Beschwerde der WBG wegen Kinderlärm ?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von happymama17 26.01.11 - 18:36 Uhr

Hallo,

ich hoffe ich bin hier in diesem Forum richtig.
Wir sind vor einem Monat umgezogen in ein Mehr-Familie Haus, heute bekamen wir von der Wohnungsbaugesellschaft einen Brief in dem sich unsere Nachbarn über Kinderlärm beschweren.
Unser Sohn 2,5 Jahre alt ist sehr lebendig und lebensfroh eben ein kleiner Wirbelwind ;-) Und unser Sohn ist im Moment nun mal auch in der schönen Trotzphase wo jedes Kind seine Grenzen testet. Und ich kann ihn ja schlecht an einen Stuhl binden und ihm Klebeband auf den Mund kleben..

Es ist doch das normalste das Kinder lauter lachen,erzählen oder auch mal schreien (Trotzphase, wenn sie sich weh getan haben).
Jetzt schreibt die Wohnungsbaugesellschaft das wir unser Kind ja anscheinend nicht Kindgerecht erziehen (und das nur vom hören und sagen). Dürfen die sich einfach so ein Urteil bilden ohne selbst je irgendwas mitbekommen zu haben ?
Nun habe ich aber doch Angst das sie uns deswegen rausschmeißen könnten ?

Im Internet lese ich aber immer wieder das man in einem Mehr-Familien Haus Kinderlärm hinnehmen muss.

LG Mandy

Beitrag von jeanie25 26.01.11 - 18:41 Uhr

Hallo,

was stand denn noch in dem Brief, irgendwelche Auferlegungen die ihr erfüllen müsst?

Denn das was du schreibst, sind eifach nur Feststellungen von denen, damit können sie euch überhaupt nix.

Beitrag von happymama17 26.01.11 - 18:48 Uhr

Es steht lediglich drin das sie aus der über uns befindlichen Wohnung informiert worden sind das es den ganzen Tag intensiver Kinderlärm nach oben schallt (wobei wir nicht mal den ganzen Tag zuhause sind, sondern oft unterwegs mit unserem Sohn).
Das dass auskippen von Spielzeugkisten stört etc.

Auferlegungen stehen nicht drin.
Unten steht dann nur das:

Wir fordern Sie auf, Ihr Kind in der Wohnung so zu beschäftigen, dass das Spielen "einem ganz normalen kindlichen Spieltrieb" entspricht und die lärmintensiven Spiele bitte auf dem Spielplatz in Ihrem Innenhof zu den normalen Tageszeiten vorgenommen werden. Der laute Kinderlärm ist von den anderen Mietern nicht hinzunehmen und weist auf eine nicht kindgerechte Erziehung Ihrerseits hin.

Beitrag von jeanie25 26.01.11 - 18:54 Uhr

"einem ganz normalen kindlichen Spieltrieb" #rofl

Da würde ich diese netten Leute ganz frech zu mir einladen, das sie mir diesen ganz normalen kindlichen Spieltrieb doch bitte mal genau erläutern sollen!

Mach dir da bloß nicht zu viel Gedanken drüber!

Beitrag von happymama17 26.01.11 - 18:57 Uhr

Das hab ich mir auch gedacht mit dem "ganz normalen kindlichen Spieltrieb" #rofl

Auf jeden Fall bekommen die von mir jetzt auch erst mal einen saftigen Brief oder ich gehe persönlich hin.

Beitrag von jeanie25 26.01.11 - 19:01 Uhr

Genau, das ist die richtige Einstellung.

Was sollst du denn bitte mit deinem Kind machen wenn es in den Ruhezeiten (nachts) schreit wegen was auch immer, Alptreum ect.- auf den Hinterhof gehen damit sich auch ja keiner gestört fühlt #klatsch

Beitrag von happymama17 26.01.11 - 19:04 Uhr

Über Nachts regen sie sich ja nicht mal auf sondern am Tage, und darüber das unser kleiner schon ca. 05.30 Uhr wach ist.
Kann ihn ja auch schlecht wieder ins Bett schicken nur weil die sich von oben gestört fühlen weil er Spielzeugkisten auskippt #augen

Beitrag von jeanie25 26.01.11 - 19:11 Uhr

Gut, 5.30 ist auch recht früh.

Meine Maus hat auch so ihre Zeiten gehabt, wo sie unbedingt spielen wollte (auch ca 5Uhr) hab dann geschaut das ich sie leise beschäftigt habe, aber es bleibt nicht aus das es auch mal lauter wird.
Hab damals mit meinen Nachbarn gesprochen und mich entschuldigt, die haben gleich abgewunken und waren sehr verständnissvoll.

Vieleicht suchst du mal das Gespräch mit euren Nachbarn? Jedenfalls kann dir die WBG nicht so einfach Kündigen, nicht wegen Kinderlärm, da würdest du vor jedem Gericht recht bekommen

Beitrag von happymama17 26.01.11 - 19:17 Uhr

Wir beschäftigen ihn dann auch immer leise, aber wie du schon schreibst immer klappt das nun mal auch nicht und ab und an wird es auch mal lauter.

Wir wollten ja mit denen reden aber die machen die Tür ja nicht auf das ist es ja, ich habe die Eltern von den Kindern noch NIE gesehen, nur die Kinder einmal und das war als sie sich aus dem Fenster gelehnt haben um bei uns am Fenster Kinderspielzeug ranzuschmeißen. Da ist mein Mann dann auch nach oben wollte nur bescheid geben das sich die Kinder halb aus dem Fenster lehnen (6. Stock), aber dort machte auch keiner auf. Habe dann einen Brief geschrieben und den in den Briefkasten gesteckt.

Aber anscheinend wollen die nicht reden o.ä.

Beitrag von jeanie25 26.01.11 - 19:22 Uhr

Na wenn die selber Kinder haben, verstehe ich das ganze noch weniger.

Reg dich nicht drüber auf, ein schreiben an die WBG könnt ich mir aber sicher auch nicht verkneifen, aber Sorgen machen brauchst du dir sicher nicht!

Beitrag von hedda.gabler 26.01.11 - 19:37 Uhr

Hallo.

Wie würdest Du es denn finden, wenn Du regelmäßig um 5:30 Uhr durch das Auskippen von Spielzeugkisten in der Nachbarwohnung geweckt würdest ...

... und dazu tagtäglich den Randau eines "sehr lebendigen und lebensfrohen eben eines kleinen Wirbelwindes" (was Du Mutter dann mit einem Zwinkern kommentiert), der in einer schönen Trotzphase ist und seine Grenzen testet, ertragen müsstest.

Ich frage das jetzt mal ganz wertneutral.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von happymama17 26.01.11 - 19:44 Uhr

1. ist es ja nicht jeden Tag um 5.30 !

2. Man kann Kinder nun mal nicht auf lautlos stellen, oder ihnen ständig den Mund verbieten.
In unserer alten Wohnung hatten wir über uns ein Kind (genauso alt wie unser Sohn) der hat den ganzen Tag nur geschrien. Die Eltern haben versucht was sie konnten aber er war einfach mit nix zufrieden. Da habe ich mich auch nicht beschwert, es gibt nun mal solche und solche Kinder.

Beitrag von hedda.gabler 26.01.11 - 20:34 Uhr

Hallo.

Sicher kann man ein Kind nicht auf lautlos stellen oder ihm den Mund verbieten, aber man kann frühzeitig beginnen, ihnen beizubringen, dass sie sich angemessen benehmen ...

... aber vielleicht bin ich da auch naiv ... ich kenne so laute Kinder (einschließlich meiner Tochter) einfach nicht.

Ich weiß nur, dass mir so ein Nachbarskind auch gewaltig an meinen Nerven zerren würde ... ich hatte mal einen Freund, bei dem in der Wohnung drüber zwei Kinder lebten, bei denen wir jeden Morgen dachten, dass sie gleich durch die Decke gebrochen kommen ... das war der Horror.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von backtoblack 26.01.11 - 20:44 Uhr

diese braven und ach so ruhigen kinder sind mir suspekt.
iq niedrig? ;)

Beitrag von ma14schi 26.01.11 - 20:57 Uhr

Das sagen immer die, die laute und sehr präsente Kinder haben. Und sich nicht die Mühe machen, den Kindern Grenzen zu zeigen.

Als mein Großer ein bis zwei Jahre alt war war er auch ein Wirbelwind, laut, das ganze Programm.

Aber, wenn ich ihm erklärte, dass früh am Morgen noch der und der in der Nachbarschaft schlafen würde, und er leise sein sollte, dann hat er das verstanden und sich mit mir ein ruhiges Spiel gesucht.

Beitrag von happymama17 26.01.11 - 21:03 Uhr

Wie oft soll ich das jetzt noch schreiben ? Mein Sohn versteht das AUCH das er so früh noch leise sein möchte, nur Kinder vergessen auch mal ganz schnell die Zeit.
Mein Gott es sind KINDER, ich habe auch noch NIE ein Kind gesehen/erlebt was NIE laut oder dergleichen ist.

Ich setze mich auch früh morgens mit ihm hin, puzzle oder schaue mit ihm ein Buch an aber Kinder werden nun mal trotzdem ab und an Laut und das ist für mich VÖLLIG NORMAL !

Beitrag von hedda.gabler 26.01.11 - 21:09 Uhr

Was in Deiner Wahrnehmung völlig normal ist (und mal ehrlich, wer kann bei einem Kind besser auf Durchzug stellen und hat eine viel höhere Schmerzgrenze als die eigene Mutter), kann bei anderen dennoch auf Dauer die Lebensqualität einschränken ...

Beitrag von alkesh 26.01.11 - 21:24 Uhr

Stellt sich aber die Frage ob es bei Euch wirklich normal ist...

Ja, Kinderlärm ist zu dulden, aber nicht unbegrenzt!

Beitrag von seikon 26.01.11 - 22:27 Uhr

Naja aber wenn es nur "ab und an" laut wird, dann wird sich sicherlich niemand beschweren. Ich denke schon, dass es bei euch öfter laut wird als du dir eingestehen willst. Vermutlich bekommst du das gar nicht mehr so mit, oder nimmst es nicht so wahr.

Ich habe auch einen 2 jährigen Wirbelwind. Aber dennoch ist es durchaus möglich, sie im Zaum zu halten. Natürlich haben wir auch unsere Trotzanfälle. Aber ich ermahne sie schon immer, dass sie ruhig sein soll. Nicht in der Wohnung hüpfen oder trampeln.

Natürlich ist Kinderlärm hinzunehmen. Aber ich finde es vermessen, das als Universalausrede zu nehmen.

Beitrag von berry26 27.01.11 - 10:17 Uhr

"Naja aber wenn es nur "ab und an" laut wird, dann wird sich sicherlich niemand beschweren."

Hast du eine Ahnung!! Bei mir stand in unserer alten Wohnung, der Vermieter vor der Tür, weil sich unsere Nachbarn beschwert haben, das unser Sohn JEDE Nacht STUNDENLANG schreit!

Mein Sohn war damals 11 Monate alt und hat mit 6 Wochen bereits 13 Stunden in der Nacht DURCHGESCHLAFEN!
Mit JEDER Nacht meinten die Nachbarn 2 Nächte in der vorhergehenden Woche, in der mein Sohn zahnte und jeweils 2 mal schreiend aufgewacht ist. Da hat er dann tatsächlich jedes mal ca. 15-30 Minuten geweint aber STUNDENLANG ist dann doch etwas übertrieben.

Soviel dazu! Manche Leute haben eine sehr "eigene" Wahrnehmung!

Beitrag von heike011279 27.01.11 - 08:39 Uhr

Reg Dich nicht über die Kommentare hier auf.
Das sind immer die gleichen Personen mit den perfekten Kindern, die ihre Perfektion nur der ach so perfekten Erziehung der perfekten Eltern verdanken.
Du solltest das nicht ernst nehmen.
Ich denke, es ist viel Frustration und Komplexbehaftung vertreten. Warum sonst sollte jemand ständig den Drang haben, darauf hinzuweisen, wie toll es bei ihm / ihr lief, weil er / sie einfach so perfekt ist?

LG
Heike

Beitrag von gh1954 27.01.11 - 09:14 Uhr

>>>Ich denke, es ist viel Frustration und Komplexbehaftung vertreten.<<<

Immer wieder das Gleiche: Schwimmt man nicht auf der Welle "Mein Kind ist der Nabel der Welt, mein Kind soll sich frei entfalten (wobei offenbar Einige "freie Entfaltung" mit Nicht-Erziehung verwechseln)" kommen solche blöden Kommentre wie deiner.

Beitrag von heike011279 28.01.11 - 12:19 Uhr

Hallo gh,

durchaus nicht. Ich finde es auch sehr wichtig, einem Kind auch Rücksichtnahme und Benehmen so früh wie möglich beizubringen.
Darum ging es nicht, das wurde scheinbar falsch aufgefasst.
Es geht mir schlicht und ergreifend um diesen überheblichen Ton, den manche User in ihren Beiträgen an den Tag legen. Da wird schlicht und ergreifend unterstellt, dass die TE ihr Kind nicht im Griff hat.
Um das beurteilen zu können, wissen doch die Antworter viel zu wenig von der Situation und vor allem von der Familie der TE.
Und dann immer diese Betonung auf "ICH habe meinen Kindern das ja schon sooo toll beigebracht" (also sinngemäß jetzt).
Es geht mir auch nicht im Entferntesten darum, immer einer Meinung mit der TE zu sein. Es geht mir eigentlich nur darum, eine gegenteilige Meinung konstruktiv und wertfrei auszudrücken und nicht gleich eine mangelnde Erziehungsbereitschaft oder -kompetenz zu unterstellen.

Ich hoffe, es war jetzt etwas verständlicher.

LG
Heike

Beitrag von windsbraut69 27.01.11 - 11:30 Uhr

Das Puzzlen werden sie sicher nicht gemeint haben und von den Spielzeugkisten kannst Du ihn doch sicher abhalten um die Zeit, oder?

Beitrag von marion2 27.01.11 - 17:22 Uhr

Hallo,

wie das denn?

Um 4 Uhr aufstehen und die Kisten bewachen, damit sie nicht um 4:44 uhr ausgekippt werden können?

Gruß Marion
(geplagt mit Terrorkindern und Nachbarn, denen die Kinder auch noch zu laut sind, wenn wir gar nicht da sind)