Kind UND Karriere???

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Beitrag von myself84 24.01.11 - 15:29 Uhr

Hallo liebe Mamas,

ich bin noch nicht schwanger, möchte aber gern ein Kind.
Ich habe mich für eine einjährige berufliche Fortbildung eingetragen (Anmeldezeitpunkt ist jetzt), die im September beginnt und dann ein Jahr geht. Der zusätzliche Zeitaufwand pro Woche wäre 6-10 Stunden. Sollte ich jetzt die nächste Zeit schwanger werden, überlappen Geburt/Baby und diese Fortbildung...

Da ich mich nicht auskenne, möchte ich gern wissen, ob eine zusätzliche Lern-Zeit von 6-10 Stunden wöchentlich für euch schaffbar gewesen wäre?

Liebe Grüße
myself84

Beitrag von nica23 24.01.11 - 15:54 Uhr

Hallo,

das kommt darauf an, ob du Hilfe hast bzw. ob du auch lernen musst. Außerdem ist es sehr vom Kind abhängig.
Mein1. hat viel geschlafen, da war es kein Problem auch zu lernen. Schwierig wurde es, wenn ich oder er krank waren.
Mein Kleiner ist sehr fordernd, schläft kaum und wird gern beschäftigt. Da er nur 1/2 Stunde am Stück schläft, habe ich tagsüber keine Zeit. Abends bin ich dann meist recht müde, wenn man will gehts aber auf jeden Fall.

Aber warum willst du nicht warten? Wartest ein halbes Jahr und wirst dann schwanger. Dann hast du ausreichend Zeit alles zu beenden und kannst die Zeit mit dem Kind genießen.

Nica

Beitrag von myself84 24.01.11 - 17:28 Uhr

Hey Nica,

danke für deine Antwort....nun es ist so, dass ein Kind schon im Vordergrund steht - wir probieren schon ein halbes Jahr....und es kann ja auch sein, dass es noch ein halbes Jahr länger dauert...

Es ist jedenfalls so, dass die Anmeldefrist für die Fortbildung der 01.02. ist und "mein Plan" auf Arbeit auffallen würde, wenn ich mich jetzt nicht dazu anmelde...die Fortbildung kann ich jederzeit abbrechen, sollte ich schwanger werden....doch dann habe ich mich gefragt, ob man das nicht beides durchziehen kann, weil ich ja auch nicht jünger werde GRINS

Beitrag von jessie27 24.01.11 - 15:57 Uhr

Hallo!

Für mich wäre das nicht machbar gewesen. Erst mal musste ich die ersten Wochen den Schlafmangel und die Geburt verkraften und mich eingewöhnen. Ich war ziemlich ausgebrannt.
Danach hat mich die Kleine ganz schön gefordert. Wenn Du jemanden hast, der regelmäßig Babysittet, kannst Du bestimmt lernen. Es ist nur schwer, wenn man vom Tag so kaputt ist, sich noch auf etwas konzentrieren zu können.

Kommt echt ganz darauf an, was für ein Typ Mensch Du bist. Manche haben 3 Kinder und sind immer noch nicht ausgelastet. Es kann auch keiner sagen, wie schwierig Dein Kind sein wird.

Also überlege es dir gut, wieviel Du Dir zutraust.

LG, Jessie

Beitrag von sadohm1008 24.01.11 - 16:17 Uhr

Hallo,

also ich bin derzeit mitten in meiner Fortbildung und werde diese im Mai beenden. Im Oktober ist unsere Maus zur Welt gekommen.

Es ist anstrengend zu lernen und die kleine zu bespaßen.
Aber es ist machbar. Wenn sie schläft (und das tut sie gott sei dank jetzt wo sie 3 Monate alt ist sehr viel) kann ich lernen. Abens (habe noch bis Mitte Februar Schule) kümmert sich dann mein Mann 2x die Woche um sie.

Würde es aber so nicht mehr machen. Bin so froh, wenn ich die Fortbildung fertig habe. Aber das liegt nicht an meiner Maus sondern daran, dass ich einfach keine lust mehr habe.
Durch meine Maus kann ich sogar mehr lernen als ich lernen könnte wenn ich noch arbeiten ginge.

LG

Beitrag von brille09 24.01.11 - 16:43 Uhr

Naja, so 6-10 STunden sind ja nicht soooo viel, oder? Die meisten Kinder, die ich so kenn - meiner eingeschlossen - gehen doch täglich spätestens um 8 ins Bett. Da kann man doch locker noch n Stündchene lernen - ok, Tatort fällt dann eben weg ;-). Und am Wochenende kann doch der Papa mal spazieren gehen, dann hat man auch Zeit.

Ich find das gar nicht sooo schlecht, dann macht man in der Elternzeit wenigstens auch ein bisschen was "Produktives". Denn was mich eigentlich an dem Ganzen am meisten belastet ist: Man werkelt den ganzen Tag rum und ist gut beschäftigt, aber "ausgerichtet" ist abends doch nichts. Und ob man, wenn das Kleine schläft, in urbia oder in nem Buch liest, ist auch egal. Und wenn du siehst, wie viel die Mädels hier schreiben, dann müssen die Kinder wohl ziemlich viel schlafen ;-). Im Ernst, man kann mit nem Baby seeeehr viel machen, aber es muss dir bewusst sein, dass das Baby den Rhythmus bestimmt. Das heißt für dich, dass es schon mal passieren kann, dass man nicht immer so topvorbereitet sein kann (z.B. auf ne Prüfung) oder halt auch mal ne Nacht durchlernt ausnahmsweise. Wenn du also eine Oberperfektionistin mit Prüfungsangst bist, würd ichs dir nicht empfehlen. Ner Frau mit gesundem Menschenverstand und bodenständiger Einstellung tut es aber sicher nicht schlecht. Auch dem Kind übrigens. Ich merk schon, wenn ich mal "was zu tun hab", dann geht es halt nicht, dass ich bei jedem kleinsten Maunz gleich spring. Und siehe da, mein Sohn ist dann genauso zufrieden und beruhigt sich ziemlich schnell selber wieder. Von diesen absoluten Nichts-Tu-Mamis (wie sie es ja eigentlich noch gar nicht soooo lang gibt) haben die Kinder auch nicht viel. Mein Sohn findet es oft sogar ganz spannend, wenn ich was zu tun hab. Dann geb ich ihm auch ein beschriebenes BLatt Papier und wir "arbeiten" eben beide ;-)

Beitrag von marysa1705 24.01.11 - 18:11 Uhr

Hallo,

ich mache seit einigen Jahren ein Teilzeitstudium, für das wöchentlich 20 Stunden Arbeitsaufwand veranschlagt sind.
Ich komme sicher nicht auf 20 Stunden, aber das liegt wohl vor allem daran, dass ich sehr leicht lerne.

Zusätzliche Hilfe habe ich keine, ich lerne eigentlich nur am Abend und vor den Klausuren auch mal das Wochenende durch. Bei meiner Seminararbeit im Oktober war ich sehr froh, dass mein Mann sich zwei Wochen Urlaub nehmen und um die Kinder kümmern konnte.

Ich denke, es ist grundsätzlich zu schaffen. Es hängt von Dir ab, was für ein Lerntyp Du bist etc.

LG Sabrina

Beitrag von tragemama 24.01.11 - 18:17 Uhr

Ja, ich habe durchgehend gearbeitet (bin selbständig) und das mind. 3 Std. täglich.