Änderung/Kürzung Erziehungsgeld

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Beitrag von schwaebin75 26.01.11 - 17:59 Uhr

Hallo zusammen,

gestern habe ich Post von der Bank bekommen, wo ich das Elterngeld von beziehe.
Meine Maus ist im Juli 2010 geboren und man hatte mir die Summe X für 12 Monate schriftlich zugesagt.

Jetzt hat Frau Merkel & Co. zum 01.01.2011 das Elterngeldgesetz geändert, sodass man nur noch 65% anstelle wie vorher 67% bekommt.

Leider dachte ich, dass ich davon nicht betroffen wäre, da ich ja einen schrifltichen Beschluss der Landesbank bekommen hatte.

Tja, leider falsch gedacht.

In dem Brief von unsere Landesbank wurde mir kurz und knapp mitgeteilt dass ich ab Februar 2011 33€ weniger bekommen werde.
Und das pro Monat bis zum Ende des Elterngeldes.
Ist zwar nicht mega viel, aber es sind auch nicht mur 3 Cent.

Ich finde das eine Unverschämtheit und mega ungerecht.
Dann kann ja demnächst mein Arbeitgeber auch hingehen und mir einfach mal so -trotz bestehenden Vertrages- das Gehalt kürzen.

Bin mega sauer und wollte mal fragen ob nochjemand so "nette" Nachricht bekommen hat?

Über ein paar Infos wäre ich sehr dankbar, ob das überhaupt rechtmäßig ist.

Danke Euch im vorraus!

Beitrag von sera1981 26.01.11 - 18:25 Uhr

Hallo du,
jep habe gestern auch so ein nettes Schreiben bekommen.. Dacht ich sehe nicht richtig. Mein Kleiner wurde im August 201ß geboren. Ich dachte eigentlich genauso wie du, dass ich in diese Änderung nicht mehr reinfalle.. Tja wurde eines besseren belehrt.. Und finde das echt eine Unverschämtheit! Selbst die 67% waren ja auch kein Vermögen.. Aber jetzt nochmal 30€ im Monat weniger.. Klingt nicht viel aber 30€ haben oder nicht haben.. bin auch stinkesauer und finde diese Ganze Kürzungsgeschichte echt zum k...! Aber mach was dagegen.. Wir sind ja eh nur die Kleinen.. ist doch egal wie man sein Baby groß kriegt.. Hauptsache die Damen und Herren von der Regierung ersticken im Geld..
Sorry! Aber ist doch wahr..
glg Dani

Beitrag von nalle 26.01.11 - 18:26 Uhr

Diese "netten" Nachrichten sind schon seit Anfang des Jahres an "fast" alle verschickt worden und seit letztem Jahr schon im Gespräch.

Demnach dürfte der Bescheid doch nichts neues sein ODER ?



lg

Beitrag von sera1981 26.01.11 - 18:34 Uhr

Hallo,
ne also ich habe den Brief wie gesagt auch erst gestern erhalten und kenne auch niemanden, der das erhalten hat und somit dachte ich eben, dass ich in diese Kürzung nicht mit reinfalle.. Aber naja jetzt weiss ich ja Bescheid!
glg

Beitrag von nalle 26.01.11 - 18:51 Uhr

Aber Du wirst das doch alles schon aus den medien kennen.Und da ging doch deutlich hervor,dass es ALLE betrifft !

Beitrag von sera1981 26.01.11 - 19:41 Uhr

ja das stimmt wohl.. aber wahrscheinlich habe ich es einfach verdrängt! ;-)

Beitrag von bellsis 26.01.11 - 18:44 Uhr

#rofl
Hi, ich finde es lustig, dass:
1. du zwar Betrag "X" schreibst, dann aber 33€ exakt angibst...
2. die neuen Bescheide hier seit Beschluss (letztes Jahr... November?) heiß diskutiert worden sind und es fast JEDEN Bescheid betrifft über 1200€ netto vorher
3. man sich darüber immernoch aufregen kann (auch GKV Beitrag ist mehr geworden!)

Klar sind 33€ eine Menge Geld...

Ärger dich nicht, wer weiß, wie lange das Elterngeld überhaupt noch bezahlt wird. #schwitz #kratz

LG;
Isabella

Beitrag von schwaebin75 27.01.11 - 22:09 Uhr

Liebe Isabella,

sorry, dass ich hier nicht meine kompletten Finanzen darlege, aber wie und was ich hier angebe ist doch wohl nebensächlich.
Und wenn ich es so schreibe, dann bitte ich Dich und auch die anderen einfach um Repekt vor mir und meiner Entscheidung.

Ich finde es sehr traurig wie Du argumentierst und Leute wie mich, die davon überrascht worden sind, so an den Pranger stellst.

Für mich war die Kommunikation der Politik so, dass es die Leute betrifft, die ab dem 01.11.2011 Elterngeld bekommen, aber nicht die Leute, die es schon seit fast 6 Monaten bekommen.

Was mit der GKV ist interessiert mich momentan sehr wenig, da ich dort schon mein ganzes Leben lang eingezahlt habe und selbst in der Schwangerschaft nur noch die Grundversorgung bekommen habe.

Ich wollte hier nur nach Erfahrungen und "Mitleidtragenden" fragen und werde direkt wenn Kleinigkeiten kritisiert in einer Art die ich sehr schade finde.

Schade, aber ich werde ab sofort wohl nur noch hier lesen.

Beitrag von sandram85 26.01.11 - 19:00 Uhr

Ich habe Widerspruch eingelegt und würde es auch jedem raten, da selbst die Mitarbeiter der Elterngeldstellen dazu raten! Ich sage u.a. nur § 20 GG!

Beitrag von hella10 26.01.11 - 19:35 Uhr

Echt? Hat das Aussicht auf Erfolg? Gibt es da vielleicht ein Musterschreiben? Oder Hinweise, was bei der Formulierung zu beachten wäre?

Beitrag von liv79 26.01.11 - 20:06 Uhr

Mir wäre es zwar auch lieber, es würde die Kürzung nicht geben, aber ich weiß echt nicht, inwiefern Art. 20 GG uns irgendwie helfen könnte...

Beitrag von thalia.81 26.01.11 - 20:04 Uhr

Ich habe heute auch einen neuen Bescheid bekommen.

Ich hatte das EG auf 22 Monate beantragt und nun zahlen sie es monatlich. #kratz Rufe da gleich morgen mal an. Was ein Käse :-[

Wenn du schon schreibst, wie viel Geld zu monatlich nun weniger bekommst, kannst du auch gleich deinen ganzen Betrag x nennen ;-)

Natürlich klingen 2% nicht viel und klar, das Geld ist "geschenkt", aber ich finde ~33€/Monat schon recht viel Geld. Das sind knapp 5 Pakete Windeln ;-)

Beitrag von kruemel789 26.01.11 - 21:29 Uhr

Ich habe auch Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt und viele Muttis, die ich kenne auch. Wenn das alle machen, können auch wir "Kleinen" was bewegen.

Außerdem gibt es ja die Tatsache des Bestandsschutzes hier in Deutschland. Da kann man nich einfach ändern, wie man lustig ist...

Beitrag von hella10 26.01.11 - 21:33 Uhr

Wie hast Du den Widerspruch denn formuliert, gibt es etwas, worauf man achten sollte?