Nackenfalte am Grenzwert und Blutbild auffällig

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von elenatuchoa 26.01.11 - 14:26 Uhr

Ich war gestern zur Nackenfaltenmessung bei meiner Fä, sie war am Grenzwert, 2,7mm. Daraufhin wurde mir Blut abgenommen und nun bekam ich die Nachricht das es im Blut auch auffälligkeiten gibt. Wie genau die Blutwerte sind weiss ich nicht. Nehme das Utrogestand, da ich Blutungen hatte. Das Risiko ist nun 1:58.
Ich bin grad am Heulen und weiss nicht was ich tun soll.
Muss morgen zum Spezialisten, der nochmals genau US macht und gegenfalls die Chorionzottenbiopsie.
Dort ist das Risiko 1:100 das man es verliert ob es gesund ist oder nicht.

Ich bin total überfordert und weiss nicht was ich tun soll.

Das Kleine ist leider auch eine Woche zurück, bei 12+4, ca 5cm. Ob das auch was zu bedeuten hat weiss ich nicht.

Ich hab solche Angst. Mein Mann möchte kein behindertes Kind und ich weiss nicht ob ich die Kraft hätte es abzutreiben wenn was wäre.

Hab auch sehr Angst das wenn ich mich für diese Biopsie entscheide und ich es dadurch verliere, und dann rauskommt es wäre gesund gewesen.

LG Elena

Beitrag von sternschnuppe215 26.01.11 - 14:27 Uhr

#liebdrueck

aufgrund der ganzen Werte würde ich aber eine FWU heranziehen, ohne Bedenken... denn diese gibt Dir 100% Aufschluss...

#winke

Beitrag von babys0609 26.01.11 - 14:28 Uhr

Willst du nicht lieber ne FW Untersuchung machen lassen!
Die ist echt besser!

Klar kleines Kind der Wert kann auf Down Syndrom hindeuten aber die NFM ist so umstritten das es meistens nicht ist!

Ich drücke dir die Daumen das alles gut wird und auch bei dir die NFM ein Flopp war!

LG

Beitrag von elenatuchoa 26.01.11 - 14:30 Uhr

Ist das ein grosser Unterschied?

Beitrag von babys0609 26.01.11 - 15:18 Uhr

Naja Chronizottenbiopsie ist eine Entnahme vom Mutterkuchen und hebt ein grösseres FG Risiko als die FW Untersuchung!
Da wird in die FB eingestochen und FW Entnommen und mit dem Fischtest hast du das Ergebnis innerhalb von 24 std.

LG

Beitrag von nanunana79 26.01.11 - 14:28 Uhr

Puh, schwierige Situation.

Leider kann ich Dir nicht sagen, was Du tun sollst. Lass Dich zu nichts drängen. Wenn Du Bedenkzeit brauchst, dann nimm sie Dir. Besprich Dich mit dem Vater des Kinder und brech nichts übers Knie.

Ich wünsche Dir alles Gute

Liebe Grüße

Beitrag von a.kaletha 26.01.11 - 14:29 Uhr

Ach Du je...ich wünsch Dir ganz viel Glück und Kraft, und dass alles Gut wird!!!

#liebdrueck

LG
ak

Beitrag von mamimona 26.01.11 - 14:31 Uhr

ich hatte damals ein ergebnis von 1:319.

ich hatte ne FWU,alles okay.

heute auch nackenfaltenmessung 1,1.morgen krieg ich blutwerte,wenn die schlecht sind gehe ich zur FWU,ohne frage.

da ist das risiko 1%

ich drück die daumen,dass alles gut ist

Beitrag von elenatuchoa 26.01.11 - 14:32 Uhr

Die ist aber später, oder?

Beitrag von mamimona 26.01.11 - 14:34 Uhr

die FWU sollte man in der 15. bis 16.woche machen

Beitrag von mamma68 26.01.11 - 14:32 Uhr

Hallo,

Ich hatte auch die NF-Messung machen lassen und die war bei 4mm. Durch mein Alter hab ich dann ohne dass die Blutwerte überhaupt schon da waren ein Risiko bekommen mit 1:2 !!!! Beschissen gell? Tja, bin dann nochmal woanders hin, aber auch da war die NF bei 3 und ein paar Zerquetschte. Bin dann in ein Pränataldiagnostikzentrum, und der war auch nicht begeistert. Er hatte das Nasenbein verkürzt gesehn, der Einzige bis dahin....Hab mich dann trotzdem für eine Chorionzottenbiopsie entschieden, damit ich weiß was auf mich zugekommen wäre (Untersuchung war zum Glück überhaupt nicht schlimm!), hab einen Tag gezittert bis das Ergebnis da war und vor lauter Stress lauter Herpesbläschen bekommen und was ist?!? Alles ok!!!
Bei meinem ersten Kind war ich 38 und die NF war 1 mm. Da ich jetzt vergleichen kann, würd ich die NF-Messung nicht mehr machen lassen, da das alles zu ungenau ist, denn auch Kinder mit NF 1 mm können Down-Syndrom Kinder sein, ist alles nur Wahrscheinlichkeitsrechnerei...Die Blutergebnisse dauern glaub ich nicht lange und die Untersuchung ist an sich sehr schön, da ja das ganze Baby genau angeschaut wird.
Mein Kind ist nun 7 Monate alt und ein richtiger Wonneproppen. Aber mir ging es wie dir, ich wollte auch kein behindertes Kind..

Ich hoffe, ich konnte dir etwas Mut machen. VG

Beitrag von tonip34 26.01.11 - 14:34 Uhr

hi, ich hatte damals bei meinem sohn das gleiche problem. risiko wurde auf 1/260 geschaetzt. ich habe mir dann nochmal einen termin bei einem anderen gyn geben lasse, der hat mich nochmal geschallt....alles was auf eine trisomie haette hinweisen koennen..und das war alles unaufaelliig, bis auf die nf mit 2,6.

naja und mein sohn ist kerngesund...in meiner jetzigen ss war die nf auch 2,4, auf den bluttest habe ich verzichtet, der ist mir echt zu ungenau.
eine fwu wird zwar die genetischen schaeden zeigen....aber auch nicht alle syndrome die oft schlimmer sind als eine trisomie 21...

hole dir doch nochmal eine andere meinung !!

alles gute toni

Beitrag von elenatuchoa 26.01.11 - 14:36 Uhr

Danke für die lieben Worte.

Ich hoffe so sehr das morgen ein bisschen ein besseres Resultat rauskommt.

Hab solche Angst vor dieser Biopsie, dass ich dadurch das Baby verliere

Beitrag von mamimona 26.01.11 - 14:38 Uhr

ich kann dich soooooooooooo gut verstehen.wenn ich an die zeit damals denke,krieg ich tränen in die augen.

diesmal ist es irgendwie leichter,keine ahnung warum.

ich denk an dich,meld dich wenn du bescheid weisst.
ich wünsch dir jetzt mal viel kraft,die brauchst du nämlich,auch wenn alles gut ist,es geht an die nerven.

grüsse und#liebdrueck
ramona

Beitrag von mamma68 26.01.11 - 14:39 Uhr

Ich war damals bei einem Spezialisten, der nix anderes als so etwas macht. Die waren zu Zweit, der Arzt hat die Spritze geführt und die Helferin Ultraschall gemacht, dass der Arzt immer sehen konnte wo genau das Baby ist. Hat auch gleich danach die Herztöne kontrolliert, ich glaube du mußt keine Angst davor haben und dich danach richtig gut schonen, ich war 3 Tage nur im Bett....

Alles Gute

Beitrag von nicki20 26.01.11 - 14:40 Uhr

Hallo, genau davor habe ich auch Angst wenn ich zur Messung gehe. Habe nun noch 2 wochen Zeit, hätte es gerne aber schon hinter mir!
ich drücke dir ganz fest die daumen

Beitrag von leeoo 26.01.11 - 15:09 Uhr

Hallo,

ich kann Deine Ängste gut nachvollziehen ...

Hier mal eine Seite, die ich ganz informativ finde.
http://www.9monate.de/nackentransparenzmessung.html

Nun, wir waren zur NFM bei dem Spezialisten, der tagein tagaus nichts anderes macht. Daher ist das Vertrauen zu ihm recht groß.

Bei uns war der Wert 2,2, und mit Blutuntersuchung etc war mein Risiko bei 1:6007.

Wären die Werte nicht so gut gewesen und hätte der Arzt nicht gesagt, wir bräuchten uns keine Sorgen machen, dann hätte ich mich für eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden.
Meine Schwester hat eine machen lassen und hat sich - wegen Kleinkind - NICHT geschont, dann verlor sie etwas Fruchtwasser und musste einige Tage liegen und viel trinken ... es wurde alles wieder gut!

Letztendlich kann man aber nie genau sagen, was wirklich passiert.
Selbst bei meinen Zahlen kann es sein, dass der Zwerg genau dieser eine Säugling ist, der erkrankt ist. Dann ist es eben so.
Ob ich bei anderen Ergebnissen abgetrieben hätte weiß ich nicht, daher erlaube ich mir darüber auch kein Urteil! Sowas kann man nur, wenn man selber in so einer Situatin war, und auch dann muss man sehen, dass eben jeder Mensch anders ist.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut, den weiteren Weg zu gehen, wie auch immer er aussehen mag. Denke daran, dass Deine Entscheidung die Richtige sein wird ...

#liebdrueck

Beitrag von kugelchen71 26.01.11 - 15:42 Uhr

Hallo Elena,
in dieser Situation zu sein, hat mich damals fast in den Wahnsinn getrieben.

Wenn ich an Deiner Stelle wäre......
würde ich definitiv abwarten, bis man eine FWU machen kann. Da diese ungefährlicher ist, als eine Chorionzottenbiopsie. Hier kann auch viel mehr untersucht werden.
Es heißt, dass auch hier ein Risiko einer FG besteht. Ja klar! Ich persönlich halte das Risiko für relativ gering. Ich bekam damals ein Formular, wo die Risiken genannt wurden. Aber keine statistischen Werte. Ich hab dann den Arzt dazu befragt und er gab mir zu Bedenken, dass man MO eine FWU macht, DI ist alles O.K. und MI kommt es zum Albtraum "FG". Das hier dann aber die FWU ursächlich war? Oft ist das dann auch Zufall. Nicht dass Du mich falsch verstehst. Eine FWU darf man keinesfalls verharmlosen!!!
Ich kenne viele die aufgrund ihres Alters eine FWU haben machen lassen und kenne keinen Fall, wo es anschließend zur FG kam.

Ich drück Dir die Daumen, dass alles gut ist.
kugelchen #stern 7.SSW, #kerze 18.SSW, #baby 3 Jahre

Beitrag von donaldine1 26.01.11 - 16:08 Uhr

Hallo,
also wenn, dann würde ich auf jeden Fall eine Fruchtwasseruntersuchung mahcen lassen, nichts anderes. Die Fruchtwasseruntersuchung bringt eben wenigstens ein wirklich sicheres Ergebnis.
Außerdem: Soooo groß ist das Risiko nun ja auch nicht bei einer FU. Und man kann es z.B. durch die richtige Wahl des Arztes noch weiter reduzieren. Ich würde es wenn, dann in jedem Fall da machen lassen, wo du 100%ig weißt, daß wirklich ein erfahrener Arzt oder eine erfahrene Ärtzin die Untersuchung durchführt. Also jetzt nicht in einem KKH oder so, wo du vorher nicht genau weißt, wer da an deinen Bauch geht.
Ich habe 3x eine FU machen lassen, war jedesmal komplett problemlos.
LG
donaldine1

Beitrag von huschel17 26.01.11 - 16:56 Uhr

Ich kann Dich so gut verstehen. Ich habe das selbe Problem, nur nicht mit Nackenfalte, sondern mit einem hyperechogenen Darm. Bei uns ist die Wahrscheinlichkeit bei 1:291
Ich habe mich aber gegen weitere Untersuchungen entschieden, da ich schon in der 21. Woche bin und eine Abtreibung nicht übers Herz bringen würde.
Ich wünsche Dir alles gute, das alles gut wird und Dir selber ganz viel Kraft.

Liebe Grüße, Anna

Beitrag von elenatuchoa 26.01.11 - 16:58 Uhr

Hallo Anna

Ich wünsche dir auch alles Gute und danke.

Ich weiss micht ob ich die Kraft hätte es abzutreiben, aber stöndug die Angst das was nicht ok istm das ist doch auch nicht gut.

Ach das ist so schwierig

Beitrag von huschel17 26.01.11 - 18:59 Uhr

Also ich weiß für mich selber, das mich eine Abtreibung mehr schaffen würde, als das Leben mit einem besonderem Kind.
Diese Entscheidung ist wirklich unheimlich schwer und bringt auch mich total an meine Grenzen.
Würde mich freuen, wenn Du mir schreiben würdest, wie es ausgegangen ist.

Anna

Beitrag von elenatuchoa 26.01.11 - 17:01 Uhr

Danke euch allen.

Ich habe noch Hoffnungen auf Morgen, aber auch panische Angst.

Im Moment kann ich leider das #heul nicht unterdrücken.