Zum Psychologen...weiß nicht mehr weiter..brauch Ratschläge !

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von diva-82 25.01.11 - 22:24 Uhr

Hallo!!!

Meine Tochter mittlerweile 3 1/2 jahre ist seit 8 Monaten trocken seit ca. 8 wochen macht sie ständig wieder in die Hose. War schon mit ihr beim Arzt aber gesundheitlich alles ok. Ok dachte ich ann ja mal rückschläge geben gibst du ihr zeit aber es ist immer noch so.
wir hatten erst gedacht das es am Kindergarten liegt das sie wärend des spielens es einfach vergisst. Aber mittlerweile passiert das auch zu hause. Und das TÄGLICH.

Sie geht auf die Toilette aber irgendwie reicht das nicht auch wenn ich sie stündlich schicke wenn sie dann eingemacht hat ist es ihr unendlich PEINLICH. Wenn ich sie frage warum sie nicht auf die Toilette geht war ihre antwort immer: ICH KANN NICHT SO SCHNELL. dann war es : ICH BIN DOCH NOCH SO KLEIN und seit heute ist es: WEIL ICH MEINEN PAPA SO VERMISSE ICH WILL ZU IHM ZIEHEN#schock mittlerweile will sie doch lieber bei uns wohnen.

Ich habe mich vor 2 Jahren von meinem Ex-mann getrennt die Kinder sehen ihren vater jedes 2 we ER macht ihr mittlerweile Pampers um weil sie so viel einpinkelt . ich sagte das sei nicht gut dann gewöhnt sie sich wieder dran.

1. ES LIEGT DARAN DAS SIE DURCHEINANDER IST WEIL IHR PAPA IHR 3 TAGE LANG PAMPERS UMMACHT WENN SIE DA IST.

2. WEIL SIE DIE TRENNUNG DOCH NICHT SO VERKAFTET sie war aber noch sehr klein weiß gar nciht ob sie das so recht mitbekommen hat.

3. WEIL ETWAS NEUES KOMMT ?? (BIN WIEDER SCHWANGER)

alles vieleicht im unterbewusstsein bei ihr ich weiß nciht mehr weiter sollte ich mal mit ihr zum Psychologen ? Ich meine schaden kann es ja nicht oder ????

LG

Beitrag von scrollan01 25.01.11 - 22:43 Uhr

Als erstes würde ich mal mit dem Vater Klartext reden!
Der soll mal seine Pflichten als Vater wahrnehmen und das Kind beim trocken BLEIBEN unterstützen und sich nicht alles so leicht machen!

Dein Kind leidet!

Und ja: ich würde ihr helfen!

LG

Beitrag von bine3002 25.01.11 - 22:48 Uhr

Wie ist denn das Verhältnis zum Vater? Gibt es da viel Zoff, wird schlecht geredet etc.? Und wenn es so ist, bekommt sie das mit? Wenn ja, dann muss das aufhören!

Ich würde immer davon ausgehen, dass der Vater für sein Kind auch nur das Beste möchte. Aber er ist in manchen Situationen ebenso hilflos wie Du jetzt. Er hat sie alle 14 Tage. Wie soll er das Problem lösen, wenn Du es nicht kannst? Folglich ist es völlig normal (vor allem auch für einen Mann), dass er erstmal eine einfache Lösung sucht, damit er die wenige Zeit mit seinem Kind genießen kann und das Toilettenthema nicht bestimmend wird. Wer weiß? Vielleicht ist das in diesem Fall auch der richtige Weg? Ich würde ihm das jetzt jedenfalls erstmal nichts Schlechtes unterstellen.

Und dann: Ja, vielleicht wäre der Weg zu einem Psychologen nicht so schlecht. Allerdings würde ich dort immer erstmal alleine hingehen und ein Vorgespräch führen. Gerade wenn jemand an der Seele rumdoktert, ist großes Vertrauen extrem wichtig und davon musst Du dich zunächst mal überzeugen.

Beitrag von diva-82 25.01.11 - 23:00 Uhr

Also mittlerweile kümmert er sich auch regelmäßig was mich noch stört ist das er in der wohnung raucht und das die Kinder bei ihm so lange wach bleiben dürfen wie sie wollen. Kann dann auch mal nachts um 1 2uhr noch sein. Damit hab ich auch probleme denn wenn sie sonntags gegen 18 uhr wieder kommen bekomme ich sie nicht ins bett bei uns geht es spätestens 19:30 ins bett. Dann wollen sie aber nciht schlafen die kleine weint weil sie zu ihrem papa will die große stellt total auf stur.

es bringt nichts wenn ich mit ihm rede..heute war seine antwort noch...WIESO KOMMST DU MIT DEN KINDERN NICHT KLAR ODER WAS ?

na danke auch sowas darf ich mir dann anhören und muss mir vorwerfen lassen ich sei eine schlechte mutter. Ich wollte doch nur mit ihm über seine Kinder sprechen. ein beispiel wie es bei ihm abläuft die Kinder kamen nach hause mit Stränchen in den Haaren FARBE#schock ich sagte ich möchte das nicht was war sene Antwort: DAS SIND AUCH MEINE KINDER UND WENN ICH IHNEN DIE HAARE SCHWARZ/ROT/GOLD FÄRBE DANN IST ES HALT SO#schock

lg

Beitrag von krissy2000 25.01.11 - 23:12 Uhr

Also ich denke, dass es an der neuen SS liegt. Sie ist unterbewusst eifersuechtig auf das Ungeborene, da sie nun nicht mehr laenger die Kleine sein wird. Daher benimmt sie sich nun wieder wie ein Baby, und versucht dadurch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Lg Krissy

Beitrag von emeliza 26.01.11 - 00:35 Uhr

Hallo,

auch wenn jetzt alle auf Deinen Ex schimpfen. Ein Psychologe wird Dir sagen, dass er es genau richtig macht. Mit meiner Tochter haben wir das gleiche Problem und der Rat unseres Kinderarztes, der auch Psychologe ist und der Rat einer Sozialpädagogin war der gleiche: Nehmen Sie dem Kind den Druck und ziehen sie ihr wieder eine Windel an.

Lt. unserem Arzt werden 10% aller Kinder erst im Laufe des 6,! Lebensjahres trocken. Viele nässen nachts ein, andere tagsüber. Bei unserer Tochter ist es übrigens kein Einnässen, sondern das große Geschäft.

LG Sandra

Beitrag von diva-82 26.01.11 - 10:38 Uhr

Die kleine WILL aber keine Pampers ..sie fängt dann an zu weinen und sagt sie ist schon groß sie brauch keine pampers mehr.

Beitrag von arthurmama 26.01.11 - 12:30 Uhr

Tja, ich erzähle dir von meinem damals 4-jährigen, der zwar nicht eingenässt hat, aber eingekotet hat nachdem er schon 2,5 Jahre trocken war! (Es lag an einem KiGa-Wechsel.)

Unser KiA hat auch alles als organisch perfekt i.O. gesehen (es ist ein großer Unterschied ob Kind schon trocken war, oder ob es nicht trocken werden will/Kann). Was Dein Kind vermutl. hat, ist Eneuresis/Enkopresis und kann genau aus den nichtigsten bis gravierndsten Gründen eintreten. Also jeder der von Dir aufgezählte Grund für sich ist ausreichend für sowas.

Professionelle psychologische Betreuung ist da nur nötig, wenn es chronsich wird (was wohl nicht der Fall ist), aber in jedem Fall ist die Mitwirkung und Unterstüzung durch die Eltern das Ausschlaggebende.
Sprich Deinen KiA darauf an, dass es psychische Hintergründe haben könnte. Es gibt unterstützende Maßnahmen (Toilettenstundenplan, positive Verstärkung, etc.), genau wie bei Kinder, die nicht trocken werden, welche genau und ob sie bei Euch anzuwenden sind, kommt auf Dein Kind an.
Was ihr aber machen müsst, ist die möglichen Auslöser beseitigen:
- Trennungsschmerz von Papa besser aushaltbar machen (evtl. tatsächlich dafür eine Beratung holen),
- neues-Baby-Problem bearbeiten (Kia meinte, das ist die größte Lebenskrise, die ein Einzelkind durchleben muss und normalerweise auch kann, aber es ist eine Lebenskrise!): Eifersucht, Verlustangst usw. nehmen, erträglich machen durch viel Zuwendung, Aufmerksamkeit, Liebe, ...

VG, I.

Beitrag von .ita. 26.01.11 - 15:16 Uhr

Also ich würde mal ganz ruhig bleiben. Sicher, Beratung ist immer gut. Aber das geht sicherlich vorbei.

Unsere Kinder haben bei der Tagesmutter immer eine Windel, obwohl sie sie daheim schon lange nicht mehr brauch(t)en. Die Kinder wissen das und stellen sich drauf ein. Ich finde es auch etwas faul von deinem Exmann, aber deshalb streiten? Zahlt sich doch nicht aus.

Die Trennung hat sie sicher schon verkraftet, wenn ihr Eltern es gut über die Bühne gebracht habt. Sie kann sich doch gar nicht mehr erinnern, wie es vorher war. Aber wie gesagt, das hängt davon ab, wie ihr heute damit umgeht.

Vielleicht liegt es wirklich an deiner Schwangerschaft. Das kannst du aber nicht ändern, daran muss sie sich halt gewöhnen. Begleite sie dabei, lass sie Baby sein (Babys machen doch auch in die Hose, denkt sich deine Kleine). Das geht sicher bald vorüber und sie beschließt, ab jetzt eine große Schwester sein zu wollen.

Alles Gute!