Elternzeit, Finazierung, mal bitte Hilfe

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von maren-76xxx 25.01.11 - 22:34 Uhr

Hallo Zusammen,

wie ist das denn nun.
Kann ich nicht ein Jahr Elternzeit nehmen und Geld bekommen und mein Partner nach meinem Jahr ein Jahr nehmen und Elterngeld bekommen.
Oder gibt es nur diese 14 Monate für beide zusammen.?
Das ist doch dann voll die verarschung, wie soll man den 3 Jahre finanzieren?
Kennt sich da jemand aus?

LG maren

Beitrag von hedda.gabler 25.01.11 - 22:46 Uhr

Liebe Maren.

Na, da hat wohl jemand Langeweile ...

... Dein Kind ist 2 Jahre alt, also müsstest Du Dich mit der Elterngeld-Regelung auskennen ...

... musst Dir schon was besseres ausdenken, um urbia mal so richtig aufzumischen.

Denn so ist es einfach nur peinlich.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von maren-76xxx 25.01.11 - 23:05 Uhr

Na ,

wenn man sonst nichts zu tun hat.......Hedda......

Ja , sehr peinllich.....schäme .... mich......

....danke , dass Du dir die Zeit genommen hast......, hättest mir ja dein Wissen weiter geben können, schade, aber danke trotzdem.#winke

Beitrag von hedda.gabler 25.01.11 - 23:22 Uhr

Entschuldige mal bitte, Dein 1. Kind ist schon während der Elterngeld-Regelung geboren worden ...

... und Du hattest da auch schon einen Partner ...

... welches Wissen kann da wohl an Dir vorüber gegangen sein#kratz

Beitrag von maren-76xxx 26.01.11 - 00:20 Uhr

Ich hatte nicht , ich habe einen Partner.
Nun in den 3 Jahren kann sich ja einiges ändern, nur leider nicht immer zu Gunsten der Eltern.
Wie Elterngeld und Elternzeit berechnet wird ist mir schon klar, nur mal ehrlich, wer kann es sich erlauben 3 Jahre zu Hause zu bleiben?
Ich habe mir damals das Elterngeld auf 2 Jahre auszahlen lassen und gehe seit dem wieder arbeiten, wäre ich alleinerziehend, wäre das doch nie gegangen. Ich rege mich nur über diese Regelung auf, was ist daran besser als die Erziehungszeit, ausser das jetzt die Partner auch mit da Heim bleiben können.
Beim nächsten mal, machen wir das nun so. Ich nehme ein Jahr Elternzeit, lasse mir diese auf 2 Jahre auszahlen, mein Partner nimmt das Jahr 2 und 3 und wird im dritten Jahr Teilzeit arbeiten. Ich gehe wieder voll arbeiten.
Ich finde es nur schade, dass man das Elterngeld nicht bezüglich beider Partner berechnet, also, dass eine Jahr ich und das zweite Jahr er mit Berechnung unser Gehalt.
Das verstehe ich nicht. Mag vielleicht dumm sein, aber keiner kann sie mir beantworten , ausser dumme Sprüche abzuliefern.
Aber das ist hier ja normal.
Bis dahin....

Beitrag von weltenbuergerin2 26.01.11 - 02:58 Uhr

"Ich finde es nur schade, dass man das Elterngeld nicht bezüglich beider Partner berechnet, also, dass eine Jahr ich und das zweite Jahr er mit Berechnung unser Gehalt."
Wie unverschämt ist das denn? Warum nicht gleich Vollversorgung beider Eltern bis zur Einschulung des Kindes?

"wäre ich alleinerziehend, wäre das doch nie gegangen."
Das ist dein Problem, auch wenn du alleinerziehend gewesen wärst, hätte dir Unterhalt vom Kindsvater zugestanden, wäre dieser nicht zahlungsfähig gewesen, hättest du anderweitig staatliche Hilfe bekommen.
Wer bedürftig ist, wird nicht im Regen stehen gelassen.

"Das verstehe ich nicht." Was ist daran nicht zu verstehen, dass ein Elternpaar sich 14 Elterngeld-Monate teilen darf?
Du kriegst wohl den Hals nicht voll?

Wenn ihr in der Lage seid, euch selbst zu versorgen, sei dankbar für das Elterngeld, das ein Geschenk ist, statt rumzujammern.

"Mag vielleicht dumm sein, aber keiner kann sie mir beantworten , "
So ist die Gesetzeslage, wenn dir das nicht passt, ist das dein Problem. Was soll man da noch beantworten?

Beitrag von windsbraut69 26.01.11 - 07:07 Uhr

Warum sollten Euch 3 Jahre Zuhause finanziert werden?
Es gibt pro Kind max. 14 Monate und das ist doch vollkommen okay Warum wollt Ihr Euer Kind und Eure Auszeit denn nicht selbst finanzieren?

Was gegenüber dem Erziehungsgeld besser ist, ist ganz klar: Jetzt bekommen auch "Gutverdiener" einen finanziellen Ausgleich für die finanziellen Einbußen im Elternjahr, die vorher komplett leer ausgegangen sind.

Gruß,

W

Beitrag von nele27 26.01.11 - 09:31 Uhr

***Was gegenüber dem Erziehungsgeld besser ist, ist ganz klar: Jetzt bekommen auch "Gutverdiener" einen finanziellen Ausgleich für die finanziellen Einbußen im Elternjahr, die vorher komplett leer ausgegangen sind.***

Und vor allem ists doch insgesamt viel mehr Kohle als die 300/450 Euro, die man damals bekam.

Beitrag von sandra7.12.75 26.01.11 - 09:37 Uhr

Hallo

Lach,ich habe unsere erste Tochtter 1998 bekommen und habe dann Erziehungsurlaub genommen.
Mein Mann hat den besseren Job und hat weiterhin Vollzeit gearbeitet.

1.Mein Geld kam nicht mehr und

2.Sein Geld wurde mit angerechnet und wenn der Partner zuviel verdient hat wurde gekürzt.

Ich kann mir das alles garnicht mehr vorstellen wie man das so ohne Hilfe gepackt haben#rofl#rofl.;-)

lg

Beitrag von ayshe 26.01.11 - 10:01 Uhr

Eben.
Meine Tochter wurde auch vor der Elterngeldeinführung geboren.

Aber damit darf man ja heute schon gar nicht mehr kommen.

Beitrag von cinderella2008 26.01.11 - 07:51 Uhr

... und wer soll das finanzieren?

Cinderella

Beitrag von hedda.gabler 26.01.11 - 09:13 Uhr

Hallo.

Zum einem hast Du den Sinn und Zweck des Elterngeldes, und welche Klientel damit vorrangig angesprochen werden soll (z. B. jenes dass vorher keinerlei Lohnersatzleistungen in Elternzeit bekommen hat und es sich deswegen sehr gut überlegt haben, ob sie ein Kind bekommen), nicht verstanden ...

... und zum anderen ganz offensichtlich den Schuß nicht mehr gehört.

Wer Deiner Meinung nach soll denn 2 Jahre durchfinanzierte Elternzeit finanzieren? Was gehen mich Deine Kinder an, bzw warum soll ich Euch gleich 2 Jahre finanzieren? Entweder man kann sich eine längere Elternzeit leisten oder nicht ... Mann, Mann, Mann.

Hedda.

Beitrag von ayshe 26.01.11 - 10:05 Uhr

Das Elterngeld ist eine Transferzahlung für Familien mit kleinen Kindern zur Unterstützung bei der Sicherung ihrer Lebensgrundlage, die in erster Linie als Entgeltersatzleistung ausgestaltet ist.


ENTGELDERSATZLEISTUNG


http://de.wikipedia.org/wiki/Elterngeld


Man muß es wohl mal bei urbia fest anpinnen.

Beitrag von nele27 26.01.11 - 09:30 Uhr

***Ich finde es nur schade, dass man das Elterngeld nicht bezüglich beider Partner berechnet, also, dass eine Jahr ich und das zweite Jahr er mit Berechnung unser Gehalt.***

Ja, das wäre schön für uns Eltern - aber auch ziemlich teuer für den Steuerzahler :-)

Außerdem bekommen wir hier in Deutschland doch echt einen Haufen Kohle fürs Zuhausebleiben (ich auch gerade), da sollte man die Hand nicht noch weiter ausstrecken...

LG, Nele

Beitrag von tweety12_de 26.01.11 - 06:12 Uhr

hallo,

man sollte nicht meinen , das du 34 jahre bist.....

das ist nicht verarschung, das ist eine ganz normale regelung, die es , seid es das elterngeld gibt schon immer so ist.

dein kind ist laut vk 2. du müsstest dich also intensivst mit dem thema elterngeld auseinandergesetzt haben.

elterngeld gibt es vom vater stat, dieser bezahlt dir das aus den steuergeldern.......

sei froh, das du überhaupt etwas bekommst, viele eltern müssen/musssten ihre kinder ohne elterngeld finanzieren.

als wir unsere erstes kind (5jahre) bekamen, gab es noch kein elterngeld. also war nach dem mutterschutz schluß mit dem 2. gehalt.

trotzdem war ich 3 jahre in elternzeit.

es geht, man muß halt nur seine ausgaben den einnahmen anpassen und endsprechend haushalten.

das hat nichts mit "verarschen " zu tun. sei froh das ihr 14 monate von vater staat (steuerzahler) finanziert bekommt, fürs zu hause bleiben beim kind.

gruß alex

Beitrag von maren-76xxx 26.01.11 - 09:45 Uhr

Hallo,

momentchen mal,

dafür habe ich schließlich auch gearbeitet, also ist es doch mein Geld , was ich bekomme!

Beitrag von nele27 26.01.11 - 09:52 Uhr

Stimmt nicht.

Steuern zahlen ist was anderes als in eine Spardose einzuzahlen, die man dann in Anspruch nimmt oder eine Versicherung abzuschließen.

Du zahlst für andere und wenn Du gerade nicht kannst, zahlen andere für Dich. Aber es ist nicht DEIN Geld und Du bekommsz auch nichts ZURÜCK. Sondern es gilt das Solidaritätsprinzip. Es wird mit diesem Prinzip immer Leute geben, die mehr zahlen als sie nutzen und solche, die wenig zahlen, aber viel subventioniert bekommen. Da kommst Du nicht 1:1 raus.

LG, Nele

Beitrag von coppeliaa 26.01.11 - 09:54 Uhr


das steuersystem ist keine sparkasse in die man einzahlt und die kohle später wieder rausnehmen kann. von steuereinahmen werden auch viele andere dinge bezahlt - zb infrastruktur etc.

außerdem erhältst du ja auch andere leistungen - zb kindergeld. hast du schon mal zusammengerechnet was du bist jetzt an steuern (aber nur steuern, nicht krankenversicherung etc) gezahlt hast und was du bis jetzt alleine direkt an geld zurückbekommen hast?

und dann noch all die anderen dinge von denen du indirekt profitierst?

Beitrag von tweety12_de 26.01.11 - 09:55 Uhr

wenn jeder so denken würde, wären wir schon längst bankrott !!!!

nur weil du meinst steuern zu bezahlen, hast du anspruch auf 3 jahre kohle vom staat ,das du zu hause bleiben kannst???

was ist das für ein denken???

so nach dem motto ich zahle also steht mir das auch zu !!!

wenn jeder das wieder zurückbekommen würde, was er bezahlt, wer kommt dann für die anderen kosten auf???

ich sag nur mal kita, etc

also wird dir nix anderes übrig bleiben, als arbeiten zu gehen, wenn ein gehalt zum leben nicht reicht

Beitrag von zwiebelchen1977 26.01.11 - 08:24 Uhr

Hallo

Wie soll man 3 Jahre finanzieren?

Indem der Mann für die Familie versorgt. Es zwingt dich keiner, 3 Jahre zu Hause zu beliben. Das kann nur der, der es sich leisten kann.

Bianca

Beitrag von zwiebelchen1977 26.01.11 - 08:27 Uhr

Hallo

Sei doch froh, das es das Eg überhaupt gibt. Der Staat ermlglivht vielen so, wenigstens 1 Jahr zu Hause zu bleiben. MAnche bekommen den Hals einfach nciht voll.

Was soll der Staat noch alles zahlen?
Bianca

Beitrag von sissy1981 26.01.11 - 08:41 Uhr

Nicht "der Staat" ist für euer Lebensmodell und dessen Umsetzung verantwortlich sondern ihr selbst.

Wollt ihr 3 Jahre zuhause sein, dann bekommt ihr 14 Monate davon noch einen Obulus wenn die Auszeit wegen der Geburt eines Kindes passiert. Ansonsten habt ihr das NATÜRLICH genauso zu finanzieren, wie alle andren die eine Auszeit wollen/brauchen und deren finanzielle Mittel nicht per se reichen, durch (vorheries) Sparen und Verzicht.

Alternativ muss man manchmal halt auch von seinen Vorstellungen abrücken un der Realität ins Auge sehen - man kann nicht immer alles haben.

Beitrag von ayshe 26.01.11 - 08:45 Uhr

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Das ist doch dann voll die verarschung, wie soll man den 3 Jahre finanzieren?
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Ja, der ganze Staat hier ist Verarsche.

Es gibt ein Jahr Elternzeit, in dem man Gehaltsersatz bekommt.
Ja, unglaublich, was es in Deutschland so gibt.


Wie man sein Leben finanziert, findest du hier, grundsätzlich:
Sparen, damit sich man Zeiten ohne Einkommen leisten kann, im Lotto gewinnen, andere (zb Partner) für einen arbeiten lassen:
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http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=28&tid=2998043
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Beitrag von sandra7.12.75 26.01.11 - 08:58 Uhr

Hallo

Ach und nach 3 Jahren muß dein Kind dann hungern #schein???

Entweder arbeiten und vorher sparen oder weniger ausgeben.

S.

Beitrag von coppeliaa 26.01.11 - 09:33 Uhr


sei froh dass es überhaupt was gibt. in vielen ländern gibts weitaus weniger!

3 jahre beim kind zuhause bleiben ist muss man sich halt leisten können - zb durch vorher rücklagen ansparen für diese zeit.

oder du wanderst in ein anderes land aus wo es länger geld gibt - nur ich sags dir gleich: wirklich groß ist die auswahl nicht ....

lg

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