Vorsorge durch Hebi und Arzt?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von seepferdchen83 25.01.11 - 13:05 Uhr

Ich hab ja positiv getestet :)
Wie läuft denn eine Vorsorge durch eine Hebi und einen Arzt ab? Also im Wechsel meine ich so dass man nicht nur zum Arzt geht?
Bei meiner letzten Schwangerschaft die leider eine Fehlgeburt wurde hatte mir die Hebi das vorgeschlagen hab dann aber nicht weiter gefragt da ich nicht mehr schwanger war
Ich habe während dieser Zeit zu einem antrophosophischen Frauenarzt gewechselt da ich einen natürlichen Abgang wollte und er sich damit auskannte.
Er sagte auch gleich, dass er vor der 12ssw kein Ultraschall macht und dann auch nur auf ausdrücklchen Wunsch.
Nun frage ich mich wie man dann sehen kann ob alles ok ist soweit über das Blut?

Beitrag von pegsi 25.01.11 - 13:08 Uhr

Ein Ultraschall nur auf ausdrücklichen Wunsch? Das gehört 3x während der Schwangerschaft zur Vorsorge. Was macht er denn stattdessen?

Normalerweise geht man abwechselnd zu Arzt und Hebamme. Viele wählen einen 6-Wochen-Takt, so daß sie alle 3 Wochen untersucht werden.

Beitrag von estherb 25.01.11 - 13:59 Uhr

Aber der erste offizielle Ultraschall ist ja auch erst etwa für die 12. Woche vorgesehen (9.-13., am besten möglichst am Ende). Insofern ist das mit der 12. SSW schon okay. -

Ich gehe abwechseln, aber bis zur 30. SSW war das ganz normal im 4-Wochen-Takt. Ich wusste gar nicht, dass es Ärzte und Hebammen gibt, die das ohne Not häufiger machen? Außer natürlich bei Risiken.

Beitrag von elaren78 25.01.11 - 13:10 Uhr

hi, also ich mache meine Vorsorge fast hauptsächlich bei der Hebamme, außer dem 2.US. Den ersten habe ich mir geschenkt, da ja "nur" die Schwangerschaft festgestellt wird. Über den Wert des HCG kannst Du sehen ob alles in Ordung ist (muss sich alle zwei Tage verdoppeln). Ist ein zuverlässiger Indikator, dass die Schwangerschaft intakt ist! Finde ich cool, dass Du auch Vorsorge bei der Hebamme machst!!!
Gruß elaren78 in der 17.ssw

Beitrag von hanni2007 25.01.11 - 13:11 Uhr

Hallo

Allso ich gehe auch abwechselnd zum Arzt und zur Hebamme.
Beim Arzt Urin/Blutdruck/Gewicht,Ph Wert ,US, sonstige Untersuchungen.
Und bei der Hebamme Herztöne,Lage und alle Fragen die ich so habe.
Da ich eine Hausgeburt möchte ist es super das sie immer für einen da ist.

Wünsch dir alles Gute


Miri (20.Woche)

Beitrag von buegelfee2010 25.01.11 - 13:14 Uhr

Auch ich habe den 3wöchigen Wechselrhythmus.

Beim Doc: Untersuchung Muttermund, US, Blutdruckmessung, Urinkontrolle, Gewichtsmessung

Bei der Hebi: Gewichtsmessung, Urinkontrolle, Blutdruckmessung, Messung Bauchumfang, Abtasten des Bauches.

Wenn ich Fragen habe, kann ich sowohl mit der Hebi als auch mit dem Doc sprechen.

Beitrag von monimum21 25.01.11 - 13:11 Uhr

ääähm du bekmmst auch keinen US um überhaput sicher zu stellen das es eine intrauterine ss ist? da skann Lebensgefährlich sien wnen eine ELSS nicht erkannt wird.

aber mußt du wissen

ich hatte ab der 2.ss die VU ab der 24.ssw im wechseln mit gyn und hebi
meine alte gyn war davon weniger begeistert. die sagte ich sole mcih entscheiden bei der 3.ss dann. hebis könnten nicht alles blablabla.
ich hab den gyn gewechelt und diesmal isst überhaupt kein thema.
mitte diesen monats hatte ich VU+US beim gyn. 10.02. hab ich VU bei der hebi. 4 woche drauf wieder beim gyn. ab der 30.ssw findet die VU ja alle 14tage statt.
und da ich dann eh wöchentlich beim GVK meine rhebi bin macht die die VU alle 4 wochen gleich mit. dne rest machtd er gyn.

meine hebi kann udn mahct auch alles. blut abnehmen, blutdruck, CTG , urin alles. nur keinen US.

LG

Beitrag von schweinemoeppel 25.01.11 - 13:21 Uhr

Hi,

also ich hab bisher bis zur 12. ssw die VU beim Arzt gemacht, danach gehe ich nur noch zu den beiden US-untersuchugnen hin. Alle anderen VU macht meine Hebi.

Sie hört nach den Herztönen, prüft Urin/Kindsbewegunen und tastet Gebärmutterstand/Muttermund/Gebärmutterhals, nimmt Gewicht und trägt alles in MuPa ein.

Ich empfand die Untersuchungen mit der Hebi viel angenehmer, da sie sich einfach Zeit lässt und man einfach auch so alles besprechen kann, was einen um die Schwangerschaft/Geburt so bewegt und worüber man sich Gedanken macht.

Vlg.

Beitrag von marjatta 25.01.11 - 13:50 Uhr

Also, ich habe eine kombinierte Vorsorge von FÄ und Hebamme. Die Termine der FÄ liegen so im 4 Wochen Abstand. Die der Hebamme immer genau dazwischen, so dass ich alle 14 Tage eine Untersuchung habe.

Auf das Ultraschall im ersten Trimester würde ich auf jeden Fall bestehen. Das steht Dir auch per gesetzlicher KK zu und ist Teil der Vorsorgeuntersuchungen.

Über das Blut kann man nicht zwingend feststellen, ob mit dem Kind alles in Ordnung ist. Aber man kann feststellen, ob das Herz schlägt und sich das Kind richtig eingenistet hat. Ferner kann man entscheiden, ob man zwischen 11+6 und 13+6 ein erweitertes Erst-Trimester Screening machen möchte, gehe aber davon aus, dass ein anatrophosophischer Frauenarzt das von vornherein nicht anbietet, weil es seiner Lebenseinstellung widerspricht (Kind wird behalten, egal ob nun krank oder behindert). Aber man kann über US ziemlich früh Fehlbildungen feststellen und dann ist es auch wichtig, wenn es behandelbare Fehlbildungen sind, dass man die Geburt entsprechend planen kann etc.

Klingt alles ziemlich krass, aber die Medizin kann heute soviel. Da sollte man sich schon ein wenig auch drauf einlassen.

Gruß
marjatta mit Sohn, 21 Monate und #ei 16. SSW

Beitrag von estherb 25.01.11 - 14:24 Uhr

Hallo,

ich finde zunächst deine Entscheidung für einen antrophosophischen Frauenarzt super. Ich bin in Geburtshausbetreuung, hatte meine erste Geburt dort und kann auch aus Erfahrung sagen, dass es eine ganz andere, intensivere und vertrauensvollere Art der Betreuung ist als bei einem reinen Schulmediziner.

Was die Sache mit dem Ultraschall angeht: Grundsätzlich finde ich es toll, wenn ein FA nicht jedes Mal schallt und da auch etwas zurückhaltend ist. Meiner ist da eigentlich auch so, wobei er schon am Anfang eine Ultraschallkontrolle (oder bei Bedarf auch zwei) vor der offiziellen Ultraschalluntersuchung zw. 9.-13. SSW (am besten eben in der 12. SSW) macht, um den Sitz in der Gebärmutter zu überprüfen. Sagen wir mal so: In 99 % der Fälle genügt eine Ultraschalluntersuchung in der 12. SSW. Ich gehöre nun leider selbst zu dem letzten übrigen %: Ich hatte im Frühjahr eine Eileiterschwangerschaft. Und deshalb wurde diesmal sehr engmaschig per Ultraschall kontrolliert, wo sich die SS entwickelt. Das heißt, es wurde schon mal in der 5. SSW geschaut, und da man noch nichts sehen konnte, nochmal in der 7. SSW. Da war dann auch der Herzschlag da. Und da ich dann wegen Urlaub etc. in der 13. SSW bei der Hebamme war, wurde der 1. Ultraschall in der 9. SSW gemacht und in der 16. SSW nochmal zwischendrin überprüft, ob alles okay ist, weil eben der 1. Ultraschall etwas früher war als üblich. Nun wird auch bei jeder ärztlichen Vorsorge geschallt, aber auch wieder aus speziellen Gründen: In der 25. SSW hat meine Hebamme vorzeitige Wehen und einen verkürzten Muttermund festgestellt und ich muss liegen. Per Ultraschall wird nun regelmäßig kontrolliert, ob sich kein Trichter bildet. Und zusätzlich hatte ich eine sehr tief liegende Vorderwandplanzenta, die ebenfalls kontrolliert wurde, weil sie anfangs praktisch vor dem Muttermund lag. Das war bei meiner großen Tochter auch, da hat mein Arzt aber nicht bei jeder Untersuchung geschaut, weil er sagte, meist wächst die Plazenta eh erst bis zur 30. Woche nach oben. Diesmal ging es halt um Frühgeburtgefahr.

Ich gehe immer im Wechsel zu Arzt und Hebamme, und auch nicht alle 3 Wochen, wie unten stand, sondern bis zur 30. SSW alle 4 Wochen und jetzt alle 2 Wochen. Nur wegen des verkürzten Mumu musste dann eben engmaschiger kontrolliert werden, der war nur noch 50% und schon weich. Arzt macht: Urinkontrolle, Eisenwert (nicht jedesmal, so jedes 2. Mal), Blutdruck, Gewicht, wenn nötig / vorgeschrieben Ultraschall. Als Geburtshausarzt hat er mich erfreulicherweise nicht mit ständigen Attacken genervt, irgendwelche Pränataluntersuchungen zu machen (erweitertes Ersttrimesterscreening, Nackenfaltenmessung, Feindiagnostik). In der ersten SS hat er oft auch auf den Ultraschall verzichten können, da ja kein Problem wie diesmal vorlag, und den Bauch abgetastet und Herztöne per Doppler abgehört. Das macht auch die Hebamme: Urinkontrolle, Eisenwert (nicht jedesmal, so jedes 2. Mal), Blutdruck, Gewicht, Bauch abtasten, Herztöne über Doppler. Das geht etwa ab der 13. SSW, vorher hört man die Töne über Doppler noch nicht. Außerdem akupunktieren meine Hebammen bei Problemen (Wasser, Rückenschmerzen, Übelkeit, ...) und haben auch meine vorzeitigen Wehen selbstständig behandelt, sich andererseits auch mit dem Arzt abgesprochen. MuMu abgetastet wird in meiner Praxis üblicherweise nicht vor der 28. SSW, das war bei meiner großen Tochter auch insgesamt nur drei Mal: 28. - 34. - 36. SSW. Diesmal wegen des Befunds leider natürlich öfter, wobei Arzt und Hebammen da bei mir schon auch sagen, das das jetzt leider kontrolliert werden muss, aber eigentlich sonst gar nicht so gut wäre, weil die ständige Manipulation am Muttermund auch zu vorzeitigen Wehen führen kann.

Blut abnehmen kann dir die Hebamme ebenso wie die Sprechstundenhilfe beim Arzt.

Ich kann die Vorsorge im Wechsel nur empfehlen, die Hebamme nimmt sich viel Zeit (bei mir pro Vorsorge eine Stunde) und ist gerade zu einem anthr. FA sicher eine tolle Ergänzung.

Die 3 offiziellen Ultraschalluntersuchungen beim FA finde ich schon sinnvoll. Beim ersten wird überprüft, ob die SS intakt und normal entwickelt ist. Beim zweiten werden Organe und Knochen untersucht, also ob die Entwicklung normal ist. Beim dritten wird natürlich auch noch mal die Kindesentwicklung überprüft, aber zusätzlich Plazentalage und Fruchtwasser sowie Versorgung über die Nabelschnur. Die machen schon Sinn, auch um Risiken für die Geburt auszuschließen - wenn du einen natürlichen Abgang wollest, willst du vermutlich auch eine normale Geburt, und dafür ist es ja auch eine Absicherung. Nur der ganze zusätzliche Kram - Nackenfaltenmessung, Feindiagnostik - ist halt Käse, auch letzteres, wenn kein Verdacht auf einen Herzfehler o.ä. vorliegt. Ob das Kind normal wächst etc. sieht der Arzt wie auch die Hebamme auch am Fundusstand, den man abtasten kann.

LG Esther