Geburt wurde eingeleitet, beim zweiten Kind auch?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von zaubermaus10l 25.01.11 - 22:21 Uhr

Hallo ihr Lieben,

die Geburt meiner Maus wurde eingeleitet, da sich eine Woche über ET immer noch nichts getan hat. Noch nicht mal das Köpfchen saß richtig im Becken.... Jetzt frage ich mich gerade, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Geburt des zweiten Kindes auch eingeleitet werden muss...
Wie sind eure Erfahrungen?

Bin für alle Antworten dankbar! #danke


Beitrag von nisivogel2604 25.01.11 - 22:23 Uhr

Bei gutem Gesundheitszustand von Mutter und Kind einzuleite ist völlig sinnlos. Du kannst das ablehnen. Wo das Köpfchen ist, ist vorher ebenfalls völlig unrelevant. Egal ob du 10 Tage vor 10 10 oder 10 tage überm Termin bist

lg

Beitrag von 5678901234 26.01.11 - 07:46 Uhr

das beantwortet wohl nicht ihre frage...

Beitrag von 5678901234 26.01.11 - 07:51 Uhr

huhu:-),

also prizipiell kann man das überhaupt nicht sagen. du wirst hier leute finden bei denen es so war und auch eben nicht.

bei mir war die ertse geburt eingeleitet, allerdings vor termin aus mediz. gründen, der zweite kam spontan, wenn auch ein paar tage drüber.

und der letzte vor 4 wochen war eingeleitet, weil er 12 tage drüber war.
die ärzte hätten noch ein paar tage gewartet wenn ich es abgelehnt hätte, aber um ehrlich zu sein hatte ich keine lust mehr mit unendlich viel wasser in den beinen und den beiden kleinen mäusen hier.
haben auch stark abgewägt, weil ich mit der 1. eingeleiteten geburt nicht viel positives verbinde, aber es war alles gut und ich würde es wieder so machen.

also, keine sorge, dass zweite kann auch 3 wochen vorher kommen, oder per KS oder ähnlich.

alles gute und vlg

Beitrag von ann75 26.01.11 - 07:57 Uhr

Hallo Zaubermaus,

bei mir waren alle drei Kinder überm Termin. Beim ersten 10 Tage, dann kam es normal, beim zweiten eingeleitet bei ET plus 16. Da auch dieses Kind keine Übertragungszeichen vorwies (wie war das bei dir?), hat das zum Glück eher dazu geführt, beim dritten gelassener zu reagieren. Es wurde einfach angenommen, dass das eine Eigenheit meiner Kinder ist, dass sie eben etwas länger brauchen. Diesmal wurde überhaupt erst diskutiert ab ET plus 15, vorab auch nochmal der ET korrigiert (da mein Zyklus länger als 28 Tage ist, kamen eh immer zu frühe Termine raus bei der normalen Berechnung). Als es zu dem Zeitpunkt mit Plazenta und Fruchtwasser noch alles super paletti war, bin ich auf eigenen Wunsch wieder aus dem KH und in der nächsten Nacht wurde unser Dritter ganz entspannt zuhause geboren (nach nur Akkupunktur und Wehencocktail).
Ich würde dir zumindest raten, die Dinge mit Hebamme und Arzt zu besprechen und abzuwägen, denn eine Standardeinleitung bei 1 Woche drüber finde ich auch eher fragwürdig.
LG und alles Gute,
Anne

Beitrag von qrupa 26.01.11 - 09:34 Uhr

Hallo

90% aller Babys kommen ganz von allein bis ET+14 (und die restlichen 10% innerhalb weniger Tage danach). Die wahrscheinlichkeit dass auch dein erstes baby ganz von allein gekommen wäre, wenn man ihm die Zeit gelassen hätte ist also sehr hoch und damit auch die wahrscheinlichkeit dass das zweite ganz von allein kommt wenn man es läßt.

Meine erste Tochter hat sich erst bei ET+15 (hab Einleitung abgelehnt weil es uns beiden gut ging) auf den Weg gemacht und kam ohne Übetragungsanzeichen unsere zweite vor 3 Wochen bei ET+8 auch noch mit reichlich Käseschmiere und ohne Übertragungsanzeichen. Bei dem aktuellen "Einleitung bei ET+7 Wahn" wären beide eingeleitet worden weil sich ja nichts tat. Meine große Tochter ist auch erst mit dem Kopf ins Becken gerutscht als bei Mumu 7 cm die Fruchtblase gesprungen ist.
Die Kleine hat sich auch erst ganz richtig eingestellt als der Mumu vollständig war und die Fruchtblase gesprungen.

LG
qrupa

Beitrag von aro79 26.01.11 - 09:46 Uhr

Hallo!

Meine Große wurde bei ET+13 eingeleitet.

Diesesmal sollte bei ET+4 eingeleitet werden, da der Ultraschall das Kind am ET auf 4,8 kg geschätzt hat und die Plazenta schon arg verkalkt war und ich überhaubt keinerlei Wehen hatte bis dahin.
Gekommen ist sie dann gerade noch rechtzeitig morgens bei ET+4 durch eigene Wehen. Mit einem Gewicht von 3,9 kg übriegens nur :)

LG!

Beitrag von diebrini1984 26.01.11 - 12:00 Uhr

hallo,

also bei mir wurde bei meiner tochter nach blasensprung eingeleitet (40+3), da ich keine wehen hatte...und bei meinem sohn, 15 monate später, war es genau das selbe...blasensprung, aber keine wehen (39+0).
aber es war ok, da die 2. geburt echt schnell ging.
aber es kommt sowieso immer anders als man denkt und hofft...


alles gute


brini mit larissa *22.09.2009#verliebt und jannik *05.01.2011#verliebt

Beitrag von liasmama 26.01.11 - 13:18 Uhr

Sohnemann wurde bei ET + 11 eingeleitet,
Töchterchen kam von selbst bei ET - 1.

Bei beiden schwamm das Köpfchen noch fröhlich über'm Becken herum, hat kaum was zu sagen.

LG.

Beitrag von cori0815 26.01.11 - 15:45 Uhr

hi,

nach einer Woche würde ich nicht ohne medizinische Notwendigkeit einleiten lassen.

Bei mir war alles okay, ich habe bis ET+15 gewartet und mich dann schließlich von den Ärzten und Hebammen bequatschen lassen, einleiten zu lassen. Ich bin heute noch überzeugt davon, dass da Kind sicher auch ohne Einleitung 2 Tage später auf der Welt gewesen wäre.

Beim zweiten Kind habe ich am ET+4 um eine Einleitung gebettelt, da ich solche Symphysenschmerzen hatte, dass ich einfach nicht mehr warten wollte. Aber medizinisch gab es - außer meinen Schmerzen - keinen Grund von Seiten des Babys.

Darum: wenn alles in Ordnung ist, finde ich es völlig okay, mind. 14 Tage nach dem ET abzuwarten. Aber eine regelmäßige, engmaschige Kontrolle muss dann natürlich schon gewährleistet sein (zumindest für mein Sicherheitsbedürfnis, aber da ist ja auch jede Frau anders).

Lg
cori