Elterngeld/Mutterschutz

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Beitrag von leeloo78 26.01.11 - 11:27 Uhr

Hallo!

Vielleicht kann mir hier jemand helfen.
Meine Tochter wurde im Februaur 2009 geboren. Ich habe drei Jahre Elternzeit und gehe nebenbei auch nicht wieder arbeiten. Das Elterngeld bekam ich bis zum 1. Geburtstag meiner Tochter. Danach wechselte ich zur Krankenkasse meines Mannes (Techniker) und bin seitdem bei ihm mitversichert (heißt das familienversichert?)


Nun bin ich wieder schwanger, uns 2. Kind soll Angang Juli diesen Jahres zur Welt kommen. Ich werde wieder 3 Jahre Elternzeit nehmen.
Nun rief ich neulich bei der TK an, hatte eine Frage zur Schwangerschaft. Die Dame am Telefon erzählte mir sehr viel, unter anderm auch, dass ich, da ich bei meinem Mann familienversichert bin, kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld habe. Also diese 13€ pro Tag, den Rest bekam ich damals bei meiner ersten Tochter vom AG dazu.
Jetzt zu meiner ersten Frage: Ist das allgemein so, oder von KK zu KK unterschiedlich?
Eine Arbeitskollegin von mir, die bereits das 2. Kind in Elternzeit bekommen hat und auch nicht wieder arbeiten geht, erzählte mir nämlich, dass sie diese 13€ prot Tag bekommen hätte.

Aber noch viel wichtiger: Wie geht das denn dann mit dem Elterngeld? Mir steht ja der Mindetssatz von 300€ zu. Bei meiner Tochter bekam ich das Elterngeld nach dem Ende des Mutterschutz. Fällt der jetzt weg da ich "familienverischert" bin und bekomme ich das Elterngeld gleich ab dem Zeitpunkt der Geburt?

Ich hoffe ich hab mich eingermaßen verständlich ausgedrückt!;-)

Liebe Grüße, Leeloo

Beitrag von zwiebelchen1977 26.01.11 - 11:30 Uhr

Hallo

DAas ist richtig. Wenn du Familienversicher bist, hast du diesen Anspruch nicht.


Ich nehme an, das deine Kollegin noch selber in ihrer KK ist. Dann hat sie den Anspruch.

Wieso hastd u eigentlich die KK gewechselt? In der Elternzeit bist du doch beitragsfrei versichert, sofern du einen Ag hast.

Bianca

Beitrag von seikon 26.01.11 - 11:33 Uhr

Warum bist du denn in die Familienversicherung gegangen? Wenn du noch einen (ruhenden) Arbeitsvertrag hast, dann bist du während der vollen 3 Jahre beitragsfrei versichert.
Die 13 Euro pro Tag bekommst du dann, wenn du selbst pflichtversichert bist. Dadurch, dass du in die Familienversicherung gewechselt hast, hast du deinen Anspruch verwirkt.

Du kannst nochmal mit deiner alten KK reden, ob man das nicht irgendwie rückgängig machen kann, sodass du wieder selbst beitragsfrei versichert bist. Dann würdest du auch Mutterschaftsgeld bekommen.
Wenn du kein Mutterschaftsgeld bekommen solltest, dann wird Elterngeld ab der Geburt gezahlt.

Beitrag von demy 26.01.11 - 13:18 Uhr

"Danach wechselte ich zur Krankenkasse meines Mannes (Techniker) und bin seitdem bei ihm mitversichert "

Hallo,
wer zum Teufel hat dir zu diesem Blödsinn geraten?

Wie seikon schon schrieb, du bist wenn du in Elternzeit bist beitragsfrei bei deiner KK versichert.
Dann und NUR Dann hast du Anspruch auf Mutterschaftsgeld.
Das Mutterschaftsgeld gibt es ja aber auch schon VOR der Geburt.
Du bekommst es natürlich nicht wenn du familienversichert bist.

Versuche sofort unverzüglich wieder selber in die KK zu kommen, damit du Anspruch auf Mutterschaftsgeld hast.

Du bist jetzt schon die zweite die ich kenne die diesen Fehler begangen hat.
Frage, warum?
Würde mich interessieren!

Gruß
Demy

Beitrag von tweety12_de 26.01.11 - 14:57 Uhr

hallo,

wieso hast ud so was unlogisches wie kk wechsel in der ez gemacht ???

du hast einen arbeitgeber, deshalb wärest du die komplette elternzwit beitragsfrei weiter versichert gewesen....

somit hast du dir das mutterschaftsgeld verspielt...

gruß alex

Beitrag von susannea 26.01.11 - 22:27 Uhr

Ich nehme an, du bist nicht in Eltenrzeit, denn sonst hättest du ja nciht in die Familienversicherung wechseln müssen.

In Elternzeit ist man nur, wenn man ein ruhendes Arbeitsverhältnis hat, dann ist man beitragsfrei versichert und bekommt auch Mutterschaftsgeld.