aber dass der Vater sich nicht mehr gemeldet hat um zu erklären , was sache ist, spricht natürlich auch igrendiwe dafür, dass da was im Busch ist..:-(


lg

melanie