Mutter Kind Kur wg ständigem Schnupfen?

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Beitrag von pimbo 25.01.11 - 20:21 Uhr

Hallo,

also meine Kleine hat im Winter immer von Sep bis Okt Schnupfen, aber kein normaler, sondern immer gelb bis grünlicher Schnuddel.
Nach einem Allergietest, der nichts angezeigt hat und mehreren Besuchen beim HNO (auch mit Mittelohrentzündung) steht uns jetzt eine Untersuchung im KH bevor, wegen evt. Polypen entfernen. Das lassen wir aber erst machen, wenn sonst nix mehr geht.
Jetzt meine Frage: Ich könnte mir vorstellen mit meiner Kleinen eine MuKi Kur an der Nordsee zu machen, aber ich die dewegen durchbekomme?
Und wie ist das, wenn ich das machen kann und mein Mann will vieleicht die letzte Woche dazu kommen, wäre sowas möglich? Immerhin sind drei Wochen echt lang.
Vielen Dank und liebe Grüße

Beitrag von gaia1976 25.01.11 - 22:18 Uhr

Hallo!

das ist nicht Dein Ernst, oder?

Ich arbeite selbst in einem Mutter-Kind-Kurhaus, aber bei Deinem Beitrag wackeln mir echt die Ohren.

Eine Kur, egal ob für Mutter und / oder Kind ist dazu da, bestehende oder zu befürchtende SCHWERE Beeinträchtigungen, seien sie körperlicher und / oder psychischer Natur, zu lindern oder zu vermeiden (Reha- bzw. Vorsorgekur).

Ich habe wirklich viel Verständnis und rate häufig zu einer Kur, zum Beispiel bei Mehrfachbelastung - Haushalt, Beruf, Kind, ect.pp., wo andere schon vorher geschrieben haben, dass das unmöglich sei, Urlaub auf Krankenkassenkosten, usw.

Aber eine Kur ist kein Urlaub und ein Kurhaus ist kein Hotel, wo dann eben nochmal der liebe Ehemann einchecken kann, um sich auch noch ein Wöchlein Nordsee zu gönnen.

Eine Kur ist eine stationäre Maßnahme, vergleichbar mit einem Krankenhausaufenthalt. Und Kuren bedeuten oft harte Arbeit in Form von vielen Anwendungen und Auseinandersetzung mit der eigenen Krankheit.

Was Du brauchst, ist eine Packung Tempo und ein paar Nasemtropfen, evtl., wenn es hart auf hart kommt, ein Antibiotikum.

In diesem Sinne
Gaia

Beitrag von tweety12_de 26.01.11 - 06:35 Uhr


zur info, eine kur ist kein urlaub, sondern harte arbeit !!!

dein mann kann sicherlich die letzte woche dazu kommen, in eigenregie dh. selbst bezahlen.......

wir waren übrigens 6 wochen weg...... auch das ist zu schaffen, wenn ein kind richtig krank ist, mach ich viel... ich sag dir ganz ehrlich , bei einem kranken kind von 13 monaten und einem begleitkind von 4 ist das alles kein zuckerschlecken, auch wenn es sich gelohnt hat.....

es ist alles nur kein urlaub oder erholung.

aber bei einem schnupfen der 8 wochen geht ???? #kratz

habt ihr überhaupt schon alle möglichkeiten hier ausgeschöpft ?? inhaliert, etc...

gruß alex

Beitrag von ninna68 26.01.11 - 08:08 Uhr

Hallo,

ständige Infekte sind durchaus ein Grund für eine Mutter-Kind-Kur. Was aber viel wichtiger ist: welche Gründe liegen bei dir vor?
Starke Erschöpfung, Schlaflosigkeit, depressive Verstimmung, Rückenschmerzen,... Mütter haben ja viele Baustellen.

Mein Mann ist eine Woche (Urlaub) in der Nähe eingecheckt. Bei manchen Kurkliniken kann man aber durchaus auch eine Begeleitperson unterbringen.

LG Ninna

Wir versuchen gerade eine Kur mit beiden Kindern und beiden Eltern zu bekommen. Bin gespannt, ob das genehmigt wird (aufgrund Svon Sonderfaktoren). Eines der wenigen Häuser, die uns aufnehmen würden, wäre an der Nordsee.

Beitrag von cinderella2008 26.01.11 - 08:53 Uhr

Hallo,

wenn ein Kind von September bis Oktober Schnupfen hat, dann finde ich das nicht so schlimm, dass eine Kur gemacht werden muss.

Meine Tochter hatte als Kind eine chronische Bronchitis. Wir sind damals regelmäßig mit den Kindern immer mal für 2 oder 3 Wochen an die Nord- oder Ostsee gefahren. Das hat ganz gut geholfen. Danach war es immer eine ganze Weile besser.

Cinderella

Beitrag von pimbo 26.01.11 - 11:49 Uhr

Ich muss hier glaub ich mal was richtig stellen, da ich mich leider verschrieben habe:
Nicht von Sept bis Okt sondern mind. bis April und das nicht erst seit dem letzten Jahr sondern schon seit vier Jahren und meine Kleine ist erst 5J.
Ich will kein Urlaub auf Staatskosten machen, nur nach einer Mittelohrentzündung und mehreren Besuchen beim HNO weiß ich mir keinen anderen rat mehr.
Und jetzt steht uns noch eine Untersuchung im KH bevor, wg evt. Polypen entfernen und jede Mama die schon mal in der Situation war, kann mich viel. verstehen. Ich möchte keinen Versuch unversucht lassen bevor mein kind operiert wird.
Noch mal:ich will keinen Urlaub auf Staaskosten, einen Urlaub an der Nordsee kann ich mir weiß Gott auch so leisten und die Frage, ob mein Mann viel. in der letzten Woche dazu kommen kann, war lediglich nur eine Frage an die Leute die viel. schon mal eine Kur gemacht haben.

Beitrag von zahnweh 27.01.11 - 02:29 Uhr

Hallo,

deine Angst vor Op deines Kindes kann ich verstehen. Allerdings ist eine Polypen-Op jetzt nicht sooo schlimm. Klar, jede Op will gut überlegt sein. Aber ich hab schon von vielen gehört, dass es nach dieser eben besser ging, dauerhaft.

Mutter-Kind-Kur hatte ich auch schon. Wegen mir. Kind war in der Kinderbetreuung. Da gibt es sehr viele Anwendungen und Terminstress.
Bei schweren Atemwegsbeschwerden (wie häufige Bronchitis) werden Inhalationen etc. durchgeführt.
Auch Schulungen, wie man mit der Krankheit besser umgehen kann...

Aber bei Schnupfen? Ehrlich gesagt kann ich mir da wenig behandlungsmaßnahmen vorstellen. Auch MOE nicht. Die meisten Kinder, die seit dem Babyalter mehrfach im Jahr MOE hatten, wurde es entweder von selbst besser oder eben nach der Polypen-OP. Kur hatte niemand.

Der Mann kann theoretisch schon nachkommen. Extra im Hotel und mehr als am Wochenende sieht man sich sicher nicht. Der Anwendungsplan beginnt meistens direkt nach dem Frühstück und endet abends, wenn die Kinderbetreuung endet und geht dann ins Abendessen über.

Zwischendurch liegen Mutter und Kind noch wegen Magen-Darm-Infekt flach.
Ok, meine hat nur einmal gespuckt. Ich fand für mich 2 Tage niedergestreckt liegen und Kind wird versorgt, als die notwendigste Erholung überhaupt.

Was du versuchen kannst: 2 Wochen Urlaub zu dritt. Dann merkst du bereits ob das Klima etwas verbessert. Ansonsten informiere dich über die OP. Ggf. mit einer zweiten Meinung.

Gute Besserung.