Arbeitssituation für mich ein problem

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von angstmama 26.01.11 - 15:47 Uhr

Hey, ich habe bis November nur einen Tag die Woche gearbeitet. Dann hat sich spontan die Möglichkeit ergeben in der alten Firma nach sieben Jahren wieder anzufangen. Dann hab ich zwei lange Tage und einen halben plus einen langen Tag beim nebenjob

Mit super Gehalt und an sich schönen Zeiten. Aber nicht ganz. Ich erzähl mal warum

Ich fahr morgens erst die Kinder weg. Damit ich pünktlich bin muss der große um zehn vor acht an der schule sein. So gegen acht trudeln die meisten ein. Viertel nach beginnt der Unterricht. Wenn es bitterkalt ist und schnee liegt brauche ich länger, dann könnte ich ihn nicht um viertel nach sieben dort rauslassen. Sonst ist da auch keine Betreuung, erst ab elf!

Dann muss an drei Tagen entweder Schwiegervater oder meine mama die Kids holen. Der große bleibt noch ungern über Mittag. Dann holen sie die beiden getrennt ab, meistens. Sie fahren sieben km die Strecke.

Der große würde sich ja auch gerne öfter mal verabreden, aber ich kann auch nicht erwarten, dass die Family dreimal am Tag hin und her fährt!? Ich würde das machen, er kann ja nichts dafür wenn er außerhalb wohnt.

Dann gibt es abends natürlich auch nicht DIE Zeit für die Kids. Bin um sieben daheim und kann ihnen noch eben was vorlesen. Mein Mann holt sie an den Tagen nach der Arbeit ab und kann sich nicht hinlegen, wenn er nach hause kommt...Aber er braucht das auch aus Gesundheit. Gründen!

Am Wochenende putzen wir nur noch!

Bis Weihnachten dachte ich, danach kehrt etwas Ruhe ein. Aber das soll ja jetzt für immer so sein. Da hab ich überlegt ob es nicht besser wär jeden Tag bis max drei Uhr zu machen. Man bräuchte nie jemanden zum abholen. Ich könnte jeden Tag in Ruhe was leckeres kochen. Alle wären glaub ich glücklicher.
Nur das geht so einfach auf der Arbeit wegen der Kunden nicht. Und ich hab aber noch nicht getraut zu fragen, weil ich auch momentan krank bin.

Aber auf Dauer geht es einfach nicht! Die Kids wollen ja mal zum Sport, alle bastelaktionen etc im kiga und so muss man nach seinem arbeitsplan richten oder nicht teilnehmen.
Denke ich bin natürlich auch gern daheim...achsi, von zu hause aus arbeite ich ca. Vier stunden die Woche auch noch. Da müssen die Kids auch betreut sein!

Lg und danke fürs zuhören

Beitrag von parzifal 26.01.11 - 16:04 Uhr

Selbst in die Schule fahren ist für die Kinder nicht möglich?

Wenn das mit drei Uhr für Dich besser ist solltest Du konsequent nachfragen. Ob das der Fall ist kannst nur Du entscheiden.

Gruß
parzifal

Beitrag von angstmama 26.01.11 - 16:21 Uhr

Der kleine ist vier und den muss ich eh bis dort bringen!

Beitrag von fbl772 26.01.11 - 16:09 Uhr

Hallo,

das wäre aber eine Überlegung vorher wert gewesen ... aber fragen kostet doch nichts, oder?

Ich würde immer zu bedenken geben, dass dur irgendwann mal Rente beziehen willst und da fragt dann keiner mehr, ob du zum Basteln im Kiga warst. Das klingt vielleicht hart, aber leider ist es nun mal die Realität.

Ich arbeite Vollzeit, hole meinen Kleinen um 17 Uhr aus der Kita, bin dann um 18 Uhr mit ihm zuhause und da haben wir auch nur noch läppische 2 Stunden zusammen. Mein Mann kommt erst nach 21 Uhr heim und sieht den Kleinen also nur morgens zum Frühstück und am Wochenende.

Wir haben uns daher einen Luxus geleistet, um unsere Wochenendzeit zu genießen - wir haben eine Putzfrau. Vielleicht entlastet dich das auch?

LG
B

Beitrag von expressi 26.01.11 - 16:40 Uhr

Also ehrlich!

Das sich dieser Mist mit: "Denk mal dran, Du willst ja auch mal Rente....." hier bei Urbia so hartnäckig hält, geht mir langsam echt auf den Zeiger!!

Glaubt Ihr denn alle im Ernst, das es in 30 bis 40 Jahren noch vom Staat Rente gibt???? Ich kann einfach nicht glauben, das das noch jemand wirklich glaubt!!!

An die TE: Die Zeit mit Deiner Familie gibt Dir niemand wieder. Falls das irgendwie machbar ist, versuch die Zeiten so zu legen, das Du Dich möglichst viel um Deine Kinder kümmern kannst und sie nicht von einer Hand in die andere geben musst. Mir ist es sehr wichtig, meinen Kindern zu ermöglichen an Bastelnachmittagen teilzunehmen, zu Oma und Opa zu dürfen wann sie wollen und nicht hinzumüssen.

Ich glaube, Du weisst eigentlich auch schon selber was Du willst: Mehr Zeit für die Kids und deren Bedürfnisse. Jetzt musst Du nur noch sehen, wie Du das hinbekommst. Vielleicht kannst Du ja bei einem der Arbeitgeber mehr arbeiten, dafür regelmäßiger und den anderen Job dann aufgeben?

Selbstverständlich ist das Rententhema eins, das man auf gar keinen Fall vergessen sollte. Meiner Meinung nach ist es allerdings kurzsichtig, nicht selber und privat vorzusorgen.


Viele Grüße

Expressi

Beitrag von frau.mecker 26.01.11 - 16:49 Uhr

Also kostet deiner Meinung nach eine private Vorsorge kein Geld, das sie natürlich nicht verdienen muss.

Weiterhin könnte auch die Ehe oder Partnerschaft auseinander gehen und die Zeit, die sie als Hausfrau, Niedrig- und Nebenjobberin verdient, ist verlorene Zeit.
Ein Einstieg ins Berufsleben nach Jahren der Abstinenz unmöglich.

Ich finde deine Aussage typisierend für abhängige Frauen, verantwortungslos und kurzsichtig.

@TE ich würde Arbeit wegdeligieren. Such dir eine Putzfrau, organisieren den Fahrtdienst in deinem sozialen Umfeld oder engagiere z.B. einen Studenten der deine Kinder hin und her fährt.
Somit kannst du abends und am WE qualitative Zeit mit den Kindern verbringen.

mfg



Beitrag von expressi 26.01.11 - 17:03 Uhr

Hast Du meinen Beitrag gelesen????
Ich meine ganz?
Wohl kaum.


Nirgends habe ich geschrieben, das sie sich abhängig machen soll oder verantwortungslos in ein "Rentenloch" stürzen soll. Oder das sie Hausfrau, Niedrig- oder Nebenjobberin sein soll.

Im Gegenteil. Ich bin sehr dafür, das die TE arbeitet, aber eben mit möglichst familienfreundlichen Arbeitszeiten, die sich vor allem auch nicht auf die Gesundheit Ihres Mannes negativ auswirken.

Ich arbeite übrigens selbst auch und zwar weder als Niedrig- oder Nebenjobberin. Trotzdem ist es für mich wichtig, das ich oder mein Mann die Kinder entweder selber beteuen oder aber wir selber sie zum Kindergarten bringen, eben ohne sich von anderen Personen, ob nun im familiären Umfeld oder bezahlt "abhängig" zu machen.
Nie im Leben würde ich einen "Studenten" bezahlen um meine Kinder hin und her zu fahren.


Viele Grüße

Expressi

Beitrag von engel_in_zivil 26.01.11 - 17:15 Uhr

dann sei froh, dass du nen beruf hast, in dem man "humane" arbeitszeiten hat...

Beitrag von windsbraut69 27.01.11 - 12:40 Uhr

"Meiner Meinung nach ist es allerdings kurzsichtig, nicht selber und privat vorzusorgen. "

Und Du meinst, all die potentiellen Dauerhausfrauen, die hier im Forum auf die Rente hingewiesen werden, sorgen von ihrem nicht vorhandenen Einkommen dann doppelt und dreifach für's Alter vor?

Gruß,

W

Beitrag von bi_di 26.01.11 - 16:52 Uhr

Verstehe ich nicht ganz:

Wenn Du jeden Tag bis 3 Uhr arbeitest, müsste Dein Grosser doch auch 'woAuchImmerErNichtGerneBleibt' über Mittag bleiben. Wieso geht das jetzt nicht? Und wie lange können sein Bruder und er maximal in Betreuung bleiben?

Warum muss sich Dein Mann 'aus gesundheitlichen Gründen' nach der Arbeit hinlegen?

Und auf Dauer geht das schon. Wenn der KiTa bei uns Eltern- Bastelaktionen ausruft (was immens selten ist), kann ich auch nicht immer hin oder muss halt Urlaub nehmen. So ist das nunmal, wenn beide Elternteile arbeiten.

Und Freundebesuch kann man doch auf zwei Tage in der Woche festlegen. Und wieso kann Dein Mann nicht mit den Jungs zum Sport? Fussballtraining ist bei uns z.B. erst um 17.00 Uhr.

Wenn Du denkst, das es stressfreier wird, wenn Du nur noch bis 3.OO Uhr arbeitest, frage nach. Das morgendliche Problem hast Du dann allerdings jeden Tag.

Grüsse
BiDi

Beitrag von angstmama 26.01.11 - 17:21 Uhr

Wenn ich dann viermal die Woche bis drei machen würde, dann könnte ich zumindest den kleinen direkt im kiga abholen. Er bleibt eh bis zwei drei Uhr! Er mag das und der große blieb auch immer so lange. Nur in der schule klappt das noch nicht, er kommt dort über Mittag noch nicht ganz zurecht, mag nichts mitspielen, ist ruhig etc. Ganz anders als sonst. Somit gucke ich, dass er im Augenblick eher abgeholt wird.
Würde ich dann an zwei Tagen um drei kommen wär das doch schön, zwei Tage könnte er ja für drei Stunden zur Oma oder Opa.
Aber es wären nicht sieben!!!

An genau dem einen freien Tag von mir sind seine Freunde beim Training. Dort geht er nicht hin, weil ihn der Sport nicht interessiert, also bleibt ein Nachmittag. Das ist der an dem ich zu hause arbeiten muss manchmal.

Mein Mann legt sich gern hin, wenn er gegen 17 Uhr nach hause kommt! Er kann froh sein, wenn er halbwegs schmerzfrei einen Arbeitstag übersteht und hat dann keine Kraft mehr noch rumzufahren.

Ich gehe ja auch noch einkaufen und mach zu 80% das essen nach der arbeit

Beitrag von michback 27.01.11 - 09:47 Uhr

Vielleicht ist es jetzt ein bisschen hart, aber du machst dir den Stress selbst. Deinem Sohn gefällt es nicht in der Betreuung, also wird er abgeholt. Finde ich blödsinnig. Das ist ein Schulkind und er muss sich daran gewöhnen, dass es im Leben Zeiten gibt wo er einfach durch muss. Wenn du ihn immer anholen lässt, wir er sich nie n die Situation gewöhnen. Wenn du nachmittags keinen Bock zu arbeiten hast, kannst du auch nicht einfach gehen.

Die Freunde deines Sohnes sind an einem Nachmittag zum Sport. Ihn interessiert das nicht. Sein Problem. Dann ist eben nur der eine Tag Nachmittag frei. Du kannst doch nicht deinen Plan danach richten wozu dein Kind Lust hast und was es will oder nicht will.

Ich habe hier keine Familie und meine Kinder müssen da nun mal durch. Und sie verstehen es auch und ich hatte nie Probleme. Weil ich zum einen nicht diskutiere und es zum anderen nicht anders geht.

Ein bisschen kommt es mir vor, als wäre es dir doch zu viel zu arbeiten und du suchst für dich ne passende Ausrede.

LG
Michaela

Beitrag von kathrincat 27.01.11 - 13:50 Uhr

sorry, aber auch wenn dein sohn nicht will, muss er halt da bleiben, warum machst du so einen stress.

wenn dein mann so krank ist, sollte er mal was dagegen unternehmen, du musst funktionieren er nicht oder wie

Beitrag von engel_in_zivil 26.01.11 - 17:14 Uhr

das hättest du dir vorher überlegen müssen.

klingt hart, aber ist nunmal so.

das gehalt scheint dir ja nicht unwichtig zu sein, aber dafür muss man eben auch arbeiten. ich finde, du hast ganz humane arbeitszeiten...
noch dazu verwandtschaft, die auch mal die kinder abholen können...

ich werde ab februar wieder in schichten arbeiten. zwar nur 30h die woche und ich hab auch mal an wochentagen frei, wenn ich eben am we dienst habe. aber ganz so einfach wird es auch für uns nicht. habe ich spätdienst, sehe ich meinen sohn nur 2 h am tag. aber auch nur solange, bis er um 9uhr in der kita sein muss, weil da dann die angebote stattfinden. dann werd ich ihn nur wecken und mit ihm frühstücken können und dann müssen wir auch schon los.

so sachen wie bastelaktionen - da wird mein mann z.b. wohl nie dran teilnehmen können wegen seiner besch.... arbeitszeiten. ich kann mir nen entsprechenden dienst eintragen, aber auch nur, wenns rechtzeitiggenug bekanntgegeben wird.

auch so argumente wie vereiene.... wenn unser sohn in die schule kommt, wird er im hort angemeldet. da gibts zum glück auch betreuung bis 18 uhr und dann wird er da eben sport machen oder musizieren oder basteln.
wir könnten nicht garantieren, ihn z.b. jeden dienstag und donnerstag zum sport zu fahren. eben aus beruflichen gründen. freunde können eben nur kommen, wenn wir da sind.

und du wirst ja wohl nicht das ganze we putzen?

du musst wissen, was dir wichtiger ist.

natürlich fänd ich es schön, wenn ich nur von 10 uhr bis 14 uhr oder so arbeiten müsste. aber wenn man nicht jeden cent 3x umdrehen müssen will, nicht darüber nachdenken müssen will, ob man sich dieses oder jenes leisten kann, und vorallem, wenn man sich auch selbst verwirklichen will (ja, das dürfen auch mamas) dann muss man auch kompromisse eingehen.


lg

Beitrag von berry26 26.01.11 - 18:32 Uhr

Hi,

sorry aber ich versteh die Problematik nicht.

Wenn du das Geld nicht brauchst, dann bleib halt zuhause. Wenn du es brauchst, dann frag nach anderen Arbeitszeiten und wenn das nicht geht, dann musst du dir einen anderen Job suchen oder flexibler werden.

Das Leben ist kein Ponyhof. Ich muss auch bald wieder mind. 25 Std. arbeiten (3 volle Tage) mit 2 Kleinkindern. Geht halt nicht anders...

Gejammer bringt da nichts!

LG

Judith





Beitrag von 1familie 26.01.11 - 19:55 Uhr

Hallo,

ich denke jeder hat irgendwas an seinen Arbeitzeiten auszusetzen, aber man kann alles regeln.

Ich arbeite z.B. von 6-12 Uhr jeden Tag. Mein Mann macht morgens die Kinder fertig und bringt sie zur Kita+Schule.

Kann dein Mann denn wenigstens den Morgen übernehmen oder ist er schon morgens erledigt und krank.

Auch dein Sohn der nicht gern in die Nachmittagsbetreuung möchte, sollte integriert werden. Ich denke man muß ihm nur erklären, warum dies nötig ist. Ein 6 oder 7jähriger kann meines Erachtens schon gut damit umgehen.

Auch wenn mein Mann sich morgens um die Kinder kümmert, geht er dennoch ab und an mit dem einen oder anderen zum Sport, zum Kreativkurs oder zu Freunden. Wir wechseln uns halt ab.

Gruss

Beitrag von alocin1970 26.01.11 - 21:04 Uhr

Hey,

also, ich kann dich voll und ganz verstehen. Für mich wäre das auch nichts. Ich möchte meine Kinder, wenn es geht, nicht den ganzen Tag fremdbetreuen lassen, ein halber Tag reicht mir und ihnen völlig. So habe ich es bis jetzt bei allen dreien gehalten. Sie kommen/kamen alle erst mit drei in den Kindergarten, bleiben bis ca. 12.15 Uhr (der Große ab seinem 4. Geburstag auch bis 14 Uhr, der war da der Typ für). Jetzt ist er acht und möchte ungern in die Übermittagsbetreuung in der Schule, ist ihm zu langweilig, zu viel drinnen. 2 Tage muss er inzwischen gehen, seit er in die 2. Klasse geht. Mein Mittlerer ist 5 und muss jetzt auch 2 x die Woche bis 14 Uhr bleiben, einfach damit ich etwas Zeit für mich und meinen Job habe. Die Kleine geht 2 x 4 Stunden die Woche zur Tagesmutter. Ich denke, sie genießen es, dass sie eben nachmittags hier sind bzw. sich verabreden können, Freunde hier haben oder zu Freunden gehe, dass ich sie zum Sport bringen kann (na gut, eigentlich will nur der Große zum Fußball, aber immerhin 2 x die Woche) oder dass ich eben zu Bastelnachmittagen kann, zum Sankt-Martins-Zug oder auch mal begleitende Mutter bei Schul- oder Kiga-Ausflügen sein kann. Mir ist das schon wichtig, dass ich, wo die Kinder noch klein sind, viel Zeit mit ihnen verbringe und sie nicht den ganzen Tag außer Haus habe. Dazu habe ich sie nicht bekommen. Allerdings habe ich gut reden, ich bin in der glücklichen Lage, als Redakteurin freiberuflich von zu Hause aus zu arbeiten und mir meine Aufträge selbst einteilen zu können, also, das Auftragsvolumen. Gut, das ist auch odt anstrengend, da ich eben viel abends arbeite oder mittags, wenn die Kinder Pause haben, Hausaufgaben machen etc.
Wie ich also in deiner Situation vorgehen würde, weiß ich nicht. Ich denke, ich würde erst noch etwas warten, bis du länger in der Firma bist, und dann fragen, ob du die Arbeitszeit ändern kannst.
Ich kann dich verstehen, mich würde es auch unglücklich machen, wenn du von den Kindern so wenig mitbekommst. Und von Omas abhaängig zu sein, finde ich auch furchtbar, da muss man immer so dankbar sein. Ich frage unsere Omas/Opas nur in Notfällen, wie z. B. morgen, da mein Großer seit einer knappen Woche krank zu Hause ist und ich einen Termin habe, wo ich ihn nicht mitnehmen will.

Siehst du, und jetzt muss ich arbeiten.

Liebe Grüße, Nico

Beitrag von rosalinde.x 27.01.11 - 09:57 Uhr

Hallo,

du musst dir als erstes klar werden, was dir / euch als Familie wichtiger ist: dein Job oder mehr Zeit mit den Kindern.

Wenn du und dein Mann einen (Fast-)Vollzeit Job haben, müssen alle Abstriche machen und die Kinderbetreuung muss gut organisiert sein.
Hier ein paar Ideen von mir:

- Wenn es eine Mittagsbetreuung gibt, diese nutzen (Kind bleibt nicht so gern, gilt dann nicht. Normalerweise ist das nach einer Eingewöhnung kein Problem)

- Putzhilfe einstellen, dann bleibt an den Wochenenden mehr Zeit für Familie

- Für Freizeitaktivitäten mit anderen Eltern absprechen und abwechselnd fahren

- Kannst du morgens deinen Großen mit einem Freund aus der Nachbarschaft mitschicken, so dass er nicht so früh an der Schule sein muss? Kann er zu Fuß gehen?

- Unterstützung durch die Großeltern ist super, das hat auch nicht jeder. Allerdings würde ich das nicht überstrapazieren durch doppeltes Abholen.
Du solltest auch hier Alternativen in der Hinterhand haben, falls sie einmal verhindert oder krank sind.

- Bei Verabredungen, die bei anderen Kindern stattfinden, könnten diese gleich nach der Schule oder dem Kindergarten mit dem anderen Kind mitgehen. Das reduziert die Fahrerei.
Treffen bei euch gehen leider nur nur nach deinem Feierabend. Bei uns funktioniert es ganz gut, wenn ich zu hause arbeite und die Kinder mit Freunden spielen (das wird auch immer einfacher je älter die Kinder sind).

- Aktivitäten wie Bastelaktionen gehen leider oft nicht. Wenn ich selbst nicht dabei sein kann, versuche ich wenigstens meinem Kind die Teilnahme zu ermöglichen, indem es bei einem anderen Kind mitgeht und dann von dessen Mutter "beaufsichtigt" wird. Das funktioniert am besten auf Gegenseitigkeit.

- Kein schleichtes Gewissen. Entscheidet euch für ein Modell in dem ihr in euerer persönlichen Situation am besten klar kommt (Kinder, Zeit, Geld, Art der Arbeit, Alternativen, Gesundheit, ...) und steht dann dazu (auch und vor allem vor dir selbst).

Liebe Grüße

Beitrag von dasissjakompliziert 27.01.11 - 13:50 Uhr

ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber eine Idee:
was wäre, wenn du dir ne Haushaltshilfe holst, die an solchen tagen daheim bei Euch putzt, evtl. kann sie vorher den Großen zur Schule bringen, dann ist zeitlich bissel weniger Gerenne für Dich...ich hatte hier mal die Hilfe einer Mütterpflegerin morgens-was war das genial, als ich diesen Weg nur einmal am Tag hatte...
also vielleicht kann ja morgens jemand zwei Stunden bei euch Haushalt schmeißen und vorher das Kind zur Schule bringen.-..Minijobbasis...etvl. geht da auch steuerlich was abzusetzen...das kostet evtl. 10€ pro Stunde-wäre für mich ne Option, die reizvoll klingt und die Wochenenden wären entstreßt..