Diese Katze kostet schon ein Vermögen...

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von maeusekrieger 26.01.11 - 09:21 Uhr

Hi!
Wir haben unserm Opa vor ca. 1 1/4 Jahren einen kleinen Kater geschenkt, den er abgöttisch liebt. Zur Zeit is es aber bissl mühsam mit dem Viecherl. Erst hatte er vor ca. 2 Monaten eine Darm OP, weil sich irgendwas (Haare etc) so arg verklebt und festgesetzt hatten, dass nix mehr durchging. Kostenpunkt 580€. Meine Großeltern leben von 1000€ Pension (gemeinsam), in ihrem eigenen Haus. Da is das natürlich sehr viel Geld. Also haben wir alle was dazu gegeben. Dann war der Kater ja mal 2 Nächte nicht da, is aber gottseidank wieder aufgetaucht, total erfroren, auch Therapie beim TA notwendig. Und jetzt erfahr ich, dass er am Do schon wieder operiert werden musste, weil er eine riesige Zyste od. einen Tumor in der Beuge hatte (und eine OP kostet ja wieder eine Lawine). Bei aller Tierliebe, das geht jetzt schon sehr ins Geldbörsl. Meint ihr, jetzt is dann mal Schluss? Ich hab schon ein schlechtes Gewissen, dass wir unsern Großeltern das Viecherl gegeben haben und jetzt muss dauernd was sein mit ihm... Irgendwann muss es ja mal auch ohne TA gehen, oder?
lg maeusekrieger

Beitrag von borughtbackm 26.01.11 - 09:27 Uhr

Ähm ... ich weiß grad nicht was ich dazu sagen soll #kratz

Weil man kann auch nicht zu sich selbst sagen "Jetzt sagen die mir schon seit 2 Jahren ich soll meine Mandeln rausnehmen .. na aber SICHER NICHT! da bin ich lieber krank" oder "Ich hab Krebs, aber weißt du .. diese Chemo, #nanana das tu ich mir nicht an" ???? #schock

Damit sollte man eigentlich rechnen, die einen müssen öfter zum (Tier)arzt die anderen halt weniger.

Beitrag von maeusekrieger 26.01.11 - 10:11 Uhr

Hier wird anscheinend das Problem nicht ganz verstanden: es geht hier nicht ums Tier an sich(das is ja klar, dass anfallende Tierarztbesuche gemacht werden), sondern um die Regelung der Finanzen. Wir haben unsern Großeltern, die nicht über viel Einkommen verfügen, diese Katze gegeben, sie wollten sie haben und haben somit die Verantwortung dafür übernommen. Nun ist das Tier so kostspielig - aber kommt auf dafür? Ich kann und will meinen Großeltern das nicht zumuten, andererseits: wie komme ICH dazu dauernd Unmengen beizusteuern, wo ich mit dem Tier gar nix zu tun habe? DAS ist die Problematik.
lg

Beitrag von mullifinne 26.01.11 - 09:27 Uhr

" Meint Ihr,jetzt ist dann mal Schluß ? "

was meinst Du damit ???

Einfach nicht mehr zum TA gehen und das arme " Viecherl " enden lassen ?

Schließt doch eine OP-versicherung ab,die kostet nur ganz wenig im Monat.

Lg

Beitrag von maeusekrieger 26.01.11 - 09:32 Uhr

Sollte heißen, ist das jetzt nur eine Phase od. gibt es Katzen, die dauernd was ausfassen? Kann ja nicht gut sein, wenn das Tier jedes Monat Antibiotika schlucken muss od. aufgeschnitten wird?!!

Beitrag von mullifinne 26.01.11 - 09:35 Uhr

Kann schon sein das manche Katzen anfälliger sind.
ich hatte auch mal zwei ( leider beide verstorben ) und hatte die ganzen Jahre keine Probleme mit den beiden.

Denkt doch wirklich mal über eine OP Versicherung nach.
Guck mal hier im Netz da bekommt man schon für knapp 5 Euro im Monat so eine.

ich habe für meinen Hund auch so eine.Die kostet 8 Euro im Monat also nicht die Welt.

Viel Glück !!!

Lg

Beitrag von sini60 26.01.11 - 13:25 Uhr

Dann lies mal das Kleingedruckte. Für diesen Betrag wird garantiert nicht jede OP voll übernommen.

Beitrag von simone_2403 26.01.11 - 14:32 Uhr

http://www.vergleichen-und-sparen.de/katzenoperationsversicherung.html

Nur wenn die Katze älter als 5 Jahre ist wird nur noch 80% erstattet,bei jüngeren Katzen 100%.

Unfall oder Krankheit ist versichert.

Bei Tieren die den TA zwecks OP öfter sehen als einem lieb ist,absolut sinnvoll.

#winke

Beitrag von simone_2403 26.01.11 - 09:49 Uhr

Hallo

>>Irgendwann muss es ja mal auch ohne TA gehen, oder? <<

Willst du operieren wenn es nötig sein sollte? #kratz


>>Meint ihr, jetzt is dann mal Schluss? <<

Wie meinst du das? Das Tier einschläfern weil es Kosten verursacht?

Beitrag von litalia 26.01.11 - 11:07 Uhr

bissl
viecherl
geldbörsl

woher kommst du? ...aus dem kinderquatschland?


wenn man sich ein tier anschafft muss man leider damit rechnen das nicht immer alles glatt läuft sondern dass das tier unter umständen imense kosten verursachen kann.
tierarzt und op ist nunmal sehr teuer.

evtl wäre eine OP versicherung/krankenversicherung für das tier möglich?

Beitrag von melcha 26.01.11 - 11:50 Uhr

Aus Österreich!!!

Beitrag von borughtbackm 26.01.11 - 12:22 Uhr

#pro

Beitrag von sini60 26.01.11 - 13:23 Uhr

Hallo,

ich verstehe dich, dass du langsam ein schlechtes Gewissen hast, weil du ihnen die Katze geschenkt hast. Bevor wieder eine teuere Op ansteht, würde ich mir auf jeden Fall nochmal eine andere Meinung einholen. Leider ist es oft so, dass Tierärzte gleich nach der teuersten Methode greifen. Auch ich würde mich, trotz Tierliebe, nicht in den finanziellen Ruin treiben lassen.

LG
Sini

Beitrag von tassima78 26.01.11 - 18:00 Uhr

Tja ich kann Dich bzw. deinen Opa verstehen. Bei aller Tierliebe aber irgendwann hört der Spass auf. Habe selber eine Katze aber sorry das würde ich nicht ausgeben.
So hart wie es sich anhört, es ist halt nur ein Tier! Dann spende ich das Geld lieber für hungerleidende Menschen!!!

Beitrag von maddytaddy 26.01.11 - 20:37 Uhr

Dann solltest du dir aber auch keine Katze anschaffen, wenn du nicht bereit bist auch eine teurere OP zu zahlen. Entweder ein Tier richtig versorgen oder gar nicht.. Meine Meinung. #aerger

LG

Beitrag von tassima78 26.01.11 - 21:21 Uhr

Naja jedem seine Meinung aber das hat nichts mit Tierliebe zu tun. Manchmal muss man der Natur seinen Gang gehen lassen.
Notwendige sachen wie Impfung, Wurmkur alles okay aber sorry 500 Euro würdeich nicht ausgeben, wie schon gesagt lieber an hungernde Kinder das Geld spenden.

Beitrag von maddytaddy 26.01.11 - 22:17 Uhr

Ich würde meinem Tier jede Behandlung ermöglichen, wenn sein Leben danach noch lebenswert ist. Mein Hund hat z.B. eine Patellaluxation (Kniegelenk springt manchmal raus). Er bekommt momentan ein Futterergänzungsmittel, mit dem sich das ganze sehr besserte. Sollte es aber schlimmer werden bin ich auch bereit eine OP zu zahlen (500-700 Euro). Was wäre denn die Alternative? Leiden lassen? Einschläfern?

Ich stelle Menschen und Tiere nicht auf eine Stufe, aber was die Gesundheit angeht schon. Gehört für mich zur verantwortungsbewussten Haltung einfach dazu.

LG

Beitrag von sweet-love 27.01.11 - 03:40 Uhr

Booaaa wie kann man nur so Herzlos sein?

,,ES IST JA NUR EIN TIER ,,

Und du bist nur ein MENSCH !

Wenn du nen Behindertes Kind hättest, das alles mögliche an Pflegesachen wie zb Rollstuhl , neues Auto, zuhause einiges umgerichtet spezielle Therapieen.. usw... brauch.. was würdest du denn machen ?????
Einfach abgeben? nur weil es dich Geld kostet?

Man sollte ÜBERLEGEN bevor man sich ein TIER oder ein KIND anschafft !!!
Beides KANN seehr viel Geld kosten !!! Und wenn man das Geld nicht hat,oder man es einfach nicht in ein Krakes Tier /Mensch reinsetzten will,nur damit es ihm besser geht, der sollte sich gefälligst niemals sowas anschaffen !!! Wegen euch wurden schon Millionen Tiere eingeschläfert die eigendlich nach einer op hätten super gut Leben können ...

Sorry dür die harten Worte.. aber es iss doch so ! Jeder hat ein recht auf Leben...egal ob Mensch oder Tier... ... ich finds einfach nur traurig und es zerreist mir das Herz wenn man so was denkt

Beitrag von sweet-love 27.01.11 - 03:46 Uhr

achja.. zudem noch

Wir haben uns für 680 Euro ne Maine Cone gekauft,ich weis es viel Geld aber bei nem seriösen Züchter, wird auch auf Gesundheit geachtet usw.. vielleicht hättet ihr besser sowas nehmen sollen , dann hättet ihr diese ganzen Tierarzt kostet vielleicht nicht... achnee..stimmt..ihr wollt ja nicht viel Geld in ein Tier setzten.-- Naja ..

Beitrag von sini60 27.01.11 - 09:51 Uhr

Du meinst wirklich das ein Rassetier niemals eine Zyste bekommt und auf gar kein Fall was gefährliches frisst. #rofl

Beitrag von simmi200 27.01.11 - 15:08 Uhr

Huhu

Naja so ist das auch nicht. :-(
wir haben auch von seriösen Züchtern 3 Maine Coon und leider jede Menge Tierarztkosten.
Auch Tiere von guten Züchtern können eben bestimmten Krankheiten treffen. Unsere beiden haben mit Struvitsteinen und Blasenentzündungen zu tun. Was laut Tierärztin nicht Rasseeigen ist.

Die "stinknormalen" Hauskatzen meiner besten Freundin sind 17 Jahre alt und pumperlgesund. Glück oder Pech kann man immer haben.

Lg Simmi

Beitrag von sini60 27.01.11 - 09:49 Uhr

Deine Vergleiche sind total daneben.

Beitrag von tassima78 27.01.11 - 16:43 Uhr

Danke!!!!!!!!

Beitrag von sweet-love 28.01.11 - 01:30 Uhr

Ich sagte nicht das Rassekatzen niemals Kranheiten bekommen,sondern je nach Züchter halt weniger Krank sein können !

Ich hab bisher 2 Meine Coons von Züchtern gehabt und muss sagen das beide nie probleme hatten.. außer 1 Zahnfleischentzündung öfter.. aber das sowas vorkommenkann war mir vor dem Kauf klar !!!

Meine 2 wurden 18 und 19,5 Jahre alt

Nur wenn man schon nen Tier sich anschafft, dann sollte man vorher auch berechnen das gerade bei Hauskatzen sowas seeehr oft vor kommen kann...

ich erzähle auch aus erfahrung ! Meine Nachbarin hat 5 normale Hauskatzen... alle unter 6 Jahre und 3 davon sind fast mind 1 mal im monat bein doc.. die eine frisst alles mögliche die eine die hat ständing schlimme wunden wi sie wohl von nem anderen verprügelt wurde und die andere die war schon 2 unterm messer wegen 2 tumors...

aber is ja jetzt auch egal macht was ihr wollt.. aber lässt das Tier nicht unter eurer Geldnot leiden es hat auch gefühle #heul

Beitrag von tassima78 27.01.11 - 16:45 Uhr

Echt traurig Deine Einstellung ein behindertes Kind einem Tier gleich zu setzen. Aber Deine Meinung!!!
Für mich gibt es einen grossen Unterschies zwischem Mensch und Tier!!!

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