Darf der Chef meines Mannes ihn aus der Tagschicht einfach so entfernen,wenn ihm etwas vorgeworfen wird,was der Wahrheit nicht entspricht und der Chef es nicht beweisen kann??
Normalerweise macht mein Mann zu 80 % tagschicht,verdient da auch 2 Euro mehr wie in Nacht und Spätschicht,durch ein dummes gerede in der Firma wurde er jetzt aus der tagschicht entfernt,nur noch Spät und Nachtschichten stehen an,bis die Sache geklärt ist und auch dann will er ihn nicht wieder zurück in die tagschicht setzen,weil er könnte ja nicht dauernd den Dienstplan ändern,was er bei anderen Mitarbeitern aber dauernd macht.
Danke schonmal
Darf der Chef das??
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Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 14:57 Uhr
Beitrag von momfor3 - 25.01.11 - 15:05 Uhr
Also "der Chef" darf erstmal alles, was auch gesetzlich und vertraglich vertretbar ist.
Wenn dein Mann also so angestellt ist, daß er im 3-Schicht-System arbeiten muß, na dann muß er auch.
Ob es jedem einzelnen AN immer paßt und gerecht wird, ist dann eine andere Sache.
LG mf3
Beitrag von cinderella2008 - 25.01.11 - 15:05 Uhr
Hallo,
ich denke, dass kann Dir hier niemand genau sagen, weil wir alle nicht wissen, was im Vertrag steht und die Hintergründe nicht kennen.
Cinderella
Beitrag von kathi.net - 25.01.11 - 15:06 Uhr
Da hilft nur die Standard-Antwort:
Schau in den Vertrag, was dort bezüglich der Arbeitszeiten geregelt ist.
LG Kathi
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 15:09 Uhr
Er hat vor 3 Monaten extra eine Umschulung als Betriebssanitäter gemacht,der im Tagdienst gebraucht wird,ja und jetzt soll er ja nicht mehr in die Tagschicht,wiederrum ist ein Mitarbeiter,den wir im VErdacht haben,das er das alles angezettelt hat,seit 1 Monate auch Betriebssanitäter und lacht sich natürlich eins ins Fäustchen,weil er jetzt jeden Tag in der Frühschicht sitzt und sich so sein gutes Geld verdient,denn in der Tagschicht verdienen die 2 Euro mehr wie in den anderen Schichten.
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 15:15 Uhr
Ich hab jetzt mal in den Vetrag geguckt,da steht, tritt infolge der Versetzung eine Tätigkeitsveränderung ein, ist ab dem Tage der Versetzung der gültige Stundenlohn für den betreffenden Arbeitsplatz oder Einsatzort Massgebend.
Hilft mir jetzt auch weiter
Beitrag von kathi.net - 25.01.11 - 15:21 Uhr
Na das trifft ja nicht zu.
Warum verdient man in der Tagschicht eigentlich mehr?
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 15:26 Uhr
Weil nur in der Tagschicht der Betriebssanitäter gebraucht wird und man ja in der Tagschicht dann quasi 2 Berufsgruppen gleichzeitig ausführt,also Sicherheitsdienst und Betriebssani,versteh ich selber nicht warum.
Nachdem er diesen BEtriebssani gemacht hat wurde ihm zugesichert,nur noch in der Tagschicht zu sitzen,so dann hat der andere Kollege den auch gemacht und dann sollten beide sich abwechseln,eine woche er,die andere woche der andere tagschicht und der andere reibt sich natürlich jetzt die hände.
Beitrag von lena1309 - 25.01.11 - 15:32 Uhr
Hallo,
hat er die Zusicherung, dass er nur noch Tagschichten macht, schriftlich?
Wenn nicht, kann er sich ja da nicht drauf berufen.
Und was mich dabei wundert, ist die Sache, dass er ja offensichtlich Probleme in dem Betrieb hat. Du hast ja nicht geschrieben, was ihm vorgeworfen wird.
Aber vielleicht solltet ihr hier mal eine Beratung beim Anwalt in Betracht ziehen.
LG
M.
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 15:37 Uhr
Die Probleme hatte er vorher nicht,alle waren super zufrieden mit ihm,bis der andere Kollege kam,da mein Mann ja nur den Poppeligen 34a hat (schein für sicherheitsgewerbe) und der andere Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist,kommt er sich ja als was besseres vor und versucht die Leute raus zu mobben, ob mit Lügen oder sonst was,bei 2en hat er das schon geschafft.
Ums mal so zu sagen,meinem Mann wird vorgeworfen,er hätte eine Mitarbeiterin,die in der Firma arbeitet,wo er Sicherheitsdienst macht, als Firmenschlampe bezeichnet zu haben,sie würde ja alles pimpern was darum läuft,nur komisch an der ganzen Sache ist,in der Zeit wo das angebeblich gesagt wurde,war mein Mann krank,er war ne Woche nicht auf der Arbeit.
Aber das scheckt der Chef nicht
Beitrag von kathi.net - 25.01.11 - 15:42 Uhr
"und der andere Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist,kommt er sich ja als was besseres vor ...."
So gesehen, ist er das ja vielleicht auch. Aber das ist ja nicht der Punkt. Als was ist denn dein Mann nun eigentlich angestellt?
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 15:45 Uhr
Er ist nichts besseres,da die Firma nur den Lohn für den poppeligen 34a zahlt,ne Fachkraft können die sich nicht leisten,laut Chef und somit wird er auch nicht so behandelt,egal.
Angestellt,laut vertrag als Sicherheitsdienstmitarbeiter, seit Septmeber 10 zusätzlich als Betriebssanitäter also quasi 2in1
Beitrag von windsbraut69 - 25.01.11 - 16:06 Uhr
Ja, trotzdem hat er die bessere Qualifikation und vielleicht wird er deshalb bevorzugt.
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 16:13 Uhr
Nur schade,das es so etwas immer noch gibt.
Zu meinem Mann sagt der Chef,ne brauchst die Umschulung zur Fachkraft nicht machen,bringt dir bei uns eh nichts,der Typ kommt, während der die Umschulung macht und zack,sind alle der arsch nur der Typ nicht,grad 2 Monate da gewesen,darf Dienstpläne schreiben,darf dauernd Dienst tauschen und wenn mein Mann dann mal sagt,er verichte freiwillig auf Spätschicht und gehe dafür in die Nachschicht damit meine Frau arbeiten gehen kann,da wird direkt alles abgewiesen,muss man nicht verstehen.
Naja die ersten Bewerbungen sind heute rausgegangen,hoffen sie bringen was und dann können die ihr Mobbing mit jemand anderem machen,das ist es wahrscheinlich was der Kerl will
Beitrag von zuckerschneggle - 25.01.11 - 20:48 Uhr
eigentlich unvorstellbar, den in der Nachtschicht und auch in der SPätschicht bekommt man Zulagen die es bei der Tagschicht nicht gibt
Beitrag von jiny84 - 26.01.11 - 17:42 Uhr
ja finden wir selber,aber tagschicht brauchen die nur nen betriebssani also wird dieser nur tags bezahlt,voll bescheuert
Beitrag von kawatina - 25.01.11 - 15:31 Uhr
Hallo,
an manchen Dingen sollte man im Leben nicht sparen.
Dazu zähle ich den Mieterverein und die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft!
Gibt es in dieser Firma keinen Betriebsrat?
LG
Tina
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 15:34 Uhr
Nein,soweit ich weiss nicht
Beitrag von kawatina - 25.01.11 - 15:51 Uhr
Hallo,
nicht gut.
Dann bleiben zwei Möglichkeiten
1. Gang zum Anwalt
2. Gewerkschaftsmitglied werden!
Manchmal wird ein Antrag drei Monate rückdatiert und dann habt ihr direkt vollen Mitgliederschutz!
Da muss der Geschäftsfüher zustimmen. Handelt es sich hierbei um eine Art Mobbing oder was wird denn deinem Mann vorgeworfen?
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 15:52 Uhr
Er soll eine Mitarbeiterin als Firmenschlampe bezeichnet haben,aber in der Zeit wo das war,war er garnicht da,er war ne Woche krank
Beitrag von bezzi - 25.01.11 - 16:13 Uhr
Wer behauptet das ?
Die Mitarbeiterin oder ein Dritter ?
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 16:15 Uhr
Ein dritter hats der Mitarbeiterin erzählt,das mein Mann das angeblich über sie erzählt hat und dann ist sie zu ihrem Chef gegangen.
Beitrag von kawatina - 25.01.11 - 16:18 Uhr
Hallo,
ganz ehrlich ?
Dein Mann sollte, denjenigen, der das behauptet gleich anzeigen wegen übler Nachrede § 186 StGB . Unter Umständen auch nach §187 unter Vorsatz- das ist übrigens strafbar!
Damit zeigt er das er Eier in der Hose hat und sich so was nicht gefallen läßt.
Sonst wird ihm das ewig nachhängen - du siehst ja wohin das führt, wenn man sich nicht wehrt!
Beim Chef solle er auch gleich darauf bestehen, das die Sache offen geklärt wird. Manchmal schadet es nichts, wenn man mal ein wenig poltert.
LG
tina
Beitrag von jiny84 - 25.01.11 - 16:24 Uhr
morgen hat er ein gespräch mit dieser frau und dem chef.
der chef konnte ihm nicht mal sagen,wer das gesagt hat,er weiss es selber nicht.
er hat schon mit juristischen konsequenzen geroht aber chef sagt immer,er weiss nicht wer das gesagt hat.
Beitrag von kawatina - 25.01.11 - 16:44 Uhr
Hallo,
dann verstehe ich nicht das der Chef nach "hören-sagen" Entscheidungen fällt und nicht aufgrund von Fakten.
Anonyme Denunzianten sind mr ja allerliebst.
Wenn der Chef also weiter aufgrund von nicht beweisbaren Äußerungen deinen Mann in der Firma, also vor den Kollegen bloß stellt - würde ich ihn in die Pflicht nehmen.
Irgendwer wird dem Chef es ja zugetragen haben - oder hat es etwa geträumt?
Dein Mann soll dem Chef klar machen, das er Anzeige erstatten wird und dieser dann sicherlich als Zeuge geladen wird. Denn der Chef hat aufgrund einer Information, die ihm offensichtlich keiner zugetragen hat - ergo der große Unbekannte -arbeitsrechtliche Konsequenzen gezogen.
Eine Klage vor dem Arbeitsgericht kostet nur etwas, wenn man einen Anwalt bemüht.
Beim Aufsetzen einer Klage ist man normalerweise dort behilflich.
Wenn dein Mann also "strafversetzt" wurde, soll er sich wehren.
Findet sich kein Zeuge, der deinen Mann belastet, gibt es auch keinen Grund für diese Ordnungsmaßnahme.
Der Chef sollte auch die Konsequenzen dafür tragen, wenn er solche Leute noch unterstützt.
Viele Grüße
tina
