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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hexe12-17 25.01.11 - 05:43 Uhr

Guten Morgen #tasse

geht oder ging es euch auch so das ihr nicht gewusst habt ob ihr diese NFM machen lassen sollt?#zitter
Auf der einen Seite würde ich schon gerne weil ich mir da gerade voll den Kopf mache was sich bestimmt nicht gut fürs Kind auswirkt :-( aber auf der anderen Seite kommt die Frage was ist wenn eine dicke Nackenfalte entdeckt wird? Eine Fruchtwasseruntersuchung möchte ich eigentlich nicht machen lassen weil ich Angst hätte das Kind zu verlieren, aber ein behindertes Kind.....
Bei der Untersuchung bekommt man ja auch nur eine Tendenz ob was sein könnte #kratz.
Wäre dankbar über einen Gedankenaustausch und sorry fürs #bla#bla

LG Hexe12-17

Beitrag von funkeline1976 25.01.11 - 06:08 Uhr

Huhu,

wir sind so an die Frage rangegangen: wenn wir ein behindertes Kind bekommen würden, was würden wir tun? Wir brauchten nicht lange für eine Entscheidung. Wir würden das Kind nicht bekommen. Es wäre weder für das Kind noch für uns ein schönes Leben.

Damit ist Auch die Entscheidung für eine NFM gefallen. Haben sie machen lassen und die Werte waren super. Bei schlechten Werten wären wir das Risiko einer FWU eingegangen. Jetzt bin ich sehr erleichtert

Beitrag von val1977 25.01.11 - 06:24 Uhr

sehe das genauso und daher hab ich nächste woche montag den termin für die nfm. drückt mir bitte die daumen.

lg val (12+0)

Beitrag von julius1405 25.01.11 - 07:43 Uhr

Guten Morgen!
Ich habe sie bei meiner ersten Tochter machen lassen, und das Ergebnis war super (1:15000).
Bei unserer Zweiten (1 1/2 Jahre später) war das Ergebnis zwar immer noch gut (1 : 4000), aber halt nicht mehr so toll, wie das erste Mal.
Ich war danach so neben der Spur, weil mir auch keiner erklären konnte, warum das Ergebnis so viel "schlechter" war, dass ich sicherlich zwei Wochen nicht geschlafen haben.
Für uns war immer klar, dass wir, wenn möglich, kein behindertes Kind bekommen wollen. Mein Mann hat seinen Zivi auf einer Station mit schwerstbehinderten Kindern gemacht...
Ich habe deshalb eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Ich hätte sonst wahrscheinlich die Schwangerschaft nicht wirklich genießen können.
Sollten wir ein drittes Kind bekommen, würde ich auf die Nackenfaltenmessung komplett verzichten und direkt eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Dann hat man zumindest in Bezug auf einige Krankheiten einigermaßen Sicherheit, bei der Nackenfaltenmessung bekommst du, wie du ja bereits gesagt hast, nur eine Tendenz, die Blutuntersuchung kann man sich, meiner Meinung nach, komplett sparen.
Vor der Fruchtwasseruntersuchung selbst hatte ich schon Angst, war aber dann nicht schlimm, ein Picks, wie beim Blutabnehmen.
Schlimmer war zum einen das Warten natürlich, und zum anderen das sich schonen müssen. Was die Fehlgeburtenrate angeht. Natürlich besteht da ein Risiko, aber zum einen bin ich zu einem Arzt gegangen, der sehr viel Erfahrung damit hat, und diese Untersuchung sehr oft durchführt, zum anderen bin ich der Meinung, dass man ja nicht bei allen Fehlgeburten sagen kann, dass diese aufgrund der Fruchtwasseruntersuchung erfolgt sind. Kann ja leider auch so passieren.


Hoffe, das hat dir ein Bisschen weitergeholfen. Letzendlich muß da dein Bauchgefühl entscheiden. Hat es bei mir auch, und meine schlechte Vorahnung hat sich, zum Glück, nicht bestätigt.
LG julius1405 38. SSW

Beitrag von hexe12-17 25.01.11 - 08:11 Uhr

Huhu

vielen Dank. Ich werde nochmal sehen wie ich mich entscheide. Habe heute nochmal FA Termin und werde ihn dann löchern. Ein behindertes Kind wollen wir auch nicht.
Kannst du mir sagen wie lange du dich schonen musstest? Hätte noch ein paar Fragen konnte dich aber über PN nicht anschreiben :-(

Wie ich sehe kommt deine Tochter an meinem Geburtstag zur Welt #winke

LG Hexe12-17

Beitrag von julius1405 25.01.11 - 09:14 Uhr

HI!
Ich habe das gerade mal freigeschaltet, jetzt müsstest du mich kontaktieren können (wenn ich alles richtig gemacht habe.:) )
In der Regel sagt man, dass man sich 2-3 Tage schonen soll. Mein Arzt hat mir jedoch geraten, eine Woche nichts zu machen (hab mich mit meiner Tochter bei meinen Eltern einquartiert). Ich hab es auch weitestgehend geschafft, mich dran zu halten. Wobei er auch gesagt hat, dass es keinen Nachweis dafür gibt, dass Schonung bzw. das Nichtschonen zu einer Fehlgeburt führt. Er meinte, sollte trotzdem was passieren, dann macht man sich wenigstens anschließend keine Vorwürfe.
Wenn du Fragen hast, schreib ruhig, ich hab das Internet auch vorher gelöchert. ;)
LG

Beitrag von gruenepistazie 25.01.11 - 08:37 Uhr

Ich sehe das wie meine Vorrednerinnen und habs auch machen lassen!!!!
Sich später vorwürfe machen...warum hab ich nicht...wollte ich nicht!
Mein Doc hat mich damals noch im Urlaub angerufen und hat mir nur gesagt, er wünscht uns eine schöne Zeit alles in Ordnung!!! Keine Quote oder sowas, das fand ich sehr angenehm!!!#winke

glg GP