Er mag überhaupt nix vom Löffel fast 6 Monate

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von zweiermami 26.01.11 - 13:42 Uhr

Mein Sohn, nächste Woche 6 Monate alt, mag nix vom Löffel. Ich probier seit 5 Tagen Mittag Karotte. Aber er macht nicht mal den Mund auf. Ich probier dann halt irgendwie was rein zu kriegen, er verzieht aber dann voll das Gesicht, und spuckt es sofort wieder aus.
Soll ich einfach weiter probieren oder noch warten? Wie würdet ihr jetzt fortfahren?
Achso, hab vorhin dann mal Spaßhalber Apfel probiert... da ist es genau das gleiche...

Würd mich über ein paar Tipps freuen...

Achso, gibt es Kind die auch wenn sie schon ein halbes Jahr sind, nix vom Löffel nehmen? Was macht man dann mit solchen Kinder? Man kann es ihnen ja nicht rein zwingen.

Beitrag von brautjungfer 26.01.11 - 13:45 Uhr

Hallo,

dein Kleiner zeigt dir deutlich, dass er noch nicht beikostreif ist.
lass es einfach und versuch es in 3-4 Wochen nochmal.
mit 6 Monaten sind die wenigsten wirklich bereit für Beikost.

lg

Beitrag von zweiermami 26.01.11 - 13:47 Uhr

Ja aber er kriegt ja sonst nur die PRE. Ich weiß zwar vom stillen, dass man durchaus 8-9 Monate stillen könnte, ohne Beikost... und sie komplett versorgt sind, aber ist das bei der PRE auch so? Er steht gut im Futter, also er hat bereits über 9 kg. Also vom Gewicht her wärs kein Problem....

Beitrag von berry26 26.01.11 - 14:29 Uhr

Es ist völlig egal ob du stillst oder PRE gibst. PRE ist vollwertiger Muttermilchersatz!

Beitrag von anarchie 26.01.11 - 14:53 Uhr

Aber starr in der Zusammensetzung .
Und die ist eben auf die ersten 6 Monate zur auschliesslichen Ernährung ausgelegt...wobei natürlich 7, 8 Monate kein thema sind..
Während Mumi sich dem alter des Kindes anpasst...daher ist das nicht egal;-)


lg

melanie

Beitrag von berry26 26.01.11 - 15:56 Uhr

Natürlich ist es nicht so flexibel wie Muttermilch, wobei aber die Zusammensetzung der Muttermilch sich auch nur wenig ändert. Reife Muttermilch ist immer sehr ähnlich aufgebaut, überall auf der Welt und bei jeder Frau! PRE ist durchaus ein vollwertiger Ersatz, wenn auch einige gute Eigenschaften fehlen (z.B. Abwehrstoffe).

Ein Kind kann mit PRE oder 1er Milch genauso lange ausschließlich ernährt werden wie mit Muttermilch. Die Zeiten in denen man mit 3 oder 4 Monaten zufüttern muss, damit das Kind ausreichend Nährstoffe bekommt sind ja GSD vorbei.

Beitrag von anarchie 26.01.11 - 19:19 Uhr

das stimmt nicht ganz.
so steht es zwar noch in den älteren,sonst sehr guten, lll-büchern, ist aber nicht so.

Zum Einen ändern sich Abwehrstoffkonzentrationen(die ja eh wegfallen bei kunstmilch), als auch Fettgehalt und die Feinzusammenmsetzung mit dem alter des Kindes.
zudem hat man jüngst herausgefunden, dass sogar die Milch männlicher Babys anders ist als die der Mädchen, nämlich fettreicher und auch in einigen Enzymkonzentrationen - das war mir neu.
Habe vor Kurzem einen artikel dazu gelesen..(wo nur...#kratz Hebammenzeitung?) und auch einen fernseh-bericht gesehen.

Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass mein 17 Monate alter, zu 99% vollstillender Sohn mit Kunstmilch so toll gedeihen würde#schein

zitat:
Zusammensetzung der Muttermilch

Die Zusammensetzung der Muttermilch und die Konzentration der einzelnen Bestandteile variiert je nach dem Ernährungszustand der Mutter, der Entwicklungsphase des Kindes, den Jahreszeiten sowie verschiedenen anderen Faktoren. Jedes Kind bekommt, wenn es gestillt wird, praktisch die an seine Bedürfnisse angepasste Muttermilch.
zitatende

quelle:qualimedic

zitat:
Zusammensetzung der Muttermilch

Muttermilch besteht aus Tausenden von Stoffen. Für jeden Stoff ist die Konzentration fein abgestimmt.

Muttermilch ist leicht saurer (pH 6,8-7,1) als Blut (7,4).
Die Konzentrationen der einzelnen Stoffe sind nicht konstant, sondern werden ständig angepasst, vom Kolostrum (Vormilch) zur reifen Milch, von wässriger im Sommer zu energiereicher im Winter, nach der Entwicklungsphase des Kindes, von Tag zu Tag, von Mahlzeit zu Mahlzeit, zur Sättigung während einer Mahlzeit, bei Krankheit. Jedes Kind bekommt seine eigene, nur für es selbst bestimmte Milch.

Das in der Muttermilch enthaltene Molkeneiweiß ist leicht verdaulich und gut resorbierbar, das Casein der Muttermilch ist feinflockig, die Zusammensetzung der Aminosäuren (Bausteine der Eiweiße) ist optimal auf den Säugling abgestimmt. Am wichtigsten ist aber mit Sicherheit die Tatsache, dass die Zusammensetzung der Muttermilch im Gegensatz zur Flaschennahrung variabel zusammengesetzt ist und somit auf alle Bedürfnisse des Kindes reagiert.
zitatende

quelle: http://www.wecarelife.at/gesundheit-medizin/stillen/l

lg

melanie

Beitrag von berry26 27.01.11 - 09:16 Uhr

Na dann scheinst du tatsächlich besser informiert zu sein als ich. Aber das wundert mich nicht..;-)

Naja aber verteufeln muss man die Flaschenmilch auch nicht. Sie ist besser als ihr Ruf und auch wenn ein Baby vielleicht keine 2 Jahre damit als Alleinnahrung auskommt. Im ersten Jahr ist mein Sohn damit jedenfalls genauso kugelrund und gesund geworden wie meine Tochter mit Muttermilch jetzt.

Beitrag von lumidi 26.01.11 - 13:52 Uhr

Hallo,

das war bei unserem auch so. Noch vor zwei Wochen hat er auch alles wieder rausgeschoben. Nun haben wir am Wochenende ihm nachmittags Obst gegeben und er isst vom Löffel.

Vielleicht wartet ihr noch zwei Wochen und probiert es noch mal.

LG

Lumidi

Beitrag von lilly7686 26.01.11 - 13:54 Uhr

Hallo!

Äh, ja, gibts ;-)
Meine Kleine mag immernoch nix vom Löffel und die wird nächste Woche 8 Monate alt.

Sie bekommt Fingerfood. Alles, was wir auch essen, kriegt sie auch. Nur ohne Zucker und ohne Salz.

Schau mal hier: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&tid=2558998&pid=16231753

Liebe Grüße!

Beitrag von berry26 26.01.11 - 14:28 Uhr

Hi,

also entweder ist dein Baby einfach nicht beikostreif oder es mag eben keinen Brei. Versuchs doch einfach mal mit einem Stück Banane!

Wenn er es nimmt uns isst (kannst du ihm ja mal vormachen!), dann versuchs einfach mit etwas Fingerfood. Wenn er da auch kein Interesse hat, dann warte eben noch einige Wochen.


LG

Judith

P.S. Meine Kleine hat mit fast 7 Monaten erst angefangen richtig zu essen.

Beitrag von sophiele 26.01.11 - 14:49 Uhr

verstehe dein problem gut. habe meiner kleinen mit 5,5 monaten brav karottenbrei gefüttert. alles lief gut bis sie eine magendarmgrippe bekam. seit dem- nun schon fast 1,5 monate verweigert sie jede art von beikost und wird voll gestillt. werde jetzt auch versuchen, ihr fingerfood anzubieten - habe einiges darüber im internet gelesen und finde das konzept gar nicht schlecht (baby led weaning). liebe gruesse

Beitrag von anarchie 26.01.11 - 14:52 Uhr

Huhu!


Bei weitem nicht alle Kinder sind mit 6 monaten auch beikostreif, gerade allergiegefährdete Kinder oft immens viel später8aber auch solche ohne Allergie-Risiko)...

Abwarten. zwanglos anbieten. keinen druck machen.

Pre kannst du bedenkenlos noch einige zeit ausshclieslsich geben.
Stillen kann man sogar weit über den 1. geb,. hinaus ausxhliesslich, bei Pre würde ich das nicht tun, die zusammensetzung ist ja starr und nicht wie bei Mumi variabel an das Alter des Kindes angepasst...

aber 2 Monate hast du noch zeit..

lg

melanie mit 4 Mäusen

Beitrag von monab1978 26.01.11 - 20:18 Uhr

Hi!

das Kind wird ohne Karotte/ Apfel sicher nicht in den nächsten Tagen verhungern #kratz. Was reinzwingen geht gar nicht, es bleibt dir also nur : WARTEN.

In dem Alter muss er noch gar nichts essen

Mona