Irgendwas muß ich falsch gemacht haben...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von emanna 25.01.11 - 20:36 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe das Gefühl, dass ich bei meinen Kindern etwas faslch gemacht habe und bin nun total traurig deswegen.

Meine Kinder sind nur am heulen und flennen.

Meine Tochter, fast 1 Jahr alt, kriegt einen Heulanfall, sobald ich auch nur versuche sie irgendwo abzusetzen oder wenn sie mich sieht und ich sie nicht auf den Arm nehme. Wenn ich mich auf den Boden setze, um mit ihnen zu spielen, will sie sofort auf den Schoß oder sich an mir festhalten. Alles andere endet in weinen.

Mein Sohn, 2,5 Jahre, weint bei jeder Kleinigkeit, teilweise ohne Tränen, aber es ist immer so ein Heulen: wenn er etwas nicht sofort hinbekommt, oder etwas will, bei jeder Kleinigkeit wird geheult.

Heute habe ich die Kinder meiner Freundinnen beobachtet. Sie sind nicht so.
Ich habe echt das Gefühl, etwas falsch gemacht oder versagt zu haben. Das macht mich echt traurig.

Ich nehme sie immer wieder in den Arm und versuche zu zeigen, wie sehr ich sie liebe.

Liebe Grüsse

Beitrag von yorks 25.01.11 - 20:51 Uhr

Hallo,

Louis ist 13 Monate alt und auch oft so. Er war ein Schreibaby und ist immer noch sehr sensibel und muss es regelrecht lernen auch mal alleine zu spielen.

Ganz wichtig ist, dass du standhaft bleibst und und die beiden nicht immer sofort auf den Arm oder Schoß nimmst. Ich weiß das klingt hart aber sie lernen so das alles ok ist auch wenn du nur neben ihnen sitzt.

Bei Louis ist es viel besser geworden seit er zur Tagesmutti geht und somit ein Stück Unabhängigkeit von mir hat. Wir genießen die Zeit am Abend zusammen umso intensiver aber tagsüber spielt er super bei der Tagesmutter alleine oder auch mit den anderen Kindern. Wenn er am Wochenende zu Hause ist, klebt er verständlicherweise wieder an mir und das ist auch echt schön so, da wir ja nun nicht mehr so viel Zeit zusammen haben aber die Trennung über den Tag tat ihm wirklich sehr sehr gut.

LG, yorks #winke

Beitrag von koerci 25.01.11 - 20:54 Uhr

Ach Quatsch, du hast nichts falsch gemacht!!!

Meine Maus war genauso anhänglich, als sie 1 Jahr alt war. In dieser Zeit war es total schlimm. Egal ob zuhause, in der Krabbelgruppe oder sonst wo, sie hing nur an mir und wollte auf den Arm.
Diese Phase vergeht wieder!!

Wie es mit 2,5 Jahre aussieht, kann ich noch nicht so gut beurteilen, aber ich denke mal, so sind sie fast alle. Wehe es klappt was nicht oder es geht nicht nach deren Willen, wird gejammert und geheult.

Die Kinder deiner Freundin waren sicher nur heute nicht so :-p

Mach dir keinen Kopf. Deine Kinder lieben dich und wissen, dass du sie auch liebst #herzlich

LG
koerCi

Beitrag von jumarie1982 25.01.11 - 21:04 Uhr

#pro

Beitrag von emanna 25.01.11 - 21:23 Uhr

Dankeschön!

Es fällt mir halt immer wieder auf, aber das was man bei anderen sieht, sind meist Momentaufnahmen.

Beitrag von koerci 26.01.11 - 14:36 Uhr

So ist es!! Die Kleinen meiner Freundin hat am Sonntag im Tierpark die gaaaaanze Zeit aufs Wort gehört, unsere Kröte natürlich nicht...immer wenn ich dann gesagt hab "Oh man, wieso hört eure Kleine so gut und unsere nicht?", hat sie mir geantwortet, dass heute ihr Glückstag wäre, normal wäre das anders :-p:-p

Beitrag von kecke77 25.01.11 - 21:12 Uhr

Oh Gott, rede dir doch nicht so etwas ein!!!

Deine Tochter braucht einfach deine Nähe. Das ist zwar anstrengend aber doch auch ein schönes Kompliment an dich, weil sie sich bei dir wohl und sicher fühlt!

Meine Süße war in dem Alter genauso und ich durfte mir ständig so Sachen anhören wie: sie klammert total, du musst auf Abstand gehen, du musst lernen loszulassen und lauter so "kluge" Sachen! Bla, bla....

Seit einigen Wochen ist sie wie ausgewechselt, gewöhnt sich schneller an neue Leute, Orte oder Situationen und hat sogar eine Nacht bei der Oma übernachtet...

Und bei deinem Großen hört sich alles nach Trotzphase an. Kinder fangen im 3. Lebensjahr an, Dinge anders wahrzunehmen und zu imitieren und wollen Rituale durchsetzen... Da sie dabei oft an ihr (physischen) Grenzen stoßen, sind sie auch schnell frustriert und das äußert sich eben in Wutanfällen oder Weinen.

Deine Kinder sind also VÖLLIG NORMAL und du hast nichts falsch gemacht!!!!

Lass dir nicht reinquatschen und höre auf dein Bauchgefühl!

LG #liebdrueck
Kecke

Beitrag von emanna 25.01.11 - 21:27 Uhr

Das klingt logisch.

Den großen haben wir nicht so "betätschelt", rumgetragen, etc. Er lässt kaum Nähe zu, umarmen oder so. Das tut mir leid, dann haben wir versucht, dass bei der Tochter anders zu machen und siehe da... es passt nie.

Beitrag von kleinaberfein 25.01.11 - 21:14 Uhr

Hey,

ich habe hier einen 13 Monate alten Sohn, der ZU HAUSE derzeit nur am Brüllen oder Heulen ist. Und ich habe einen 5 Jährigen, der nur am Motzen ist, als wäre er schon in der Pubertät. Und das den GANZEN TAG!

Aber wenn wir woanders zu Besuch sind oder wir Besuch zu Hause haben, dann sind sie Musterkinder und NIEMAND mag glauben, dass es so im Alltag abgeht.

Einen Tipp habe ich in solchen Situationen: Die Kinder sind nicht ausgelastet. Raus an die frische Luft und am Besten aufteilen. Ein Kind Papa und ein Kind Mama, damit jeder für sich die Aufmerksamkeit bekommt. Ich schwöre dir, dass sie danach erst mal für ein paar Stunden wieder seelig sind.

Lg
kleinaberfein