40 std für 800€ brutto

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kinderlachen07 26.01.11 - 16:39 Uhr

Hallo,

durch meine arbeitsvermittlerin hab ich nun morgen ein gespräch in bei einem unternehmen.

arbeitsvertrag beläuft sich auf 6 monate.
verdienst: sensationelle 800€ brutto.

ablehnen darf ich natürlich nicht also muss ich wohl oder übel in den sauren apfel beissen.

aber ist das nicht "irgendwie" ein KLEINES BISSCHEN zu wenig für 40 h/woche?

lg

Beitrag von oberhuhnprillan 26.01.11 - 16:45 Uhr

Was ist denn das für ein Job???

Beitrag von karamalz 26.01.11 - 16:49 Uhr

hi,

also das ist doch eigentlich schon sittenwidrig, oder???
wieso willst DU ablehnen? der arbeitgeber kann dich doch ablehnen...
denke, das vorstellungsgespräch, kannste doch dahingehend gestalten...

dann viel spaß, beim termin abarbeiten!!!

alles gute
k.

Beitrag von nobility 26.01.11 - 16:50 Uhr

Da die Dürftigkeit deiner Angaben keine konkrete Erwiderung zuläßt, antworte ich mal anders.

Lernen bedeutet Wissen.

Wissen bedeutet Bildung.

Bildung bedeutet Qualifikation.

Qualifikation bedeutet Geld.

Wer das erste nicht hat muss sich mit dem letzten zufrieden geben.

Beitrag von -kopfsalat- 26.01.11 - 16:53 Uhr

Erstaunlich, dass du dennoch SO EINE Aussage machen kannst, obwohl ihre Angaben recht dürftig sind.

Beitrag von oberhuhnprillan 26.01.11 - 17:03 Uhr

Dass es viel zu wenig Geld für 40 Stunden Arbeit in der Woche ist, kann man an den Angaben sehr wohl erkennen, finde ich. Das hat nichts mit Bildung oder Qualifikation zu tun.

Und was soll der letzte Satz bedeuten? Wer kein Lernen hat, muss sich mit Geld zufrieden geben???? #gruebel

Beitrag von tessy25 26.01.11 - 17:06 Uhr

Hallo,

so dachte ich auch immer, bis mir im Vorstellungsgespräch vorgestern ein 20 Stunden Teilzeit Job für nicht viel mehr angeboten wurde (sehr gutes Diplom, viel Berufserfahrung auch in Leitungsfunktion).

Beitrag von kathi.net 26.01.11 - 17:08 Uhr

Also um mir auszurechnen, dass die Stelle total unterbezahlt zu sein scheint, waren die Angaben doch völlig ausreichend. Vorausgetzt das mit dem Rechnen klappt....... :-p

....wie war das jetzt nochmal mit dem Lernen......#kratz

Beitrag von silbermond65 26.01.11 - 17:14 Uhr

Manche Leute geben hier einen Stuss von sich.
Ich habe im Dezember als Stationshilfe hier bei uns im KKH gearbeitet.
Für eine halbe Stelle mit 19,25 Stunden die Woche hatte ich etwas mehr als 800 Euro Brutto.
Entweder bist du ziemlich arrogant oder dumm.Such dir was aus.

Beitrag von hummingbird 26.01.11 - 18:04 Uhr

"Wer das erste nicht hat muss sich mit dem letzten zufrieden geben. "

Ich frage mich, wie es bei dir mit dem Lernen aussieht - bei den vielen Fehlern in dem einen Satz.

Außerdem sind deine Folgerungen Quatsch.

Beitrag von king.with.deckchair 26.01.11 - 18:14 Uhr

Und wieder einer deiner saudumm-zynischen, menschenverachtenden und sozial mobbenden Beiträge, die die Welt nicht braucht.

Tipp: Nicht jeder Mensch ist intellektuell in der Lage, viele Qualifikationen zu erwerben.

Vor einigen Jahren war es aber selbst diesen Menschen noch möglich, mit ihrer Hände Arbeit sich und oft sogar noch eine Familie zu ernähren. Als Werker bei Ford oder an der Kasse oder oder oder...

Vor 21 Jahren erhielt ich für meine Schüler-/Studentenjobs am Fließband/als Putzhilfe/als Bedienung - also alles Jobs, für die man nicht sonderlich qualifiziert sein musste - zwischen 8,- und 13,- DM (umrechnen wirst du wohl noch hinbekommen) in der Stunde.

Und nun versuch du noch mal den Leuten zu erzählen, 20 Jahre später müsse man sich damit zufrieden geben!

Beitrag von kinderlachen07 26.01.11 - 18:55 Uhr

Ähm...gut, ich bin gelernte Bürokauffrau und habe erst im August eine MkQ gemacht, die ich mir selbst besorgt hab. Sorry kann nicht jeder eine Managerin usw sein, irgendjemand muss auch Löhne etc berechnen und dafür gibt es Bürokauffrauen. Willst du mir jetzt sagen, dass ich dumm bin?

Beitrag von litalia 26.01.11 - 19:34 Uhr

nichts als geistiger dünnschiss.

Beitrag von marion0689 26.01.11 - 20:29 Uhr

Also dein Beitrag zeugt für mich nicht gerade von Intelligenz....

Beitrag von rmwib 26.01.11 - 16:54 Uhr

Was ist das denn für ein Job?

Beitrag von kinderlachen07 26.01.11 - 18:57 Uhr

hab unten allgemein geantwortet ;-)

Beitrag von colle 26.01.11 - 17:05 Uhr

nabend

ein kleines bisschen?
dieses brutto hat in etwa eine kassenkraft bei saturn, bei einer 20h woche

Beitrag von kinderlachen07 26.01.11 - 18:51 Uhr

Ich bin gelernte Bürokauffrau und habe erst im August eine modulare kaufmännische Qualifizierung gemacht (über 3 Monate), die ich mir selbst besorgt habe.

Stellen finden sich schlecht, da ich alleinerziehend bin.

Tja, die Frau am Telefon war total unfreundlich und meinte, es handelt sich um ein Betriebspraktikum, mehr würde sie mir morgen dann erzählen.

Ich habe dann meine Arbeitsvermittlerin angerufen und nachgefragt, weil diese mich ja dafür wohl vorgeschlagen hat. Diese meinte, dass es sich um eine richtige entgeldliche Beschäftigung handet.
So um die 800€ brutto bekomm ich, meinte Sie.

Dazu soll ich zum Gespräch eine Bewerbungsmappe mitbringen. Ich weiß nichtmal, wie ich das Anschreiben schreiben soll. Ich kenne dieses Unternehmen nicht und dazu steht auch nix im Internet. Ich weiß rein gar nichts über den "Verein".

Ich denk mal, sie werden es Praktikum nennen, damit ich nix gegen diesen niedrigen Lohn sagen kann.

Ich komm mir wirklich ausgenutzt vor. Für eine Teilzeit-stelle, wäre es ja auch i.o. gewesen aber für Vollzeit?

Mich ärgert es unwahrscheinlich, dass es sowas gibt. Es ist doch die reinste Ausbeute :(

Mein Kleiner (3) muss dann auch wieder länger betreut werden, da geht der Kiga-Beitrag auch wieder hoch.

Ach man...

Beitrag von oberhuhnprillan 26.01.11 - 19:18 Uhr

"Ich denk mal, sie werden es Praktikum nennen, damit ich nix gegen diesen niedrigen Lohn sagen kann."

Ja, das denke ich auch. Für ein Praktikum ist die Bezahlung ja möglicherweise OK, allerdings bist du ja bereits qualifiziert ...

Beitrag von kinderlachen07 26.01.11 - 19:30 Uhr

Aber ich versteh den Sinn nicht. Warum ist es für ein Praktikum okay, nur weil es sich "Praktikum" nennt?

Es ist eine richtige Beschäftigung. Da nennt man es einfach Praktikum und somit kann man diesen Hungerlohn rechtfertigen?!?!

Ist doch alle doof.

Beitrag von oberhuhnprillan 26.01.11 - 19:41 Uhr

Nein, kann man nicht. Die hoffen einfach, dass du den niedrigen Lohn schluckst, wenn du "Praktikum" hörst. Für ein echtes Praktikum kann man sich das ja auch gefallen lassen. Nur brauchst du ja kein Praktikum, sondern einen richtigen Job mit einem Gehalt, von dem du leben kannst.

Ich finde es übrigens auch ein Unding, dass die Arbeitsvermittlerin das unterstützt. Wahrscheinlich kann sie sich dann ein Häkchen in ihrer Statistik machen.

Klar, hat es gewisse Vorteile, sowas zu machen (Lebenslauf, Bewerbungsgrundlage usw.), aber eigentlich sollte es doch darum gehen, einen Job zum Lebensunterhalt zu finden.

Beitrag von kinderlachen07 26.01.11 - 19:50 Uhr

Das Ding ist ja auch, dass ein richtiges Praktikum auch nicht länger als 12 Wochen gehen darf laut ARGE. Aber meine AV meinte ja, es sei kein Praktikum. Aber die Gute am Telefon meinte, es wäre eins.

Ich überlege scho, ob ich wenigstens eine Teilzeitstelle versuche rauszuhandeln. Denn ich finde es einfach dreisst, dass man Menschen so ausbeutet.

Beitrag von oberhuhnprillan 26.01.11 - 19:54 Uhr

Dann sag der Arbeitsvermittlerin, dass die es als halbjähriges Praktikum deklarieren. Das mit dem Praktikum wird ja dann auch im Vertrag stehen.

Beitrag von kinderlachen07 26.01.11 - 20:27 Uhr

weiß sie ja. Sie meinte, "ja, die nennen das so"....

prima, somit will sie sich rauswinden, denk ich mal. hauptsache, ich bin erstmal weg...