Kosten Insemination Krankenkasse/Dringend!!

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von jwd100 25.01.11 - 18:38 Uhr

Hallo liebe Mädels,

ich habe ein riesiges Problem und hoffe so sehr das mir jemand von Euch helfen kann.....

Also, nach einer Eileiterschwangerschaft ist mein linker Eileiter nicht mehr durchgängig, leider habe ich fast ausschließlich Eisprünge auf der linken Seite, so dass eine Insemination angeraten wurde. Dies ist dann im September letzten Jahres einmal geschehen, leider wurde ein Frühabort daraus... Zusätzlich wurde per Bauchspiegelung Endometriose diagnostiziert.

So, alles schlimm genug, aber das reicht ja nocht nicht!

Ich habe meinen behandelnden Arzt vor Beginn der Kiwu-Behandlung mehrmals bezüglich der Kosten gelöchert. Ich bin zu 50 % privat versichert, zu 50 % über die Beihilfe NRW. Der Arzt sagte mir damals das die Kosten zweifelsfrei zu 100 % durch meine Versicherung / Beihilfe abgedeckt würden. Auf meine Frage was ich jetzt bezüglich der KK machen soll hat er sich irgendwie nicht mehr geäußert.

Im Dezember bekam ich dann Post von der Versicherung mit ellenlanger Anforderung von Unterlagen: Spermigramme, OP-Berichte etc. Hab ich vom Arzt angefordert hingeschickt. Jetzt wollen die von uns (verheiratet) eine Ablehnungsbescheid der Krankenkasse meines Mannes (gesetzlich versichert). Die freundliche Dame von der Kasse meines Mannes teilte uns dann mit das Sie keinen Ablehnungsbescheid machen könnte ohne Antrag.

Mein Arzt ist für mich nie erreichbar, die Sprechstundenhilfe hilft mir auch wenig weiter...........

Kann mir jemand von Euch sagen was wir jetzt machen sollen? Ich habe jetzt Rechnungen von der KIWU bekommen in der die Insemination abgerechnet wird. Dabei entfallen sämtliche Kosten auf mich, mein Mann hat lediglich Ihr wisst schon was beigesteuert, er hat weder Medis noch sonst was bekommen. Soll ich diese Rechnungen jetzt bei der Kasse meines Mannes einreichen und die machen dann eine Ablehnungsbescheid??? Auch die Damen bei der Versicherung haben keine Ahnung was wir jetzt machen sollen...............

Würde mir sicherlich schon helfen wenn Ihr mir einfach mal den normalen Ablauf schildern könntet, privat/gesetzlich, egal!

Würde mich über zahlreiche Antworten von Euch freuen!

LG

Beitrag von say_my_name 25.01.11 - 19:24 Uhr

Hallo!
Bei uns war es umgekehrt... Mein Mann ist Privat und Beihilfe versichert, ich bin gesetzlich versichert. Mein Mann ist wegen schlechtem Spermiogramm der Verursacher- seine private Versicherung wollte aber eine ( Teil-) kostenübernahme von meiner Versicherung.
Meine Versicherung geht aber nach dem Verursacher- Prinzip und hat Recht bekommen.
Letztendlich hat mein Mann die Hälfte der Behandlung selbst gezahlt, die andere Hälfte + meine Medikamente zurück erstattet bekommen.
Pro Versuch waren das ca 500 Euro .
Die Beihilfe zahlt nix dazu.

Noch heute bin ich der Buchhaltung meiner Kiwu- Klinik sooo dankbar, weil die diese ganzen Streitereien für uns ausgetragen haben und wir die Behandlung relativ stressfrei beginnen konnten.

Hoffe, Dir geholfen zu haben
Lg smn

Beitrag von say_my_name 25.01.11 - 19:30 Uhr

Ps: in unserer ersten Kiwu- Klinik waren auch alle so unmotiviert, wir haben dann gewechselt, weil wir uns für das viele Geld gut betreut fühlen wollten und bei der 2. IUI hat's ja auch geklappt :)

Beitrag von jwd100 25.01.11 - 19:45 Uhr

Ja Du hast mir geholfen :-)))!

Ich fühle mich null unterstützt und der angestrebte Wechsel scheint ja dann nicht der falsche Weg zu sein ;-)))!

Ich wünsche Euch alles Gute!

LG

Beitrag von say_my_name 25.01.11 - 19:51 Uhr

Ich drück Euch auch ganz fest die Daumen :)
Letztendlich hatte ich aber auch den Eindruck, dass sich die Krankenversicherungen nicht gerade um die Kostenübernahme prügeln und unsere Anträge gerade von der Privatversicherung als ' unverschämtes Anliegen' gewertet wurden....

Es ist hilfreich, wenn die Kiwu- Klinik eine Rechtsabteilung/ Buchhaltung hat , das erspart viel Wühlerei in Paragraphen..

Zur Not hätte sich auch der behandelnde Arzt mit der Krankenkasse angelegt!

Alles Gute, Berichte mal, wie es weitergeht!
Lg

Beitrag von jwd100 25.01.11 - 20:06 Uhr

Mann, mann, mann,

ich komme mir richtig verarscht vor von der Kiwu.

Hätte ich ne Rechtsschutz würde ich sofort beim Anwalt sitzen!

Ja, hast Du völlig Recht, die Dame bei meiner privaten ist nicht besonders zuvorkommend um es mal nett auszudrücken!!!!!!!

Werd ich machen :-))))!

Beitrag von delphin10 25.01.11 - 21:17 Uhr

Hallo,#winke

ich bin auch privat versichert und Beihilfe berechtigt! Leider zahlt meine Krankenkasse nichts, obwohl ich "die schuldige" bin. Sie bestreiten aber einfach, dass dies so ist. Der Arzt aus der sprechstunde hat geschieben, dass ich nix habe und erst mein behandeltender arzt stelle PCO fest. Deshalb sagt die Debeka, "Wir bestreiten das!"
Bin mit der ganzen Sache schon länger beim Anwalt und echt gespannt, was da raus kommt! Habe zum Glück eine Rechtschutzversicherung! (Witzigerweise die Gleiche wie die Krankenkasse, also bezahlen sie auf jeden Fall schon mal was!)
Ist sehr viel Geld, was wir bezahlen müssen. Beim ersten IVF Versuche ca. 3300 Euro. Die andere Hälfte zahlte die Beihilfe (RLP). Beihilfe zahlt bei mir 4 Versuche!
Hoffe die reichen, weil es ja sonst noch viel teurer wird! Von einer entspannten Angelegenheit kann man da beim besten Willen nicht reden!
Bei der ersten IVF wurde ich schon schwanger, hatte aber in der 11. SSW eine Fehlgeburt! Also heißt es nun: Alles auf anfang!

Was mich auch so aufregt: Denken die Krankenkassen irgendjemand macht die psychisch sehr belastende Behandlung freiwillig mit, damit die bezahlen müssen????? Wohl eher nicht...

VG
delphin10

P.S. Wenn du noch was konkreteres wissen willst, melde dich einfach!

Beitrag von say_my_name 25.01.11 - 21:47 Uhr

Bei uns war es auch die Debeka, die sich so angestellt hat..... Bis zum Anwalt ist es bei uns zum Glück nicht gegangen- das ist ja noch heftiger....
Aber böse Briefe haben die uns geschrieben, was uns einfällt usw.
Als ob ich verlange, dass der Sachbearbeiter die Behandlung aus eigener Tasche bezahlen soll .....#augen