Hausieren! Ich fass es nicht.

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Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von melle0981 26.01.11 - 20:25 Uhr

Hallo!#winke


Ich bin sehr enttäuscht von einer mit völlig fremden Person.

Ich war am Montag im Edeka und da sprach mich eine junge Frau mit kleinen Kind an. Ob ich ihr helfen kann, denn sie hat ihre Fahrkarte für die Bahn verloren und braucht etwas Geld. Die Karte würde 4,70€ kosten und sie wäre um jeden Cent dankbar.
Ich gab ihr 5€ und freute mich einer Mutter in Not geholfen zu haben.

Das erzählte ich voller Stolz meinem Mann zu Hause und er sagte, dass dies ihm letzte Woche auch passierte vor demselben Laden und der Frau wäredas Benzin ausgegangen und sie käme mit ihrem Kind nicht nach Hause.

Naja, so weit so gut.
Vorhin war ich wieder im Edeka und steige aus dem Auto und sehe wieder dieselbe Frau wie sie wieder die Leute volllabert.
Ich bin dann hin und habe gefragt welche Geschichte ihr denn heute passiert sei. Sie guckte mich ganz entsetzt an und ging weg.

Ich bin dann zur Marktleitung und habe das gemeldet, weil es einie Frauen gibt, die da diese Masche wohl durchziehen wie ich erfuhr. :-[Und immer mit kleinen Kindern um auf die Tränendrüse zu drücken. Einfach nur #contra

Ich finde es echt unter aller Sau die Gütmütigkeit der Leute so schamlos auszunutzen und ein Kind da mit reinzuziehen. Kein Wunder, dass man alle über einen Kamm schert.

Ich habe daraus gelernt und werde so schnell kein Geld mehr geben, sondern den Leuten nur noch konkret helfen. Also direkt mit Benzin oder einem Ticket aushelfen.


Was haltet ihr von solchen Leuten?


LG von einer :-[ Melle

Beitrag von lenamichelle 26.01.11 - 20:29 Uhr

ich finde es echt unter aller Sau die Gütmütigkeit der Leute so schamlos auszunutzen


Jeden morgen steht ein Dummer auf der solchen Bettlern immer wieder Geld gibt

Beitrag von snoopygirl-2009 26.01.11 - 20:29 Uhr

Vor Jahren hab ich im Fernsehen was gesehen von einer Dame die ihrem Zweijährigen gezielt beigebracht hat Dinge (Cds etc....) vom Buggy aus einzustecken.

Wenn man sie am Ausgang erwischt hat hat sie einen auf : Ach du liebe Zeit, tut mir leid! gemacht.

Unfassbar sowas.

Beitrag von thea21 26.01.11 - 20:30 Uhr

Ist meist organisiert und gibts hier in Berlin häufiger.

Beitrag von colle 26.01.11 - 22:06 Uhr

jip#pro

Beitrag von selmi22 26.01.11 - 20:32 Uhr

Hallo,

ich war damals auf dem Weg zur Arbeit, schwanger.
Ich ging den Tunnel von der Ubahn hoch und ein Penner(vllt 23 Jahre)kam mir entgegen und bat mich um nen Euro, er wäre gerade bei Mc Donalds gewesen und hat noch hunger, ich bat ihm einen Euro an(ich hatte an dem Tag nur 2 Euro Kleingeld mit und brauchte noch nen Euro für den Automaten bei der Arbeit).
Er meinte davon wird er nicht satt ob ich ihm nicht alles geben könnte, da habe ich ihm gar nichts mehr gegeben.

Was ich von solchen Menschen halte?
Ich weiß nicht, sie befinden sich in einer Notsituation und haben es warscheinlich so nötig, dass sie nicht mehr klar und fair denken können.

Bei mir kommts immer drauf an ob ich gebe oder nicht, denn wenn wir mal ehrlich sind hätte es niemand nötig nach nem Euro zu fragen, wir leben hier in Deutschland und nicht sonstwo.

Wenn es irgendein frecher Schnorrer ist gibts gar nichts, bei ner herzlichen Ommi sieht die Sache ganz anders aus.

Die von dir beschriebene Situation ist irgendwie traurig, die Frau scheint es so nötig zu haben oder so wenig stolz zu besitzen, dass sie da ein hilfloses Kind mitreinzieht.

Ich würde mich schämen, wenn meine Tochter irgendwann mal gefragt werden sollte, ob sie nicht die Tochter der "Aldifrau" sei...
LG
Selma

Beitrag von marion0689 26.01.11 - 20:33 Uhr

Hallo!

Ich halte von diesen Leuten ziemlich wenig.

Der Hit sind dann noch die Leute, die kniend vorm Lidl, Aldi etc sitzen mit dem Schild in der Hand: "Ich haben 5 Kinder, keine Geld, keine Arbeit. Bitte helfen"

Am liebsten tun diese dann noch einen auf behindert. Ich will niemandem was unterstellen. Aber ich habe bisher ALLE dieser Leute, die vor den Läden hocken später einmal irgendwo rumlaufen sehen. Ganz ohne Gehbehinderung usw.

Der Hammer war z.B mal : So einer sitzt im Rollstuhl vorm Lidl. Mit eben diesem Schild und dem Zusatz "nicht gehen können"
Tja...später sehe ich, wie ein Kumpel ihn in die Getränkehalle schiebt. Nach 5 Minuten kommen sie raus. Beide laufen. Im Rollstuhl liegt ne Kiste Bier.

Ich gebe solchen Leuten nichts. Es gibt genug Arbeit. Es gibt Menschen, die für 800 Euro arbeiten gehen. Und solche Schmarotzer haben den Mut, sich durchzubetteln...Faulheit³

So, ich habe fertig ;)

Liebe Grüße!!

Beitrag von kawatina 26.01.11 - 20:39 Uhr

Hallo,

sag mal wohnst du in meiner Stadt? #kratz

LG

Beitrag von marion0689 26.01.11 - 20:42 Uhr

Vielleicht?? :-)

Oder diese Sitte ist einfach weit verbreitet....

LG

Beitrag von enni12 26.01.11 - 20:36 Uhr

Wir hatten voriges Jahr in Klagenfurt so ein Erlebnis :-[

Uns sprach eine Dame mit Kind im Buggy an (allerdings war das Kind schon geschätzte 5 Jahre). Sie waren ordentlich gekleidet, machten also keinen extrem armen Eindruck. Sie wollte auch Geld. Wir haben nein gesagt und sie hat uns daraufhin ziemlich wüst beschimpft, dass ihr Kind halt dann verhungern müsste. Ich muss dazu sagen: Das Kind war defintiv eher übergewichtig als unterernährt! Sie hat dann noch paar andere Leute angesprochen und 5 min später sehen wir sie im Straßencafé sitzen und die Beiden essen einen riesigen Eisbecher...

Die Masche mit dem Kind scheint halt schon zu funktionieren :-[

LG

Dani

P.S.: Ich finds gut, dass du sie angesprochen hast und es gemeldet hast! #pro

Beitrag von daisy80 27.01.11 - 07:53 Uhr

Boshaft wie ich manchmal sein kann hätte ich da glaube ich sowas gesagt wie "Wenn DAS Kind mal einn Tag nichts isst, schadet ihm das sicher nicht..."

Beitrag von bensu1 26.01.11 - 20:44 Uhr

hallo,

es gibt durchaus menschen, die unverschuldet keinen cent haben und aus diversen gründen keine zuschüsse wie arbeitslosengeld oder sozialhilfe erhalten.

ich maße mir selbst nicht an, urteilen zu können, wie gut oder schlecht es meinen mitmenschen geht. wer weiß schon, vielleicht ist der partner der besagten frau spieler oder versäuft das geld?

nobody knows...

lg
karin

Beitrag von melle0981 26.01.11 - 20:48 Uhr

Ja genau das dachte ich auch, als sie mich ansprach.
Wer weiß was diese Frau in diese Lage brachte.

Und dann sowas. Das macht mich sehr traurig. Und andere Leute, die die Hilfe dringend nötig habe. Werden dann nur als Schmarotzer beschimpft, weil man solche Erfahrungen machen musste.

Ich werde, wie gesagt, nur direkt helfen. Also eine Fahrkarte kaufen oder was zum essen,...

Dann wird man sehen, ob die Hilfe wirklich benötigt wird und angenommen wird. Wenn dann die Hilfe abgelehnt wird,dann weiß ich Bescheid.

Beitrag von marion0689 26.01.11 - 20:52 Uhr

Ja genau das haben mal meine Eltern gemacht. ( Da war ich noch "klein" )

Sie haben auf dem Parkplatz geparkt und es kam auch gleich einer angerannt.
Er hätte ja so Hunger und bräuchte ganz dringend 2 - 3 Mark.

Mein Vater hat dann vorgeschlagen, dass er ihm beim Bäcker ( der gleich daneben war ) etwas seiner Wahl kauft.

Naja...Mein Vater wurde damals aufs überslte beschimpft. Und was es ihn denn angehe was er sich zu essen kauft.

Seitdem gibts nichts mehr.

LG

Beitrag von bensu1 26.01.11 - 20:56 Uhr

direkt helfen ist sicher die beste lösung, stimmt.

Beitrag von sassi31 27.01.11 - 04:28 Uhr

Hallo,

genauso gibt es aber auch (junge) Leute, die freiwillig auf der Straße leben und das "cool" finden. Wer meint, so leben zu müssen, muss halt auch die Konsequenzen tragen. Hab ich überhaupt kein Mitleid mit.

Gruß
Sassi

Beitrag von lieblingstristan 27.01.11 - 09:24 Uhr

Hallo,

meiner Erfahrung nach ist sowohl die Freiwilligkeit, wie auch das Cool-sein in den meisten Fällen zu bezweifeln. Auch wenn dieser Personenkreis es selbst gerne so darstellt.
Wenn man die Geschichten Einiger kennt, sieht das garnicht mehr so "cool" aus.

Gruß, An

Beitrag von sassi31 27.01.11 - 14:53 Uhr

Hallo,

ich kenne welche, die jederzeit zurück zu ihren Eltern gekonnt hätten (ist jetzt einige Jahre her), aber das auf keinen Fall wollten. Einer davon ist ein Ex-Freund von mir, der aus einem sehr guten Elternhaus kommt und dort alle Freiheiten hatte, die man sich nur vorstellen kann. Trotzdem hat er irgendwann einen Rucksack gepackt und weg war er. Danach war er zwar wieder einige Jahre zuhause, ist dann aber eben so plötzlich wieder verschwunden.

Die Tochter einer Verwandten verschwindet auch dauernd von zuhause. Sie versteht sich aber auch überhaupt nicht mit den Eltern. Die findet das sicher nicht cool, aber auf jeden Fall besser als daheim. Ist schon traurig irgendwie.

LG
Sassi

Beitrag von lieblingstristan 28.01.11 - 08:44 Uhr

Ja, das war es, was ich sagen wollte: Es ist traurig!

Viele von den Menschen, über die wir hier debattieren könnten theoretisch zurück in die Familie, Gesellschaft, was auch immer.
Man muss eben ab und zu hinterfragen, warum Menschen, gerade Jugendliche, oft noch sehr jung - ich bezeichne 13-14jährige oft noch als Kinder - ein Leben auf der Straße dem eigenen Elternhaus vorziehen, oder auch einer staatlichen Einrichtung.

LG, An

Beitrag von fusselchen. 26.01.11 - 20:45 Uhr

hallo,

mir ist das schon 3 mal mit einem mann passiert, er muss ganz schnell zu nem wichtigen arzt termien und hat seinen geldbeutel samt fahrkarte und bankkarte daheim vergessen...

ich zeigte ihm dann wo die nächste bank ist wo er sich geld holen kann, denn seinen ausweis hatte er dabei, zeigte ihn mir auch noch;-)

und erklärte ihm das man das auch mit seinen daten und dem ausweis machen kann auch wenn man keine kontokarte hat;-):-p

der sah ungefähr so aus#schwitz#schein#schock#zitter:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[

mich hats gefreut:-p

die mit den rosen sind ja immer am schlimmsten#zitter#schock:-[:-[:-[

Beitrag von melle0981 26.01.11 - 20:50 Uhr

#pro

Beitrag von bienchen.2002. 26.01.11 - 21:14 Uhr

Was für ne Masche ist das mit den Rosen? Ich wohne mitten in der stadt und wenn bei uns wochenmarkt ist sieht man sie überall rumschwirren.

Ich mache immer einen großen bogen drum, daher meine Frage.

Lg

Beitrag von bezzi 27.01.11 - 10:09 Uhr

Die Rosenverkäufer tingeln durch Szenekneipen und Fußgängerzonen suchen sich verliebt wirkende Paare und drücken der Frau eine Rose in die Hand.
Der Mann ist also quasi genötigt, mindestens EUR 5,- für die Rose zu zahlen, will er sie der Frau nicht wieder abnehmen und damit als unromantisch und geizig da stehen.

Beitrag von bensu1 27.01.11 - 10:51 Uhr

ooooh, ein klischee #freu

Beitrag von bezzi 27.01.11 - 18:31 Uhr

Verstehe ich jetzt nicht. Was genau ist an meinem Beitrag ein Klischee ?

Natürlich gibt es viele Frauen, die die Rose entweder sofort zurückgeben oder selber bezahlen. Je mehr Eindruck der Mann aber noch schinden will, desto weniger wird er sich vom Bezahlen abhalten lassen.

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