Umfrage: Spercht ihr mit euren Kindern Dialekt?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von eva1082 26.01.11 - 08:15 Uhr

Guten Morgen,

mich würde mal interessieren wie ihr das haltet.
Sprecht ihr mit euren Kindern im Dialekt der bei euch in der Gegend gesprochen wird oder nur Hochdeutsch?

Ich mach es ganz vermischt. Mal so mal so.

Letzten hatte ich nämich mit meinem Bruder eine Diskussion, weil er meinte mein Sohn bekäme dann nie einen richtige Job wenn er Dialekt spricht.
Dann hab ich ihm gesagt dass er das 1. bis dahin sicher noch lernen wird "nach der Schrift" zu sprechn und 2. das ich es auch sehr wichtig finde wenn der Dialek nicht ausstirbt

würd mich freuen wenn ihr eure Meining dazu schreibt

LG Eva mit 1,5 Jahre Zwerg und#ei 24+0, die auch trotz dass sie Dialek spricht ,einen Job bekommen hat :-)

Beitrag von snoopy86 26.01.11 - 08:21 Uhr

Hallo

Ich rede Österreichisches (Tirol) Dialekt (kann mir nichs anderes vorstellen)
Hochdeutsch lernen sie allerspätestens in der Schule beim schreiben.

Oder wenn ich Simon Geschichten vorlese, da bekommt er es auch mit.

Das ist absoluter unfug das man, wenn man Dialekt redet kein Job bekommt.

glg Kristina mit Kiddies

Beitrag von claudia1500 26.01.11 - 08:28 Uhr

Guten morgen,

ich spreche mit meinen Kindern auch im Dialekt. Ist halt schwierig seine gewöhnte Sprache einfach so mal schnell zu verändern.

Jedoch muss ich zugeben, dass mein Großer (2.Klasse) auch manchmal die Wörter im Dialekt schreibt, aber ich habe es ja letztendlich auch gelernt.

VG claudia

Beitrag von sissy1981 26.01.11 - 08:31 Uhr

Meine Kinder lernten beides. Wir haben innerhalb der Familie dialekt gesprochen und draußen -dann auch untereinander- hochdeutsch. Damit erst in der Schule anzufangen halte ich für Grundverkehrt -Dialekt/Hochdeutsch bedient sich der selben Hirnregionen wie 2 Fremdsprachen auch, man tut keinem Kind einen gefallen die Hauptsprache bis zum 5./6. Lebensjahr verkümmern zu lassen.

Es ist nicht richtig, dass Menschen die Dialekt sprechen keine guten Jobs bekommen #rofl aber es ist wichtig, dass sie zeitgleich perfektes Deutsch sprechen - leider (zumindest hier) hapert es daran öfters.

Beitrag von la1973 26.01.11 - 08:32 Uhr

Ich wohne in am Bodensee und spreche schwäbisch und mit meinem Kind natürlich auch.
Wenn ich Lucy etwas vorlese oder singe, dann lernt sie ja schon mal Schriftdeutsch und in der Schule lernt sie es ohnehin.
Meine Eltern haben zuhause nur schwäbisch gesprochen und ich hatte immer gute Noten in Deutsch und auch bei der Jobsuche keine Probleme. Wichtig finde ich, dass man sich im Gespräch eben dem Gegenüber anpasst. Also wenn der keinen Dialekt spricht, dann rede ich auch nach der Schrift.

Beitrag von susi3012 26.01.11 - 08:35 Uhr

Morgen....

mal so mal so.... aber in der Regel Hochdeutsch!!!
Ist doch dann auch einfacher mal mit dem Schreiben.#;-)
Klar kann der Grosse gewisse Wörter die im Dialekt sind, aber er kennt sie auch in Hochdeutsch. #freu

LG
Susi + Jungs

Beitrag von canadia.und.baby. 26.01.11 - 08:42 Uhr

Ich spreche Hochdeutsch mit Jasmin , aber ab und an schummelt sich mal ein bisschen Plattdeutsch mit rein :)

Beitrag von canadia.und.baby. 26.01.11 - 08:44 Uhr

Achso , es gibt so viele dialekte , ich denke nicht das es da später probleme geben wird.

In meiner alten Firma hatten wir Hessen , Sachsen , Ossi^^, Bayrischen dialekt aber auch Türken mit Dialekt , einen Ami mit Dialekt.

Ich denke es kommt nicht auf die Aussprache an (also auf den Dialekt) , sondern auf die Ausbildung , auf den Beruf, auf die Schulleistungen.

Beitrag von picaza 26.01.11 - 11:52 Uhr

Was ist denn "Ossi" für ein Dialekt? #gruebel

Beitrag von melle_20 26.01.11 - 08:45 Uhr

Also normal rede ich mit beiden Dialekt....Der grossen machte das wenig aus die kann Hochdeutsch besser wie ich *lach* die hat den Dialekt nich drin...

Mit dem kleinen rede ich auch Dialekt nur wenn er was angestellt hat kommt das Hochdeutsch durch, denn dann weiss er das war nun nicht ok....

Ich wuchs auch mit dem Dialekt auf, wobei ich sagen muss es hat sich in den letzten Jahren eher verloren der richtige Dialekt hier hört man nur noch von den Omis mit 90 aber so die Jüngern da ist es so ein Mischmasch zwischen Dialekt und Hochdeutsch...

LG Melle mit Emily(6j) und Jeremy (knapp 15monate)

Beitrag von moon86 26.01.11 - 08:48 Uhr

Meine mama und ich reden mit den 2 beides . meine mama und ich reden zusammen fast nur Westerwaldes "Platt" ( ganz oft wenn mein man der selber aus dem Westerwald kommt nicht alles mit bekommen soll was wir 2 machen wenn wir shopen gehen oder auch so am reden sind . er kann das selber weder reden noch verstehen , da in der zeit wo wir kinder waren immer alle gesagt haben redet nur Hochdeutsch mit den kinder . da bin ich echt froh das bei mir meine mama und mein opa fast nur Westerwaldes "Platt" gesprochen haben .

Ich finde es nicht schlimm sonderen gut wenn die kinder noch den Dialekt können

Beitrag von dentatus77 26.01.11 - 08:53 Uhr

Hallo!
Da ich nicht mehr in der Gegend lebe, wo ich aufgewachsen bin, und den hiesigen Dialekt nicht spreche, spreche ich mit meiner Tochter nur Hochdeutsch. Mein Mann spricht im Grunde auch nur Hochdeutsch, sodass unsere Tochter wohl eher Dialektfrei aufwächst.
Allerdings verwendet mein Mann teils die Gramatik aus dem Fuldaer Platt, was ich ganz schrecklich finde. Entweder ganz oder gar nicht. Und wenn meine Tochter nur Hochdeutsch sprechen lernt, dann soll sie auch die richtige Grammatik lernen. Und "Komm, wir gehen bei die Oma!" ist einfach ein Satz, wo sich mir die Nackenhaare sträuben.
Liebe Grüße!

P.S.: Wenn ich selber in einem Dialekt verwurzelt wäre, würde ich dafür sorgen, dass auch meine Tochter diesen Dialekt lernt.

Beitrag von hoffnung2011 26.01.11 - 09:21 Uhr

Mein Mamm spricht hochdeutsch...ich die zweite Fremdsprache dann mit dialekt

Beitrag von pocahontas60 26.01.11 - 10:47 Uhr

Hallo

Wir haben eigentlich keinen Dialekt. Naja, finde ich zumindest:-)
Klar haben wir auch ein paar Wörter, die erkennen lassen wo wir herkommen#schein
Z.B. "datt" und "watt" rutscht mir manchmal raus oder "kommse" statt kommst Du. Höre das eigentlich selber nicht so gerne aber manchmal ertappe ich mich dabei.
Meine Große sagt schön brav "das" und "was"#hicksda achte ich schon drauf aber wenn wir jetzt aus Bayern oder Berlin kommen würden fände ich den Dialekt nicht schlimm. Berlinerisch find ich herrlich#rofl
Bei uns sind es ja nur einzelne Wörter und in anderen Gegenden könnte man meinen die sprechen eine Fremdsprache.
Aber das man keinen Job findet wenn man Dialekt spricht ist doch Unsinn.


LG poca

Beitrag von parkolina 26.01.11 - 11:11 Uhr

Wir versuchen mit Clara relativ hochdeutsch zu reden. Es ergibt sich aber einfach auch daraus, das wir beide relativ wenig Dialekt sprechen. Ich komm aus Sachsen mein Freund aus Hessen und haben beide so ein paar Wörter des anderen übernommen, die Clara dann natürlich auch hört und ab und an nachquasselt. Aber es hält sich in Grenzen.

Beitrag von die.nicole 26.01.11 - 11:24 Uhr

Guten Morgen,

bei uns ist es eher ein Misch-Masch.

Ich komme gebürdig aus dem Hunsrück und rede selbst nur im Dialekt. Mein Mann kann nur Hochdeutsch.

Somit rede ich daheim, wenn mein Mann nicht da ist, hauptsächlich im Dialekt mit meiner Tochter. Wenn mein Mann da ist, reden wir hochdeutsch, der er mich sonst nicht versteht ;-)

Ich will, dass unsere Tochter beides kann, da meine ganze Verwandtschaft auch nur im Dialekt redet, und wenn sie nur hochdeutsch könnte, würde sie meine Verwandtschaft ja nicht verstehn #rofl

Ich selbst konnte als Kind nur "platt", wir haben überall im Dialekt gesprochen, wir haben auf dem Dorf gelebt. Das musste ich mir dann bei Beginn meiner Ausbildung schnell abgewöhnen weil mich die Leute da kaum verstanden haben. Und ich hatte echt Schwierigkeiten Hochdeutsch zu reden.

Daher lernt unsere Tochter jetzt beides ;-)

lg nicole

Beitrag von teufelchen1978 26.01.11 - 11:27 Uhr

Also mein Mann und ich sprechen Hochdeutsch mit Max.
Allerdings wird Max 3 mal/Woche nachmittags von der Oma betreut. Bei ihr im Haus leben auch noch Max Urgrosseltern und die sprechen kölschen Dialekt.
Ich finde das auch vollkommen in Ordnung. Wenn Max mal solch ein Wort raushaut, finde ich das eigentlich sehr lustig:-D.
Ausserdem muss er doch auch die kölschen Karnevalslieder lernen und natürlich auch verstehen können;-).

LG Tine

Beitrag von lachris 26.01.11 - 12:07 Uhr

Hi,

da ich selbst den Dialekt nicht richtig beherrsche, spreche ich in der Regel hochdeutsch.

Klar sind da auch immer mal ein paar Worte oder Ausdrücke dabei, die nicht ganz korrekt sind.

Wir Hessen sind ja dafür bekannt "e" durch "ä" zu ersetzen. So gibt es bei uns z.B. Ärdbeeren :-)

Oder man sagt Dinge wie "net" statt "nicht".

Aber ich würde nie "die Bach" sagen oder "gib mer ma die Dutt" (gib mir mal die Tüte).

Meine Freundin hat übrigens die Stelle als Standesbeamtin nicht bekommen, da sie Wetterauer Dialekt spricht. Offiziell war die Begründung zwar eine andere, aber im nachhinnein kam es dann doch raus.

Also ist da schon was dran.

VG lachris

Beitrag von eva1082 26.01.11 - 12:51 Uhr

Hi,

hat sie denn beim Vorstellungsgspräch Dialekt gesprochen?

Die Aussagen meines Bruders bezog sich nämlich auch darauf, dass wenn man Dialekt spricht diesen nie ganz ablegen könnte und man es immer Unterschwellig hört.
Finde ich jetzt nicht aber ok.


Ich bin da so das ich mich immer meinem Gegenüber anpasse. Spricht die Person Dialek mache ich es auch spricht sie Hochdeutsch tue ich es ebenso.

In meiner Arbeit (viel Kundschaft) haben schon viele ältere Kunden zu mir gesagt "endlich mal wieder eine die gscheid bayerisch spricht" und finden das sehr schön ,da es bei uns viele gibt die aus anderen Teilen Deutschlands kommen und die Kunden dann auch oft nicht verstehen.

Aber ich bin doch überrascht dass doch viele Dialke mit ihren Kindern sprechen. Ich dachte immer dass das so langsam ausstirbt.

liebe Grüße

Beitrag von lachris 26.01.11 - 13:43 Uhr

Sie rollt das r ziemlich extrem. Sowas fällt halt auf. Sie kann nicht anders. Und auch sonst verfällt sie oft in einen leichten Dialekt. Aber man versteht, was sie sagt.

Ich denke es kommt dann einfach auf auf den Beruf und die Region an.

Bei einem Beruf mit weniger Kundenkontakt wäre es nicht so wichtig gewesen und hätte sie Standesbeamtin in einem kleinen Ort in der Wetterau werden wollen, wäre es bestimmt auch egal gewesen.

Dialekt ist gut für das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Heimat. Hochdeutsch ist halt besser, falls man doch mal in die weite Welt hinauszieht.

Da man das vorher meist nicht weiß, sollte man am Besten beides können.

VG lachris

Beitrag von plaume81 26.01.11 - 12:27 Uhr

Hallo,

da wir aus Österreich kommen ist "unser" Hochdeutsch sowieso nicht so hochdeutsch wie in Deutschlad ;-)

So einen richitgen Dialekt haben wir nicht. Aber es ist auch kein gewungenes Hochdeuschsprechen.

LG

Beitrag von sandra091285 26.01.11 - 12:48 Uhr

Ich komme aus Brandenburg und lebe bei Hamburg. Mit den Jahren hat sich zu meinem berliner Dialekt nun auch noch das hamburger Platt gesellt. Meine Tochter redet beides:

jo für ja (berlinert)

nich für nicht

(und Endungen werden gerne weggelassen (aufstehn,laufn,schlafn gehn))

moin moin für guten Tag (hamburgert)...

Zudem zieht sie alles in die Länge, typisch für Mecklenburger (da kommt der Papa her)...

nein ist immer neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiinnnnnnnnnn (nicht gequakt oder geschrien, ganz normal gesprochen.

Da ich als Randberlinerin einen starken Dialekt habe, aber Hochdeutsch in Wort und Schrift sehr gut beherrsche, wird meine Tochter einfach weiterhin so angesprochen... Und schreiben würde ich nie im Dialekt, das finde ich grausam...

Nur eines geht gar nicht: ICKE... Das sage ich auch nicht, und daher kennt sie das Wort nicht.

PS: wenn ich reines Hochdeutsch spreche, dann komme ich mir total verstellt vor:-p

PPS: ich habe trotz Dialekt einen super geilen Job...


LG,Sandra

Beitrag von turtle30 26.01.11 - 15:48 Uhr

Hallo,

wir sprechen mit unserem Sohn hochdeutsch.
Sobald ich aber einen Schritt bei meinen Eltern in die Wohnung gesetzt habe, verfalle ich in den hessischen Dialekt.

Bei den Schwiegis ist es so ähnlich.

Unser Sohn versteht und spricht beides. Wenn er mal länger bei Oma war und heimkommt, babbelt er hessisch ;-) und ein paar Stunden später wieder hochdeutsch.

Ich finds schön.

lg
turtle30

Beitrag von rasselbande4 26.01.11 - 22:43 Uhr

Hi,
ich rede mit meinen Kindern nur Hochdeutsch. Allerdings komme ich ursprünglich aus Ostfriesland und bin sehr traurig, das ich nie meine Heimatsprache lernen konnte. Da das Plattdeutsch ja nicht zu den Dialekten gehört sondern einen eigene Sprache ist, fällt sie ohnehin nicht darunter.
Hier bei uns wird auch kein Platt oder Dialekt gesprochen, also käme es auch nicht in Frage.
Das mit dem Beruf ist quatsch! Ich habe aber auch schon gehört, das Kinder die mit Plattdeutsch aufwachsen auch Probleme mit der deutschen Grammatik in der Schule bekommen (können).
L.G.
rasselbande4