Angst vor schlimmen Krankheiten... Könnte ich Tests ''einfach so''...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jacky1983 26.01.11 - 09:30 Uhr

... machen lassen???

Guten Morgen.

Kleine Vorgeschichte:
In letzter Zeit werden sie alle Krank... Allen gehts bis jetzt gut, aber trotzdem haben sie schwere Zeiten hinter sich.

Meine Oma hatte zweimal Krebs (Brust und Darm), meine Tante hatte ''fast'' Krebs (also eine Zellveränderung) am Magen, gestern wurde meiner Schwägerin erzählt, das sie die Vorstufe von Krebs hat und von einer Bekannten der Junge hat einen Nierenkrebs (den wohl am häufigsten Babys und Kinder bis 7 Jahre bekommen) und seine Chance zu überleben, liegt bei 8%... :-(

Wie will man (ausser durch abtasten) feststellen, das Kindern etwas fehlt??
Klar, sie haben auch mal Symtome/Beschwerden, aber eben auch nicht immer??
Blut wird ihnen ja auch nicht ''einfach mal so'' abgenommen.
Paul ist 3 Jahre alt und ihm wurde am Tag der Entlassung Blut abgenommen und beim ''Hacke piecksen''... Genauso, wie bei meinem Jüngsten.

Was ist, wenn sie Krank sind??
Sie sind eig völlig fit, keine Beschwerden oder so.
Aber, diesen Nierenkrebs zb, stellt man oft erst fest, wenns fast zu spät ist.
Vor 14 Jahren, würde er noch Routinemäßig gestetet, heute nicht mehr...

Ich weiß, das hört sich alles krank an, aber ich hab im Moment mit so vielen Schlimmen (oder auch weniger schlimmen) Krankhweiten zu tun, das macht mir Sorgen.
Ich denke immer gleich ans sterben...

Bei Oma ist es gutausgegangen, bei der Tante auch... Aber Irgendwie denke ich, das es nicht immer gut ausgehen kann. :-(

Wenn ich jetzt will, das von meinen Kindern Blut abgfenommen wird, bin ich dann Hysterisch und völlig bescheuert??
Macht das überhaupt ein Doc??

Ich bin im Moment ziemlich durch den Wind. :-(

Danke fürs lesen....

lg Jacky

Beitrag von mel130180 26.01.11 - 09:38 Uhr

Hi,

wenn du diese ganze Maschinerie, die du lostreten willst, selbst zahlen kannst, dann findet sich sicher ein Arzt.

Ich kann deine Angst bis zu einem gewissen Maß verstehen, aber dass ist nun mal das Risiko zu leben. Du kannst auch im nächsten Moment tot umfallen, weil du einen schweren Schlaganfall hast. Da steckst du einfach nicht drin.

Wenn deine Kinder ein hohes genetisches Risiko haben (das ist nur bei bestimmten Krebsarten gegeben), dann würde sicher am einem gewissen Alter eine Vorsorge gemacht. Aber ich denke nicht, dass ihr in diese Kategorie fallt.

Tief durchatmen, entspannen und einfach leben. Was anderes kann ich dir wirklich nicht raten.

Gruß
Mel

Beitrag von sunshine7505 26.01.11 - 10:10 Uhr

"Wenn deine Kinder ein hohes genetisches Risiko haben (das ist nur bei bestimmten Krebsarten gegeben), dann würde sicher am einem gewissen Alter eine Vorsorge gemacht. Aber ich denke nicht, dass ihr in diese Kategorie fallt."
Hallo,
kennst du dich damit aus? Mein Mann hatte als Kind Lymphdrüsenkrebs (Non-Hodgkin glaub' ich) und es ist ein Wunder dass er heute noch lebt.
Ich mache mir da auch manchmal Gedanken um meinen Sohn. Die Große hat einen anderen Papa, da gibt es auf beiden Seiten keine Krebserkrankungen. Dafür hatten wir vor zwei Jahren eine falsche Krebsdiagnose für sie, aber das ist eine andere Geschichte. Ansonsten denke ich auch, dass man sich im Leben nicht gegen alles absichern kann, auch wenn man es gerade bei den Kindern gerne tun würde. Wenn du es weißt, kannst du mir das schreiben mit dem Lymphdrüsenkrebs?
#danke und LG!
Katja mit Julia (5) und Sebastian (2) #sonne

Beitrag von mel130180 26.01.11 - 10:59 Uhr

Hi,

nein, ich kenne mich auch nur oberflächlich damit aus. Ich würde das wirklich mit dem Kinderarzt besprechen oder vielleicht sogar mit einem Onkologen. Aber der Kinderarzt würde euch dahin gegebenfalls auch direkt überweisen.

LG
Mel

Beitrag von jenny133 26.01.11 - 09:40 Uhr

Hallo Jacky

ob das geht weiss ich nicht. Das musst du wohl mit dem Arzt besprechen. Aber irgendwie müssen wir Mütter da ein bisschen Urvertrauen entwickeln. Wir können die Kinder nicht in Watte einpacken. Es gibt solche Erkrankungen die du aufgezählt hast, aber die sind zum Glück relativ selten. Dann können die Kinder in Unfälle verwickelt werden oder sie können kurzfristig schwere Erkrankungen bekommen, die man eben im vornerein nicht feststellen kann.

Bleib oder werde optimistisch.

LG
Melanie mit Nico (3 Jahre) und Bauchzwerg (18+3)

Beitrag von hippychick 26.01.11 - 09:41 Uhr

Bei meinem Sohn werden regelmaessig Blut und Urinproben gemacht um Magen/Nierenkrebs fruehzeitig zu erkennen, da er einen Gendefekt hat der das Krebsrisiko erhoeht.
Wir leben nicht in Deutschland und ich gehe einfach zum Arzt sage ich moechte Test xy machen und dann wird das gemacht.
Der Kinderarzt in Deutschland hat sich etwas quer gestellt. Da wir aber die Gen-Diagnose haben, hab ich einen guten Arzt im Kinderkrankenhaus gefunden.

Frag einfach mal bei deinem Kinderarzt/Hausarzt. Wobei ich denke, dass man sich auch "krank reden" kann.

Beitrag von grinsekatze85 26.01.11 - 09:44 Uhr

Hallo!

Also erstmal ist es schlimm, wenn man soviele Menschen kennt (egal ob Freunde und Familie) die Krankheiten haben, egal ob schlimm oder nicht so schlimme.#liebdrueck

Kenne das selber,meine Oma hat ihren GM~Krebs nicht überstanden und ist nach 7 Jahren kämpfen 1998 schon gestorben, meine andere Oma hat ebenfalls GM~Krebs ihr half eine total Operation, mein Opa hat jetzt sehr schwer Krebs (Strahlenkrebs) im Endstadium und ich selber hatte mit 14 Jahren einen gutartigen Tumor am Blinddarm #schock, der machte sich auch nur bemerkbar durch die Blinddarmreizung, deshalb lasse ich mir generell alle 2 Jahre (bis jetzt war nie wieder was) mal Blutabnehmen, bekam auch die Spritze gegen GM Halskrebs.
Bin da auch etwas vorsichtiger. Gehe auch regelm. zur FA und HA und lasse das überprüfen.

Mein Sohn war jetzt bei der U7a und da wurde nach Blase und Nieren (auch wegen Phimose)geschaut, alles super.
Da er dann operiert wird, nehmen sie eh Blut ab, da kann ich das gleich erwähnen, haben auch ein erhöhtes Diabetesrisiko (Oma, Cousin) und man kann mich ruhig für bescheuertert halten, aber auch ich werde meinem Sohn alle 2 Jahre mal Blutabnehmen lassen um einfach sowas ausschließen zu können. Ein kleiner Pieks und gut ist.

Finde jetzt nichts schlimmes daran, aber auch weil ich selber betroffen bin/war. Diese Entscheidung, kann dir aber niemand abnehmen, wenn du dann beruhigter bist, dann mache es.

LG
grinse#katze

Beitrag von canelle 26.01.11 - 14:18 Uhr

Nach was wird bei der Blutprobe genau gesucht? Bzw, welchen Krebs/Krankheit könnte man durch die Blutabnahme vorzeitig entdecken?

Beitrag von girl08041983 26.01.11 - 09:58 Uhr

Hi,

die Mutter meines Freundes ist an Krebs letztes Jahr gestorben, auch Darmkrebs. Bei meinem Freund (24) wurde letztes Jahr das erste Mal getestet ob er gefährdet ist, nachdem er Magen-Darm-Probleme extrem hatte, weil da alles ok war, wird er erst ab 35 wieder getestet.

Meine Mutter hatte Myome die bösartig wurden, mit 35 wurde ihr die Gebärmutter entfernt, bei mir wurden eine Mehrzahl von Myomen mit 25 entdeckt, seitdem werde ich jedes Jahr 2x untersucht in wie weit die sich verändern.

Die Mutter und der Opa meiner Stiefschwester (und ich glaub auch noch mehr) hatten Krebs und sind auch dran gestorben, untersuchen lies sich meine Schwester erst ab 30.


Lg

Beitrag von curlysue1 26.01.11 - 10:03 Uhr

Genau das gleiche fühle und denke ich im Moment auch.

LG
Curly

Beitrag von scrollan01 26.01.11 - 10:09 Uhr

Tja, ich hätte machen können was ich wollte - sie ist dennoch krank!

Beitrag von fusselchen. 26.01.11 - 10:24 Uhr

schließ nicht von andren kindern auf deins... und sprech mal mit deinem hausarzt über deine ängste, denn das ist schon nen tick nicht normal...

nicht böse gemeint, aber lass dir helfen...

lg

Beitrag von jacky1983 26.01.11 - 11:14 Uhr

Das ist ja nicht schon immer so... Erst seit ein paar Tagen.
Sonst immer mal, das ich ans sterben denke und das ist noch ''im Grünen''.

Ich mach mir halt Gedanken und gerade bei Kindern wird ja nicht ''einfach so'' getestet.
Wir Erwachsenen haben ab einem bestimmten alter bestimmte Vorsorgeuntersuchungen... Kinder haben ''nur'' die U's.

gruß

Beitrag von fusselchen. 26.01.11 - 11:27 Uhr

ich hab mir auch oft sorgen gemacht um mich, das ich was habe und sterbe und meine kleine ohne mich aufwächst...

ich weiß einfach das wenn sowas auch nur kurz ist man sich drum kümmern, sollte mit jemandem reden sollte der sich mit auskennt...

denn gedanken machen, was ist wenn und ANGST haben sind 2 ganz unterschiedliche schuhe...


ja das stimmt schon, aber trotzdem finde ich beschäftigt dich das thema mehr als "im grünen bereich"

mal schauen lassen schadet ja nicht...

Beitrag von schullek 26.01.11 - 11:32 Uhr

hallo,

das ist der fluch der modernen medizin. wir sind gefangene, sklaven dieder. moderne medizin ist ein segen udn fluch zugleich.
wir wachsen auf mit dem denken: hab ich was, geh ich zum arzt, der gibt mir ne pille und gut ist. der arzt wirds richten.
sklave sind wir, weil so viel möglich ist, dass wir das gefühl haben, wenn wir es nicht mitnehmen, nicht wahrnehmen, dann wird etwas schlimmes passieren. keiner aus unserer generation kann sich wirklich davon freimachen. ich schaff das oft, aber auch nicht immer.
du steckst scheinbar durch die ängste aber völlig im teufelskreis.
mal davon abgesehen, dass man durch bluttests nicht alles sofort diagnostizieren kann (wie oft würdest du das machen wollen, alle 2 monate?), in was verstrickst du da dich udn deine kinder?
willst du selber und willst du dass sie ihr leben mit angst leben, dass immer etwas schlimmes passieren kann?
oder willst du glücklich sein udn das deinen kindern mitgeben? glaub mir, ich weiß, was es bedeutetangst zu haben udn sich sorgen zu machen.
die mutter meiner mutter starb kurz nach ihrer geburt, der vater meines vaters mit anfang 50, mein eigener vater hatte einen unfall mit mitte 30 und starb. ich hab nen knacks, das ist sicher. aber ich gehe dagegen an!
ich lasse nicht zu, dass das mein leben dominiert. ich verusche die angst, die auch immer wieder hochkommt nicht alles bestimmen zu lassen, gehe sie aktiv an.
ich versuche da einfluss zu nehmen, wo ich es kann. das sind impfungen (in meinem fall die kritische betrachtung dieser), medikamente, ernährung, lebensweise etc.
ich will mich nicht zum sklaven meiner ängste machen und die medizin dazu nutzen alles wieter zu schüren. un das würde ich auch dir empfehlen.

lg

Beitrag von schnullabagge 26.01.11 - 12:50 Uhr

Hallo!
Ja, im Moment würde ich sagen, dass du etwas hysterisch bist.
Denk erstmal positiv und genieße das Leben.
Es gibt übliche Vorsorgeuntersuchungen die man in Anspruch nehmen kann, aber im Heuhaufen nach einer Nadel suchen. Glaub mir, dass es Dinge gibt, die will man gar nicht unbedingt wissen.
Natürlich gibt es Schicksalsschläge und Fälle von denen man gehört hat, die auch mal blöd ausgehen, aber wenn du deinen Focus auf Krankheiten und sogar den Tod lenkst, wirst du bald wirklich krank, depressiv und ich nehme an, das deine Kinder ihr Leben mit dir zusammen genießen wollen.

Du bist gesund und auch deine Kinder. Das ist worauf du bauen solltest!
Wenn du in dieser Spirale schon zu tief drin steckst, dann suche dir psychologische Hilfe, die dich aus diesem Sumpf rauszieht.

LG Steffi