Bekomms nicht auf die Reihe

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jenny133 26.01.11 - 11:46 Uhr

Hallo

ich bekomme es nicht auf die Reihe bei meinem Sohn einen sicheren Rythmus einzuführen und ganz feste Regeln :-( Als ich SS war hab ich mir so viele Dinge vorgenommen - sitzen bleiben beim Essen, helfen beim aufräumen, nicht zu viel Fernseh, nicht zu viel Süßes...

Mittlerweile gilt das alles nur noch teilweise. Ich muss dazu sagen, das ich drei mal die Woche arbeite und mein Sohn dann bei meiner Mutter isst. Neulich war ich krank und hab dort mit gegessen und da hab ich mal die Regeln erklärt bekommen :-[ Sie holt ihn vom KiGa ab. Setzt ihn vor den Fernseh, kocht fertig, gibt es ihm auf den Teller und stellt den Teller zu ihm an die Couch. Etwas später kommt mein Dad und meine Eltern essen zu zweit am Tisch (auch im Fernsehzimmer immerhin) mittags gibts oft einfach nur süßes anstatt Obst.
Auch ansonsten untergräbt meine Mutter meine Regeln, aber ich bin nun leider auf sie angewiesen, denn sonst könnte ich nicht mehr arbeiten gehen. So oft hat mein Sohn schon zu mir gesagt: "Du darfst das nicht verbieten sonst schimpft die Oma mit dir" :-[

Leider ist es mein Fehler, das ich mich nicht durchsetzen kann. Auch nicht bei meinem Mann. Ich sage das Kind muss ins Bett weil kein Mittagsschlaf und mein Mann nimmt ihn nochmal mit in den Keller zum werkeln... Am nächsten Tag meint die Kindergärtnerin dann zu mir er sei nicht fit (kein Wunder wenn schlaf fehlt)

Ab Mai bin ich wieder zuhause in Mutterschutz und ich will dann ganz viel verändern. Meinen Sohn lasse ich dann bis um 14 Uhr im KiGa und koche dann immer abends für meinen Mann und uns. Das Essen bei uns zuhause am WE oder wenn ich da bin ist besser geregelt. Da läuft kein Fernseh dabei... Ich glaub das wird ein ganzes Stück Arbeit und neue Erziehung.

Ich hoffe, das ich das dann auch schaffe. Wie bekommt ihr die Regeln durchgesetzt? Seit ihr wirklich immer so toll konsequent und ziehen bei euch die anderen immer mit?

LG
Melanie mit Nico (3 jahre) und Bauchzwerg (18+3)

Beitrag von criseldis2006 26.01.11 - 12:04 Uhr

Hallo,

mir ging es wie dir. In der SS habe ich auch gesagt, bei mir gibt es dieses und jenes nicht, Regeln werden eingehalten usw.

Mittlerweile habe ich zwei Kinder, die beide sehr temperamentvoll sind (von wem sie das wohl haben #schein). Ich sehe mittlerweile vieles lockerer. Es wird auch mal ne halbe Stunde länger fern gesehen oder am Wochenende mal später ins Bett gegangen. Auch Süßes darf gegessen werden.

Du musst dir eine andere Einstellung zulegen. Es geht nicht immer alles glatt.

Bei mir gibt es auch Regeln, die müssen eingehalten werden, wie z. B. beim Essen sitzen wir am Tisch, wer aufsteht und rumläuft oder Quatsch macht und mit dem Essen spielt, ist fertig. Dann wird abgeräumt und es gibt bis zur nächsten Mahlzeit nichts. Punkt.

Dann unter der Woche geht die Kleine zwischen 17.30 Uhr und 18.00 Uhr (spätestens) ins Bett und die Große zwischen 18.30 Uhr und 19.00 Uhr. Unter der Woche gibt es keine Ausnahmen, am Wochenende schon.

Warte mal bis dein zweites Kind da ist, dann sieht du sehr vieles lockerer.

Was ist dabei, wenn er fernsehschaut während deine Mama kocht. Sei doch dankbar, dass sie ihn betreut. Sie kocht ja keine 2 Std. Das mit dem Essen auf der Couch würde ich mit ihr reden, dass der Kleine am Tisch mitessen soll, wenn der Opa da ist und das es für ein Kind schöner ist, mit allen am Tisch zu essen als im Wohnzimmer alleine.

Geh Kompromisse ein und nehm nicht alles so ernst. Meine Zwei dürfen bei Oma und Opa auch vieles was sie zu Hause nicht dürfen, aber dafür sind doch Oma´s und Opa´s da, oder?

LG Heike

Beitrag von jenny133 26.01.11 - 19:02 Uhr

Hallo Heike

das stimmt schon. Aber wenn er da eben mindestens drei mal die Woche ist dann gilt das halt schon nicht mehr als besondere Ausnahme. Und es ist ja so, das er fern sieht ab dem heimkommen vom Kindergarten bis meine Mum mit dem Abwasch fertig ist. Auch beim Schlafen hat er so keinen Rythmus. Mal schläft er nicht bei ihr, meisstens aber um die Uhrzeit wenn er halt wegen fehlendem Mittagsschlaf hundemüde ist (ca. 17 Uhr oder so) und dann ist es viel zu spät um ihn bis acht Uhr schon wieder hin zu legen :-(

LG
Melanie

Beitrag von h-m 26.01.11 - 12:18 Uhr

Kann er denn nicht jetzt schon länger/ganztags in den Kiga? Da gibt es immerhin kein TV. Finde die Essens-Situation bei Deiner Mutter auch schlecht geregelt.

Ja, klar, bei den Großeltern meiner Tochter gelten auch andere Regeln, aber die sehen sie max. 1 mal monatlich, da ist das ja was Besonderes. Dreimal wöchentlich ist allerdings schon viel und keine Ausnahme.

Ich bin ae und kann daher meine Regeln gut durchsetzen. In den meisten Punkten (allen wichtigen) bin ich mir mit dem Vater meiner Tochter auch einig dabei. Großeltern (meine Eltern) sieht sie alle 1 bis 2 Monate, den Opa väterlichseits nur 2-3 mal im Jahr (lebt so weit entfernt) und die Oma väterlichseits ist schon verstorben. Da kann ich die Sache mit dem Verwöhnen recht entspannt sehen.

Die Regeln und das Konzept der Kita bzw. der Schul-Nachmittagsbetreuung sind zwar nicht meine, aber solche, die ich gut akzeptieren kann. Das habe ich bei der Wahl der Kita und der Schule schon berücksichtigt.

Beitrag von jenny133 26.01.11 - 19:05 Uhr

Hallo

ich komme leider erst abends vor acht Uhr nach Hause wenn ich arbeiten muss. Würde ich meinen Sohn jetzt schon länger lassen dann bekäme er einen Rest vom aufgewärmten Mittagessen und muss dann immer "alleine" essen oder er bekäme gar nichts warmes an den Tagen wenn ich arbeiten muss.
Sobald ich zuhause bin werde ich immer abends kochen und deshalb will ich solange warten...

LG
Melanie

Beitrag von lyss 26.01.11 - 12:45 Uhr

Als wir nur ein Kind hatten, arbeiteten mein Mann und ich Beide ganztags. Luca wurde von meinen Eltern betreut. Und ja, wir waren uns im Grossen und Ganzen einig was Erziehungs-und Essenfragen angeht. Sonst hätte ich ihn nicht dahingegeben.

Jetzt ist mein Mann zu Hause bei den Kindern und nun sehen sie Oma und Opa nicht mehr so oft. Wenn sie dann mal alle paar Wochen 2 oder 3 Tage dort verbringen ist es ja klar, dass sie etwas verwöhnt werden: mehr fernsehen, mehr Naschen, nur das Lieblingsessen... Und auch das ist in Ordnung. Es ist nun mal ein Unterschied ob die Kinder nun öfter betreut werden von den Grosseltern oder eben da nur manchmal zu Besuch sind und sozusagen "Verwöhnurlaub" da machen. Meine Meinung...

Andererseits - ab Mai ist's ja sowieso anders... Lerne vielleicht eher, dich zu Hause bei deinem Mann durchzusetzen. Arbeitet zusammen Regeln aus - wo ihr dann Beide schauen müsst dass sie eingehalten werden.

Deinem Sohn kannst du jetzt schon beibringen dass "bei euch zu Hause" nicht "bei Oma zu Hause" ist. Also dass bei ihr andere Regeln gelten als bei euch. Da kapieren die Kinder meistens schnell.

Ich hatte mir während meiner Schwangerschaft eigentlich nichts vorgenommen, was ich nicht auch durchgezogen habe - liegt wohl daran dass ich äusserst realistische Vorstellungen hatte und mir auch einfach nicht zuviel vorgenommen habe ;-) Bringt ja doch nichts... dachte mir, ich wachse mal in die Situation rein und sehe dann weiter ;-)

LG,
Lyss

Beitrag von jenny133 26.01.11 - 19:08 Uhr

Hallo Lyss

bei uns gelten ja jetzt schon andere Regeln als bei meinen Eltern. Gegessen wird generell ohne Fernsehen etc. Mein Mann kümmert sich aufgrund seiner langen Arbeitszeiten nicht sehr um die Erziehung. Wenn dann gehts eben abends ums schlafen und ich kann mich nicht so recht durchsetzen weil ich halt auch denke, das er den kleinen den ganzen Tag nicht gesehen hat und es jetzt noch ausnutzen mag. Andererseits ist es eben nicht grade gut für die ausreichenden Schlafzeiten, die ja ebenfalls wichtig sind...

LG
Melanie

Beitrag von cherry19.. 26.01.11 - 12:58 Uhr

Normal solltest du mal mit deinen Eltern reden und ihnen erklären, dass es wohl für das Kind am Besten ist, wenn er ohne Fern zu Mittag isst und auch lieber Obst am Nachmittag bekommt. Etwas Süßes nebenbei sollte durchaus drin sein, aber es sollte nicht Überhand nehmen.

Wenn ich deinen Beitrag so lese, und das ist jetzt nicht böse gemeint, frage ich mich, wie du mit zwei Kindern das geregelt bekommen möchtest? Lass dir mal durch den Kopf gehen, dass DU hier die Mutter bist und es DEIN Kind ist. Egal, wer aufpasst. Dass du natürlich nicht alles vorschreiben kannst, ist klar. Aber Dinge wie Fernseh und Süßes sollten Dinge sein, bei dem auch ne Oma und ein Opa im Sinne des Kindes handelt.

Wir sehen Omas und Opas sehr selten. Daher werden unsere da auch immer zugestopft. Die Omis und Opis denken, sie müssen was nachholen. Aber auch da zieh ich dann ma die Notbremse. Ich sag dann auch, dass keiner verlangt, dass sie alles nachholen sollen an einem Tag, was über zwei drei Monate "angesammelt" wurde. Da sollten sie sich eher mal ins Auto setzen und vorbei kommen.

In Eurem Fall würde ich klipp und klar sagen, dass ich nicht möchte, dass er zum Mittag Fern sieht, dass er zu Mittag am Tisch sitzt, wie sich das gehört und dass seine Nachmittagsmalzeit bitte nicht nur aus Süßem zu bestehen habe. Da bist du einfach gefragt als Mutter. Das ist nicht immer leicht, aber was ist das schon??? Wie reagieren denn deine Eltern, wenn du das ansprichst?

Tja, und wenn das Kind keinen Mittagsschlaf gemacht hat und shcon total müde ist, kann Papi ihn nicht mit in den Keller nehmen. Dann wird das vertragt. Ganz einfach.

Für mich sind das alles Selbstverständlichkeiten und haben nichts mit Konsequentsein zu tun.

Konsequentsein bedeutet für mich, dass, wenn meine Kinder meinen, irgendwelche Grenzen auszutesten, um zu sehen, wie weit sie mit mir gehen können und es Dinge sind, die mir nicht zusagen, dann die Bremse zu ziehen. Hören sie dann nicht, erfolgen eben Konsequenzen. Und ja: ich versuche, dies JEDESMAL so zu machen, denn sonst nehmen mich meine Kinder nicht mehr für voll.

ALLERDINGS: Sollte man abwägen, was jetzt wirklich notwendig ist und was nicht.

Normal mag ich es nicht, wenn sie meine Schränke ausräumen und mit meinen Sachen spielen. Aber ab und zu einigen wir uns auf EINE Sache, die sie nehmen können und dann is gut. Sofern dann mal Stress ist, weil ich noch etwas zu erledigen habe und sie fangen an, mir nen Schrank auszuräumen und ich sage klipp und klar dann nein, hören sie eigentlich auch. Da sie wissen, OK, jetzt meint die Mama es ernst..

Kurz und knapp: Steh deine Frau. Es geht hier teilweise um die Gesundheit deines Kindes, was wenig mit konsequentsein zu tun hat. Rede mit Oma und Opa. Erkläre, dass diese Sachen einfach sehr schlecht sind für ihn und ihm eher schaden, als gut tun. Einigt euch auf ein Mittelmaß. Zbsp: Er darf nach dem Kiga Fern sehen bis es Mittag gibt. Danach kommt die Glotze aus. Nachmittags bekommt er Obst/Rohkost (was halt schmeckt) und DANACH ein KLEINES Stück Schokolade oder nen Riegel (oder was halt schmeckt).

Ich denke da gibts durchaus Mittelwege, die dir und deinen Eltern gefallen dürften.

Alles Liebe

Janine

Beitrag von jenny133 26.01.11 - 19:19 Uhr

Hallo Janine

da liegt nun das Problem. Ich hab das schonmal angesprochen. Dann wird es evtl. ein paar Tage so durchgezogen und danach macht sich meine Mutter das ganze wieder einfach und zieht ihre Linie weiter. Ich bin ja in dem Moment nicht da um zu "kontrollieren"
Sie hat ja schließlich schon zwei Kinder ordentlich groß gezogen! Hm, das ich mich jahrelang fast nur von Süßem ernährt hab und das es zwar nicht auf meine Hüfte aber sicher auch teilweise auf die Gesundheit geschlagen hat interessiert sie ja nicht.
Mir wurde nämlich auch immer lieber süßes gegeben bevor ich gar nichts gegessen hab und das gewöhnt man sich leider total an. Hätte ich zuviel Gewicht gehabt hätte meine Mutter das gelassen (meine Schwester wurde im Gegenzug immer kurz damit gehalten) aber da ich immer an der Grenze zum Untergewicht stehe hatte ich da schon als kleines Kind freihe Hand. Und so wird mein Sohn leider auch von meiner Mum behandelt. Da kann ich sagen was ich mag :-(

Einzige Möglichkeit ist nur, das ganze zu Unterbinden und Nico nicht mehr zu meinen Eltern zu lassen. Aber das hab ich ja im Anfangsthread geschrieben, das es anders beruflich grade gar nicht geht.
Wie ich das mit zwei hinbekommen will? Da ich nun weiss wie das abläuft muss ich mir sobald das zweite alt genug ist eine Stelle und eine geeignete Kinderbetreuung suchen bei der ich die Betreuung durch meine Eltern so gering wie möglich halte :-( Da mein Arbeitsplatz einfach eine Stunde fahrt weg ist möchte ich sowieso mit zwei Kindern nicht mehr dahin zurück weil so viel Zeit auf der Strecke bleibt.

LG
Melanie

Beitrag von zahnweh 26.01.11 - 19:55 Uhr

Hallo,

ich überlege mir welche Regeln mir wichtig sind. und entsprechend setze ich sie durch. Dabei schaue ich aber auch darauf, WARUM ich diese Regel möchte und OB sie meinem KIND GUT tun oder nur, weil ich es so will...

- wir haben "absolutes NEIN"
daran rüttle ich nicht und da kann sie brüllen so viel sie will. Bzw. Ich REAGIERE erst und REDE DANN.

mit dem Laufrad die Böschung zum Fluss runter fahren. Das Fenster öffnen. Steckdosen (zusätzlich gesichert).

- da bleibe ich konsequent. ist aber nicht lebensgefährlich. und sie variieren nach Entwicklung des Kindes. Manche fallen mit der Zeit weg, werden lockerer oder intensiver/Strenger:
so dass sie für Kind nachvollziehbar und umsetzbar sind.

beim Essen sitzen bleiben. mit den Händen essen ist noch ok, aber nicht mehr rumplanschen (mit 2 Jahren war das noch lockerer). wenn wir vom Spielplatz nach Hause gehen, gehen wir nach Ankündigung (allerdings mit KINDGERECHTER Ankündigung).
wenn sie beim Bäcker von sich aus nach einer Geschenkbrezel fragt, sage ich nein. In Geschäfte laufen, damit sie etwas bekommt, lehne ich ab; nur wenn wir sowieso rein müssen.


wir essen zusammen am Tisch, die Hauptmahlzeiten. wenn ich krank bin, darf sie mal eine Brezel oder Reiswaffeln und Wasser im Schnabelbecher mit rausnehmen. Aber nur das (klebt nicht). Sonst raffe ich mich auf, um mich dazuzusetzen. Da wäge ich ab: sie hat Hunger und was schafft mein Körper. Sie kann nichts dafür, wenn ich nicht so gut kann.

- da lasse ich mit mir reden. Wenn sie gute Argumente hat oder eben Ausnahmen.

Süßigkeiten gibt es bei uns nach "Bedarf" mal mehr mal weniger. Meistens 1-2 Stücke. Als Ausnahme auch mal 3-4 oder mehr. Sie sagt dann selbst schon "Ausnahme".
Wir laufen an der Eisdiele vorbei, das Wetter ist super. Also was soll's ;-). Maaal, aber nicht jedes Mal.
Spielplatz, wenn ich sie frage, statt ankündige. Aber dann beim Ausmachen, wann wir heimgehen. Nicht wenn sie schon 2x gerutscht ist und dann verlängern will...


- locker bin ich beim Schlafen. Sie ist wenig-Schläferin. Wenn sie wach ist und lege sie früher hin, schläft sie noch später.
Ihr Rhythmus ist 21-7 Uhr. Schläft sie um 20 Uhr ... ist sie von 22 - 2 Uhr wach (später Mittagschlaf) oder krank. beides nicht so toll ;-)

Sie darf wachbleiben, so lange sie fit ist. ab 20 Uhr bin ich nur noch passiv da und nehme mir selbst Zeit. Wenn sie müde wird, kommt sie von selbst zu mir und will ins Bett. Das klappt prima. Einen anderen Rhythmus könnte ich ihr gar nicht aufzwingen.

- bei allen anderen Regeln prüfe ich:
+ ist sie überlebenswichtig
+ was ist mir wichtig/warum ist es mir wichtig.
+ Wie lebt mein Kind mit dieser Regel?
+ Kann ich diese Regel auch umsetzen?
+ Kann ich mich selbst auch daran halten?
Denn die meisten unserer Regeln gelten für ALLE in der Wohnung.

ich kann nicht ihr Süßigkeiten einschränken, wenn ich vor ihrer Nase viele esse.


ICH muss in der Lage sein, Vorbild zu sein, sonst bringen die tollsten Regeln nichts! #schein
wenige Ausnahmen auch hier: Cola ist nur was für Große und nichts für Kinder. An keine dreckigen Schuhe in der Wohnung oder nicht Aufstehen mit vollem Mund, lasse ich mich gerne auch von meinem Kind ermahnen, sie hat ja Recht ;-)