wie würdet ihr das machen zwecks perfektes kita alter?

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Beitrag von sonnenkind1 26.01.11 - 08:24 Uhr

hallo,

meine kleine ist jetzt 7 monate alt.und wirkt auf fremde personen, sogar die omas, sehr weinerlich.also sie wär am liebsten nur bei uns zu hause.
nun habe ich die möglichkeit dieses jahr im agust die kleine 8dann 14 monate alt) in die kita zu bringen.
ich muss mich bis februar afür entscheiden.ansonsten bleibe noch die möglichkeit sie dann das jahr darauf (dann 26 monate alt) in die kita zu bringen.
beruflich könnten wir es so einrichten das sie bis unsere kleine 2 jahre ist, zu hause bleiben kann.
nun die frage, tu ich ihr einen gefallen damit sie schon mit 14 monaten in die kita zu bringen wenn sie so weinerlich auf andere reagiert? (war schon immer so, obwohl wir regelmäßig unter leuten sind) oder ist es vielleicht auch zu spät mit 26 monaten,w eil sie nachher doch mehr abverlangt?
habe keine ahnung, ´was würdet ihr tun?

Beitrag von salo81 26.01.11 - 08:33 Uhr

Guten Morgen,

wenn du es einrichten kannst, länger daheim zu bleiben, dann mach das doch! Ich glaube jeder Monat daheim mit Mama kommt den Kindern zu Gute.
Meine Kids gingen immer so mit 2 Jahren dann in den Kiga und das klappte immer gut.
Vorher konnte ich mir das schlecht vorstellen weil die entweder schlechte Esser waren, noch nicht laufen konnten oder noch nicht richtig sprechen konnten.
Die Punkte waren halt für mich wichtig.

Liebe Grüße
Salo

Beitrag von claerchen81 26.01.11 - 08:42 Uhr

Hi,

der perfekte Kita-Zeitpunkt ist gekommen, wenn die Mama bereit dazu ist.

Ich war nach 12 Monaten überfällig, unser Sohn ein Schreikind, schlief nur mit Körperkontakt, aß noch nicht viel und wurde überwiegend gestillt. Aber ich konnte nicht mehr und mußte raus. Und das gleich richtig: 30h mit langen Pendelwegen.

Und was soll ich sagen: die Eingewöhnung war nicht leicht für ihn (ich muss gestehen: für mich schon, ich wußte, er ist gut aufgehoben bei der TaMu, sie ist toll). Ich würde es so interpretieren, dass es ihm sogar gut getan hat. Aber was er selber darüber denkt? Ich weiß es nicht und werde es nie erfahren. Er tat, was wir von ihm verlangten und zeigte keine akuten Veränderungen im Verhalten (klammerte nicht mehr, weinte nicht mehr, schlief nicht schlechter). Im Gegenteil: nach 4 Monaten schlief er ganz normal wie die anderen ohne Geschrei im Kinderbett (vorher auf dem Bauch der TaMu - ich danke ihr bis heute dafür).

Kinder passen sich bis zur Pubertät an die Wünsche der Eltern an - in jede Richtung. Es geht einem Kind nicht unbedingt schlecht, wenn die Mama es schon mit 8 Wochen in die Betreuung gibt, es kommt darauf an, wie die Mama mit der verbleibenen Zeit umgeht und wie sie sich damit fühlt, denn das Kind spürt das.

Insofern mußt du für dich die Entscheidung treffen. Sollte diese falsch sein, wirst du das am Verhalte deiner Tochter merken und musst dann darauf eingehen. Ich nehme an, sie ist einfach sensibel, das wird sie mit 14 und mit 26 Monaten sein. Es kann sein, dass es einfacher für sie wird, wenn sie früh geht, vielleicht auch, wenn sie spät geht - man weiß es nicht. Aber wenn DU nicht dahinter stehst, dann lass sie 2 Jahre zuhause.

Manchmal machen wir Eltern uns zu viele Gedanken um die Kinder. Sie können mehr, als wir denken, darauf sind sie biologisch programmiert. Es reicht ihnen, dass wir sie lieben und ihnen das zeigen, aber das müssen wir ihnen nicht rund um die Uhr beweisen. Nicht umsonst sagt man, dass man ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen.

Gruß, C.

Beitrag von julie8r 26.01.11 - 08:54 Uhr

Das hast Du schön geschrieben!

Ja, so sehe ich das auch. Wollte ursprünglich nach 6 Monaten wieder halbtags arbeiten und meine Kleine zur Tagesmutter geben.

Als sie dann erst m,al da war habe ich gemerkt, wie sehr ich die Zeit genieße und dass ich noch nicht bereit bin. Jetzt bleibe ich noch bis August zu hause, dann ist sie 1 Jahr alt. Es ist so schön mit ihr, das will ich noch ein Weilchen ungeteilt genießen.

#blume Julie

Beitrag von hoffnung2011 26.01.11 - 09:09 Uhr

Hi du, obwohl ich es an sich für egositisch halte...hast du mehr als 100% recht. Insbesondere wenn man ein Schreikind hat (kenne ich leider)..

Ich wünsche euch alles Liebe :-)

Beitrag von sonnenkind1 26.01.11 - 10:09 Uhr

WOW, das ist super schön geschrieben, vielen dank dafür

Beitrag von susischatz 26.01.11 - 10:14 Uhr

Danke für deine schöne und wahrhaftige Antwort!

Beitrag von berry26 26.01.11 - 08:56 Uhr

Hi,

ich versteh das jetzt nicht ganz. Wieso willst du dein Kind in die Kita geben, wenn du zuhause bleiben kannst?
Wenn du es dir aussuchen kannst, würde ich das Kind so lange wie möglich zuhause lassen.

Meine Kinder mussten bzw. müssen alle mit einem Jahr in die Krippe. Es geht eben einfach nicht anders, wenn wir unseren Lebensstandard nicht komplett aufgeben wollen. Gerade meine Kleine würde ich gerne noch eine Zeit lang zuhause betreuen, da sie mein letztes Baby ist aber naja...#schmoll

LG

Judith

Beitrag von sonnenkind1 26.01.11 - 10:12 Uhr

der gedanke war ja auch der, das ich ihr vielleicht etwas nehme wenn ich sie nicht in die kita gebe, das heisst, das sie das vielleicht brauchen könnte mit kindern, aber ich habe ja baby/kinderkurse vor der kita zeit und generell kontakt mit anderen kindern.

Beitrag von berry26 26.01.11 - 10:26 Uhr

ja ich finde eine spielgruppe oder ähnliches reichen auch aus. Mein Sohn liebt die kita und es hat ihn auf alle Fälle was gebracht aber bevor die Kleinen 1,5-2 Jahre sind, muss es wirklich nicht sein und danach ist eine Spielgruppe sinnvoll.

Beitrag von hoffnung2011 26.01.11 - 09:05 Uhr

du kannst auf keinen Fall ein 7 monatiges Kind mit später vergleichen!! die kinder entwickeln sich doch weiter!!1

Es hängt davon ab, würdet ihr es finanziell aushalten, wenn es erst mit 26 monaten in den kiga kommt ? Würdest du es aushalten so lange zuhause zu sein ?

ich kann dir sagen, dass meins mit 23 Monaten in den Kiga kam und dann war es genau richtig. Kinder in diesem alter fangen an zu bocken, d.h. es ist shocn gut, sie müssen sich anderswo unterordnen lernen.
Für sie ist es gut, weil sie anfangen mit andeen zu spielen. Wenn sie was wollen, können sie sich artikulieren. Sie können frei laufen und sind selbständiger und wenn du Glück hast, dann sind sie sogar ohne Windel..das ganze hat zur Folge, dass der Kiga für das kind entspannter ist..

mit 14 Monaten halte ich für recht früh, gerade an der Grenze..bei meiner Tochter in kiga gab es ein Kind, was noch nicht laufen konnte. Das kind wurde in gehfrei hingesetzt. Es kam mir da irgendwie verloren..
Wenn es nciht anders geht, ist halt so. Hältst du es aber zuhause aus, macht das ein Jahr wikrlich ein Unterschied!!

Beitrag von tragemama 26.01.11 - 12:32 Uhr

Ich finde, das ist vom Kind abhängig. Meine Große ist mit 2 Jahren problemlos 2x die Woche in eine Spielgruppe gegangen (je 3 Stunden), alles andere wäre aber noch zu viel gewesen. Bei der Kleinen kann ich mir mir nicht vorstellen, dass das schon klappen würde.

Andrea