Altersunterschied 2 Jahre - welche Vorteile?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von wunschkind8802 24.01.11 - 20:45 Uhr

Hallo an alle,

um mich herum sind momentan fast alle schwanger und erwarten ihr 2. Kind.
Das erste Kind ist so alt wie eins meiner beiden,
meine Tochter ist knapp 4 und meine Sohn kanpp 6.
Ständig komme ich ins grübeln, ob es nicht doch besser wäre, wenn ich mich bzw. wir uns auch für einen größeren Abstand entschieden hätten.
Aber wir wollten es so, beide waren Wunschkinder und die ersten Jahre
hätte ich es mir nicht schöner vorstellen können.
Doch langsam kommen Zweifel auf und ich sehe nur noch die Nachteile, die so ein kurzer Abstand mit sich bringt.
Bitte baut mich mal wieder auf und sagt mir die Vorteil, wenn die Kinder nicht so weit auseinander sind.
Ich liebe meine Kinder so sehr und möchte auch wieder die schönen Seiten sehen und
genießen, das sie nur 2 Jahre auseinander sind.

Danke,
liebe Grüße Wenke & Kids #winke

Beitrag von bokatis 24.01.11 - 20:48 Uhr

Hallo,

meine sind 4 und 2 Jahre alt. Was sind denn die Nachteile deiner Meinung nach?
Ich kann nur sagen, mein Bruder und ich sind 3,5 Jahre auseinander - und für ein richtig inniges, enges Verhältnis ist das glaube ich zu weit auseinander, so blöd es klingt. Ich war Teenager, er noch ein Kind, und ab da haben wir uns etwas "auseinandergelebt"....wir verstehen uns aber super, sind halt nur nicht so eng.
Alle erwachsenen Geschwister, die ich kenne, die so nah beieinander liegen, sind da viel enger. Brüder und Schwestern. Und so wünsche ich es mir für meine Kinder, dass sie mal später, vielleicht gerade in der Pubertät, mal "beste Freunde" sein können.

K.

Beitrag von sillysilly 24.01.11 - 20:54 Uhr

Hallo

also
meine sind 2 Jahre und 5 Monate auseinander
und 2 Jahre und 3 Monate

ich mag es weil:

sie sehr schnell sich angleichen - ähnlich Interessen, ähnliche Spiele, können da gut auf einer Ebene spielen und die Große ist noch nicht soooo weit von dieser kindlichen Welt entfernt.

Unternehmungen passen sich dem Alter an, und werden nicht durch ein sehr kleines Baby ausgebremst
sie sind sich vom Quatsch machen noch sehr nah, derselbe Humor

ich habe meine drei schon aus dem Gröbsten raus wenn meine Große 6 jetzt im September in die Schule kommt. Selbst die beiden Jüngeren sind dann schon selbständiger, können warten
Sind jetzt 6, 3,5 und 1,5 Jahre

Ich hoffe irgendwann wieder durchschlafen zu können

Mir war immer klar, kein großer Altersunterschied
Das alleine sein, in der Familie wurde nicht jahrelang gelebt und erlebt - der Stoß vom Tron ist noch nicht so schmerzhaft

Fand es einfach immer toll wenn die Kinder nah zusammen sind, und sie wachsen schon früher miteinander auf

Grüße Silly

Beitrag von keep.smiling 24.01.11 - 21:02 Uhr

#kratz
Was ist denn da los? Wieso stellst du plötzlich Nachteile fest? Das mußt du mal bitte erklären.
LG ks

Beitrag von sillysilly 24.01.11 - 21:08 Uhr

Hallo
naja

wenn ich so an mich denke
- es ist anstrengend
- von einem Wickelkind zum Nächsten
- nicht mehr durch schlafen vielleicht
- immer klebrige Hände, Nerven lassen beim Essen ect. :-p
- durch ein kleines Kind immer "eingeschränkt" zu sein, im Alltag, Tagesablauf, Unternehmungen
- wenig Zeit für sich selbst zu haben
- das die Kinder schwer abwarten können, noch sehr fordernd sind, noch sehr die Mama brauchen

Nicht falsch verstehen, ich bin für einen kurzen Altersabstand - aber merke auch die von mir genannten Sachen
Aber gerade deshalb bin ich froh, sie alle Drei so nah zusammen zu haben - ich kenne es gar nicht mehr anders ;-)

Grüße Silly

Beitrag von kleine1102 24.01.11 - 21:26 Uhr

Du sagst es!

Klingt für mich sehr nach Neid (nicht böse gemeint!!!) und der "Sehnsucht" nach der längst vergangenen Baby-Zeit. Bei zwei (oder mehr) Kindern mit relativ geringem Altersunterschied empfinden offensichtlich viele Eltern/Mütter die erste Zeit vor allem des zweiten Kindes als "schnell-lebiger", oft hört man Kommentare wie "Der/die Kleine läuft so mit...", "Aaach, mit dem/der Großen waren wir ja noch beim PEKiP, ... dafür ist jetzt gar keine Zeit mehr!", oder so ähnlich. Das ist jetzt NICHT auf die TE bezogen- ich persönlich kann es so auch überhaupt nicht bestätigen (unsere Mädels sind jetzt 4 1/4 und bald 26 Monate alt).

Liegt ein größerer Abstand zwischen dem ersten und zweiten (zweiten und dritten...) Kind, so kann man sich "von aussen betrachtet" länger auf die zweite (dritte...) #schwangerschaft freuen, diese mit einem Dreijährigen vermeintlich anders/ruhiger geniessen als mit einem 1,5jährigen, hat zeitlich betrachtet über einen längeren Zeitraum Babys zu versorgen (gefühlt), man kann sich den Kindern einzeln individueller widmen, weil beide komplett unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen haben, usw. usw. . Wenn "die Psyche sich meldet" in dieser Hinsicht und noch dazu etwas "Endgültiges" vermittelt (Familien-Planung ebenso abgeschlossen wie beide Baby- und Kleinkind-Zeiten), dann kann man schon mal sentimental werden ;-). Und das führt dann manchmal einfach zu einem Posting wie dem der TE ;-).

Ich persönlich find's völlig unproblematisch, kann's jedoch auch absolut nicht nachvollziehen! Mein Mann und ich sind unendlich dankbar für und glücklich mit zwei gesunden, tollen Mädels #herzlich #herzlich. Da beide, vor allem jedoch die Kleine, aus medizinischer Sicht einem "Sechser im Lotto" gleichen #paket, war und ist uns der Altersunterschied sowas von egal. Wir haben die Baby- und Kleinkindzeit unserer älteren Tochter ebenso bewusst wahr genommen und genossen, wie wir das auch aktuell bei unserer Kleinen tun. Um uns herum sind aktuell auch wieder/immer noch ;-) Viele #schwanger oder haben gerade (noch) ein #baby bekommen. Freuen uns mit allen, finden das ebenso schön wie aufregend, aber haben absolut nicht das Gefühl, dass bei uns noch Jemand/Etwas fehlt oder gar der Altersunterschied unserer Mädels "unpassend" ist. Die Liste der positiven Aspekte, die zwei (oder mehrere) Kinder mit sich bringen, ist aus unserer Sicht scheinbar "endlos" und der Altersunterschied dabei ziemlich egal!

Lieben Gruß #snowy,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von gingerbun 24.01.11 - 23:19 Uhr

Hallo Wenke,
verstehe ich Dich jetzt richtig? Der Altersabstand von 2 Jahren ist bei Euch bereits gegeben und Du machst Dir jetzt Gedanken darüber? Warum? Es ist doch wie es ist..
Freu mich über ne Antwort.
Gruß - Britta

Beitrag von curly_26 25.01.11 - 11:42 Uhr

Hallo Wenke,

meine ganz persönliche Meinung zu diesem Thema ist folgende:
Es ist doch völlig egal!
Beides hat seine Vor- und Nachteile!!

In meinem Freundeskreis, in meiner Familie und in unserer Umgebung konnten wir bereits alles beobachten:
Egal ob 2 Jahre oder 7 Jahre Unterschied: In jeder möglichen Variante gibts Geschwister, die super-gut miteinander auskommen oder die weniger miteinander können und es nur Streit gibt; die im Erwachsenen-Alter die besten Freunde wurden oder die größten Rivalen.

Die Vorteile bei einem geringen Abstand sind doch sicher das gemeinsame Aufwachsen, gemeinsame Interessen, beide sind zusammen aus dem gröbsten heraus.....

Ganz liebe Grüße von Carmen mit Selina (6)
die wohl die Vor- und Nachteile von einem größeren Abstand kennenlernen wird...